DE967251C - Stahl-Grubenstempel - Google Patents

Stahl-Grubenstempel

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DE967251C
DE967251C DEB4969D DEB0004969D DE967251C DE 967251 C DE967251 C DE 967251C DE B4969 D DEB4969 D DE B4969D DE B0004969 D DEB0004969 D DE B0004969D DE 967251 C DE967251 C DE 967251C
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Karl Theodor Jasper
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Description

  • Stahl-Grubenstempel Die Erfindung bezieht sich auf aus zwei ineinander v erschieblichen und durch ein Schloß gegeneinander verspannten Teilen bestehende Grubenstempel, insbesondere aus Stahl.
  • Sie bezweckt, einen solchen Stempel zu schaffen, der bis zu einer gewissen Druckbelastung starr ist, um bei Überschreiten dieser Belastung, vorzugsweise mit regelbarem Druckwiderstand, nachzugeben, der also z. B. bis zu einem Hangenddruck in der Größenordnung von qo, 5o und mehr Tonnen sich nicht verkürzt.
  • Diese Drucknachgiebigkeitscharakteristik ist für einen in neuzeitlichen Abbaubetrieben zu verwendenden Stempel sehr vorteilhaft, jedoch sind in der Praxis Stempelkonstruktionen, die dieser Drucknachgiebigkeitscharakteristik derart entsprechen, daß sie bis zu einem hohen Anfangsdruck starr bleiben, nicht verwendet worden. In der Patentliteratur sind bereits Vorschläge mit ähnlichem Ziel gemacht worden. So ist eine Stempelkonstruktion bekanntgeworden, bei der der Innenstempel mit Ringrasten versehen ist, in die ein durch eine Überwurfmutter am Schloß gehaltener Sperring eingreift, der unter der Wirkung des Gebirgsdrucks bei einer gegebenen Druckaufnahme nach außen gedrückt wird, so daß der Stempel dann nachgeben kann. Hierbei handelt es sich aber um eine Konstruktion von nur geringer Betriebssicherheit, bei der die Druckgrenze zwischen völliger Starrheit und beginnender Nachgiebigkeit sehr niedrig liegt. Den gleichen Nachteil besitzt eine weitere bekannte Konstruktion, bei der unter ebenfalls rohrartiger Gestaltung der ineinander geführten Stempelteile der Innenstempel eine Ringnut aufweist, in welche kugelförmige Sperrkörper eintreten. Bei dem Grubenstempel nach der Erfindung wird das Prinzip von Rasten an dem Innenstempel und in diese eintretenden Arretierungsorganen im Schloß in einer grundsätzlich neuartigen Weise angewendet, und zwar wird gemäß der Erfindung ein einziger Arretierungs- bzw. Rastkörper vorgesehen, der von einer Seite auf den Innenstempel von an sich beliebigem Profil einwirkt, welcher auf dieser Seite die mit dem Rastkörper zusammenwirkenden Ausnehmungen aufweist. Hierbei ist der Rastkörper in dem Schloß derart um eine gedachte horizontale Achse verschwenkbar gelagert, daß bei Herausdrängen seines in die Ausnehmung des Innenstempels eingreifenden Teils aus dieser eine Verschwenkung erfolgt, durch die sich ein anderer Teil des Körpers unter Reibungsschluß an den Innenstempel anlegt, um dann im Zuge des Einsinkvorganges an diesem unter allmählicher Steigerung des Reibungswiderstandes zu gleiten.
  • Der gemäß der Erfindung verwendete Rastkörper stellt grundsätzlich einen Winkelhebel dar, dessen Schenkel jenseits des durch die gedachte horizontale Achse liegenden Drehpunktes gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung erheblich voneinander verschiedene Länge besitzen, um derart die für den Reibungsschluß erforderliche Hebelwirkung zu sichern. Die Rasten am Innenstempel besitzen vorzugsweise die Gestalt von zy linder- oder dachförmig abgeschrägten Kalotten, deren Stützwinkel der Starrheitsgrenze des Stempels entsprechend gewählt sind. Der Verlauf der oberen Kante des Rastkörpers ist der Tiefe dieser Kalotte so angepaßt, daß er etwas demgegenüber zurückspringt, während seine anschließende weitere Fläche etwa tangential zur Berührungslinie mit der Gleitfläche des Innenstempels und der Spitze oder höchsten Erhebung des Rastkörpers verläuft.
