DE96799C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE96799C DE96799C DENDAT96799D DE96799DA DE96799C DE 96799 C DE96799 C DE 96799C DE NDAT96799 D DENDAT96799 D DE NDAT96799D DE 96799D A DE96799D A DE 96799DA DE 96799 C DE96799 C DE 96799C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stave
- staves
- last
- hooks
- frame
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H5/00—Manufacture of tubes, coops, or barrels
- B27H5/02—Building up with staves
- B27H5/04—Forming staves into the final shape and assembling same
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in TORONTO (Canada).
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Fässern. Dieselbe
ist mit schwingend gelagerten Formerhalbringen versehen, an deren oberen Theilen
die Zuführungsvorrichtung für die Dauben angebracht ist. Um zu verhindern, dafs die
Verschlufsvorrichtung des Formers durch die Dauben überdeckt wird, wird ein besonderer
Rahmen zur Zuführung der drei letzten Dauben benutzt. Schliefslich sind die Messerköpfe
derart zur Daubenzuführungsvorrichtung angeordnet, dafs die Dauben während ihrer Einführung
in die Maschine mit Rinnen versehen und abgeschrägt werden, so dafs also das Fafs
unmittelbar nach Einführung der letzten Daube zum Binden fertig ist.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι denselben in Verbindung mit dem Halbring T' in Ansicht,
Fig. 2 eine Theilansicht der Zuführungsvorrichtung und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Zuführungsvorrichtung.
Die Führungen B' für den die Dauben bethä'tigenden
Schieber sind an den oberen Theilen der ä'ufseren und der Vorderseite der Maschine zugewendeten Halbringe T' der
schwingend gelagerten und ausbalancirten Fafsbildungshalbringe T T' angebracht. Auf dem
Umfange derselben gleiten Kopfstücke C, mit welchen durch Verbolzung die Enden des
Daubenträgers S verbunden sind. Letzterer trägt Finger D', um die Dauben in der
richtigen Lage zu erhalten.
Der obere Theil G' eines jeden äufseren Halbringes T' ist zur Einführung der Daube
unter die inneren Kanten des Halbringes T geeignet gestaltet, indem die Aufsenfläche der
Führungen B' in einer Ebene mit derjenigen des Theiles G' liegt. E' sind die Daubenführungen.
Diese Führungen sind bei a' und b' mit jedem Endhalbringe T' so verbunden,
dafs sie um eine gewisse Entfernung seitlich aus demselben hervorstehen. Eine jede
Führung ist mit einem Flantsch F' versehen, unterhalb desselben das Ende der Daube hindurchgeht,
so dafs es nach abwärts dicht gegen die Oberfläche- des oberen Theiles G' der
äufseren Halbringe T' gehalten wird.
Bei H' ist ein Theil des Flantsches F' ausgeschnitten,
so dafs die Daube nach unten gedrückt werden kann und in die zum Durchgang unterhalb des Flantsches geeignete Lage
kommt. Mit der Innenfläche des oberen Theiles G' eines jeden der äufseren Halbringe
T' ist eine gekrümmte, bei c' mit dem Halbringe verbolzte Feder /' verbunden. Da
nun jede dieser Federn ein wenig über die Oberfläche des oberen Theiles G' des Halbringes
T' hervorsteht, so wird dadurch die eingeschobene Daube gegen die Unterseite der
Daubenführung E' angedrückt. Auf diese Weise wird die Daube während ihrer Bearbeitung
festgehalten. Die Messer sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mittelst einer .Welle J'
unterhalb der Daubenführungen E' im oberen Theil G' der äufseren Halbringe T' derart
drehbar gelagert, dafs die Abgleichsäge sich durch einen Schlitz in der Daubenführung
hindurch erstreckt und die Rinne in der darüber geführten Fafsdaube erzeugt.
Die Federn Γ besitzen die Gestalt einer schrägen Ebene, auf welcher die Dauben nach
aufwärts gedrückt werden, bis dieselben den in normalem Zustande am höchsten über die
Oberfläche des oberen Halbringes gelegenen Federtheil erreichen. Die Stellung, welche die
Feder beim Nachabwärtsdrücken infolge des Durchganges der Daube einnimmt, ist durch
strichpunktirte Linien angegeben.
