DE967583C - Sperrvorrichtung fuer einen Reissverschlussschieber - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer einen Reissverschlussschieber

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DE967583C
DE967583C DES30786A DES0030786A DE967583C DE 967583 C DE967583 C DE 967583C DE S30786 A DES30786 A DE S30786A DE S0030786 A DES0030786 A DE S0030786A DE 967583 C DE967583 C DE 967583C
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DES30786A
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Inventor
Osborne Firing
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Scovill Inc
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Scovill Inc
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/24Details
    • A44B19/26Sliders
    • A44B19/30Sliders with means for locking in position
    • A44B19/306Sliders with means for locking in position in the form of a locking spring member actuated by the pull member

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  • Slide Fasteners (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. NOVEMBER 1957
S 30786 VIII 3 c
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Sperrvorrichtung für den Reißverschlußschieber.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Sperrvorrichtung zu schaffen, die eine zufällige Bewegung des Schiebers entlang des Befestigungsstreifens verhindert, zuverlässig im Gebrauch und verhältnismäßig billig in der Herstellung ist.
Insbesondere bezweckt die Erfindung einen Schieber zu schaffen, dessen durch ein feststehendes kaßpenförmiges Glied geschütztes Federsperrglied die* den auftretenden Zugbeanspruchungen gegenüber erforderliche Stärke besitzt, ohne daß die Gesamthöhe der Kappe unerwünscht groß wird.
Ferner soll gemäß der Erfindung ein besseres und leichteres Arbeiten des federnden Sperrgliedes erreicht werden.
Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung eine Sperrvorrichtung für einen Reißverschlußschieber mit einer vorderen und hinteren Platte, die an ao einem Ende durch ein Keilstück miteinander verbunden sind, einer am Schieber befestigten und sich längs der Vorderplatte erstreckenden hohlen Kappe, einem an der Kappe schwenkbar gelagerten Ziehgriff und einem in der Kappe untergebrachten Sperrglied, das an seinem einen Ende einen oder zwei Sperrzacken trägt, der durch eine Öffnung in der Vorderplatte hmdurchgreift, derart ausgebildet,
70191781Λ5
daß längs der Oberkante des Keilstücks eine äußere Ausnehmung vorgesehen ist, die von einer Zunge der Kappe überdeckt ist, daß das Sperrglied einen steifen Hauptteil besitzt, der sich von seinem Zackenende hinweg derart erstreckt, daß dieser Hauptteil sich an die obere und vordere Wandung der Kappe an dem dem Sperrzacken entgegengesetzten Kappenende anlegt und so einen Auflagerdrehpunkt bildet, und daß eine Federzunge des ίο Sperrgliedes von dem Drehpunkt in die Ausnehmung hineinragt und sich dort frei biegen kann, wobei das Ende der Federzunge an einer Wandung der Ausnehmung anliegt.
Zur Erläuterung der Erfindung sind nachstehend Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen beschrieben, und zwar zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf einen Teil eines Reißverschlusses mit dem verbesserten Sperrschieber nach der Erfindung, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des Sperrschiebers in der Sperrstellung, Fig. 3 einen der Fig. 2 ähnlichen Schnitt in Endsperrstellung des Schiebers
Fig. 4 schaubildlich das Federsperrglied der as Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen der Fig. 2 ähnlichen Verschieber mit abgeänderter Ausführung des Federsperrgliedes,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. S und
Fig. 7 schaubildlich die abgeänderte Ausführungsform des Federsperrgliedes nach Fig. 5·
Mit 10 ist der Sperrschieber eines Reißverschlusses bezeichnet, der an dessen Befestigungsstreifen in bekannter Weise entlang laufen kann, wobei diese aus Stoffbändern 11 bestehen, an denen Verschlußglieder 12 an. den wulstartigen Kanten befestigt sind.
Der Sperrschieber 10 besitzt eine vordere und eine hintere Platte 13, bzw. 14, die durch ein hohles Keilstück 15 miteinander verbunden sind. Die Platten 13 und 14 haben an ihren Seitenkanten wie üblich, nach innen vorstehende Randteile 16, die zusammen mit dem Keilstück 15 eine Y-förmige Rinne zur Führung der Verschlußglieder beim öffnen und Schließen des Reißverschlusses bilden. Die selbsttätige Sperrvorrichtung weist ein bewegliches Federsperrglied 18 auf, das in einer feststehenden .Kappe 19 untergebracht ist und gegen go die obere Oberfläche der Vorderplatte 13 anliegt. Die Kappe 19 ist zum Teil als längliche Hülse ausgebildet, die an einer Stirnwandung 20 einen hakenförmigen Ansatz 21 trägt, der in eine in der Unterseite der Vorderplatte angebrachte Ausnehmung 22 eingreifen kann. Die obere Stirnwand 23 ist zu einer langen Zunge 24 verlängert, die in eine äußere Ausnehmung 25 paßt, welche in dem Verbindungskeilstück 15 vorgesehen ist. Die Kappe 19. ist in ihrer Stellung ständig durch Einkeilen der Zunge 24 zwischen den Seitenwänden der Ausnehmung 25 verankert..
