DE970525C - Schaltungsanordnung fuer Speicherzahlengeber - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Speicherzahlengeber

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DE970525C
DE970525C DEM22924A DEM0022924A DE970525C DE 970525 C DE970525 C DE 970525C DE M22924 A DEM22924 A DE M22924A DE M0022924 A DEM0022924 A DE M0022924A DE 970525 C DE970525 C DE 970525C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
arrangement according
series
memory
impulses
Prior art date
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Expired
Application number
DEM22924A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Bluemm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEM22924A priority Critical patent/DE970525C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE970525C publication Critical patent/DE970525C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Speicherzahlengeber, die mit Mitteln zur wiederholten Aüssendung der einem eingespeicherten Schaltauftrag entsprechenden Stromstoßreihen versehen sind. Sie hat vorzugsweise für Vermittlungsplätze z. B. in Fernsprechnebenstellenanlagen Bedeutung.
Bei einem bekannten Zahlengeber mit Wiederholung der Stromstoßreihen erfolgt die Strornstoßaussendung mittels auf einer Welle sitzender, gezahnter Räder, die mit einem ständig umlaufenden Motor gekuppelt werden können. Bei einem anderen bekannten Speicherzahlengeber, der Kondensatoren als Speicherelemente aufweist, wird die wiederholte Aüssendung dadurch bewirkt, daß Schaltmittel bei der Aüssendung der gespeicherten Stromstoßreihen oder in bestimmten Zeitabständen wirksam werden und eine Nachladung der einzelnen Kondensatoren auf den bei der Speicherung erzeugten Ladezustand herbeiführeil. Schließlich ist eine Fernsprechanlage bekannt, bei welcher bevorrechtigte Sprechstellen über besonderen Gruppenwählern zugeordnete Suchwähler mit einem Register verbunden werden, in welchem die Ziffern der gewählten Teilnehmernummer gespeichert werden. Ist die gerufene Stelle besetzt, dann bleibt der Schaltauftrag im Register gespeichert, und die Aus speicherung wird periodisch wiederholt, bis der gerufene Teilnehmer sich meldet. Nach Rückruf und Melden des anrufenden Teilnehmers, der während
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der Wiederholung der Ausspeicherung seinen Handapparat aufgelegt hatte, wird das benutzte Register zur Herstellung anderer Verbindungen freigegeben.
Allen diesen bekannten. Speicherzahlengebern ist gemeinsam, daß die Aussendung der Strömstoßreihen mehrmals und gegebenenfalls so oft wiederholt wird, bis die gewünschte Verbindung zustande kommt. Der eingespeicherte Schaltauftrag kann j edoch nicht zu beliebigen Zeiten ausgespeichert werden, weil er gelöscht wird, wenn ein neuer Schaltauftrag eingespeichert wird oder wenn, wie bei der zuletzt erwähnten bekannten Anordnung, ein bevorzugter Teilnehmer, der sich in Wartestellung befindet, durch Abheben des Handapparates einen anderen Speicher belegt, um eine Verbindung herzustellen. Führt demnach bei den bekannten Anordnungen der erste Schaltauftrag nicht zum Ziel, so kann er zu einem späteren Zeitpunkt nur durch so erneutes Eintasten wieder eingespeichert werden. Die Erfindung sieht einen Speicherzahlengeber mit wiederholter Aussendung der dem gespeicherten Schaltauftrag entsprechenden Stromstoßreihen vo>r, bei dem die Ausspeicherung' eines Schaltauftrages s5 zu einem beliebigen Zeitpunkt wiederholt werden kann, ohne daß der Speicherzahlengeber in der Zwischenzeit für die Aufnahme und Abfertigung eines neuen Schaltauftrages gesperrt ist. Dies wird dadurch erreicht, daß bei der Ausspeicherung eines Schaltauftrages die Stromstoßreihen sowohl in Richtung der aufzubauenden Verbindung ausgesendet als auch auf einen Wiederholungsspeicher gegeben werden und die im Wiederholungsspeicher gespeicherten Stromstoßreihen in Abhängigkeit van einer Schaltmaßnahme der Bedienungsperson zu einem beliebigen Zeitpunkt erneut unter gleichzeitiger Wiedereinspeicherung in den Wiederholungsspeicher in Richtung der aufzubauenden Verbindung ausgesendet werden. Um bei einer soleben Anordnung den Aufwand wirtschaftlicher zu gestalten, werden gemäß weiterer Ausbildung der "Erfindung die im Wiederholungsspeicher auf genommenen Stromstoßreihen von der Abgreifeinrichtung des Zahlengebers abgegriffen, ausgewertet und in Richtung der aufzubauenden Verbindung ausgesendet werden.