DE969957C - Stufenlos regelbare, zum Einsatz in Starkstromnetzen bestimmte Drosselspule - Google Patents

Stufenlos regelbare, zum Einsatz in Starkstromnetzen bestimmte Drosselspule

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DE969957C
DE969957C DEL18992A DEL0018992A DE969957C DE 969957 C DE969957 C DE 969957C DE L18992 A DEL18992 A DE L18992A DE L0018992 A DEL0018992 A DE L0018992A DE 969957 C DE969957 C DE 969957C
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DE
Germany
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core
coil
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choke coil
coils
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Expired
Application number
DEL18992A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Kraemer
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/10Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable part of magnetic circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Stufenlos regelbare, zum Einsatz in. Starkstromnetzen bestimmte Drosselspule Die Erfindung betrifft eine Drosselspule mit stufenlos regelbarer Induktivität. Die Regelbarkeit wird dadurch bewirkt, daß der Kern und die Wicklung der Drossel relativ zueinander beweglich angeordnet sind und beim Regeln gegeneinander verschoben werden. Diese Regelspulen finden insbesondere auch als Erdschlußspulen Verwendung.
  • Die bekannten Anordnungen dieser Art sind insofern nachteilig, als eine annähernd quadratische Abhängigkeit zwischen der Größe des Magnetisierungsstromes und dem Regelhub besteht. Hierdurch gestaltet sich der Regelbereich der Drossel ungünstig, und es ergibt sich eine hohe Kernsättigung in den Endstellungen der Drossel. Diese bedingt aber entweder eine verhältnismäßig. niedrige mittlere Kerninduktion oder aber eine verhältnismäßig hohe Stromabhängigkeit der Drossel bei kleinen Induktivitätswerten.
  • Diese Nachteile werden - bei einer stufenlos regelbaren, zum Einsatz in Starkstromnetzen bestimmten Drosselspule, insbesondere Erdschlußdrosselspule, mit gegenüber der in mehrere Teilspulen aufgelösten Wicklung verschiebbarem Kern erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die in Achsrichtung übereinander angeordneten in gleichem Wicklungssinn gewickelten Teilspulen in an sich bekannter Weise als Lagenwicklungen ausgebildet und gleichsinnig parallel geschaltet sind, aus denen der vorzugsweise als Doppelkern ausgebildete Kern zu beiden Seiten der Spulenanordnung herausgezogen wird. Das hat die Wirkung, daß bei einer relativen Verschiebung von Kern und Wicklung zuerst die unterste Stufe ihren Höchststrom erzielt, dann die darauffolgende Stufe, bis schließlich z. B. beim völligen Herausziehen des Kernes auch die letzte Stufe ihren Höchststrom führt. Auf diese Weise gelingt es, bei einer entsprechend weitgehenden Unterteilung der Wicklung der Drosselspule ein praktisch lineares Ansteigen des Gesamtstromes und damit einen großen Regelbereich der Drosselspule zu erzielen.
  • Wenn die an die Drossel angelegte Spannung konstant ist, was z. B. bei Erdschlußspulen .der Fall ist, bei welchen im Erdschluß die Phasenspannung an der Wicklung der Drossel liegt, so wird durch die Parallelschaltung der Fluß über die ganze Länge der Spule konstant gehalten. Infolgedessen kann z. B. beim Herausziehen des Kernes aus der Spule keine Induktionserhöhung im Kern eintreten. Gleichzeitig wird die auf den Kern ausgeübte Zugkraft über die ganze Spulenlänge konstant und damit auch wesentlich kleiner als die bei der Einschaltung auftretende Kraft, die von derAusgangsstellung bis zur Endstellung stark ansteigt.
