DE971832C - Verfahren zur Ankopplung eines Schallgebers oder Schallempfaengers an einen Pruefling - Google Patents

Verfahren zur Ankopplung eines Schallgebers oder Schallempfaengers an einen Pruefling

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DE971832C
DE971832C DEK16834A DEK0016834A DE971832C DE 971832 C DE971832 C DE 971832C DE K16834 A DEK16834 A DE K16834A DE K0016834 A DEK0016834 A DE K0016834A DE 971832 C DE971832 C DE 971832C
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    • G01N29/22—Details, e.g. general constructional or apparatus details
    • G01N29/28—Details, e.g. general constructional or apparatus details providing acoustic coupling, e.g. water

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Description

  • Verfahren zur Ankopplung eines Schallgebers oder Schallempfängers an einen Prüfling Es ist bekannt, die Ankopplung eines Schallgebers oder -empfängers an einen Prüfling dadurch zu verbessern, daß man eine Flüssigkeitsschicht dazwischenbringt. Dazu kann entweder der Prüfling direkt in die Flüssigkeit eingetaucht werden, oder man benetzt den Prüfling ganz oder teilweise mit dem I(oppelmedium. Es macht besonders bei stark rauher oder ungleichförmiger Oberfläche erhebliche Schwierigkeiten, den Raum zwischen Schallgeber und Oberfläche des Prüflings gleichmäßig mit Koppelmedium gefüllt zu halten, insbesondere beim Verschieben des Schallgebers gegenüber dem Prüfling. Um dieser Schwierigkeit zu begegnen, hat man z. B. zähe Koppelflüssigkeiten oder Pasten verwendet und hat dieselben noch zusätzlich mit Eenetzungsmitteln versehen.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den Schallgeber mit einem Flüssigkeitszufluß zu versehen. Die Koppelflüssigkeit befindet sich hierbei während der Beschallung in Ruhe. Hierdurch können sich Luftblasen, die den Schalldurchgang infolge ihrer geringen Schallhärte im Vergleich zur Koppelflüssigkeit beeinflussen, an geeigneten Stellen des Koppel raumes ansammeln, was noch dadurch gefördert wird, daß die einströmende Koppelflüssigkeit die im Kop,pelr.aum vorhandene Luft komprimiert. Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß bei Undichtigkeiten des Koppelraumes die Koppelflüssigkeit ausfließt. Hierzu hat man schon Zusatzmaßnahmen vorgesehen, die jedoch den Fiüssigkeitsaustritt nicht gänzlich verhindern können. Dies gilt insbesondere bei der Verwendung zäher Koppelsubstanzen, wie Öle u. dgl., wobei eine Verschmutzung des zu prüfenden Gegenstandes nicht ausgeschlossen ist. Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung steht die Koppelkammer mit einer unter Druck stehenden Flüssigkeitszuführung in Verbindung. Die Koppelflüssigkeit in dem Raum zwischen Schallgeber und der Oberfläche des Prüflings bleibt jedoch in Ruhe, wodurch sich die vorstehend genannten Nachteile ergeben. Bei Prüfungsmethoden, bei denen eine Vielfachrefiexion im Prüfling stattfindet, kann die häufig tropfenbildende, unregelmäßig austretende Flüssigkeit die Reflexionsverhältnisse verändern, zumindest aber wesentlich stören. Bei einer Fehlerabtastung des Prüflings, bei der eine Verschiebung des Koppelraumes stattfindet, sind die bekannten Vorrichtungen deshalb wenig geeignet.