Das Federsperrglied 18 besteht gemäß Fig. 2 bis 5 aus einem länglichen, steifen Hauptteil 26, dessen eines Ende zu einem Verbindungsbogen 27 gebogen ist, der bei 28 einen Auflagerdrehpunkt am Teil 23 bildet. Von dieser Biegung steht eine längliche schmale Federzunge 29 nach unten ab, die sich-in die Ausnehmung 25 des Keilstückes 15 (Fig. 6) erstreckt. Wie aus Fig. 1 und 6 ersichtlich ist, besitzt die Ausnehmung 25 parallele Seitenwände 30 über den größten Teil ihrer Tiefe, die in zusammenlaufende Wände 31 übergehen, welche ihrerseits in eine flache Unterwand 32 quer zur Achse des Schiebers übergehen. Gemäß Fig. 2 und 3 ist das untere Ende der Zunge 29 so bemessen, daß es gleitend an der Unterwand 32 der Ausnehmung 25 im Keilstück anliegt. Diese Federzunge 29 kann sich frei in der Ausnehmung 23 biegen. Um die Wirkung der Federzunge zu verbessern, erstreckt sich diese im wesentlichen über die ganze Tiefe des Schiebers.
Dadurch, daß der federnde Teil als eine Verlängerung über den Auflagerdrehpunkt 28 hinaus ausgebildet ist, ist es möglich, den "steifen Hauptteil 26 des Federsperrgliedes 18 stark auszubilden. Dieser Hauptteil 'nimmt in bekannter Weise die volle Breite des in der Kappe 19 vorgesehenen Hohlraumes ein, so daß er den Biegebeanspruchungen standhalten kann, die durch eine beim Schließen auf den Verschluß ausgeübte Zugkraft hervorgerufen werden, ohne daß es notwendig wäre, am Hauptteil 26 nach unten stehende Seitenteile vorzusehen, die die Gesamthöhe der Kappe 19 unerwünscht vergrößern wurden.
Am Sperrende des Teiles 18 ist ein abgerundeter oder abgeschrägter Teil 33 vorgesehen, der mit einer Biegung in den flachen Endteil 34 übergeht und durch eine Rippe 35 verstärkt ist. Ein Sperrzahn 36 ragt von dem Teil 34 durch eine öffnung 37 hindurch in den Sperrschieber 10 hinein und greift zwischen die Verschlußglieder ein. Der federnde Sperrzahn 36 ist von der Seite des Hauptteiles 33, 34 abgebogen und verbreitert sich nach diesen Teil hin, um die größtmögliche Festigkeit dieser Verbindung mit dem Hauptteil zu gewährleisten. Ein zur Betätigung des Gleitbügels beim öffnen oder Schließen des Verschlusses dienender Ziehgriff 40 weist ein Paar gabelförmige Arme 41 auf, die über die Kappe 19 gespreizt und in einem Stück mittels eines durch die Kappe hindurchgehenden Stiftes 42 miteinander verbunden sind, der durch öffnungen 43 der Seitenwände der Kappe 19 und unter dem Sperrglied 18 hindurchgeht. Der Sperrzahn 36 ist an einer Seite bei 44 abgesetzt, so daß er leicht zwischen die Verschlußglieder eingreifen kann oder, damit er im Falle der zweiten, weiter unten beschriebenen Ausführungsform als Nocken wirkt, der dem Sperrglied gestattet, klinkenartig den Verschlußgliedern beim Schließen des Verschlusses entlang zuspringen. Der schräge Nockenteil 33 ist so lang, daß er eine schwach ansteigende Fläche bildet, an der der Stift 42 des Ziehgriffes so angreifen kann, daß der Sperrzahn leicht außer Eingriff mit den Verschlußgliedern gelangt, wenn die Feder belastet ist. Der Hauptteil der Feder 18, der unmittelbar dem Nockenteil 33 folgt, ist derart
nach abwärts gebogen, daß ein zweiter Nockenteil 45 gebildet wird mit einem gebogenen Auflagerteil 46, welcher für gewöhnlich gegen den oberen Gleitbügelflügel 13 anliegt'und dann nach oben in den gebogenen Endteil 27 übergeht.
Bei dem in Fig. 2 in der Sperrstellung gezeigten Gleitbügel greift der Sperrzahn 36 zwischen ein Paar Verschlußglieder 12 ein. Wird nun der Ziehgriff4o in der zum öffnen des Verschlusses notwendigen Richtung gezogen, so greift der Griffteil 42 an dem schrägen Nockenteil 33 an und hebt den Sperrzahn-derart nach oben, daß der Gleitbügel freigesetzt wird. Dieser Zustand ist in Fig. 3 dargestellt. Während dieses Anhebens des Sperrgliedes schwingt dieses um den Auflagerdrehpunkt 28. Dabei geht die Federzunge 29 in die in Fig· 3 gezeigte Stellung. Läßt man den Ziehgriff los, so springt das Sperrglied derart in die Sperrstellung federnd ein, daß der Gleitbügel gesperrt wird.