  • Vom Gesichtspunkt des Verschleißes, der an der reibend wirkenden Fläche des Rastkörpers erfolgt, wesentlich für die ordnungsgemäße Wirkung des neuen Stempels ist die Wahl eines geeigneten Werkstoffes für die miteinander zusammenwirkenden Teile.
  • Der Rastkörper steht seinerseits unter der Wirkung eines sich an diesem Teil des Schlosses abstützenden Widerlagerkörpers, der so ausgebildet ist, daß das Schloß auch bei höchster Druckaufnahme leicht zu lösen und damit der Stempel zu rauben ist.
  • Besonders zweckmäßig ist eine keilförmige Ausbildung dieses Widerlagerkörpers und- seine Anordnung so, daß er mit seiner Basisfläche der Rückseite des Rastkörpers, mit der einen Keilfläche an einer ortsfesten oder beweglichen Fläche am Schloß und mit der anderen einem quer zu dem Keilkörper angeordneten lösbaren Keil anliegt.
  • Die Basisfläche dieses Keilkörpers wirkt auf den Rastkörper oberhalb der Stelle, an der der Ineinandereingriff von Rastkörper und Rasten des Innenstempels erfolgt. Hierdurch ergibt sich ein Herausdrücken des Rastkörpers aus der Ausnehmung am Stempel durch eine Abwälzbewegung. Zu diesem Zweck wird vorzugsweise der Rücken des Rastkörpers als Abwälzfläche, nämlich ballig oder gewölbt, ausgestaltet.
  • Um das für das Herausdrücken des Körpers erforderliche Spiel zu sichern, kann die Basis des Anpreßkeils vor dem Rastkörper mit Nuten versehen sein, in die nachgiebige Preßkörper aus Holz od. dgl. eingelegt werden. Ein in dieser Weise ausgebildetes Schloß nimmt nicht nur die von dem Rastkörper her wirksamen Beanspruchungen in der Querrichtung auf, sondern auch die parallel zur Stempelachse gerichteten Druckspannungen bzw. Komponenten derselben, die nicht nur auf die Seitenwandung, sondern auch den Deckel und den Boden des Schloßgehäuses wirken. Dieses wird deshalb sowohl in der Ouer- als auch in der Längsrichtung des Stempels, im Falle eines Schlosses aus Stahlguß durch entsprechend angeordnete Rippen, im Falle einer geschmiedeten Ausbildung des Schlosses durch besondere über den Schloßkörper gezogene Ringe" über die parallel zur Stempelachse verlaufende Spannringe gelegt sind, verstärkt. Dies ermöglicht es, die von dem Rastkörper ausgehenden Beanspruchungen in die Richtung der Druckkomponenten zu legen und damit sowohl die Abmessungen der Schloßtasche gering zu halten als auch die Herstellung zu vereinfachen.
  • Die Ausbildung des Innenstempels ist, wie bereits bemerkt, an sich beliebig. Er kann sowohl aus einem in sich geschlossenen Körper, z. B. einem Rohr, an das Teile, die ihm keilförmige Gestalt geben und an denen gleichzeitig die Rasten vorgesehen sind, angeschmiedet sind, vorteilhafter aber aus einem U-förmigen Profil bestehen, an das eine mit den Rasten versehene Leiste angeschweißt ist.