  • Ein wichtiges Verfahren bei der Prüfung von Blechen und Rohren benutzt schief einfallende und im Zickzack zwischen den Rohrwänden hin und her laufende Ultraschallwellen zum Nachweis von Rissen, Dopplungen und ähnlichem. Dabei wird die normale Reflexion der Schallwelle an der Oberfläche des Prüflings durch dort befindliche Reste des Koppelmediums gestört, besonders wenn dieses, wie es bei einer zähen oder pastösen Flüssigkeit der Fall ist, sich dort in Tropfen oder Klumpen befindet. Eine Prüfung ganz unter Flüssigkeit ist z. B. bei diesem Verfahren unmöglich, weil die Schallwelle nicht im Körper geführt wird, sondern in die umgebende Flüssigkeit austritt.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Koppelflüssigkeit in dem Raum zwischen Schallgeber und dem Oberflächenteil des Prüflings, durch den die Schallübertragung erfolgt, ständig in Fluß gehalten wird. Die strömende Flüssigkeit wird an den Rändern der schallübertragenden Fläche, die als Dichtungen ausgebildet sind, abgeführt, vorzugsweise abgesaugt, um einen Austritt der Flüssigkeit über die Ränder der schallübertragenden Fläche zu verhindern. Vorteilhaft wird das Koppelmedium mittjberdruck zugeführt. Der Sog an den Rändern des Schallgebers wird so groß gehalten, daß ein Unterdruck an der innenliegenden Seite der Dichtungskante gegenüber der Atmosphäre aufrechterhalten wird.
  • Durch die ständige Strömung der Kopplungsflüssigkeit im Raum zwischen Schallgeber und Prüfling werden sich gegebenenfalls ansammelnde Luftblasen und auch sonstige störende-Oberflächenveränderungen, z. B. Staub, winzige Feilspäne, mitgerissen. Die Absaugung der Flüssigkeit an den Rändern der schallübertragenden Fläche ermöglicht außerdem, daß der Koppelraum verschoben werden kann, ohne daß Flüssigkeit zurückbleibt, die eine Störung der Vielfachreflexion im Prüdling bewirkt. Durch den Sog an den Rändern der schallübertragenden Fläche ergibt sich ferner ein sicheres Haften des Schallgebers am Prüfling, ohne daß durch zusätzliche mechanische Maßnahmen ein Haftdruck ausgeübt zu werden braucht.
  • Man kann mit dünnem Koppelmedium, z. B.
  • Wasser, arbeiten, ohne Gefahr zu laufen, daß die Ankopplung unvollständig wird, weiI man reichlich Flüssigkeit zuführen kann, ohne B;elästigung durch austretende Flüssigkeit. Ferner bleiben beim Verschieben des Schallgebers auf der Oberfläche keine Flüssigkeitsmengen zurück, die etwa den Zickzack-und Strahlenverlauf der oben angeführten Prüfungsmethode stören könnten.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform des Verfahrens kann das Koppelmedium auch auf die Oberfläche des sich bewegenden Prüflings dicht vor der relativ zur Bewegung des Prüflings vorderen Kante des Schallgebers aufgespritzt werden. Diese Art der Aufbringung des Koppelmediums erscheint besonders dann angezeigt, wenn der Schallgeber spiralig rund um den in Drehung lbefindlichen Prüfling, z. B. eine Stahlflasche, geführt wird und in rascher Aufeinanderfolge Prüfungen der gesamten Oberfläche des P rüflings durchgeführt werden.
  • Der um den Schallgeber verlaufende Spalt, der zum Absaugen des Koppelmediums dient, bewirkt. daß der Schallgeber mit dem Druck auf den Prüfling gepreßt wird, der dem herrschenden Unterdruck und der wirksamen Fläche entspricht. Dieser zusätzliche Anpreßdruck, der also durch die Größe der Fläche und den Unterdruck variiert werden kann, ist von großem Vorteil besonders bei automatischen Prüfungen, wo unter Umständen der Schallgeber dazu neigt, bei höheren Geschwindigkeiten infolge der Unebenheiten auf der Oberfläche des Prüflings zu tanzen.