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung werden als Speicherelemente des Wiederholungsspeichers Kondensatoren verwendet. Dieser im Wiederholungsspeicher befindliche Schaltauftrag kann durch eine Schaltmaßnahme der Vermittlungsperson beliebig oft zur Aussendung in Richtung der aufzubauenden Verbindung gebracht werden. Dabei wird die Abgreifeinrichtung des Zahlengebers und dieser selbst mitbenutzt. Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung werden vor jeder erneuten Einspeicherung einer Impulsserie die betroffenen ■ Speicherelemente im Wiederholungsspeicher gelöscht, so daß eventuell im Speicher befindliche Komdensatorladungen unwirksam gemacht werden.^ Die Erfindung sei nun an Hand des in der Abbildung gezeigten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Alle die Erfindung nicht betreffenden Schaltungseinzelheiten sind vereinfacht dargestellt oder weggelassen. Bei Ablauf des Zahlengebers wird über die Leitung ZgI das Relais Y im Speicher erregt. Kontakt yl schaltet die Leitung JL über welche der Zahlengeber die Wahlimpulse als Nummernwahl zusätzlich aussendet, zum Speicher durch, so daß dieser bei jeder Wahl mitläuft. Relais / nimmt die Impulse auf und speichert sie über seinen Kontakt! II auf ein Zählimpulsrelais M. Bei Beginn der Impulsserie hatte Relais V1 das eine Verzögerungskette steuert, angesprochen. Kontakt wll erregt Relais Vi. Am Ende der Impulsserie fällt Relais V ab, so daß über Erde, wll, noch geschlossener Kontakt vil Relais V2 erregt und gleichzeitig der Stromkreis für Relais V ι unterbrochen wird. Durch Abfall von Relais V1 wird mit dem Kontakt ν 11 der Stromkreis für Relais V 2 unterbrochen. In der Zeit; in der Relais Vi abgefallen ist, aber. Relais V2 durch seine Abfallverzögerung sich noch hält, sprechen diejenigen der Relais I bis IV an, die der vom Impulszählrelais M eingespeicherten Ziffer entsprechen. Die so kodierte Impulsserie wird über die Kontakte ι bis 4 der Relais I bis IV der Speicherkette zugeleitet. Mit dem Ansprechen eines oder zweier dieser Relais I bis IV hatte auch Relais V 3 verzögert angesprochen, so daß die Abwerfwicklung des Relais M (II) Strom erhält und somit Relais M abgeworfen wird. Die nachfolgende zweite Impulsserie wird in gleicher Weise, wie oben schon be1-schrieben, aufgenommen, gespeichert und am Ende der Impulsserie kodiert auf den nächsten Speicher gegeben, da in bekannter Weise durch die Relais EU und EG die Einspeicherkette E1 bis E ο von einem Speicher zum anderen weitergeschaltet worden ist. So werden sämtliche vom Zahlengeber ausgesendeten Ziffern im Wiederholungsspeicher aufgenommen, wobei dieser, bevor der Impulsumsetzer sein kodiertes Zeichen an einen Speicher abgibt, jeweils über Kontakte der Relais Vi und V 2 durch Kurzschluß gelöscht wird.
Wünscht nun die Vermittlung eine Wahlwiederholung, so betätigt sie die Taste ST. Beim Drükken dieser Taste wird Relais 5* erregt, das sich über seinen eigenen Kontakt sll hält und mit seinem Kontakt si Relais F vom Zahlengeber abtrennt, so daß ein weiteres Arbeiten mit dem xio Zahlengeber nicht mehr auf den Wiederholungsspeicher einwirkt. Der Kontakt s V bereitet einen Stromkreis für Relais U vor, das entweder durch Drücken der Wiederholungstaste WT oder über einenoo-Sekunden-Zeitkontakterregtwird. Relais U fängt sich zunächst über »II. Ist der Zahlengeber frei, d. h. Relais Y abgefallen, so wird über
+, ylll, «I, Relais UH,
Relais UH erregt, welches mit seinem Kontakt «fei die Umschalterelais U1 bis U10 und UM einschaltet. Diese Relais trennen die Zahlengeberabgriffe von den Speichern des Zahlengebers ab und schalten die Abgreifeinrichtung an die' Speicherelemente des Wiederholungsspeichers. Kontakt uhV wirft den Zahlengeber an, und Kontakt uhlY bereitet
einen Stromkreis für Relais Y vor, das nun während des Ablaufs des Zahlengebers erneut anspricht. Jeder eingestellte Speicher gibt nacheinander seine Ladungen für eine Impulsserie an den Zahlengeber ab, welcher gleichzeitig mit der Abgabe der Impulse in Richtung der aufzubauenden Verbindung über Kontakte -umI und umll auch die Impulse, wie schon beschrieben, über die Leitung JL zur erneuten Speicherung zum Impulszählrelais M im
