DE967046C - Schaltung zur Erzeugung der Gittervorspannung - Google Patents
Schaltung zur Erzeugung der GittervorspannungInfo
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- DE967046C DE967046C DET5879A DET0005879A DE967046C DE 967046 C DE967046 C DE 967046C DE T5879 A DET5879 A DE T5879A DE T0005879 A DET0005879 A DE T0005879A DE 967046 C DE967046 C DE 967046C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B15/00—Suppression or limitation of noise or interference
- H04B15/02—Reducing interference from electric apparatus by means located at or near the interfering apparatus
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M1/00—Details of apparatus for conversion
- H02M1/10—Arrangements incorporating converting means for enabling loads to be operated at will from different kinds of power supplies, e.g. from AC or DC
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Description
Die Erfindung nach dem Hauptpatent löst die Aufgabe, in einem Niederfrequenzverstärker mit
Allstromnetzanschluß, also mit in Reihe geschalteten Röhrenheizfäden, den sonst üblichen
Aufwand zur Erzeugung der Gittervorspannung von zwei Röhren zu vermindern und dabei besonders
die parallel zu den Kathodenwiderständen gelegten Elektrolytkondensatoren zu sparen, ohne
daß das Netzbrummen dadurch zunimmt. Gemäß
ίο dem Hauptpatent wird zu diesem Zweck die Gittervorspannung
für die erste Röhre durch den Anlaufstrom an einem Gitterableitwiderstand und die
Gittervorspannung für die zweite Röhre mittels eines kapazitiv nicht überbrückten Kathodenwider-Standes
erzeugt. Um ein Netzbrummen zu vermeiden, ist das eine Ende des Heizfadens der zweiten
Röhre an Masse gelegt, und es folgt dann im Heizstromkreis der Heizfaden der ersten Röhre.
Die vorliegende Erfindung zeigt, daß und in welcher Weise diese Schaltungen der Gittervorspannungserzeugung
nach dem Hauptpatent auch bei Röhrengeräten angewendet werden können, die nur für den Wechselstromnetzanschluß
eingerichtet sind oder bei denen bei Allstrom- oder Gleichstromnetzanschluß nicht alle Heizfäden in
Reihe geschaltet sind.
Die Erfindung besteht in der Anwendung der erwähnten Schaltungen zur Gittervorspannungserzeugung
nach dem Hauptpatent auf Röhrengeräte mit nicht oder nicht nur in Reihe geschalteten
709' 692/62
Heizfäden in der folgenden Weise: Bei Wechselstromnetzanschluß werden die Heizfäden der beiden
ersten Röhren aus getrennten Wicklungen des Netztransformators gespeist, die unabhängig voneinander
an Masse gelegt sind. Bei Gleichstromoder Allstromnetzanschluß werden die beiden
Heizfäden parallel geschaltet und eine der beiden gemeinsamen Heizfadenenden an Masse gelegt.
Bei Wechselstromnetzanschluß ist es an sich bekannt, die Heizfäden von Röhren aus getrennten
Wicklungen des Netztransformators zu speisen. Ferner ist es bei Allstromnetzanschluß an sich bekannt,
innerhalb einer Reihenschaltung von Heizfäden einzelne Heizfäden parallel zu schalten. Die
Erfindung zeigt, daß es bei Anwendung dieser bekannten Heizkreisschaltungen möglich ist, die
Gittervorspannungen der beiden ersten Röhren auf die im Hauptpatent angegebene einfache Weise
auch dann zu erzeugen, wenn der Verstärker mit Wechselstrom betrieben wird oder wenn bei Allstrom-
oder Gleichstromnetzanschluß ein Teil der Heizfäden parallel geschaltet ist. Auf diese Weise
wird das Netzbrummen noch weiter geschwächt, weil außer dem Heizfaden der zweiten Röhre auch
noch der Heizfaden der ersten Röhre geerdet ist, die wegen der nachfolgenden größeren Verstärkung
an sich brummempfindlicher als die zweite Röhre ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
In Abb. ι sind die beiden Röhren 1 und 2 eines
Verstärkers dargestellt. Der in der ersten Röhre von der Kathode zum Gitter fließende sogenannte
Anlaufstrom erzeugt am Gitterableitwiderstand Re
einenegative Gittervorspannung. Der Kondensator C verhindert einen gleichstrommäßigen Kurzschluß
des Gitterableitwiderstandes durch die Eingangsschaltung. Die Gittervorspannung der Röhre 2 wird
mittels des Kathodenwiderstandes Rk erzeugt, der
nicht kapazitiv überbrückt wird. Die Heizfäden der beiden Röhren werden aus getrennten Wicklungen
des Netztransformators T gespeist, damit die bezüglich des Brummens günstigen Punkte der Heizkreise
unabhängig voneinander an Masse gelegt
+5 werden können. Da die erste Röhre am empfindlichsten
gegen Netzbrummen ist, wird zur Einstellung des Minimums des Brummens ein Potentiometer P verwendet. Bei Bedarf kann ein solches
Potentiometer auch bei der zweiten Röhre verwendet werden.
