DE970828C - Magnetsystem fuer Messzwecke - Google Patents

Magnetsystem fuer Messzwecke

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DE970828C
DE970828C DEL11567A DEL0011567A DE970828C DE 970828 C DE970828 C DE 970828C DE L11567 A DEL11567 A DE L11567A DE L0011567 A DEL0011567 A DE L0011567A DE 970828 C DE970828 C DE 970828C
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DE
Germany
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magnet system
magnet
air gap
yokes
soft iron
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Expired
Application number
DEL11567A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balzers und Leybold Deutschland Holding AG
Original Assignee
E Leybolds Nachfolger AG
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Filing date
Publication date
Application filed by E Leybolds Nachfolger AG filed Critical E Leybolds Nachfolger AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]
    • H01F7/0205Magnetic circuits with PM in general

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Magnetsystem für Meßzwecke
    In Laboratorien; werden häufig magnetische
    Felder hoher Feldstärke gebraucht, sei es zur
    Erzeugung und, Messung mugnetischer Kraft-
    wirkungen,, sei es zur Beobachtung anderer magne-
    tischer Effekte, wobei an dies6 Felder sehr hohe
    Anforderungen bezüglich der zeitlichen Konstanz
    ihrer Feldstärke gestellt werden.
    Zur Erzeugung solcher Felder werden. üblicher-
    weise Elektromagnete gebraucht, die. zur Erreichung
    einer zeitlich konstantem, hohen Feldstärke in ihrem
    Luftspalt stets einer außerordentlich konstaavben
    Stromquelle bedürfe.. Die Bereitstellung von
    Stromquellen von der erforderl:ichenKonstanz'über
    längere Zeiten, bereitet sehr große Schwierigkeitm;
    sie lä.Bt sich praktisch nur mit großen und eigens
    diesem Zwecke dienenden AtdcumuJatorenbatterien
    durchführen" deren Anschaffung und Aufstellung mit erheblichen Kosterz verknüpft ist.
  • Dauermagnete für videTlei Anwendungen in der Technik sind; bekannt. Solche Magnete fassen sich bisher aber nie universell, verwender4 weül sie einrnab stets für. die Erzeugung spezieller Feldverhältnisse konstruiert sind, und zum anderen meist zur Erzeugung höherer Fektstärken (über etwa 5ooo Gauß) nicht ausreichen können, wenn solche Felder im: einem Raum von einigen oem aufrechterhalten werden müssen. Die Anforderungem, die an einen uräversader brauchbar Magnet gestellt werden müssen, sind darum mit serienmäßigen Dauermugnebm nicht zu erreichen und können bisher nur mit Elektromagneten erfüllt werden. Dauermagnete für MeB- und Laboratoriumszwecke haben aber vor allem noch die folgenden schwerwiegenden. Nachteile. Wenn man sie derart haut, daß die beiden, Magnethälften: zum Einsetzen der Meßapparaturan in den, Luftspalt nicht voneinander entfernt werden können:, so ist der Einbau dieser Apparaturen in den Luftspalt sehr unbequem und umständlich. Ordnet man jedoch die beiden Magnethälften beweglich an, um den, eben erwähnten Nachteil:- zu vermeiden, so wachsen. die Kräfte, welche die beiden Hälften aufeinander ausüben, bei ihrer gegenseitigen Annäherung sehr stark an, und; eine mechanische Justierung ist außero@rd£n,tli!ch schwierig.
  • Es sind auch bereits Dauermagnete bekanntgeworden, deren Schenkel mit Magnetisierungsspulen versehen sind. Der Magnetisierungszustand des Dauermagneten kann dabei durch einen einmaligen Stromstoß in den Spulen auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Dieser Magnetaufbau hat gegenüber den vorstehend erwähnten Anordnungen große Vorteile, da er ein konstantes und einstellbares Magnetfeld liefert.
  • Bei den bisher bekannten Anordnungen ist es jedoch schwierig, komplizierte Meßanordnungen im Luftspalt zu montieren. Die Polsthuhe können nämlich nur bis zu einem gewissen Grade voneinander entfernt werden und erlauben daher keine große Bewegungsfreiheit beim Aufbau der in den Luftspalt einzubringenden Apparatur. Außerdem ist das Streufeld bei diesen Magnetanordnungen n oe ih relativ groß.