  • Die Abstände der Rasten voneinander werden der jeweils gewünschten Einstellänge des Stempels entsprechend bemessen. Da sie sich nicht über die ganze Breite der Leiste erstrecken, wird ihre Breite so bemessen, daß sich in der Phase, in der der Stempel zum Reibungsstempel wird, ausreichend große Anlageflächen ergeben. Die Härten der einzelnen vom Innenstempel aus aufeinanderfolgenden Körper nehmen, um ein leichtes Lösen des obenerwähnten Lösekeils zu ermöglichen, in Richtung nach außen ab.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Beschreibung des neuen Stempels an Hand der Zeichnungen hervor. Von diesen zeigt Abb. z einen Längsschnitt durch einen Stempel, Abb. 2 einen Schnitt durch das Schloß in größerem Maßstabe; Abb. 3 ist ein Horizontalschnitt durch das S chloß ; Abb. q. zeigt ebenfalls im Horizontalschnitt durch das Schloß die Führung der parallel zur Stempelachse geführten, über die waagerechten Ringe gelegten Ringe im Falle der Ausbildung des Schlosses als Schmiedestück; Abb. 5 ist ein Horizontalschnitt durch den Innenstempel; Abb. 6 veranschaulicht im Längsschnitt in größerem Maßstabe eine Rast am Innenstempel und Abb. 7 in Seitenansicht eine Ausführungsform des mit den Rasten versehenen keilförmigen Teils des Innenstempels.
  • In den Abbildungen ist mit io der keilförmige Innenstempel, mit i i der Außenstempel und mit 12 das von dem Außenstempel getragene Schloß bezeichnet.
  • In dem Schloß ist der Rastkörper 13 untergebracht, gegen den sich der Widerlagerkeil 14 anlegt und der seinerseits wieder unter der Wirkung des in der Querrichtung angeordneten Lösekeils 15 steht, auf dessen eine Keilfläche der in Querrichtung angeordnete Lösekeil wirkt, während die andere Keilfläche den Lagerkörper 16 aufnimmt, der aus einem einfachen Füllstück gebildet sein kann.
  • Der Innenstempel besteht gemäß einer vorzugsweisen Ausführungsform aus einem Grundkörper 17 von U-Profil, dessen Flansche 18 durch die Leiste 21 überbrückt sind. Die beiden Flansche 18 werden am Boden i9 des Profils so zusammengeführt, daß sich in Verbindung mit der Leiste 2i das statisch günstigste Verhältnis für die auftretenden hohen Knickbeanspruchungen ergibt.
  • Die Flansche nähern sich nach ihrem Ende zu so einander, daß sich eine Kehle 2o ergibt, die das Anschweißen der Leiste 21 erleichtert.
  • An der Leiste ist eine Anzahl von kalottenförmigen Aussparungen 22 in beliebig voneinander zu wählenden Abständen vorgesehen, die sich nur über einen Teil der Breite der Leiste erstrecken, so daß links und rechts derselben an der Leiste Arbeitsflächen 23 übrigbleiben.
  • Der Übergang dieser Aussparungen 22 in diese Arbeitsflächen erfolgt in der Längsrichtung des Stempels allmählich über die Radien 24, wodurch insbesondere die Wirkung der sich in die Kalotten erstreckenden Nase 25 des Rastkörpers gesichert wird. Die Aussparungen können im Profil teilzylindrisch oder dachförmig ausgebildet sein (Abb. 6). Entweder durch den tangentialen Winkel derselben oder den der Abschrägung wird bei der Druckeinwirkung erzielt, daß die in die Aussparung eintretende Nase 25, deren Breite der der Rast 22 angepaßt ist und die gegenüber der Gesamtbreite des Rastkörpers zurückspringt, einer Scherbeanspruchung unterworfen wird.
  • Der Rücken 26 des Rastkörpers 13 ist gewölbt oder ballig ausgebildet. Seine dem Innenstempel zugekehrte Seite bildet vom Scheitel der Nase 25 bis zur Spitze dieses Körpers eine Ebene, hinter die lediglich der Auslauf der Nase 25 unter Bildung einer Rinne 27 zurückspringt. Es entsteht derart eine Abwälzfläche 28, die als Wälzgelenk wirkt. Die Fläche 29 des Rastkörpers wird in bezug auf seine Spitze 29 a etwas vorgezogen (Abb. 2, strichpunktiert). Hierdurch wird beim Herausdrücken der Nase aus der Kalotte möglichst frühzeitig eine volle Anlage der Arbeitsfläche 29 des Rastkörpers 13 erzielt.