Die Abb. 2 zeigt eine Schaltung für den Gleichstrom- oder Allstromnetzanschluß. Die Heizfäden
der Röhren 1 und 2 sind hier parallel geschaltet, so daß es also möglich ist, bei beiden Röhren das eine
Heizfadenende an Masse zu legen. In Reihe mit dieser Parallelschaltung liegen dann die Heizfäden
3 und 4 der vorhandenen Röhren sowie ein Vorschaltwiderstand 5. Diese Schaltung ist immer
dann verwendbar, wenn für die ersten beiden Stufen Röhren zur Verfügung stehen, die den halben
Heizstrom der übrigen Röhren führen. Solche Röhren sind heute im Handel erhältlich, nämlich
mit 150 mA und 300 mA Heizstrom.
Unter Gleichstromnetzanschluß ist nicht nur der Anschluß an Gleichstromlichtnetze zu verstehen,
sondern auch an Stromnetze der Straßenbahn und in Bergwerken sowie die Stromversorgung von
Autobussen, die bekanntlich aus der Lichtmaschine und einer, parallel geschalteten Akkumulatorenbatterie
besteht. Für den letzteren Fall ist die Erfindung in ihrer Ausführungsform nach. Abb. 2
besonders geeignet, weil es wegen der niedrigen Spannung von 24 Volt nicht möglich ist, die Heizfäden
aller Röhren in Reihe zu schalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Schaltung zur Erzeugung der Gittervorspannungen bei einem Niederfrequenzverstärker mit Netzanschluß nach Patent 836 054, gekennzeichnet durch die Anwendung auf nicht oder nicht nur in Reihe geschaltete Heizfäden, und zwar bei Wechselstromnetzanschluß in der Weise, daß die beiden Heizfäden aus getrennten Wicklungen des Netztransformators gespeist werden, die unabhängig voneinander an Masse gelegt sind, und1 bei Allstrom- und Gleichstromnetzanschluß in der Weise, daß die beiden Heizfäden parallel geschaltet sind und das eine der beiden gemeinsamen Heizfadenenden an Masse gelegt ist.In Betracht gezogene Druckschriften.:
Deutsche Patentanmeldung T 3651 Villa/21a4; »Daten und Schaltungen moderner Empfängerund Kraftverstärkerröhren«, 1942, S. 125;
»Funkschau«, 1947, S. 26;
»Empfängervademecum«, 1948, S. 2548.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 692/62 9·.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET5879A DE967046C (de) | 1950-12-19 | 1952-03-08 | Schaltung zur Erzeugung der Gittervorspannung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET3651A DE836054C (de) | 1950-12-19 | 1950-12-19 | Iederfrequenzverstaerker mit Allstromnetzanschluss mit in Reihe geschalteten Roehrenheizfaeden |
| DET5879A DE967046C (de) | 1950-12-19 | 1952-03-08 | Schaltung zur Erzeugung der Gittervorspannung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE967046C true DE967046C (de) | 1957-09-26 |
Family
ID=25999146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET5879A Expired DE967046C (de) | 1950-12-19 | 1952-03-08 | Schaltung zur Erzeugung der Gittervorspannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE967046C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0007526A1 (de) * | 1978-07-14 | 1980-02-06 | GRUNDIG E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig | Eingangsübertrager |
-
1952
- 1952-03-08 DE DET5879A patent/DE967046C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0007526A1 (de) * | 1978-07-14 | 1980-02-06 | GRUNDIG E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig | Eingangsübertrager |
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