  • Durch die Erfindung sollen diese uNachteile vermieden werden. Die Erfindung setzt ein Magnetsystem für Laboratoriums- und Meßzwecke, bestehend aus zwei voneinander getrennten, topfförmigen Halbjochen aus Weicheisen od. dgl., unter Verwendung von Stromspulen zur Einstellung des Magnetisierungszustandes eines im Magnetkreis enthaltenen Dauermagnetkerns als bekannt voraus.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in die topfförmigen Halbjoche von Stromspulen umgebene Dauermagnetkerne eingesetzt sind und daß die Anordnung dieser Halbjoche so getroffen ist, daß sie bis zur gegenseitigen Auflage von an ihren Stirnflächen vorhandenen Auflageflächen gegeneinander bewegt werden können, wobei in dieser Lage zwischen den in den Halbjochen liegenden Dauermagnetkernen ein definierter Luftspalt entsteht, während im übrigen ein geschlossener Magnetkreis gegeben ist.
  • Da die beiden Teile des Magneten vollständig voneinander getrennt werden können, ist der Einbau der Versuchsapparatur in den Luftspalt besonders leicht möglich, da nach Entfernen der einen Magnethälfte der .eine Polschuh von seiner Stirnfläche aus vollständig frei zugänglich ist. Nach der Montage kann dann der zweite Teil des Magneten wieder aufgesetzt werden. Die Anordnung besitzt noch den Vorteil, daß sie die theoretisch beste Ausnutzung des - Magnetmaterials ermöglicht ('kleinster Entwagnetisierungsfaktor).
  • Ein besonders günstiger Aufbau ist in. der Abbildung angegeben.. Es handelt sich in diesem Fall um einen in zwei symmetrische Hälften teilbaren Topfmagnet, welcher aus den beiden Jochen, r, z' aus weichmagnetischem Material. besteht, die in ihrer Achsrichtung gegeneinander verschoben werden, können.
  • In die Joche sind; die Dauermagnete a, a' mit Vorzugsrichtung in der Achse eingebaut. Um die Dauermagnete liegen die Spulenkörper 3"3', welche die Erregerwicklung tragen..
  • Die nach dem inneren Hohlraum der beiden Topfmagnete zugekehrte Wand der Spulenkörper kann gleichzeitig als Montagewand für Versuchs-und Meßgeräte im Innern der Topfmagnete diienen.
  • Zum Justieren und zum Einbringen weiterer Meßgeräte in, den Hohlraum der Topfmagnete bzw. in das Feld zwischen; den Polschuhen sind seitliche Bohrungen für den: beiden Töpfen, vorgesehen.
  • Durch die leichte Öffnungsmöglichkeit des Magnetsystems ist der Feldraum für alle praktischen Messungen sehr viel leichter zugänglich als bei allen bekannten Ausführungen. von Elektron magneten. Die Kreissymmetrie des gesamten Magnets, gestattet dabei, genaue Passung der beiden Hälften aufeinander und damit genaueste Reproduzierburkeit der Feldabmessungen vor und nach dem Öffnen.
  • Die Dauermagnete erhalten zweckmäßig eine konzentrisch zu den Zylinderflächen der :Magnete liegende Längsbohrung, um auch Messungen in Richtung des Magnetfeldes, durchführen zu können. Wenn die Magnete mit je einem in der Achse der Magnetkörper liegenden Schraubenbolzen an den Jochen r, r' befestigt sind, so kann dieser hohl, ausgeführt werden.
  • Auf die Stirnfläche der Dauermagnete können Polschuhe 4, 4' zweckmäßig durch die Längsbohrung mittels, der Stifte 5., 5' an der Gehäusewand der beiden Topfmagnete befestigt werden Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, zwischen den Magneten einen verschiedenartigen Feldverlauf zu erzielen.
  • Die Topfmagnete selbst werden auf einem Gestell in der Achsrichtung gegeneinander verschiebbar bzw. auch jede Hälfte auf Laufrollen, in Schienen fahrbar zur Erzielung dieser Verschiebbarkei.t angebracht, so, daß die Versuchs- und Meßein.richtungen vor dem. Zusammenfügen. der beiden Hälften fest eingebaut und: justiert werden können.
  • Die Erregung der magnetischen: Körper und damit des Dauermagnets geschieht in an. sich bekannter Weise durch kurzzeitiges Erregen der Erregerspulen mit Gleichstrom, an dessen zeitliche Konstanz keinerlei besondere Anforderung gestellt wird. Gegebenenfalls könnte auch mit einer Stoßerregung gearbeitet -,verden, soweit eine solche sich mit der hohen Selbstinduktion vereinbaren läßt, Zweckmäßig wird die Gleichstromerregung über einen, als Potentiometer an- eine, ergiebige Spannungsquelle geschaltetem, Widerstand durchgeführt.
  • Zur Öffnung des Magnets wird in. gleicher Weise wie bei seiner Erregung ein jetzt wesentlich, geri. ngerer Gegenstrom kurzzeitig auf die Erregerwicklung gegeben, was, über dasselbe Poten.tiometer erfolgen kann. Daraufhin lassen. sich die im erregten Zustand fest aneinanderhaftenden Jochhälften sehr leicht voneinander trennen..
