DE967041C - Nachgiebiger Schachtringausbau - Google Patents

Nachgiebiger Schachtringausbau

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DE967041C
DE967041C DER10111A DER0010111A DE967041C DE 967041 C DE967041 C DE 967041C DE R10111 A DER10111 A DE R10111A DE R0010111 A DER0010111 A DE R0010111A DE 967041 C DE967041 C DE 967041C
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Germany
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DER10111A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Reppel
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/06Lining shafts; Linings therefor with iron or steel
    • E21D5/08Lining shafts; Linings therefor with iron or steel in the form of profiled parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

  • Nachgiebiger Schachtringausbau Die Erfindung bezieht sich auf einen nachgiebigen Schachtringausbau, der sich aus einzelnen nachgiebig miteinander zu einer Ellipse ergänzenden Segmenten zusammensetzt.
  • Es sind elliptische Ausbauringe für den Streckenausbau und für den Schachtausbau bekanntgeworden. Während jedoch die ersteren durch Ü'berlappen der Segmentenden von verschiedenartigen Profilen und durch Einschalten von Quetschhölzern nachgiebig gemacht worden sind, sind bei den elliptischen Schachtaus!bauringen die Segmente stets starr verbunden. Andererseits sind kreisrunde Schachtausbauringe auch schon nachgiebig verbunden -worden, z. B. durch Abschrägen der Segmentenden und Zwischenschalten eines Quetschholzes. Alle genanntem Ausbauarten zeigen die üblichen 1-Profile. Lediglich ein Schachtausbau, der eine elastische Wirkung bzw. Nachgiebigkeit oder Dehnbarkeit in der Längsrichtung der Schachtröhre erzielen will, um 'ehre Widerstandskraft gegen Biegungsbeamspruchungen zu erhöhen, gibt der Schachtröhre ein ziehharmonikaähnliches Profil, das mit runden oder eckigen Wellen, letztere ähnlich einem überdimensionierten Winkelprofil, ausgeführt werden soll. Dabei sind die Spitzen nach dem Gebirge gerichtet. Alle diese bekannten Schachtausbauringe bieten der Ablagerung des Staubes eine breite Profilfläche dar. Insbesondere in den Kohlengruben ist die Ablagerung von Kohlenstaub eire stete Gefahrenquelle. Die Erfindung schlägt einen elliptischen nachgiebigen Schachtausbau vor, dessen Ausibausegmente aus einem Winkelprofil mit einem die offene Seifte verschließenden Versteifungsblech oder -prQ-fil zusammengesetzt sind. Dadurch, daß das Winkelprofil gemäß der Erfindung mit der Spitze zum Schachtinnern oder Schachtmittelpunkt zeigt, wird einmal die Ablagerung von Staub aller Art auf dem Ausbau wesentlich verringert, was vor allem in den Kohlengruben zu einer wesentlichen Gefahrenverringerung für die Entstehung von Kohlenstaubexplosionen führt. Ferner wird dem Wetterzug ein merklich geringerer Widerstand, entgegengesetzt, so daß die Wetterführung (durch die Verringerung des Staubes verbessert und durch die Verringerung des Widerstandes auch verbilligt wird. Das die Winkelöffnung des Winkeleisens zum Stoß hin verschließende Versteifungsblech kann. vorzugsweise ein U-Eisen sein,, dessen, Flansche an die Winkelschenkel stumpf angeschweißt .sind. Damit ist gleichzeitig der Vorteil erzielt, da,ß das Ringsegment als Kastenträger eine hohe Widerstandskraft aufweist.
  • Die Ringsegmente werden durch Hülsen zusammengehalten, die durch schräges Abschneiden ihrer Seitenkanten und durch Umbiegen derselben ein primitives Keilschloß bilden können, das beim Ankeilen die beiden Hülsen-Halbschalen gegeneinanderzieht und die Segmentenden fest einklemmt.
  • Die Schachtringe untereinander werden durch an sich bekannte nachgiebige Stützen miteinander verbunden bzw. gegeneinander abgestützt. Diese nachgiebigen Stützen setzen sich zusammen aus einer Inn enstütze aus einem Vierkantprofil, das vorzugsweise ein Vollprofil ist, und einer zweiteiligen, z. B. aus Winkeleisen bestehenden Außenstütze, die das Vierkantprofil einschließt. Um beide Teile der Stütze herum ist ein Laschenpaar öder eine Schelle gelegt, die die Teile gegeneinander preßt. Im oberen Teil kann die Vierkantstütze in einen Bolzen übergehen, der den Schachtring durchdringt und z. B. mittels einer Mutter mit dem Ring verschraubt ist. Es können jedoch auch andere Befestigungen, wie z. B. in der Zeichnung dargestellt, benutzt werden.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Draufsicht auf einem elliptischen Schachtausbau gemäß der Erfind;, Abb. 2 einem Querschnitt durch den Ausbau nach Abb. i entsprechend der Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 einen Querschnitt durch eine nachgiebige Verbindung dar Ringsegmente nach derLinie III-III der Abb. i, Abb. 4 einen Querschnitt wie Abb. 3 durch eine zweiteilige Hülse mit Keilschloß zum nachgiebigen Verbinden der Ringsegmente sowie Aufriß, Abb. 5 einen. Querschnitt nach der Linie V-V der Abb. 2 durch eine nachgiebige Stütze, die zwischen den Schachtringen eingesetzt ist.
