DE972902C - Vorrichtung zur Schmierung eines Absperrschiebers - Google Patents
Vorrichtung zur Schmierung eines AbsperrschiebersInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/30—Details
- F16K3/36—Features relating to lubrication
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schmierung eines Absperrschiebers, dessen Verschlußstück
zwischen parallelen Gehäusewänden geführt und aus auseinanderspreizbaren Platten
zusammengesetzt ist, wobei jede der Gehäusewände mit einem in einer die Gehäusedurchflußöffnung
umgebenden Rille schwimmenden Ringeinsatz versehen ist und für das der Rille hinter dem Ringeinsatz
zugeführte Schmiermittel Zuführungen zur Schmierfläche vorgesehen sind.
Bei einer solchen Vorrichtung würde mangels besonderer Vorkehrungen die Gefahr bestehen, daß
das Schmiermittel den in der Rille schwimmenden Ringeinsatz während der öffnungs- und Schließbewegung
des Verschluß Stückes an dieses mit einer so starken Kraft anpreßt, daß dadurch dessen Bewegung
behindert wird und ein unerwünschter Verschleiß entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beheben.
Erfindungsgemäß weist die dem Verschlußstück zugewandte Fläche des ein- oder mehrteiligen
Ringeinsatzes eine Ringnutaussparung mit einer radialen Breite, die fast der radialen Breite des
Ringeinsatzes gleicht und die von zwei konzentrisch mit radialem Abstand angeordneten Ringstegen
außen und innen begrenzt wird, auf, wobei das Schmiermittel vom Rillenraum hinter dem
Ringeinsatz der Ringnutaussparung zugeführt wird. Infolgedessen übt das Schmiermittel während
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der Öffnungs- und Schließbewegung auch einen
Druck auf die dem Verschluß stück zugewandte Seite des Ringeinsatzes aus. Dieser Druck ist dem
auf die Innenfläche des Ringeinsatzes ausgeübten Schmiermitteldruck entgegengerichtet und hebt
ihn zum großen Teil auf.
Es ist eine Vorrichtung zur Schmierung eines Absperrschiebers bekannt, dessen Verschlußstück
zwischen zueinander geneigten Gehäusewänden geführt ist, wobei jede Seite des Verschlußstückes mit
einer ringförmigen Rille versehen ist, die in der Schließstellung die Gehäusedurchflußöffnung umgibt.
In dieser Rille schwimmt ein Ringeinsatz. Hinter dem Ringeinsatz wird der Rille das
Schmiermittel zugeführt. Wenn der Ringeinsatz beim Schließen infolge der Keilgestalt des Verschlußstückes
in die Rille hineingepreßt wird, wird das Schmiermittel an dem Ringeinsatz vorbei
nach außen gedruckt und gelangt so zu den zu schmierenden Seitenflächen des Schiebergehäuses.
Hierbei ist die mit den Gehäusedichtflächen zusammenwirkende Fläche jedes Ringeinsatzes konvex
gewölbt, so daß sich in der Schließstellung, wenn das Verschluß stück an den als Dichtsitze
dienenden Gehäusewänden anliegt, in den Ringräumen, die durch die Aufnahmerille für den Ringeinsatz
und durch die gewölbte Oberfläche gebildet werden, Schmiermittel unter Druck befindet, das
dem auf die entgegengesetzte Fläche des Ringeinsatzes einwirkenden Schmiermitteldruck entgegenwirkt,
so daß der Anfang der Öffnungsbewegung nicht durch zu fest an der Gehäusewand anliegende
Ringeinsätze behindert wird. Da bei diesem bekannten Absperrschieber das Verschluß stück aber
nicht zwischen parallelen Gehäusewänden geführt,' sondern keilförmig ausgestaltet ist, werden die
vom Verschluß stück getragenen Ringeinsätze nach Beginn der Öffnungsbewegung von den Gehäusewänden
abgehoben, so daß dann dort nicht die Gefahr eines Gleitens auf diesen Wänden mit einer
unzulässig hohen Kraft besteht. Würden jedoch Ringeinsätze mit der bekannten konvexen Oberfläche
beim Gegenstand der Erfindung vorgesehen, so würde bei etwaigem Nichtaufsitzen des Verschlußstückes
auf den Gehäusewänden das Schmiermittel in dem Spalt zwischen den Gehäusewänden und dem Verschlußstück frei abfließen und daher
auf die Außenflächen der Ringeinsätze keinen Druck ausüben können, der den auf die Innenfläche
der Ringeinsätze wirkenden Druck ausgleichen würde.