  • Ein nach diesem Prinzip gebauter Versuchsmagnet, dessen beide Hälften, je 290 mm Durch.-messer und! 19o mm Höhe hatten, ergab bei einem gleichbleibenden, Verhältnis von Polsch@uh,durchmesser zum Polschu,habstand wie 2 : i in Abhängigkeit von. der Weibe dieses Spaltes die Werte der Tabelle.
    Polabstand Polschuh- Feldstärke
    durchmesser
    in mm in mm in Gauß
    5 10 17000
    8 16 11400
    i I 22 8000
    35 70 3000
    Diese Tabelle, zeigt, daß ein nach dem Prinzip der Erfindung gebauter Dauermagnet durchaus, mit Elektromagneten: gleicher Größe und gleichen. Gewichtes. konkurrieren kann, solange das, Gesamtgewicht der Magnete die Höhe von etwa 5o bis 701,9 nicht übersteigt. Der Grund hierfür liegt darin, daß es bei Elektromagneten dieser Größe nicht gelingt, die Erregerspulen so zu dimensionieren, daß sie eine dauernde zeitliche Sättigung des Magnets erzielen lassen. Der große Gewinn einer zeitlich konstanten Feldstärke ist also bei einem Dauermagnet dieser Größen.ordn.ung mit keinerlei Einbuße an, Feldstärke gegenüber einem Elektromagnet erkauft, wohl aber wird der Betrieb des Magnets durch Wegfall der Regelorgane bzw. der Batterie und denkbar einfachste Bedienung erheblich verbilligt und erleichtert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetsystem für Laboratoriums- und Meßzwecke, bestehend aus zwei voneinander getrennten, topfförmigen Halbjochen-aus Weicheisen od. dgl., unter Verwendung von Stromspulen zur Einstellung des Magnetisierungszustandes eines im Magnetkreis enthaltenen Dauermagnetkerns, dadurch gekennzeichnet, daß in die topfförmigen Halbjoche (i und i') von Stromspulen (3 bzw. 3') umgebene Dauermagnetkerne (2 bzw. 2') eingesetzt sind, und daß die Anordnung dieser Halbjoche so getroffen ist, daß sie bis zur gegenseitigen Auf-Lage von an ihren Stirnflächen vorhandenen Auflageflächen gegeneinander bewegt werden können, wobei in dieser Lage zwischen den in den Halbjochen liegenden Dauermagnetkernen ein definierter Luftspalt entstdht, während im übrigen ein geschlossener Magnetkreis gegeben ist.
  2. 2. Magnetsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der dem Luftspalt zugekehrten Wände der Spulenkörper der Erregerwicklungen (3, 3') so ausgebildet sind, daß sie als Montagewände für einzubauende Meßgeräte dienen können.
  3. 3. Magnetsystem nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wei,chei,seritöpfe (i, i') so ausgeführt sind, d'aß sie mit einer genauen Passung aneinandergefügt werden können., damit die Weite des, Luftspaltes, zwischen den, Polschuhen auch bei wiederholtem Öffnen und Schließen. des Magnetsystems genau, eingehalten bleibt.
  4. 4. Magnetsystem nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auswechselbare Polschuhe (4,,4!) solcher Form und Größe vorgesehen sind, daß die Weite des Luftspaltes geändert werden kann.
  5. 5. Verfahren zur Verwendung des Magnetsystems nach: Anspruch i und folgenden für Meßzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßobjekt und. die benötigten i@ießei:n:richtungen bei voneinander entfernten Weicheisen.töpfen (i und i') auf einem Polschuh oder an einer =Montagewand fest eingetaut und justiert werden, daß dann die beiden We.icheisentöpfe zusammengeschoben und die Dauermagnete durch Erregen der Wicklungen: (3, 3') mit elektrischem Strom magnetisiert werden, worauf der Strom abgeschaltet und die Messung vorgenommen wird, und d,aß nach beendeter Messung die Dauermagnete durch. en:tspreche:nde Erregung der Wicklungen entmagnetisiert werden, so da,ß die beiden Weicheisentöpfe mit den. Dauermagneten leicht voneinander entfernt werden können. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 442 638; schweizerische Patentschrift Nr. 275 698; britische Patentschrift Nr. 372 417; deutsche Patentschriften Nr. 158869, 712484, 669 028, 722 2i6; ATM-Z. 6o-1, Nov. 1940, Proc. Roy. Soc. (A), London 1932, S. 628 bis 636.
DEL11567A 1952-02-14 1952-02-14 Magnetsystem fuer Messzwecke Expired DE970828C (de)

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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CH275698A (de) * 1949-08-10 1951-05-31 Bohli Jakob Magnetsystem mit zwei Dauermagneten.

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