DE967413C - Elektromotorisch angetriebene Handkreissaege - Google Patents

Elektromotorisch angetriebene Handkreissaege

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Publication number
DE967413C
DE967413C DEP10247A DEP0010247A DE967413C DE 967413 C DE967413 C DE 967413C DE P10247 A DEP10247 A DE P10247A DE P0010247 A DEP0010247 A DE P0010247A DE 967413 C DE967413 C DE 967413C
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DE
Germany
Prior art keywords
saw blade
protective hood
hand
flat bar
brake
Prior art date
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Expired
Application number
DEP10247A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Schrag
Gottlieb Stoll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Original Assignee
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
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Filing date
Publication date
Application filed by Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma filed Critical Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Priority to DEP10247A priority Critical patent/DE967413C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE967413C publication Critical patent/DE967413C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B5/00Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
    • B27B5/29Details; Component parts; Accessories
    • B27B5/38Devices for braking the circular saw blade or the saw spindle; Devices for damping vibrations of the circular saw blade, e.g. silencing
    • B27B5/381Devices for braking the circular saw blade or the saw spindle; Devices for damping vibrations of the circular saw blade, e.g. silencing with at least one brake member contacting saw blade portions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B9/00Portable power-driven circular saws for manual operation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Elektromotorisch angetriebene Handkreissäge Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromotorisch angetriebene Handkreissäge mit einem Pistolenhandgriff unmittelbar neben dem Motorschalter in der Nähe des Arbeiters vor seinem Arbeitsplatz und einem zweiten Handgriff vorzugsweise quer zum Sägeblatt hinter dem Motor.
  • Bei Handkreissägen dieser Art haben sich häufig durch das verhältnismäßig lange Nachlaufen des Sägeblattes nach dem Abstellen des Motors Unfälle ereignet. Außerdem bringt der abzuwartende Auslauf der Maschine Verluste an Arbeitszeit mit sich. Man hat nun schon bei kleinen Handkreissägen mit einem einzigen Bedienungshandgriff, der parallel zum Sägeblatt neben dem Motorschalter liegt, das nachlaufende Sägeblatt durch Betätigung eines mit einem Reibbelag versehenen, unter Federkraft stehenden Druckstiftes von der Seite her abgebremst. Eine solche Bremsknopfanordnung wäre bei größeren Handsägen, wie z. B. der eingangs erwähnten Art, völlig unzulänglich. Man müßte den Bremsknopf. damit er einigermaßen wirksam ist, in der Nähe des Sägeblattumfangs anbringen. Hierdurch würde sich aber eine ungünstige Beanspruchung des Sägeblattes ergeben, die für die Bedienung gefährlich werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit zwei Bedienungshandgriffen versehene Handkreissäge der eingangs erwähnten Art mit einer Auslaufbremse zu versehen, und zwar derart, daß ein rasches und wirksames Abbremsen des auslaufenden Sägeblattes möglichst gleichzeitig mit dem Abschalten des Antriebsmotors und ferner die sichere Führung der Maschine durch den Bedienungsmann bis zum vollen Auslauf gewährleistet ist. Das wird dadurch erreicht, daß ein Flachstab mit seinem einen Ende an der Innenseite der Schutzhaube befestigt ist und einen Reibbelag im Bereich der Sägeblattachse aufweist und sein federndes, abgekröpftes Ende als Bremssteuerglied durch eine Öffnung der Schutzhaube nach außen ragt und bis in die Griffnähe des Daumens der auf dem zweiten Handgriff aufliegenden (linken) Hand vorgezogen ist. Nunmehr kann der Bedienungsmann mit dem Daumen der an dem Pistolenhandgriff liegenden Hand den Motorschalter und gleichzeitig mit dem Daumen der auf dem anderen Handgriff aufliegenden Hand die Auslaufbremse betätigen, ohne daß er hierbei eine der beiden Hände, welche die gegenüberliegenden Handgriffe umfassen, von dem Bedienungshandgriff abnehmen muß. Die auch während ihrer Leerlaufstellung in den beiden Händen sicher geführte Handkreissäge kann nach dem Abschalten des elektrischen Stromes unmittelbar abgebremst werden, womit die Gefährdung der Bedienung der Maschine durch das sonst nachlaufende Sägeblatt eliminiert ist. Der bisher erforderliche Zeitverlust für das Abwarten des Auslaufes der Handkreissäge ist auf ein verschwindend geringes Maß zurückgedrängt. Die verhältnismäßig kleine Kraft des Daumendruckes reicht für das Bremsen der großen Schwungmasse des Sägeblattes und des Motorläufers aus, da sie vielfach übersetzt am Sägeblatt zur Wirkung gelangt, und zwar an einer achsnahen Stelle, an der das Sägeblatt durch die Bremskraft nicht ungünstig beansprucht werden kann. Außerdem ist man von dem Durchmesser des eingebauten Sägeblattes unabhängig.