  • Der untere Teil des Rastkörpers ruht mit seinem Kopf 31 auf dem Taschenboden 32 auf. Er wird entweder durch die obere Kante des Außenstempels i i oder durch eine besondere Rippe abgefangen. Gemäß einer anderen Möglichkeit ist der Boden der Tasche pfannenartig ausgestaltet, um das Abwälzen und die Führung des Rastkörpers an dieser Stelle zu begünstigen.
  • In dem Widerlagerkeil 14 ist eine Nut 33 vorgesehen, die gegebenenfalls einen nachgiebigen Preßkörper 34 aufnimmt, falls es erwünscht ist, daß der Widerlagerkeil 14 in einem gewissen Grade nachgiebig auf den Rastkörper drücken soll.
  • Bei der Herstellung der Stempeltasche 12 aus Stahlguß werden zweckmäßig am Rand derselben Rippen 36 sowie senkrecht zu dem Taschenboden und -d.eckel, parallel zur Stempelachse, Rippen 35 vorgesehen.
  • Wenn die Stempeltasche aus Schmiedeteilen oder Blechelementen zusammengeschweißt wird, so werden die Verstärkungsrippen durch über den Boden 37 und den Deckel 38 sowie die Querringe 36 gezogene Ringe 35 gebildet.
  • Bei der Ausführung des Innenstempels, wie in den Abb. 5 und 7 veranschaulicht, aus einem U-förmigen Grundkörper und einer den Raum zwischen den Flanschen des U-Profils überbrückenden, an diesem angeschweißten Leiste 21 kann der Grundkörper 17 an den Enden der Flansche durch geeignete Bearbeitung ohne Schwierigkeiten die gewünschte Neigung erhalten.
  • Die Leiste 21 aus Flachstahl von dem notwendigen Härtegefälle entsprechender Festigkeit kann durch einfaches Einbiegen der Neigung des Grundkörpers angepaßt werden.
  • Dies ermöglicht es, durch besseren Austausch des Innenstempels gegen einen solchen mit anderer Konizität, *z. B. eines solchen mit einer Konizität von i : ioo gegen einen solchen mit einer Konizität von i :3o bis i :50, ohne jede sonstige Änderung die Drucknachgiebigkeitskurve des Stempels den im Einzelfalle zu berücksichtigenden Verhältnissen anzupassen.
  • Statt der gemäß Abb. 2 den Rastkörper in seiner wirksamen Lage sichernden Keilelemente des Widerlager- oder Spaltkeils 14 und des Lösekeils 15 kann auch ein Keilaggregat anderer Ausbildung verwendet werden.
  • So können zwischen den Widerlagerkeil 14 und den Lösekeil 15, der gegebenenfalls an der Rückwand der Stempeltasche anliegt, Zwischenorgane geschaltet werden, die den Kraftbedarf, der für das Lösen des Keils 15 erforderlich ist, verringern.
  • Die gewölbte Ausbildung des Rückens von Zwischenstücken, an denen Keile od. dgl. anliegen, ist bei Stempelschlössern bekannt, jedoch nicht zu dem erfindungsgemäßen, für die Wölbung des Rückens 26 des Rastkörpers 13 verfolgten Zweck der Bildung eines Wälzgelenks.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und in den Abbildungen dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Änderungen möglich, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteiliger Grubenstempel aus Stahl, dessen beide Teile durch ein am oberen Ende des Außenstempels angeordnetes Schloß miteinander verspannt werden und dessen Innenstempel mit Rasten ausgerüstet ist, in die im Schloß untergebrachte Arretierungsorgane, die Auszugslänge fixierend, eingreifen und die bei Überschreiten einer vorbestimmten Belastung aus den Rasten austreten, so daß nunmehr der Stempel nachzugeben beginnt, gekennzeichnet durch einen einseitig am Oberstempel um eine horizontale Achse verschwenkbar angeordneten Arretierungskörper, der bei Herausdrängen seines in die Rast eingreifenden Teils bei Überschreiten der vorbestimmten Belastung derart verschwenkt wird, daß sich ein anderer Teil des Körpers unter Reibungsschluß an den Innenstempel anlegt und dieser an ihm unter allmählicher Steigerung des Reibungswiderstandes gleitet.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der arretierendeRastkörper einen Winkelhebel bildet, von dessen beiden Schenkeln der eine den in die Rast eintretenden und der andere den sich beim Austritt des ersten aus der Rast unter Reibung an den Stempel anlegenden Teil bildet.