Die Schwingungen des Daubenträgers S werden durch eine Welle P vermittelt, welche
durch eine drehbar mit dem fest auf dieser Welle sitzenden Kurbelarm O verbundene
Stange N von der Kufbelscheibe M einer
weiteren Welle L aus in Umdrehung versetzt wird, die ihrerseits wieder vermittelst der Zahnräder
K und J von einer mit Fest- und Losscheibe / bezw. H versehenen Treibwelle G
aus angetrieben wird.
Mit der Welle P stehen weiter zwei Hebel Q in Verbindung, die mit ihren äufseren
Enden drehbar an Verbindungsstangen R gelagert sind, welche wiederum mit ihren anderen
Enden an Oesen des Daubenträgers 5 drehbar gelagert sind.
Da es der wechselnden Daubenbreite wegen wünschenswerth ist, den Hub des Daubenträ'gers
regeln zu können, so wird der Hebel O mit Führungsschlitz R' versehen und
das Ende der Zugstange N mittelst eines Bolzens a" im Schlitz verstellbar geführt.
Das Ende der Zugstange N ist mit einem Führungsschlitz ρ versehen, vermittelst dessen
die Stange auf dem Bolzen a" gleitet, so dafs der Träger S und die mit demselben verbundenen
Theile nach der Zuführung einer Daube zur Maschine und Rückkehr in ihre Ausgangsstellung
für eine kurze Zeit in Ruhe verbleiben. Während dieser Zeit liegen die Kopfstücke C
auf den Anschlägen b" der Führungen B'.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Ist die Maschine in Thätigkeit gesetzt
und beginnt der Daubenträger sich in seinen Führungen hin und her zu bewegen, so wird
eine Daube auf die Träger hinter den Fingern D' aufgelegt und durch Aufwärtsbewegen des
Trägers 5 nach vorwärts unter den Flantsch F'
geführt, welcher bei H' ausgeschnitten ist, um ein Hindurchtreten der Daubenenden zwischen
demselben zuzulassen. Da gleichzeitig mit der Bethätigung des Daubenträgers auch die Messerköpfe
in Umdrehung versetzt werden, so werden die Dauben bei ihrer Verschiebung zugleich
mit Rinnen versehen und abgeschrägt.
Hierauf geht der Träger S in seine Anfangsstellung zurück und es wird eine zweite
Daube aufgelegt, welche, der ersten gleich, nach vorwärts geführt wird und über die
Messerköpfe gelangt, wo sie in bekannter Weise bearbeitet wird. Während der Bearbeitung
halten die gebogenen Federn /' die Daube fest. Hierauf wird eine weitere Daube eingeführt
und vorwärts bewegt, welche dann die zweite Daube in die Stellung schiebt, dafs die
Messerköpfe sie bearbeiten. Nach der Einführung der vierten Daube ist die erste nach
vorwärts über die drehbar gelagerten Verschlufsvorrichtungen und unter die oberen
Theile der Halbringe T' gelangt. Diese Arbeitsweise wird fortgesetzt, bis eine zur Fertigstellung
des Fasses genügende Zahl von Dauben in die Maschine eingeführt worden ist. Der Daubenträger 5 führt die letzte Daube nach
aufwärts und kehrt dann in seine Normallage zurück. Hieraus folgt, dafs drei von den zur
Bildung eines Fasses erforderlichen Dauben in der Zuführungsvorrichtung zurückbleiben und
drei Dauben im Former fehlen. Diese fehlenden drei Dauben können nun dem Fafs zugeführt
werden, indem man entweder weitere Dauben auf den Träger 5 auflegt, so dafs die
letzten drei in ihre Stelle zum Fafs weiter geschoben werden, jedoch würde dabei die
Stange e" der drehbar gelagerten Verschlufsvorrichtungen L" mit den Dauben bedeckt, so
dafs man nur schwierig zu dieser Stange gelangen könnte. Es wird daher folgende Vorrichtung
angewendet. Dieselbe besteht aus einem aus gebogenen Stangen g", einer da- ·
mit fest verbundenen Fafsdaube Ji" und Querstange i" gebildeten Rahmen. Mit den Stangen
g" sind vortheilhaft Handgriffe j" und Schliefshaken k" verbunden, und zwar stehen
die gebogenen Stangen g" von der Daube h" nach auswärts.
