DE967528C - Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen - Google Patents

Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen

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DE967528C
DE967528C DES39807A DES0039807A DE967528C DE 967528 C DE967528 C DE 967528C DE S39807 A DES39807 A DE S39807A DE S0039807 A DES0039807 A DE S0039807A DE 967528 C DE967528 C DE 967528C
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DE
Germany
Prior art keywords
groove
slot
cord
hose
electrical machines
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Expired
Application number
DES39807A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Reimer
Dipl-Chem Dr Fritz Weigel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE967528C publication Critical patent/DE967528C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/48Fastening of windings on the stator or rotor structure in slots
    • H02K3/487Slot-closing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Nutenverschluß für elektrische Maschinen, insbesondere mit hoher Wärmebeständigkeit. Um die Einbringung in die Nut und die Herstellung des Verschlusses zu erleichtern, ist es bekannt, unter anderem auch Bänder oder Schnüre aus anorganischem Material wie Asbest, Glas, Quarzwolle zu verwenden, mit denen nach dem Einträufeln der Wicklung die Nut ausgefüllt wird. Um einen festen Sitz der Wicklung zu erhalten, wird diese Füllung mit Isoliermasse, Lack, härtbarern Kunstharz od. dgl. getränkt. Es ist ferner bekannt, beim Wickeln zusätzliche elastische Füllstücke aus Gummi in die Nut einzulegen und, die Nut nach dem Einlegen der Wicklung zu verkeilen.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, das Verschließen der Nuten. einfacher als bisher zu gestalten und einen Nutenverschluß zu schaffen, der hitzebeständig und mechanisch hochwertig ist. -Erfindungsgemäß besteht derVerschluß aus einer Schnur oder einem Schlauch aus beim Einlegen in die Nut nicht völlig aasvulkanisiertem und erst unter der Wirkung der Trockentemperatur des Wicklungtränklackes bzw. der höheren Betriebstemperatur aasvulkanisierten und hart gewordenem Si.likonkautschuk. Die Vulkanisation von Silikonkautschuk verläuft ohne Schwefelzusatz. Mit der Vulkanisation von Kautschuk hat sie nur das eine gemein sam, daß es sich auch hier um eine Vernetzung handelt. Die erforderliche Vernetzung, die durch organische Peroxyde erfolgen kann, kann stufenweise durch Temperatursteuerung erreicht werden. Das Verfahren zum Verschließen der Nut wird so durchgeführt, daß eine runde Schnur oder ein Schlauch auf den Nutenschlitz gelegt wird und dann durch diese in die Nut eingedrückt oder mittels eines geeigneten spachtelförm.igen Werkzeuges hindurchgeschlagen wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In die halbgeschlossene Nut i ist die Wicklung 2 eingeträufelt. Oberhalb der Wicklung ist ein Nutenv erschluß 3 aus Silikonkaut§chuk angeordnet, der den Nutenschlitz 4 verschließt. Da der Schlauch aus elastischem Material besteht, läßt er sich unter Deformation. durch den engen Nutenschlitz zwängen und breitet sich dann in den wicklungsfreien Nutenraum so aus, daß er diesen vollständig ausfüllt. Man kann dabei den Schlauch oder die Schnur auf den Nutemschlitz legen und mittels eines spachtelförmigen Werkzeugen von einem Ende der Nut beginnend durch den Schlitz hindurchschlagen. Für den Schlauch oder die Schnur wird ein nicht ganz ausvulkan;isiertes Material verwendet, das erst bei höheren Betriebstemperaturen der Maschine völlig aasvulkanisiert und hart wird.
  • Die Erfindung bietet folgende Vorteile: Ein nachheriges Behandeln .des Nuten.verschlusses durch Tränken mit härtbarem Kunstharz od. dgl. ist nicht erforderlich. Der Nutenverschluß ist hitzebeständig und mechanisch hochwertig. Gegenüber Nutenverschlußkeilen aus Schichtstoffen, beispielsweise aus Silikon und Glasgewebe besitzt der Nutenverschluß gemäß der Erfindung bei gleichem Füllfaktor eine größere Festigkeit, da die festen Keile nur aus dünnen Streifen bestehen können, die den Schlagbeanspruchungen beim Einsetzen in die Nut unter Umständen nicht standhalten und abbrechen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nutenverschluß für elektrische Maschinen, insbesondere mit hoher Wärmebeständigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Ve@rschluß aus einer Schnur oder einem Schlauch aus beim Einlegen in die Nut nicht völlig aasvulkanisiertem und erst unter der Wirkung der Trockentemperatur des Wicklungtränklackes bzw. der höheren Betriebstemperatur aasvulkanisiertem und hart gewordenen Silikon.kautschuk besteht.
  2. 2. Verfahren zum Verschließen der Nuten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schnur oder ein Schlauch aus elastischem Material, insbesondere aus Silikonkautschuk auf den Nutenschlitz gelegt, dann unter Deformation durch den Nutenschlitz in den Nutenraum zur vollständigen Ausfüllung des leiterfreien Nutenraumes gedrückt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur oder der Schlauch mittels eines spachtelförmigen Werkzeuges durch den Nutenschlitz geschlagen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. I27 4o6, 666 339, 864899-, Elektrotechnische Zeitschrift, Ausgabe A, 1953, S. 72/73; Chemiker-Zeitung 1950, S.550.
DES39807A 1954-07-01 1954-07-01 Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen Expired DE967528C (de)

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