  • In vielen Fällen ist es zweckmäßig, den Schallgeber auf dem Prüfling mit magnetischen Kräften festzuhalten. Hierzu können permanente und Elektromagnete verwendet werden. Bei letzteren bietet sich der Vorteil, daß sie aus Materialien großer Härte bestehen, die geeignet sind, die Reibung zwischen Schallgeber und Prüfling ohne merklichen Verschleiß aufzunehmen.
  • Der Abführungs- bzw. Absaugekanal wird zweckmäßig an der Innenseite des Schallgebers rings um eine an sich bekannte Dichtleiste vorgesehen, die den Flüssigkeitsdurchschnitt nach außen unterbricht und den Eintritt von Luft von außen unter die Leiste zuläßt. Hierdurch wird nicht nur ein Austreten von Flüssigkeit nach außen verhindert, sondern auch durch das Ansaugen von Außenluft ein rasches Trocknen, insbesondere der Randzonen, gewährleistet. Der von außen wirkende Atmosphärendruck bewirkt ein sicheres Anpressen des Schallgebers auf die Oberfläche des Prüflings.
  • Bei dieser, Anordnung ist es übrigens leicht erreichbar, daß der den Schallgeber umgebende Absaugespalt so dicht an der Eintrittsstelle des Schallstrahles liegt, daß die erste Reflexionsstelle an der Oberfläche des Prüflings schon flüssigkeitsfrei ist.
  • Damit bei der Verschiebung des Schallgebers auf ungleichmäßig geformten Prüflingen die Abdichtungen wirksam bleiben, werden diese vorteilhaft aus einem elastischen und nachgiebigen Material, z. B. Gummi, Kunststoffschaum oder einer dichten Reihe von Borsten, Lamellen oder Schiebern gebildet.
  • Um die Oberfläche des Prüflings bei einer Verschiebung des Schallgebers gegenüber dem Prüfling von Flüssigkeit zu befreien, tritt ein kräftiger Luftstrom von außen in den den Schallgeber umgebenden Saugspalt, der die Flüssigkeitsreste fortbläst. Die trocknende Wirkung kann noch dadurch verstärkt werden, daß der äußere Rand dieses Saugspaltes aus einem saugfähigen Material besteht, so daß die Kapillarwirkung eine zusätzliche Trocknung der Oberfläche beim Verschieben des Schallgebers gegenüber dem Prüfling bewirkt.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Koppelflüssigkeit direkt durch eine Bohrung des Schallgebers, z. B. eine piezoelektrische Quaræplatte, zugeführt. Dadurch wird eine besonders einfache und günstige Verteilung der Flüssigkeit zwischen Schallgeber und Prüfling möglich.
  • Bekanntlich wird für die Materialprüftechnik mit schräg einfallenden Ultraschallwellen zwischen einem elektromechanischen Oszillator und der Oberfläche des Prüflings ein schallbrechender Körper zwischengeschaltet, in dem die Schallwelle in gewünschter Weise gebrochen bzw. fokussiert wird. In diesem Fall wird erfindungsgemäß das Koppelmedium durch Bohrungen in diesem Körper zugeleitet.
  • Da in dem den Schallgeber umgebenden Spalt ein Unterdruck herrscht, der sich auf die Fläche zwischen Schallgeber und Prüfling auswirkt, wird die Flüssigkeit aus den Bohrungen in den Zwischenraum zwischen Schallgeber und Prüfling gesaugt.
  • Es ist ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens, daß es nunmehr möglich sein wird, den sonst zum schrägen Einfall der Schallstrahlen in den Prüfling notwendigen, keilförmigen Zwischenkörper durch einen entsprechend geformten, von Koppelmedium erfüllten Raum zu ersetzen. Man vermindert dadurch die Anzahl der störenden Grenzflächen. und der Schallstrahl wird beim Durchtritt durch das Koppelmedium gebrochen bzw. fokussiert. Es ist ein besonderer Vorzug des Verfahrens der Erfindung, daß das Koppelmedium nach außen nicht in Erscheinung tritt. Dies wird besonders deutlich beim Abheben des Schallgebers vom Prüfling. In diesem Fall hört der Zufluß des Koppelmediums automatisch auf. Da das Koppelmedium abgesaugt wird, ist heim Abheben an den Austrittsstellen der Flüssigkeit kein Unterdruck mehr vorhanden, und es kann somit auch keine Flüssigkeit austreten.
