DE972013C - Sicherungspatrone - Google Patents

Sicherungspatrone

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DE972013C
DE972013C DED2932D DED0002932D DE972013C DE 972013 C DE972013 C DE 972013C DE D2932 D DED2932 D DE D2932D DE D0002932 D DED0002932 D DE D0002932D DE 972013 C DE972013 C DE 972013C
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DE
Germany
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display device
fuse cartridge
fuse
signaling conductor
conductive
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Expired
Application number
DED2932D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Driescher
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/30Means for indicating condition of fuse structurally associated with the fuse
    • H01H85/303Movable indicating elements
    • H01H85/306Movable indicating elements acting on an auxiliary switch or contact

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

Die bekannten, mit einer Anzeigevorrichtung ausgerüsteten Sicherungen für elektrische Leitungen enthalten einen zu den meist aus Silber bestehenden Schmelzdrähten parallel geschalteten Draht aus Widerstandsmaterial (Nickelin, Constantan od. dgl.), der als sogenannter Meldeleiter dient. Infolge seines höheren elektrischen Widerstands schmilzt dieser Meldeleiter bei einer Überlastung der Sicherung zuletzt durch. Dieser Meldeleiter hält gegen die Spannung einer Feder die aus einem farbigen Plättchen, einer farbigen Glaskugel od. dgl. bestehende Anzeigevorrichtung fest. Erst nachdem auch der Meldeleiter durchgebrannt ist, wird die Anzeigevorrichtung durch die Kraft der sich entspannenden Feder gelöst oder in ihrer Lage verändert, so daß das Durchschmelzen der Sicherung von außen erkennbar ist. Bei den meisten Sicherungen dieser Art ist der Meldeleiter zur Verbindung mit der Anzeigevorrichtung durch einen
ao nach außen offenen oder durch eine Bohrung mit der Außenluft verbundenen Kanal geführt. Es ist auch bereits eine Sicherungspatrone mit Anzeigevorrichtung bekanntgeworden, bei der der Meldeleiter nicht unmittelbar, sondern über eine Drahtschlinge mit einer blattfederartig ausgebildeten Anzeigevorrichtung verbunden ist. Der Meldeleiter ist dabei innerhalb der Patroneninnenwand, und zwar unmittelbar unterhalb einer nach außen führenden Bohrung verlegt, in der die um den Meldeleiter herumgeschlungene, an der Anzeigevorrichtung befestigte Drahtschlinge liegt.
Allen derart ausgebildeten Sicherungen ist der Nachteil gemeinsam, daß die beim Verbrennen des Meldeleiters entstehenden Metalldämpfe nach außen dringen können. Nicht selten führen solche Dämpfe zur Bildung von Überschlägen und Lichtbögen zwischen den Schaltkontakten der Sicherung, so daß die von ihr gesicherte Leitung tatsächlich nicht abgeschaltet wird. Auf diese Weise entsteht eine erhebliche Gefährdung der Anlage und ihrer Umgebung.
Demgegenüber besteht bei einer Sicherungspatrone mit außenliegender Anzeigevorrichtung, die, unter Federkraft stehend, mit einem im Innern der Sicherungspatrone parallel zu dem Schmelzleiter angeordneten Meldeleiter mechanisch verbunden ist, die Erfindung darin, daß auch der Meldeleiter allseitig in Löschmittel eingebettet ist und deshalb über einen nichtleitenden, gegen die Kraft einer Feder unter Spannung gehaltenen Faden aus Textil oder ähnlichen Fasern mit der Anzeigevorrichtung verbunden ist. Das Halten der Anzeigevorrichtung durch einen an der Fußkappe der Patrone befestigten, nichtleitenden, brennbaren Faden ist an sich bekannt. Bei der Patrone gemäß der Erfindung ist der nichtleitende Faden jedoch nicht mit der Fußkappe, sondern mit einem metallischen Meldeleiter verbunden. Dabei hält der Faden, genau wie sonst der Meldeleiter allein, die Anzeigevorrichtung gegen die Spannung einer Feder fest und gibt sie frei, sobald der Meldeleiter durchgeschmolzen oder verbrannt ist. Dabei ist es gleichgültig, ob der Textil- oder dergleichen Faden selbst mitverbrennt oder erhalten bleibt.
Sofern der nichtleitende Faden nicht auf gerädern Wege vom Meldeleiter zur Anzeigevorrichtung geführt werden kann, wie z. B. bei Hochspannungs-Hochleistungssicherungen mit stirnseitig austretender Anzeigevorrichtung, ist es vorteilhaft, den nichtleitenden Faden durch ein Glasrohr zu führen, in das er durch eine eingeschmolzene Öffnung eintritt und umgelenkt wird. Die eingeschmolzene Öffnung besitzt im Gegensatz zu gebohrten oder geschliffenen Löchern glatte abgerundete Kanten, um die der Faden leicht gleitet.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Haussicherungspatrone,
Fig. 2 eine Niederspannungssicherung mit Messerkontakten und allseitig sichtbarem Anzeigeband und
Fig. 3 eine Hochspannungssicherung mit stirnseitiger Anzeige.
Die Endkontakte 1 und 2 der Sicherungen sind durch die Schmelzdrähte 3 stromleitend verbunden. Parallel zu den Schmelzdrähten 3 liegt der Meldeleiter 4. An ihm ist mit seinem einen Ende der nichtleitende Faden 5 befestigt, der mit seinem nach außen geführten Ende die Anzeigemarke 6 (Fig. 1) oder das Anzeigeband 7 (Fig. 2) oder die AnzeigekugelS (Fig. 3) gegen die Spannung der Feder 9 festhält. Das Glasrohr 10 (Fig. 3) dient der Führung des nichtleitenden Fadens im Innern der Patrone und die Öffnung 11 in diesem Glasrohr seiner Umlenkung.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Sicherungspatrone mit außenliegender Anzeigevorrichtung, die, unter Federkraft stehend, mit einem im Innern der Sicherungspatrone parallel zu dem Schmelzleiter angeordneten Meldeleiter mechanisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Meldeleiter allseitig in Löschmittel eingebettet ist und deshalb über einen nichtleitenden, gegen die Kraft einer Feder unter Spannung gehaltenen Faden aus Textil- oder ähnlichen Fasern mit der Anzeigevorrichtung verbunden ist.
2. Sicherungspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Ende am Meldeleiter befestigte nichtleitende Faden zu der mit seinem anderen Ende verbundenen Anzeigevorrichtung durch ein in der Sicherungspatrone angeordnetes Glasrohr geführt ist, in das er durch eine eingeschmolzene Öffnung eintritt.
DED2932D 1942-01-03 1942-01-03 Sicherungspatrone Expired DE972013C (de)

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DED2932D DE972013C (de) 1942-01-03 1942-01-03 Sicherungspatrone

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DE972013C true DE972013C (de) 1959-05-06

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE693997C (de) * 1938-07-01 1940-07-23 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Schmelzsicherungspatrone
DE698649C (de) * 1937-12-15 1940-11-14 Elektrotechnische Spezialfabri Schmelzleiteranordnung fuer kurzschlussfeste Patronen elektrischer Schmelzsicherungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE698649C (de) * 1937-12-15 1940-11-14 Elektrotechnische Spezialfabri Schmelzleiteranordnung fuer kurzschlussfeste Patronen elektrischer Schmelzsicherungen
DE693997C (de) * 1938-07-01 1940-07-23 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Schmelzsicherungspatrone

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