  • An sich ist e$ bei Ein- oder Mehrphasentransformatoren zum stufenlosen Regeln der Spannung öder des Stromes mit gegeneinander verschiebbarer Primär- und Sekundärwicklung bekannt, die Primärwicklung aus einzelnen parallel geschalteten Teilwicklungen aufzubauen. Jedoch handelt es sich dort nicht um das erfindungsgemäße Problem, bei einer Drosselspule der vorbeschriebenen Art ein praktisch lineares Ansteigen des Gesamtstromes beim Regeln der Induktivität zu erzielen, sondern darum, die Streuung, welche Spannungsabfälle erzeugt, bei den vorerwähnten Schubtransformatoren ohne Anwendung von Ausgleichswicklungen möglichst gering zu halten. Einen Hinweis auf die Erfindung vermögen diese bekannten Schubtransformatoren mit aus untereinander parallel geschalteten Teilspulen bestehender Primärwicklung nicht zu geben.
  • Es ist auch bereits bekannt, eine stufenlos veränderliche Drosselspule in der Nachrichtentechnik, insbesondere für den Ultrakurzwellenbereich, zu verwenden. Dabei handelt es sich ebenfalls um die Anwendung parallel geschalteter Teilspulen. Für dieses Anwendungsgebiet sind jedoch ganz andere Gesichtspunkte bei der Konstruktion einer solchen Drosselspule maßgebend, wie für die Konstruktion einer in Starkstromnetzen, beispielsweise als Erdschlußdrosselspule, verwendbaren veränderlichen Induktivität, die dem jeweiligen Schaltzustand des Starkstromnetzes angepaßt sein muß. So spielen beispielsweise isolationstechnische Gesichtspunkte in der Nachrichtentechnik eine völlig untergeordnete Rolle, während sie im Fall der Erfindung von ausschlaggebender Bedeutung sind. Deshalb ist die Ausbildung der Wicklung als Lagenwicklung für den Fall der Anwendung einer unterteilten Wicklung besonders wichtig, da hierdurch die Isolation solcher Anordnungen einwandfrei beherrscht werden kann. Weiterhin ist ein wesentlich unterschiedlicher Gesichtspunkt in den Kräfteverhältnissen zu sehen, die auf den Kern ausgeübt werden. Bei der Ultrakurzwellendrossel sind solche Überlegungen völlig unnötig, da die zu beherrschenden Kräfte nicht die geringste Rolle spielen. Im Gegensatz dazu sind jedoch diese Überlegungen im Hinblick auf die anders ,gearteten Kräfteverhältnisse bei Drosselspulen nach derErfindung ausschlaggebend, da die auf den Kern wirkenden Zugkräfte im Kurzschlußfall erhebliche Größen annehmen können. Deshalb ist auch die zweckmäßig mit gleichem Wicklungssinn erfolgende gleichsinnige Parallelschaltung der Teilspulen im Zusammenhang mit dem Isolationsproblem von besonderer Wichtigkeit, da hierdurch eine gleichmäßige Krafteinwirkung auf den Kern gewährleistet ist, die außerdem wesentlich geringer als die maximale Zugkraft bei einer einteiligen Wicklungsausführung ist. Im Fall der Ultrakurzwellendrosselspule interessiert insbesondere ,das Frequenzverhalten und der Induktivitätsverlauf bei verstellbarem Kern. Im Gegensatz dazu war es Aufgabe der Erfindung, in erster Linie eine gleichmäßige Kraftverteilung bei dem im Betrieb ständig seine Lage ändernden Kern herbeizuführen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt zunächst schematisch den Aufbau der bekannten Drosselspulen mit relativ zueinander beweglichem Kern i und Wicklung z, während Fig. s das dazugehörige Strom-Hub-Diagramm erkennen läßt. Der vorerwähnte wesentliche Nachteil der bekannten Anordnungen, der in einer erheblichen Abhängigkeit .der Größe des Magnetisierungsstromes vom Regelhub besteht, wird dabei aus dem Diagramm nach Fig. a erkenntlich.