Beim Gegenstand der Erfindung hingegen verhindern die Ringstege ein solches Abfließen des
Schmiermittels, so daß der erwünschte Ausgleichsdruck auf die Ringeinsätze auch dann vorhanden
ist, wenn nur die Ringeinsätze dichtend am Verschlußstück anliegen.
Es ist ferner eine Vorrichtung zur Schmierung eines Absperrschiebers bekannt, dessen Verschlußstück
zwischen den parallelen Stirnflächen zweier im Gehäuse verschiebbar gelagerter Sitzringe geführt
ist, ohne die Gehäusewände zu berühren. Diese Sitzringe, welche die Gehäusedurchfluß öffnungen
bilden, sind in ihren Stirnflächen mit Ringnutaussparungen versehen, denen das Schmiermittel
aus hinter den Sitzringen vorgesehenen Schmiermittelkammern zugeführt wird. Die radiale Breite
der Ringnutaussparungen ist dabei wesentlich kleiner als die radiale Breite der Sitzringe. Obgleich
auch bei dieser bekannten Vorrichtung die in der Stirnfläche eines jeden Sitzringes vorgesehene
Ringnutaussparung von zwei konzentrisch mit radialem Abstand angeordneten Ringstegen
außen und innen begrenzt wird und obgleich das Schmiermittel vom Raum hinter dem Sitzring der
Ringnutaussparung zugeführt wird, ist dort eine Ausgleichswirkung weder erreicht noch beabsichtigt
noch nahegelegt worden.
Vorzugsweise besteht der Ringeinsatz gemäß der Erfindung aus einem Paar konzentrischer, mit radialem
Abstand voneinander angeordneter Ringe, von denen der äußere den äußeren Ringsteg und
der innere den inneren Ringsteg trägt. Die Schmiermittelzuführung erfolgt dabei durch den Schlitz
zwischen den beiden Ringen.
Auch kann der ein- oder mehrteilige Ringeinsatz unter Federdruck mit der Gegendichtfläche in Berührung
stehen, ähnlich wie es bei den Sitzringen der zuletzt erläuterten bekannten Vorrichtung der
Fall ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
In diesen zeigt
Fig. ι einen Aufriß eines mit der Vorrichtung nach der Erfindung versehenen Absperrschiebers,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 den unteren Teil der Fig. 2 in größerem Maßstab und
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform des Gegenstandes
der Erfindung.
In dem Gehäuse 10 mit Durchflußkanälen 14 ist
in der senkrecht dazu verlaufenden Kammer 12 zwischen deren parallelen Innenwänden 16 das Ver- i°5
schlußstück 18 gleitend geführt. Die Innenwände können von herausnehmbaren Sitzplatten gebildet
werden, die je eine mit dem Kanal 14 fluchtende Bohrung aufweisen und von Ringschultern 22 des
Gehäuses in ihrer Lage gehalten werden. Das »» durch eine Spindel 24 auf und ab bewegliche Verchlußstück
ist aus auseinanderspreizbaren Platten 26 und 28 zusammengesetzt und hat eine Bohrung
30, die in der Offenstellung mit den Durchflußkanälen 14 fluchtet. Wird das Verschlußstück 18 "5
aus der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung angehoben, in der die Platte 28 bei 36 am Gehäuse anliegt,
dann schließt sich in bei diesen Verschlußtückausbildungen bekannter Weise der Spalt 34
zwischen den Platten 26 und 28, so daß ein geringer Spielraum zwischen dem Verschlußstück 18
und den Gehäusewänden 16 entsteht und sich das Verschlußstück daher leicht verschieben läßt. Wird
das Verschluß stück in die Schließlage der Fig. 1 herabgeschoben, dann werden seine beiden Platten
und 28 nach Anschlag an dem Gehäuse bei 36
auseinandergespreizt, so daß sie sich fest an die Wände 16 anlegen.
Zur Schmierung des Verschlußstückes ist nun jede der Gehäusewände 16 mit einem aus zwei Ringen
42, 44 bestehenden Ringeinsatz versehen, der in einer ringförmigen Rille 38 schwimmt. Diese Rille
umgibt die Gehäusedurchflußöffnung 40 der Wand 16. Am Boden der Rille 38 läßt der Ringeinsatz 42,
44 eine Kammer 45 frei, der das Schmiermittel von einem Nippel 64 aus über einen Kanal 62, 58, 60
zugeführt wird. In der Kammer 45 ist zweckmäßig eine Feder 56 vorgesehen, die aus einer ringförmigen
gewellten Blattfeder besteht, deren Wellen am Boden der Rille 38 und an der Innenfläche 52 des
Ringeinsatzes 42, 44 anliegen.