  • Wenn die Flüssigkeit mit Überdruck eintritt, ist ein Absperrorgan für das Stillsetzen der Pumpe nötig. Dies kann auf mechanische Weise beim Abhellen erreicht werden, indem das Stillsetzen der Pumpe mit dem Abheben des Schallgebers gekoppelt wird, oder nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durch ein unterdruckgesteuertes Ventil, indem der beim Aufsetzen des Schallgebers entstehende oder sich verstärkende Unterdruck zum Öffnen des normalerweise abgesperrten Zuflusses des Koppelmediums, benutzt wird.
  • Erfindungsgemäß u-ird das verwendete Koppelmedium in einem Kreislauf geführt, wodurch Verluste vermieden werden und sich die Mitführung eines größeren Vorrates erübrigt. Hierbei ist es notwendig, das abgesaugte Koppel medium von der mitgeführten Luftmenge ausreichend zu trennen.
  • Dies geschieht erfindungsgemäß in einem sogenannten Zyklon.
  • Um ein rasches Verdunsten des auf der Oberfläche des Prüflings aufgebrachten Koppelmediums zu erzielen, kann zweckmäßig eine leichtflüchtige Flüssigkeit als Koppelmedium verwendet werden.
  • Die Zeichnung zeigt mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung, die insbesondere zur Prüfung von runden Gegenständen, wie z. B. Stahlflaschen, verwendbar ist.
  • Fig. 2 zeigt die Vorrichtung im Grundriß, im Schnitt nach-der Linie II-II der Fig. ÌS Filg. 3 bis 5 zeigen weitere Ausführungsformen der Vorrichtung zur Prüfung von ebenen Gegenständen, wie z. B. Blechen.
  • Fig. 6 und 7 zeigen schematisch eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung, die vorzugsweise für in Bewegung befindliche runde Prüflinge bestimmt ist.
  • In einem Gehäuse I ist ein Paar schallbrechender Körper 2, z. B. aus Plexiglas, angeordnet, die je einen Schallgeber 3, z. B.eine piezoelektrische Quarzplatte, tragen. Die Körper 2 sind mit Bohrungen 4 für die Zuleitung des Koppelmediums versehen.
  • Das Gehäuse I ruht mit einem Flansch 5 auf der Oberfläche des Prüflings 6 auf. Das Koppelmedium wird durch eine Pumpe 8 unter Druck durch die Bohrungen 4 in den zwischen der Unterseite der Körper 2 und der Oberfläche des Prüflings 6 verbleibenden schmalen Spalt gepreßt. Durch einen zwischen den Körpern 2 und der Innenwand des Gehäuses I angeordneten Saugspalt 7 der sich rings um die ganze Vorrichtung erstreckt, wird das Koppelmedium durch Unterdruck abgesaugt.
  • Infolge des im Spalt 7 herrschenden Unterdruckes wird auf der Unterseite des Flansches 5 des Gehäuses I Außenluft angesaugt, die zusätzlich zur Trocknung der geprüften Fläche beiträgt. Das abgesaugte Flüssigkeits-Luft-Gemisch gelangt über die Leitung g in einen Zyklon I0, wo die Flüssigkeit von der Luft und den mitgerissenen Verunreinigungen getrennt wird. - Die Flüssigkeit wird über die Leitung 11 wieder der Pumpe 8 zugeführt, wodurch der Kreislauf geschlossen ist. Die Luft mit den Verunreinigungen wird durch eine Vorrichtung 12, z. Beinen Staubsauger, abgesaugt.