  • Es ist an sich nicht neu, elektromotorisch angetriebene, handgetragene Werkzeugmaschinen einschließlich Kreissägen mit den für den jeweiligen Bedarfsfall erforderlichen Steuergliedern in der Weise zu versehen, daß diese Zubehörteile nach Möglichkeit in Griffnähe des Daumens oder Zeigefingers der die Maschine in der Betriebsstellung haltenden Hand bzw. Hände erreichbar sind. Beispielsweise ist eine Einhandkreissäge bekannt, die je mit einem Steuerglied für den Elektromotor sowie eine Bremse ausgerüstet ist, wobei der Daumen und der Zeigefinger einer Hand für die Betätigung eines Steuergliedes herangezogen werden, ohne daß dabei die sichere Führung der Maschine in der Hand gelockert wird. Bei dieser Einhandkreissäge ist auf der Motorwelle innerhalb des Motorgehäuses eine Bremsscheibe vorgesehen, gegen deren Umfang ein mit dem Bremssteuerglied verbundener Bremsschuh andrückbar ist. Hierdurch war die erfindungsgemäße Gestaltung der am Sägeblatt angreifenden Auslaufbremse nicht nahegelegt. -Ferner ist eine elektromotorisch angetriebene Handhobelmaschine mit zwei einander gegenüberliegenden Bedienungshandgriffen bekannt, bei der der Motorschalter oben auf dem Motorgehäuse und in der Nähe des von der linken Hand erfaßten Handgriffs eine Handkurbel vorgesehen ist, die bei ihrer Betätigung auf ein Bremsband zum Unterbrechen des Umlaufes des Hobelmessers einwirkt.
  • Auch hier greift das Bremsglied am Umfang einer besonderen Bremsscheibe an und nicht an einer Stirnseite des umlaufenden Werkzeugs. Überdies sind der Motorschalter und das Bremssteuerglied so angeordnet, daß die Bedienung die Handgriffe nacheinander freigeben muß.
  • Die Erfindung wird unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigt Fig. I eine Seitenansicht der in Arbeitsstellung befindlichen Maschine, in Pfeilrichtung I der Fig. 2 gesehen, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. I, Fig. 3 eine Schrägansicht der Maschine.
  • I ist eine Tischplatte, 2 ein auf ihr befestigter elektrischer Antriebsmotor und 3 ein Getriebegehäuse, das in bekannter Weise ein Verschwenken der mit 4 bezeichneten Sägeblattachse um die Motorachse erlaubt. 5 ist ein auf der Sägeblattachse 4 befestigtes Kreissägeblatt, das unten aus dem feststehenden Oberteil 6 einer Schutzhaube herausragt und an seinem unteren Abschnitt von einem beweglichen Schutzhaubenteil 7 teilweise umschlossen wird. Zum Führen der Maschine, z. B. beim Sägen eines Werkstückes 8, sind zwei Handgriffe 9 und Io vorgesehen. Der eine Handgriff 9 ist ein Pistolenhandgriff und parallel zur Ebene des Sägeblattes 5 am Getriebegehäuse 3 angeordnet. An ihm wird mit der rechten Hand angefaßt. Der zweite Handgriff Io, der von der linken Hand erfaßt wird, liegt quer zur Achse des Sägeblattes und ist auf der Tischplatte I befestigt. Der Arbeiter setzt die an den Handgriffen 9 und Io in beiden Händen gehaltene Maschine mit der Tischplatte I auf den zu zersägenden Balken 8 auf und schiebt sie in der Pfeilrichtung II (Fig. I) gegen den Balken, wobei der untere bewegliche Schutzhaubenteil 7 in dem Maße, wie das Sägeblatt in den Balken eindringt, selbsttätig nach rückwärts ausweicht. Sobald der Schnitt beendet ist, setzt der Arbeiter die Maschine ab und schaltet durch Betätigen .eines Schalters 1a den Elektromotor aus, um die Säge stillzusetzen.
  • Der von der rechten Hand erfaßte Pistolenhandgriff 9 ist unmittelbar neben dem Motorschalter 12 derart angeordnet, daß er von dem Daumen der diesen Handgriff umfassenden Hand betätigt werden kann.