Um nun zu verhindern, daß der in der Kammer
45 herrschende Druck des Schmiermittels den Ringeinsatz 42, 44 mit zu hoher Kraft an die parallelen
Seitenflächen 32 des Verschlußstückes 18 drückt, weist die dem Verschluß stück 18 zugewandte
Fläche des Ringeinsatzes 42, 44 eine Ringnutaussparung auf, deren radiale Breite fast der
radialen Breite des Ringeinsatzes gleicht und die von zwei konzentrisch mit radialem Abstand angeordneten
Ringstegen 66 außen und innen begrenzt wird. Diese Ringnutaussparung steht mit der
Kammer 45 durch einen Schlitz 50 in Verbindung, durch den das Schmiermittel von der Kammer 45
hinter dem Ringeinsatz 42, 44 der Ringnutaussparung zugeführt wird.
Bei der in Fig. 2 und 3 veranschaulichten Ausführungsform besteht der schwimmende Ringeinsatz,
wie vorstehend dargetan, aus einem Paar konzentrischer Ringe 42 und 44, von denen der
äußere Ring 44 den äußeren Ringsteg 66 und der innere Ring 42 den inneren Ringsteg 66 trägt.
Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform hat die gewellte ringförmige Feder 74 einen
kreisförmigen Querschnitt, und die Zuführung des Schmiermittels zum Raum 45 erfolgt dabei von
dem Schmiernippel 64 über die Gehäusebohrung 62, einen Ringraum 72 und einen Kanal 60. Der
Ringeinsatz besteht dabei aus einem einzigen Ring 76 und der die Kammer 45 mit der Ringnutaussparung
verbindende Kanal aus Bohrungen 78 im Ring j6.
Das in der Ringnutaussparung befindliche Schmiermittel wird dem durch den Absperrschieber
fließenden Medium nur während des Öffnens und Schließens des Verschlußstückes 18 ausgesetzt. Die
dabei weggewaschene Schmiermittelmenge kann leicht aus dem als Schmiermittelkammer dienenden
Raum 45 ersetzt werden.
Der auf die Innenfläche 52 des Ringeinsatzes wirkende Schmiermitteldruck wird durch den auf
den Boden der Ringnutaussparung wirkenden Druck des Schmiermittels ausgeglichen, weil diese Ringnutaussparung
durch die Seitenwände 32 des Verschlußstückes 18 und durch die Ringstege 66 abgeschlossen
ist und aus diesem Grunde den gleichen Innendruck aufweist wie die Kammer 45.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Schmierung eines Absperrschiebers,
dessen Verschlußstück zwischen parallelen Gehäusewänden geführt und aus auseinanderspreizbaren
Platten zusammengesetzt ist, wobei jede der Gehäusewände mit einem in einer die Gehäusedurchflußöffnung umgebenden
Rille schwimmenden Ringeinsatz versehen ist und für das der Rille hinter dem Ringeinsatz
zugeführte Schmiermittel Zuführungen zur Schmierfläche vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die zum Verschlußstück weisende Fläche des ein- oder mehrteiligen Ringeinsatzes eine Ringnutaussparung mit
einer radialen Breite, die fast der radialen Breite des Ringeinsatzes gleich ist und die von
zwei konzentrisch mit radialem Abstand angeordneten Ringstegen außen und innen begrenzt
wird, aufweist, wobei das Schmiermittel vom Rillenraum hinter dem Ringeinsatz der Ringnutaussparung
zugeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringeinsatz aus einem Paar konzentrischer, mit radialem Abstand voneinander
angeordneter Ringe besteht, von denen der äußere den äußeren Ringsteg und der innere
den inneren Ringsteg trägt und die Schmiermittelzuführung durch den Schlitz zwischen
beiden Ringen erfolgt.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
ein- oder mehrteilige Ringeinsatz unter Federdruck mit der Gegendichtfläche in Berührung
steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 514050, 503298; britische Patentschriften Nr. 651474, 390 711; USA.-Patentschriften Nr. 2 541 968, 2 488 932, 2376619, 2148628, 2114 934, 2030458, 2002780.
Deutsche Patentschriften Nr. 514050, 503298; britische Patentschriften Nr. 651474, 390 711; USA.-Patentschriften Nr. 2 541 968, 2 488 932, 2376619, 2148628, 2114 934, 2030458, 2002780.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 625/26 10.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US972902XA | 1952-03-13 | 1952-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE972902C true DE972902C (de) | 1959-10-22 |
Family
ID=22262647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW10724A Expired DE972902C (de) | 1952-03-13 | 1953-03-07 | Vorrichtung zur Schmierung eines Absperrschiebers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972902C (de) |
Cited By (1)
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