  • Ein Absperrorgan für das Stillsetzen der Pumpe 8 kann auf mechanische Weise gesteuert werden, indem das Stillsetzen der Pumpe mit dem Abheben des Schallgebers gekoppelt wird. Man kann aber auch ein unterdruckgesteuertes Ventil benutzen, indem der beim Aufsetzen des Schallgebers entstehende oder sich verstärkende Unterdruck zum Öffnen des normalerweise abgesperrten Zuflusses des Koppelmediums benutzt wird.
  • Die von der Unterseite des Flansches 5 des Gehäuses I gebildete Dichtleiste kann aus elastisch nachgiebigem Material wie Gummi, Kunststoffschaum oder einer dichten Reihe von Borsten, Lamellen oder Schiebern gebildet werden. Erforderlichenfalls kann der untere Rand der Dichtleiste aus saugfähigem Material bestehen.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung dient vornehmlich zur Prüfung von ebenen Gegenständen, wie z. B. Blechen. Sie besteht aus einem Gehäuse I3, in dem der elektrische Oszillator I4 angeordnet ist. Dieser ist mit einer Bohrung 15 versehen, durch die das Koppelmedium unter Druck zugeführt wird, das sich in dem Spalt zwischen dem Schallgeber 14 und dem Prüfling I6 verteilt. An der Unterseite des Flansches I7 des Gehäuses I3 kann wieder Außenluft angesaugt werden, und das Flüssigkeits-Luft-G-emisch wird über die Leitungen I8 durch Unterdruck abgesaugt.
  • Die Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Fig. 4 entspricht im wesentlichen jener gemäß Fig. I, indem zwischen dem Schallgeber 19 und der Ober fläche des Prüflings 20 ein schallübertragender Körper 2I, z. B. aus Plexiglas, angeordnet ist, der mit einer Bohrung 22 für die Zuführung des Koppelmediums versehen ist.
  • Bei der Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Fig. 5 ist zwischen dem Schallgeber 23 und dem Prüfling 24 ein Gehäuse 25 angeordnet,' dem bei 26 das Koppelmedium unter Druck zugeführt wird und das von diesem vollständig ausgefüllt ist. Die Abmessungen dieses Gehäuses sind so gewählt, daß der Schallstrahl beim Durchtritt durch das Koppelmedium gebrochen bzw. fokussiert wird. Durch diese Anordnung wird die Anzahl der störenden Grenzflächen auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Das gebildete Flüssigkeits-Luft Gemisch wird wieder über die Leitungen 27 durch Unterdruck abgesaugt.
  • Gemäß Fig. 6 wird zudem Schallgeber 28 das Koppelmedium bei - 29 zugeführt. Durch den im Sinne des Pfeiles sich drehenden Prüfling 30 gelangt das Koppelmedium in die in einen Schmierkeil auslaufende Nut 3 I und von dort in den Zwischenraum zwischen Schallgeber und Prüfling, aus dem es bei 322 wieder abgesaugt wird.
  • In der abgeänderten Ausführungsform gemäß Fig. 7 ist die in einen Schmierkeil auslaufende Nut -35 an der relativ zur Drehung des Prüflings 34 vorderen Kante des Schallgebers 33 angeordnet.
  • Das Koppelmedium wird dicht vor der vorderen Kante des Schallgebers bei 37 auf die Oberfläche des Prüflings aufgespritzt und gelangt durch die Drehung des- Prüflings in den Zwischenraum zwischen Schallgeber und Prüfling, aus dem das Koppelmedium bei 36 abgesaugt wird.
  • Auf diese Weise wird ermöglicht, den Schallgeber spiralig längs der Oberfläche des sich drehenden Prüflings zu bewegen und in rascher Aufeinanderfolge Werkstoffprüfungen der gesamten Oberfläche des Prüflings durchzuführen.