  • Auf der Innenseite des oberen Schutzhaubenteils 6 ist ein Flachstab 14 mittels Niete 13 derart befestigt, daß er im Ruhestand an der Haubenwand anliegt. In der Schutzhaubenwand ist eine Öffnung 16 vorgesehen, durch die ein abgekröpftes freies Ende 15 des Flachstabes 14 nach außen ragt. An dem Flachstab ist auf der dem Sägeblatt zugewandten Seite in der Nähe der Sägeblattachse ein Reibbelag 17 befestigt. Das abgekröpfte Ende 15 ist außerhalb der Schutzhaubenwand so weit vorgezogen, daß es im Griffbereich des Daumens der auf den Handgriff Io aufgelegten linken Hand liegt. Es kann also von dem Daumen dieser Hand leicht erreicht und in Pfeilrichtung 18 unter elastischem Biegen des Flachstabes 14 gegen die Schutzhaubenwand hin bewegt werden, wobei sich dann der Reibbelag 17 an das Sägeblatt anlegt und dieses rasch auf Stillstand abbremst, sofern vorher der Motorschalter 12 durch den Daumen der anderen Hand ausgeschaltet worden ist. Die beiden Hände des Arbeiters können beim Abschalten des Stromes und während des Abbremsens des auslaufenden Sägeblattes wie in der Betriebsstellung an den beiden Handgriffen belassen werden. Die sichere Führung der Maschine ist also bis zum Stillstand des Sägeblattes gewährleistet.
  • Infolge der Anordnung des Reibbelages 17 an dem Flachstab 14 in der Nähe der Sägeblattachse kann die Auslaufbremse auch bei abgenutzten, d. h. mehrfach abgeschliffenen Sägeblättern kleineren Durchmessers verwendet werden. Es ist auch unmöglich, daß der Reibbelag mit den Zähnen des Sägeblattes in Berührung kommt und hierdurch Unfälle hervorgerufen werden. An Stelle von Sägeblättern können auch Fräsköpfe, die mit ihrer Stirnseite dem Antriebsmotor zugekehrt sind, mit der beschriebenen Auslaufbremse ebenso wirksam abgebremst werden.
  • Das als Bremssteuerglied dienende abgekröpfte Ende 15 des Flachstabes hat in seiner Ruhelage von der Wand der Schutzhaube 6 einen solchen Abstand, daß es bei abgenutztem Bremsbelag 15 an der Schutzhaubenwand anschlägt, ehe der Flachstab an das Sägeblatt angedrückt wird. Es ist also ausgeschlossen, den Flachstab 14 am Sägeblatt abzunutzen oder ihn gar mit den Zähnen des Sägeblattes in Berührung zu bringen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektromotorisch angetriebene Handkreissäge mit einem Pistolenhandgriff unmittelbar neben dem Motorschalter in der Nähe des Arbeiters vor seinem Arbeitsplatz und einem zweiten Handgriff vorzugsweise quer zum Sägeblatt hinter dem Motor, die mit einer Auslaufbremse ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flachstab (I4) mit seinem einen Ende an der Innenseite der Schutzhaube (6) befestigt ist und einen Reibbelag (I7) im Bereich der Sägeblattachse aufweist und sein federndes, abgekröpftes Ende (I5) als Bremssteuerglied durch eine Öffnung (I6) der Schutzhaube nach außen ragt und bis in die Griffnähe des Daumens der auf dem zweiten Handgriff (Io) aufliegenden (linken) Hand vorgezogen ist.
  2. 2. Handkreissäge nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das als Bremssteuerglied dienende abgekröpfte Ende (I5) des Flachstabes (I4) zugleich gegenüber der Schutzhaubenwand einen Hubbegrenzungsanschlag bildet, der bei abgenutztem Reibbelag (i7) eine Berührung des Flachstabes mit dem Sägeblatt ausschließt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 334681; USA.-Patentschriften Nr. 436 804, i 133 443, i 243 46o.
DEP10247A 1948-10-02 1948-10-02 Elektromotorisch angetriebene Handkreissaege Expired DE967413C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0055896A3 (en) * 1980-12-11 1983-08-17 Black & Decker Inc. Circular saw

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US436804A (en) * 1890-09-23 roberts
US1133443A (en) * 1913-11-14 1915-03-30 Louie Hypolite Martin Portable circular handsaw.
US1243460A (en) * 1915-12-09 1917-10-16 Gulbransen Dickinson Company Portable planing-machine.
DE334681C (de) * 1920-02-15 1921-03-19 Wilhelm Greding Dipl Ing Vorrichtung an Handmotorsaegen oder aehnlichen Handwerkzeugen

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