Wird nun der Gleitbügel in der entgegengesetzten Richtung bewegt, so greift der Griffteil 42 an dem Nockenteil 45 an und hält den Sperrzahn von den Verschlußgliedern fern. Der Mittelteil des Sperrgliedes liegt für gewöhnlich auf dem Gleitbügel auf. Es ist daher nicht notwendig, irgendwelche zusätzliche Mittel zum Festhalten des Sperrgliedes in seiner Stellung vorzusehen.
Die Ausführungsform nach Fig. 5, 6 und 7 ist in der gleichen Weise ausgeführt und arbeitet ähnlich wie die erste Ausführungform. Die zweite Ausführungsform soll indessen in den Fällen angewendet werden, in denen ein klinkenartiges Entlangspringen des Sperrzahnes erwünscht ist; demgemäß ist hier der gebogene Mittelteil weggelassen, und das Sperrglied verläuft von dem vorderen Nockenteil 33 durchgehend zu dem bogenförmigen Endteil 27. Ein zusätzlicher Sperrzahn 50 kann sich vom Hauptteil und versetzt derart zwischen ein Paar Verschlußglieder erstrecken, daß er zwischen diesen an dem gegenüberliegenden Streifen angreift.
Bei dieser Ausführungsform muß das Federglied, z. B. durch Zahnvorsprünge 51 in seiner Stellung, an den Seitenwandungen der Kappe gehalten werden.
Durch den Erfindungsgegenstand werden die bekannten Vorteile eines geschützten, umschlossenen Sperrgliedes gewährleistet, während zugleich die Gesamtdicke des Schließbügels auf einem Mindestmaß gehalten wird. Außerdem wird eine Sperrvorrichtung geschaffen, die beim Entsperren leicht zu betätigen ist. Die Sperrvorrichtung kann aus einem schmalen Blechrohling hergestellt werden. Das eigentliche Sperrglied wird vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl hergestellt und erhält die größtmögliche Stärke.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sperrvorrichtung für einen Reißverschlußschieber mit einer vorderen und hinteren Platte, die an einem Ende durch ein Keilstück miteinander verbunden sind, einer am Schieber befestigten und sich längs der Vorderplatte erstreckenden hohlen Kappe, einem an der Kappe schwenkbar gelagerten Ziehgriff und einem in der Kappe untergebrachten Sperrglied, das an seinem einen Ende einen oder zwei Sperrzacken trägt, die durch eine öffnung in der Vorderplatte hindurchgreifen, dadurch gekennzeichnet, daß eine längs der Oberkante des Keilstückes (15) sich erstreckende äußere Ausnehmung (25) vorgesehen ist, die von einer Zunge (24) der Kappe (19) überdeckt ist, daß das Sperrglied (18) einen steifen Hauptteil (26, 33) besitzt, der sich von seinem Zackenende (36) hinweg derart erstreckt, daß dieser Hauptteil sich an die obere und vordere Wandung der Kappe (19) an dem dem Sperrzacken (36) entgegengesetzten Kappenende anlegt und so einen Auflagerdrehpunkt (28) bildet, daß eine Federzunge (29) des Sperrgliedes von dem Drehpunkt (28) in die Ausnehmung (25) hineinragt und sich in der Ausnehmung frei biegen kann, wobei das Federzungenende an einer Wand (32) der Ausnehmung (25) anliegt.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Hauptteil des Sperrgliedes ebenso breit wie der Hohlraum in der Kappe ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzunge (29) über ihre ganze Länge schmaler als der Hauptteil ist, derart, daß der Hauptteil (26) steif und die Zunge (29) elastisch ist und daß die Befestigung des oberen Endes (23) der Kappe (19) durch Einkeilen einer von ihm abstehenden Zunge (24) zwischen den einander gegenüberliegenden Wandungen der Ausnehmung (25) erreicht ist und ein Zwischenraum zwischen dieser. Zunge (24) und der Hinterwand (32) der Ausnehmung (25) frei bleibt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 708 156;
USA.-Patentschriften Nr. 2 569 298, 2 511 491; schweizerische Patentschrift Nr. 250 642.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES30786A 1952-10-23 1952-10-23 Sperrvorrichtung fuer einen Reissverschlussschieber Expired DE967583C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR708156A (fr) * 1929-12-21 1931-07-21 Fermeture Eclair Perfectionnements aux fermoirs, notamment aux fermoirs à curseur
CH250642A (de) * 1944-06-13 1947-09-15 Limited Plasco Schieber für Reissverschlüsse.
US2511491A (en) * 1945-10-19 1950-06-13 North & Judd Mfg Co Automatic lock slider for slide fasteners
US2569298A (en) * 1948-05-10 1951-09-25 Waldes Kohinoor Inc Slider for slide fasteners

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