  • .In den Abbildungen bezeichnen i, i', i" usw. die einzelnen Ringsegmente, die zus.anunengefügt einen Schachtring ;in EUip;senform bilden. Diese R:ingsegmente setzen sich, zusammen aus einem Winkeleisen oder-einem ähnlichen Winkelprofil 2, dessen offene Seite durch ein Versteifungsblech oder, wie :dargestellt, durch ein. Versteifungsprofil 3 verschlossen ist. Durch Zusammenschweißen dieser beiden Prbfile entsteht ein Kastenprofil ¢, dass hervorragende statische Eigenschaften aufweist. Das Zusammenfügen der Ringsegmente erfolgt mittels zusammenschraubbarer Laschenpaare 5, 5', die entsprechend dem Querschnitt des' Kastenprofils ,¢ gebogen sind. Statt der Laschenverbindung, die eine Schraubenverbinsdtzng. darstellt, können auch zweiteilige Hülsen 6, 6' zur Verbindung der Ringsegmente benutzt werden. Diese Hülsenteile können mit einem umgebogenen oder umgebördelten Rand 7 versehen sein, so daß,die zwei dneinandergreifenden Ränder, wenn sie schräg verlaufen, ein Keilschloß bilden (s. Abb. 4).
  • Die einzelnen Schachtringe untereinander sind verbunden bzw. gegeneinander abgesteift durch nachgiebige Stützen B. Diese setzen sich vorzugsweise aus einer Innenstütze 9 in Form eines Vierkantprofils, aus einer Außenstütze io, io' aus zwei Winkeleisen. und aus einem Laschenpaar i i, i i' zusammen. Die Laschen wenden. durch Schrauben gegeneinander gezogen und pressen die Winkeleisen der Außenstütze gegen den Vierkant der Innenstütze. Infolge sein er Nachgiebigkeit kann der Ausbau den Bewegungen des Gebirges sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung folgen und diese ausgleichen.
  • Am Kopf der Stütze 8 geht der Innenteil 9 von dem Vierkantprofil in einen Bolzen 12 über, der das Versteifungsprofil 3 durehämingt und. in geeigneter Weise daran befestigt ,ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Nachgiebiger Schachtringausbau aus einzelnen nachgiebig miteinander zu einer Ellipse zusammengesetzten Segmenten, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Segmente aus einem Winkelprofil (2) mit einem die offne Seite verschlneßenden Versteifungsblech oder -profil (3) bestehen.
  2. 2. Nachgiebiger Sahaehtringansbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungsprofil (3) U-förmig ausgelbildet isst.
  3. 3. Nachgiebiger Schachtringauebau nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelprofil (2) mit dem Versteifungsprofil (3) einen Kastenträger (4) bildet.
  4. 4. Nachgiebiger Schachtringau9bau nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß -das Winkeleisen (2) mit der Spitze zum Schachtinnern angeordnet ist.
  5. 5. Nachgiebiger Schachtringausbau nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zweiteilige Hülsen (6, 6') beiderseits, z. B. durch überlappung der Kanten, ein Schloß bilden und die Kanten-keilförmig ausgebildet sind.
  6. 6. Nachgiebiger Schachtringausba.u nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die einzelnen Schachtringe eingesetzte Stützen (8) aus einer Innenstütze (9) aus Vierkantprofil, vorzugsweise Vollprofil, und einer Außenstütze (io, iö) aus zwei die Innenstütze (9) zwischen sich aufnehmenden Winkeleisen bestehen, wobei beide Stützenteile mittels eines sie umgebenden Laschenpaares (i i, i i') oder einer Schelle gegeneinandergepre.ßt sind.
  7. 7. Nachgiebig r Schachtringausbau nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vierkantform der Innenstütze (9) am Kopf in einen Bolzen (12) übergeht, der am Schachtring (i) befestigt ist, vorzugsweise denselben durchdringt und über dem Ring verschraubt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 503 809, 808 933 828 386, 861 232; französische Patentschrift Nr. 958 i87; Gebrauchsmuster Nr. 1698 6o9.
DER10111A 1952-10-23 1952-10-23 Nachgiebiger Schachtringausbau Expired DE967041C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE503809C (de) * 1928-06-20 1930-07-28 Karl Putsch Nachgiebige Verbindung fuer die einzelnen Teile eines Streckenausbaus aus Profileisen
FR958187A (de) * 1950-03-04
DE808933C (de) * 1950-04-19 1951-07-19 Walter Brechtel Aussteifung und Verschalung von lotrecht ins Erdreich abgeteuften Schaechten
DE828386C (de) * 1950-01-20 1952-01-17 Hermann Bruch Schachtausbau fuer Bergbauanlagen
DE861232C (de) * 1950-11-26 1952-12-29 Josef Brand Eiserner Ringausbau, insbesondere fuer Blindschaechte
DE1698609U (de) * 1950-03-10 1955-05-18 Albert Hoffmann Eisenausbau fuer foerderschaechte.

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