  • PATENTANSPRÜcfiE: I. Verfahren zur Ankopplung eines Schallgebers oder Schallempfängers an einen Prüfling mittels eines flüssigen Koppelmediums für die Ultraschallwerkstoffprüfung, insbesondere nach dem Impuls-Echo-Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit im Raum zwischen Schallgeber und dem Oberflächenteil des Prüflings, durch den die Schallübertragung erfolgt, ständig in Fluß gehalten wird und daß die strömende Flüssigkeit an den Rändern der schallübertragenden Fläche, die als Dichtungen ausgebildet sind, abgeführt, vorzugsweise abgesaugt wird, um ein Austreten der Flüssigkeit über die Ränder der schallübertragenden Fläche zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelmedium mit Überdruck zugeführt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sog an den Rändern des SchalLgebers so groß gehalten wird, daß ein Unterdruck an der innenliegenden Seite der Dichtungskante gegenüber der Atmosphäre aufrechterhalten wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen I bis 3, gekennzeichnet durch Aufspritzen des Koppelmediums auf die Oberfläche des sich bewegenden Prüflings dicht vor der relativ zur Bewegung des Prüflings vorderen Kante des Schallgebers.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallgeber an den Prüfling selbsttätig, z. B. mittels permanenter oder Elektromagnete angepreßt gehalten wird.
    6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abführungs- bzw. Absaugekanal für das Koppelmedium an der Innenseite rings um eine Dichtleiste vorgesehen ist, die den Flüssigkeitsdurchtritt nach außen unterbricht und den Eintritt von Luft von außen unter die Leiste zuläßt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleiste aus elastisch nachgiebigem Material wie Gummi, Kunststoffschaum oder einer dichten Reihe von Borsten, Lamellen oder Schiebern gebildet ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand der Dichtleiste saugfähig ist, so daß Kapillarwirkung eine zusätzliche Trocknung der Oberfläche beim Verschieben des Schallgebers gegenüber dem Prüfling bewirkt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallgeber mit einer Bohrung versehen ist, durch welche das Koppelmedium eintritt.
    IO. Vorrichtung nach Anspruch 6,. dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen dem Schallgeber und dem Prüfling angeordneter schallübertragender Körper mit Bohrungen versehen ist, durch welche das Koppelmedium eintritt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung des vom Koppelmedium erfüllten Raumes zwischen Schallgeber und Prüfling so gewählt ist, daß der Schallstrahl beim Durchtritt durch das Koppelmedium gebrochen bzw. fokussiert wird.
    12. Vorrichtung zur Ausführung des Veriahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppel medium vermittels einer in einen Schmierkeil auslaufenden Nut durch die Bewegung des Prüflings relativ zum Schallgeber in den Zwischenraum zwischen Schallgeber und Prüfling gelangt.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in einen Schmierkeil auslaufende Nut an der relativ zur Bewegung des Prüflings vorderen Kante des Schallgebers angeordnet ist.
    14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zufluß des Koppelmediums beim Abheben des Schallgebers vom Prüfling automatisch aufhört.
    15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis I4, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Aufsetzen des Schallgebers entstehende oder sich verstärkende Unterdruck zum Öffnen des normalerweise abgesperrten Zuflusses des Koppelmediums benutzt wird.
    I6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das abgesaugte Koppelmedium dem Schallgeber wieder zugeführt wird, also einen Kreislauf macht.
    17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis I6, dadurch gekennzeichnet, daß das abgesaugte Flüssigkeits-Luft-Gemisch in einem Zyklon getrennt wird.
    I8. Vorrichtung nach den Anprüchen 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Koppelmedium eine leichtflüchtige Flüssigkeit dient.
    Tn Betracht gezogene Oruckschriften: Deutsche Patentanmeldung S I Io89 iX/42k (Patent 888 465); französische Patentschrift Nr. 893 459; schweizerische Patentschrift Nr. 285 832.
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