ίο Impulsübersetzer JU gibt. Während des Zahlengeberablaufes im Wiederholungsfall ist die Zahlengebertastatur wirkungslos. Bei wiederholter Aussendung fällt nach jeder Stromstoßreihe Relais UH wieder durch Abfall von Relais Y ab, so daß der Zahlengeber während der Wiederholungspausen für anderweitige Benutzung frei ist. Die Wiederholung kann so oft vor sich gehen, bis der Meldeimpuls eintrifft, wodurch die Wicklung I des Relais S Gegenerregung erhält und somit Relais 5" abgeworfen wird. Der Wiederholungsspeicher wird nun zu erneutem Mitlauf wieder an den Zahlengeber angeschaltet.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Speicherzahlen-1 geber, die mit Mitteln zur wiederholten Aus-Sendung der einem eingespeicherten Schaltauftrag entsprechenden Stromstoßreihen versehen sind, insbesondere für Vermittlungsplätze in Fernsprechnebenstellenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ausspeicherung eines Schaltauftrages die Stromstoß reihen sowohl in Richtung der aufzubauenden Verbindung ausgesendet als auch auf einen Wiederholungsspeicher gegeben werden und die im Wiederholungsspeicher gespeicherten Stromstoß reihen in Abhängigkeit von einer Schaltmaßnahme der Bedienungsperson zu einem beliebigen Zeitpunkt erneut unter gleichzeitiger Wiedereinspeicherung in den Wiederholungsspeicher in Richtung der aufzubauenden Verbindung ausgesendet werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Zahlengeber ausgesendeten Stromstoßreihen zusätzlich ein Schaltmittel (/) im Wiederholungsspeicher steuern, welches seinerseits Schaltmittel eines Impulsumsetzers (M, I bis IV, Vi, V2, V3) veranlaßt, die Stromstoßreihen kodiert auf die Speicherelemente des Wiederholungsspeichers zu übertragen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Wiederholungsspeicher zusätzlich aufgenommenen Stromstoß reihen von der Abgreifeinrichtung des Zahlengebers abgegriffen, ausgewertet und in Richtung der aufzubauenden Verbindung ausgesendet werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beliebig wiederholbare Aussendung der Stromstoßreihen von der Vermittlungsperson durch eine Schallmaßnahme (ST) eingeleitet wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicherelemente des Wiederholungsspeichers Kondensatoren verwendet werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor jeder erneuten Einspeicherung der Impulsserien die Ladungen der Speicherelemente im Wiederholungsspeicher gelöscht werden.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch eine Wiederholungswahl aufgebaute Verbindung bei Nichtmeldung des Teilnehmers nach einer Wartezeit ausgelöst wird.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einleitung der beliebig wiederholbaren Aussendung der Stromstoßreihen durch die Vermittlungsperson der Wiederholungsspeicher nach Aussenden der letzten Stromstoß reihe vom Zahlengeber abgetrennt wird und nach Melden' des gerufenen Teilnehmers wieder an den Zahlengeber geschaltet wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wiederholte Aussendung der Stromstoßreihen nach erfolgter Einleitung entweder in Abhängigkeit von einem Zeitkontakt automatisch oder je nach Bedarf erst oder zwischenhinein von der Vermittlung selbst veranlaßt werden kann.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder Einspeicherung über die gespeicherte Zahl hinaus tioch auf geladeneSpeicherketten entladen werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 704414, 881369; USA.-Patenrschrift Nr. 2 093 246.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    & 609 528/2Q9 5.56 (809 622/56 9.5&)
DEM22924A 1954-05-04 1954-05-04 Schaltungsanordnung fuer Speicherzahlengeber Expired DE970525C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146126B (de) * 1962-01-30 1963-03-28 Siemens Ag Zahlengeber fuer Vermittlungsplaetze in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagen
DE1151570B (de) * 1960-11-05 1963-07-18 Telefonbau Schaltungsanordnung zur zeitlichen Verschiebung einer Strom-stossreihe in Fernsprechvermittlungsanlagen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2093246A (en) * 1934-06-20 1937-09-14 Siemens Ag Telephone system
DE704414C (de) * 1936-09-27 1941-03-29 Zwietusch E & Co Gmbh Schaltspeicher, insbesondere Zahlengeber fuer Fernsprechanlagen
DE881369C (de) * 1943-12-31 1953-06-29 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Stromstossspeicher mit Kondensatoren als Speicherelemente in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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