  3. 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Winkelhebel des Rastkörpers verschiedene Länge besitzen.
  4. 4. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Rasten des Innenstempels eingreifende Schenkel des im Schnittpunkt seiner beiden Hebelarme gelenkig oder abwälzbar gelagerten Rastkörpers kalottenartig gebuckelt bzw. sein Rücken gewölbt oder ballig ausgebildet ist und sein Scheitel (25) in der Fortsetzung der Reibflächenlinie des anderen Schenkels liegt.
  5. 5. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Einrastschenkel bildende Teil des Rastkörpers (13) schmäler als dessen Reibfläche (29) ist.
  6. 6. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gewölbte oder ballige Rücken (26) des Rastkörpers (13) mit Anlage des Wälzgelenks am Innenstempel und zum Eingriff in dessen Rasten (22) als Anlage für eine feststellbare, gegebenenfalls nachgiebige Sicherung dient.
  7. 7. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung des Rastkörpers (13) durch ein Keilgetriebe erfolgt. B. Ausführungsform des Grubenstempels nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung des Rastkörpers und sein Eingriff in die Rasten des Innenstempels durch ein Keilgetriebe gebildet wird, das aus einem Widerlagerkeil (14) und einem in der Schloßtasche sein Widerlager findenden Lösekeil (15) besteht, wobei gegebenenfalls der Widerlagerkeil an einem besonders einlegbaren, lediglich die Arbeitsfläche bildenden Füllstück an der anderen Seite anliegt. 9. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten am Innenstempel nur eine geringe Tiefe aufweisen und entweder aus einer Zylinderkalotte oder einer dachförmig keilig ansteigenden Kalotte bestehen, deren Breite nur einen Teil der Innenstempelbreite ausmacht. io. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der übergang der Rastkalotten (22) zur Arbeitsfläche des Innenstempels allmählich erfolgt. i i. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenstempel aus einer die Rasten (22) tragenden Leiste (21) und einem die Keilneigung aufweisenden U-förmigen Profilstück (17) gebildet wird, dessen Flansche (18) gegenüber den Leistenkanten zurückspringen und Kehlen (2o) zur Schweißverbindung beider Teile bilden. 12. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenstempel aus einem Rohr gebildet ist, an das eine Keilfläche angepreßt ist, Tiber die die Rasten (22) verteilt sind. 13. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rastkörper und seine Sicherung aufnehmende Tasche durch im wesentlichen in der Richtung des Kraftkomponenten verlaufende Rippen verstärkt ist. 14. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Boden (37) und der Deckel (38) der Tasche durch eine oder mehrere rundum laufende Rippen versteift sind. 15. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bildung der Tasche aus Schmiedestücken oder in Schweißform die die Böden (37) und Deckel (38) versteifenden Rippen als geschlossene Ringe (35) über die in waagerechter Richtung versteifenden Rippen (36) oder Ringe geführt sind. 16. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (32) des Rastkörpers (13) am Taschenboden pfannenartig ausgebildet ist und entweder über einer Senkrechtrippe oder dem Ansatz des Außenstempels an der Tasche liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 724 856, 691 861, 689 9o5, 5o8 162.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE508162C (de) * 1928-04-28 1930-09-25 Friedrich Reidiger Elastischer Metallgrubenstempel
DE689905C (de) * 1935-07-14 1940-04-08 Gutehoffnungshuette Oberhausen Nachgiebiger Grubenstempel
DE691861C (de) * 1938-04-24 1940-06-07 Eugen Biebricher Grubenstempel
DE724856C (de) * 1940-02-17 1942-09-08 Eugen Biebricher Grubenstempel

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