Der Zweck dieser Vorrichtung besteht darin, die Finger D' des Daubenträgers S unter die
gebogenen Stangen g" eintreten zu lassen, und zwar sind diese Finger in diesem Falle nicht
wie in seitheriger Anordnung lang, sondern kurz abgeschnitten. Der durch Auflegen der
Daube h" auf den Träger S in Stellung gebrachte Rahmen bewirkt, dafs beim Aufwärtsgehen
des Daubenträgers S dem Former eine Daube mehr zugeführt wird.
Beim Niedergang des Daubenträgers S passiren die Finger D', welche zu diesem Zwecke gelenkig
und federnd am Daubenträger gelagert sind und durch die Schliefshaken k" seitwärts
gedrängt werden, diese letzteren, werden aber durch die Wirkung der Feder wieder in die
Bahn der Schliefshaken zurückgeführt, so dafs, sie beim Hochgang des Daubenträgers unter
die Schliefshaken k" treten und somit den Rahmen nach oben schieben, wodurch eine
weitere Daube dem Former zugeführt 'wird.
Geht dann der Daubenträger wieder nach abwärts, so wird der letzte Schliefshakensatz von
den Fingern D' erfafst und dadurch die letzte Daube auf den Former geschoben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Zuführen der Dauben in den Fafsformer, dadurch gekennzeichnet, dafs nach Einbringen und Vorschieben der drei letzten Dauben in die Daubenführungen ein Rahmen (g")' in die Maschine eingesetzt wird, welcher von dem auch die Dauben bethätigenden Schieber (S) bewegt wird, dessen federnde Finger beim Niedergang von den am Rahmen sitzenden Haken (k"J bei Seite gedrängt werden, nach dem Vorübergehen der Haken in die ursprüngliche Lage zurückfedern, beim Hochgehen des Schiebers (S) unter die Haken treten und den Rahmen weiterschieben, zum Zweck, eine Ueberdeckung der Verschlufsvorrichtung des Fafsformers nach dem Einführen der letzten Daube zu verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96799C true DE96799C (de) |
Family
ID=367900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96799D Active DE96799C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96799C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2846590A1 (fr) * | 2002-11-05 | 2004-05-07 | Jean Claude Cessac | Dispositif de montage automatique des futs en bois cylindriques de toutes contenances |
-
0
- DE DENDAT96799D patent/DE96799C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2846590A1 (fr) * | 2002-11-05 | 2004-05-07 | Jean Claude Cessac | Dispositif de montage automatique des futs en bois cylindriques de toutes contenances |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2505881A1 (de) | Papierbindemaschine | |
| DE96799C (de) | ||
| DE128017C (de) | ||
| DE125294C (de) | ||
| DE98372C (de) | ||
| DE3309369C2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen abgeschnittener, tafelförmiger Werkstücke, insbesondere Blechtafeln, zu einer Tafelschere | |
| DE968219C (de) | Drahtbindevorrichtung fuer eine Ballenformmaschine fuer Heu u. dgl. | |
| DE3134921A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur automatischen montage von speichen in raedern | |
| DE434704C (de) | Maschine zum Buersten roh geschnittener Bretter | |
| DE151454C (de) | ||
| DE220123C (de) | ||
| DE217988C (de) | ||
| DE198420C (de) | Maschine zum falten oder umbiegen van schuhleder | |
| DE183747C (de) | ||
| DE295560C (de) | ||
| DE203326C (de) | ||
| DE69725C (de) | Briefumschlagmaschine | |
| DE3355C (de) | Neuerungen an Maschinen zum Heften von Büchern | |
| DE71195C (de) | Webstuhl zur Herstellung plüschartiger Gewebe aus Cocosnufsfasern oder ähnlichem Material | |
| DE36497C (de) | Maschine zur Herstellung von Drahtnägeln, Drahtstiften und Drahtnieten | |
| DE272653C (de) | ||
| DE186394C (de) | ||
| DE102949C (de) | ||
| DE70206C (de) | Spitzdütenmaschine | |
| DE62181C (de) | Vorrichtung zum Ablösen der Ramiefaser |