DE967555C - Speisung einer Vielzahl von Zweigleitungen, insbesondere fuer Fernsehgrossbildschirme - Google Patents

Speisung einer Vielzahl von Zweigleitungen, insbesondere fuer Fernsehgrossbildschirme

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DE967555C
DE967555C DEI2903D DEI0002903D DE967555C DE 967555 C DE967555 C DE 967555C DE I2903 D DEI2903 D DE I2903D DE I0002903 D DEI0002903 D DE I0002903D DE 967555 C DE967555 C DE 967555C
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DE
Germany
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lines
collector
voltage
branch lines
pulses
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Expired
Application number
DEI2903D
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English (en)
Inventor
Pierre Marie Gabriel Toulon
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Interessengemeinschaft fuer Rundfunkschutzrechte GmbH Schutzrechtsverwertung and Co KG
Original Assignee
Interessengemeinschaft fuer Rundfunkschutzrechte GmbH Schutzrechtsverwertung and Co KG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 21. NOVEMBER 1957
12903 VIII a 121 a1
Düsseldorf
(Ges. v. 15. 7.1951)
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Speisung einer Vielzahl von Zweigleitungen von zwei Hauptleitungen aus, die wechselweise einen elektrischen Impuls empfangen, wobei jede der Zweigleitungen mit jeder der Hauptleitungen über Kondensatoren bestimmter Größe verbunden ist.
Sie wird vorteilhaft bei der Übertragung von Impulsen, insbesondere von Bildimpulsen zur Erzeugung eines Bildes bei Fernsehgroßbildschirmen, benutzt.
Bei derartigen Bildschirmen besteht die Fläche aus einzelnen elektrooptischen Elementen, die zur Umwandlung der Bildsignale in Bildpunkte dienen.
Die Steuerung der Elemente erfolgt über eine große Zahl von senkrecht und waagerecht angeordneten Leitungen, denen Impulse über an sich bekannte Verteileranordnungen zugeführt werden.
Die Erfindung wird an Hand der Abbildungen näher erläutert.
Abb. ι stellt die waagerechten Leiter dar, welche an einen Kollektor mit umlaufender Bürste geschaltet sind;
Abb. 2 zeigt ein Schaubild der Spannungsimpulse auf den waagerechten Leiter.
In Abb. ι ist das Leitungsnetz dargestellt, welches den Bildschirm speist. Die Bildwechseloder Empfangsimpulse, die eine außerordentlich
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hohe Frequenz besitzen (z. B. die Größenordnung von 20 MHz), fließen über die Verbindung ι zu. Die Impulse werden auf eine große Anzahl von Leitern 2 (deren Anzahl mit der der Bildpunkte je Zeile übereinstimmt, wie z. B. iooo) durch den Verteiler 3 verteilt. Die Impulse, welche durch 3 auf die Leiter verteilt werden, entsprechen in ihrer Aufeinanderfolge den Bildwechselimpulsen für die aufeinanderfolgenden Punkte einer Zeile.
Um diese Impulse dem Schirm zuzuleiten, sind am dessen Rückseite die Leiter 4 angebracht, welche senkrecht verlaufen und deren gegenseitiger Abstand etwa dem Abstand zweier benachbarter Bildpunkte in jeder Zeile entspricht. Auf der Rückseite sind ferner waagerechte Leiter angebracht, deren Anzahl mit der Zeilenzahl der wiedergegebenen Bilder (z. B. 800) übereinstimmt. Ihr gegenseitiger Abstand entspricht dem Abstand zwischen je zwei elektro-optischen Elementen am Schirm.
Erfindungsgemäß ist jeder Leiter 5 an eine Lamelle 6 des ruhenden Kollektors 7 geschaltet, auf welchem die Bürste 8 umläuft. Die Bürste ist über einen Vorschaltwiderstand 9 an die Gleichspannungsquelle 10 angeschlossen. Zwischen jeder Lamelle 6 des Kollektors und dem Erdpotential ist ein Kondensator 11 mit Parallel widerstand 12 geschaltet.
Zwischen den waagerechten Leitern S sind Leitungsabschnitte 13 vorgesehen, welche nur über einen geringen Bruchteil der vollen Bildbreite (z. B. V5 oder V10) reichen. Diese Abschnitte sind über Kondensatoren 14 und 15 an je einen der benachbarten Leiter 5 gekoppelt und über einen Widerstand 16 an Erdpotential gelegt. Die Bürste hat die Aufgabe, an jeden der waagerechten Leiter 5 einen Spannungsimpuls (den sogenannten Sensibilisierungsimpuls) zu legen.
In Abb. 2 wurde im vollen Linienzug der Spannungsverlauf in einem der Leiter 5 als Funktion der Zeit dargestellt. In der gleichen Abbildung sind die Schaubilder der Spannungen in den benachbarten Leitungen gestrichelt eingetragen. Die Spannungsspitzen dieser Impulse sind gegeneinander verzögert, da die Bürste die Leiter nacheinander an die Spamnungsquelle anschließt. Die Verschleifung der Spannungsspitze ist auf die Widerstände 9 und 12 sowie auf die Parallelkapazität 11 zurückzuführen.
Die elektro-optischen Elemente sind zwischen je einen senkrechten Leiter 4 und einen Abschnitt 13 geschaltet. Jedes der Elemente ist mit einem Speicherkondensator und einem Gleichrichter verbunden.