  • In Fig. 3 und q. sind die entsprechenden Verhältnisse für eine erfindungsgemäße Ausführung dargestellt, bei welcher die mit dem Kern i zusammenarbeitende Wicklung a aus einzelnen Teilspulen I, II, III ... N besteht, die axial aufeinandergeschichtet und im wesentlichen parallel geschaltet sind. Dabei ist es, um die Parallelschaltung mit geringem Isolationsaufwand der Teilspulen gegeneinander durchführen zu können, zweckmäßig, die Teilspulen als Lagenwicklungen auszubilden. Dann liegt zwischen zwei benachbarten Lagen zweier Teilspulen nur die Lagenspannung. Im Diagramm nach Fig. 5 ist die Veränderung -des Stromes innerhalb einer Teilspule der Drossel während des Regelns dargestellt.
  • Bei fehlendem oder unvollständigem magnetischem Rückschluß müssen die am Ende der Wicklung liegenden Teilspulen einen erhöhten Magnetisierungsstrom aufnehmen, da sie auch noch die Amperewindungen für den Rückschluß aufbringen müssen. Um nun die gewünschte gleichmäßige Stromaufnahme zu erhalten, ist es daher zweckmäßig, die Endspulen mit größerer Windungszahl zu versehen. Schließlich kann man natürlich auch eine aus Reihen- und Parallelschaltung gemischte Schaltungsanordnung der Teilspulen der Wicklung verwenden.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform dieser Art ist in Fig. 6 dargestellt. Bei dieser ist mit der Teilspule A eine Hilfsspule A' in. Reihe geschaltet, die am anderen Ende der Wicklung liegt. Beim Herausziehen des Kernes und der damit verbundenen erhöhten Stromaufnahme der Außenspule A der Wicklung wird die Hilfsspule A' mit dem Kern eng verkettet und wirkt dadurch in dem Sinne, daß der Strom der Außenspule nicht über den Strom der innenliegenden Teilspulen ansteigt. Die in parallele Wicklungszweige aufgelöste Wicklung kann man in bekannter Weise durch eine nicht unterteilte Wicklung mit zusätzlicher Schubwicklung oder Schubzylinder ersetzen.
  • Schließlich kann man zur gleichmäßigen Belastung der Teilspulen den Kern auch als Doppelkern ausbilden und die beiden Kernhälften aus den beiden Spulenenden herausziehen:

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenlos regelbare, zum Einsatz in Starkstromnetzen bestimmte Drosselspule, insbesondere Erdschlußdrosselspule, mit gegenüber der in mehrere Teilspulen aufgelösten Wicklung verschiebbarem Kern, dadurch gekennzeichnet, daß die in Achsrichtung übereinander angeordneten in gleichem Wicklungssinn- gewickelten Teilspulen in an sich bekannter Weise als Lagenwicklungen ausgebildet und gleichsinnig parallel geschaltet sind, aus denen der vorzugsweise als Doppelkern ausgebildete Kern zu beiden Seiten der Spulenanordnung herausgezogen wird.
  2. 2. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Teilspule (A), aus welcher der - relativ bewegliche Kern zuerst heraustritt, eine erhöhte Windungszahl besitzt.
  3. 3. Drosselspule nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilspule (A), aus welcher der relativ bewegliche Kern zuerst heraustritt, mit einer Hilfsspule (A') in Reibe geschaltet ist, die am anderen Ende der Wicklung sitzt und mit dem Kern eng verkettet ist. In Betracht gezogene Druckschriften USA.-Patentschrift Nr. 2 401 882.
DEL18992A 1954-06-04 1954-06-04 Stufenlos regelbare, zum Einsatz in Starkstromnetzen bestimmte Drosselspule Expired DE969957C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2401882A (en) * 1942-05-22 1946-06-11 Rca Corp Ultra high frequency inductor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2401882A (en) * 1942-05-22 1946-06-11 Rca Corp Ultra high frequency inductor

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