Es wurde bereits vorgeschlagen, zur Übermittlung der Sensibilisierungsimpulse an die waagerechten Leiter die angeschlossenen Speicherkondensatoren unvermittelt aufzuladen. Die erfindungsgemäße Verbesserung bei dieser Schaltungsanordnung besteht in· der Erzeugung dieses Impulses; sie stellt eine wesentliche Vereinfachung dar, da an Stelle der umständlichen Herstellung des vielphasigen Impulsstromes der mechanische Verteiler 7 getreten ist.
Der Umlauf der Bürste muß konstant gehalten und mit der Bildwechselfrequenz synchronisiert werden. Erfindungsgemäß wird zu diesem Zweck ein Teil der pulsierenden Spannung, der im Stromkreis der Bürste läuft, über den Transformator 17 (s. Abb. 1) abgenommen. (Die Frequenz dieser pulsierenden Spannung beträgt bei einer Bildwechselzahl von 25 je Sekunde und der Zeilenzahl 800: 800-25.) Der Wechselstrom in der Sekundärwicklung des Transformators 17 fließt über einen Tiefpaß 18 mit sehr steiler Wellenfront und wird in 19 gleichgerichtet. In der Doppelgitterröhre 20 wird das zweite Steuergitter 21 mit den Bildwechsel-Synchronisierimpulsen beaufschlagt, während das erste Gitter an eine der Spannungen gekoppelt ist, die von einer der Lamellen 6 des Kollektors 7 abgenommen wird. Der Spannungsabfall im Anodenkreis von 20 wird der in 19 gleichgerichteten Spannung überlagert, und diese Summenspannung steuert das Gitter 23 der Röhre 24. Der Anodenstrom dieser Röhre bestimmt die Erregung 25 des Motors, der die Bürste 8 antreibt. Die Feldwicklung 26 dieses Motors wird über einen hohen Widerstand 27 gespeist; überdies ist zur Stabilisierung der Umdrehungszahl ein Schwungrad 28 vorgesehen.
Dank dieser Steuerung kommt der Motor rasch auf Touren und kann durch die Synchronisierimpulse aperiodisch gesteuert werden. Die Steuerung geht in der folgenden Weise vor sich: Sobald die Frequenz des Wechselstromes in der Sekundärwicklung von 17 nachläßt, wird der Gleichrichterstrom in 19 gesperrt. Da überdies die Bildwechsel-Synchronisierimpulse früher eintreffen als die Kontaktgebung der Bürste 8 an der Lamelle 22, fehlt auch die positive Vorspannung an der Röhre 20, so daß deren Anodenstrom gesperrt ist, die Röhre 23 nicht gedrosselt wird und daher an den Motor die volle Erregerstromstärke geschaltet ist, so lange, bis die erforderliche Umdrehungszahl erreicht ist. In diesem Augenblick steigen die negativem Vorspannungen, die in 20 erzeugt werden, an, drosseln die Röhre 23 und schwächen dadurch die Erregung in der Spule 25 auf das erforderliche Maß.
Durch die Kondensatoren, 14 und 15, deren Größe längs einer Zeile zu- bzw. abnimmt, wird erreicht, daß an die einzelnen Leitungsstücke 13 längs einer Zeile zeitlich verzögerte Impulse zugeführt werden. Diese Anordnung ist wesentlich einfacher als eine solche, bei der statt der Kondensatoren und Entladewiderstände für den gleichen Zweck Röhrenanordnungen benutzt wurden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Anordnung zur Speisung einer Vielzahl von Zweigleitungen, insbesondere für Fernsehgroßbildschirme, mit gegeneinander um einen vorbestimmten Betrag verzögerten elektrischen Impulsen von zwei Hauptleitungen aus, die wechselweise einen elektrischen Impuls gegebener Amplitude empfangen, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß jede der Zweigleitungen mit jeder der Hauptleitungen über Kondensatoren verbunden ist, die in bezug auf die eine Hauptleitung von zunehmender, in bezug auf die andere Hauptleitung von abnehmender Größe sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Hauptleitungen über die Lamellen eines mechanischen Kollektors periodisch Impulse einer Spannungsquelle zügeführt werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i-und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Kollektors durch eine Spannung, die aus der Überlagerung der Bildwechsel-Synchronisierimpulse und einer von den Lamellen des Kollektors abgenommenen Spannung erhalten wird, synchronisiert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©709 772/45 11.57
DEI2903D 1941-05-07 1942-05-06 Speisung einer Vielzahl von Zweigleitungen, insbesondere fuer Fernsehgrossbildschirme Expired DE967555C (de)

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FR967555X 1941-05-07

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DE967555C true DE967555C (de) 1957-11-21

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DE (1) DE967555C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072650B (de) * 1960-01-07 Radio Corporation of America New York N Y (V St A) Einrichtung zur Wiedergabe von Bildern
DE1283766B (de) * 1966-09-03 1968-11-21 Irmer & Elze Maschinenfabrik Ventilsteuerung fuer Drucklufthaemmer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072650B (de) * 1960-01-07 Radio Corporation of America New York N Y (V St A) Einrichtung zur Wiedergabe von Bildern
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