DE973005C - Koksofentuer mit druckkolbenbetaetigter Verriegelungsvorrichtung - Google Patents

Koksofentuer mit druckkolbenbetaetigter Verriegelungsvorrichtung

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DE973005C
DE973005C DEL12264A DEL0012264A DE973005C DE 973005 C DE973005 C DE 973005C DE L12264 A DEL12264 A DE L12264A DE L0012264 A DEL0012264 A DE L0012264A DE 973005 C DE973005 C DE 973005C
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DE
Germany
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door
coke oven
bolt
oven door
threaded cap
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Expired
Application number
DEL12264A
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English (en)
Inventor
Josef Limberg
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00—Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02—Doors; Door frames
    • C10B25/08—Closing and opening the doors
    • C10B25/12—Closing and opening the doors for ovens with horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Koksofentür mit druckkolbenbetätigter Verriegelungsvorriditung Es sind Koksofentüren mit Druckkalbenanlage zur Betätigung von Ver- und Entriegelungsvorrichtungen bekannt. Beispielsweise hat man vorgeschlagen, ein oder mehrere mit einem Druckmittelanschluß versehene, dehnbare Gefäße zwischen Tür-und Verriegelungsorganen einzubauen. Dabei, werden die Verriegelungsorgane zunächst von Hand unter Verwendung von Srhlüsseln in ihre Verriegelungsstellung gebracht und danach hydraulisch der Verriegelungsdruck auf die Tür bzw. auf die Verriegelungsvorrichtung ausgeübt. Die Tatsache, daß die Verriegelungsorgane erst von Hand in Verriegelungsstellung zu bringen sind, ehe mittels der Druckkolbenanlage die Anpressung und Verriegelung erfolgt, ist nachteilig; die Entriegelung ist in gleicher Weise umständlich und muß ebenfalls teilweise von Hand erfolgen. Nachteilig ist fernerhin, daß bei diesen Türen der Druck in der hydraulischen Vorrichtung aufrechterhalten werden muß, solange die Tür in Verriegelungsstellung sich be#-findet.
  • Allerdings ist bei Koksofentüren eine gemeinsame Steuerung von mehreren Anpreßmitteln durch eine zentrale Druckkolbenanlage bekannt, bei der ein von einem zentralen Druckkolben erzeugter Druck durch Getriebe auf Anpreßorgane übertragen wird. Die Keilgetriebe arbeiten mit einer geradlinigen Ver-,chiebung von Keilen, die dabei, falls der Kolben nur einseitig.vom Druckmittel beaufschlagbar ist, nicht als selbsthemmende Keile ausgebildet werden können, so daß auch bei diesen hydraulischen Druckkolbenanlagen der Druck des hydraulischen Mediums während des Betriebes, solange die Dichtung einer Kokso-fentür bestehenbleiben soll, dauernd aufrechterhalten werden muß. Nach einem nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag sind allerdings derartige zentrale Kolben doppelseitig beaufschlagbar und die Keile selbsthemmend ausgebildet. Das Druckmittel wird also nur zur Ver- und Entriegelung benutzt, während der Druck während der Garungszeit mechanisch auf die Türriegel wirkt.
  • Bei den bekannten, Koksofentüren bestehen mehrere Nachteile, so liegen bei den beschriebenen Vorrichtungen die Keilflächen mehr oder weniger offen auf der- Koksofentür oder auf deren Rahmen, so daß sie Ko#rrosionseinflüssen ausgesetzt und nicht gut schmierbar sind, da die Schmiermittel abtropfen und infolge der hohen Temperaturen verdunsten. Dadurch sind unvorteilhaft große Druckkolbenanlagen erforderlich.
  • In allen Fällen besteht ein besonderer Nachteil ferner darin, daß nach dem Ansetzen der Tür an den Türrahmen zuerst ein besonderes Einschwenken der Türriegel in Verriegelungsstellung notwendig ist, bevor mit Hilfe der Druckkolbenanlage das Anpressen der Tür und das Verriegeln in der Anpreßstellung vorgenommen worden kann. Letzteres gilt insbesondere-auch für eine weitere bekannte Ausführungsfonn einer Koksofentür, bei der eine Druckkolbenanlage: und Schubstangen vorgesehen sind, die mit drehbaren Ringkörpern auf jedem Riegelbolzen verbunden sind, bei der durch D rehung der Ringkörper durch die Wirkung schiefer Ebenen der Anpreßdruck der Türriegel gegen die Riegelhaken zu erzeugen ist. Allerdings treten hier die beschriebenen Nachteile der geradlinigen Keile nicht auf.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Koksofentür mit an dieser angeordneter Druckkolbenanlage für die Betätigung der Verriegelungs-Vorrichtung so auszubilden, daß nach dein Ansetzen der TÜr an den Türrahmen ein besonderes Einschwenken der Türriegel von Hand oder über Hilfsmittel, bevor das Anpressen der Tür und deren Verriegelung in Anpreßstellung mittels der Druckkolbenanlage er-folgen kann, nicht mehr erforderlich ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Koksofentür mit an dieser angeordneter Druckkolbenanlage und Schubstangen, die mit drehbaren Ringkörpern auf jedem Riegelbolzen verbunden sind, bei der durch Dre_ hung der Ringkörper durch die Wirkung schiefer Ebenen der Anpreßdruck der Türriegel gegen die Riegelhaken zu erzeugen ist, und besteht darin, daß auf dem fest mit der KokscfentÜr verbundenen Riegelbolzen eine Hülse derart drehbar ist, daß ihre Drehbewegung über je eine koaxiaile Schraubenfeder und eine Gewindekappe auf den Türriegel übertragbar ist, bis dieser an seinen Riegelhaken anschlägt, und daß sich die Hülse erst beim Weiterdrehen unter Anpressung der Koksofentür gegen den Türrahrnen von ihrer Gewindekappe abschraubt. In weiterer Ausbildung der Erfindung kann der über Bolzen und Führungsnoc-ken mit der Gewindekappe verbundene Türriegel mit einer im Riegel verstellbaren, auf dem Innenmantel vorzugsweise haillig gedrehten Lagerbuchse auf einer Achse gelagert sein.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Zeichnungen erläutert, die nur ein Ausführungsbeispiel der neuen Ausführungsferm darstellen.
  • Es zeigt Fig. i die Vorderansicht einer Koksofentür mit einer Ent- bzw. Verriegelungsvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht und Fig. 3 in vergrößertem Maßstab einen waagerechten Schnitt nach Linie III-III der Fig. i und 2.
  • In der Schließstellung der Koksofe#ntür a greifen alle an der Tür angeordneten Türriegel i hinter die Riegelhaken 2 bzw. 22 des Türrahinens b (Fig. 3). jeder Türriegel i ist unter Zwischenschaltung einer Lagerbuchse4o auf eine an der Tür a mit Tellerfuß starr befestigte Achse 41 aufgeschoben. Die vorzugsweise aus selbstschmierendem Metall bestehende Lagerbitehs0 40 ist innen ballig gedreht, um das Schwenken des Türriegels i auf der Achse 41 zu erleichtern. Der Türriegel i ist mit seiner Lagerbuchse 4o gegen die auf den Kopf der Achse 41 aufgeschraubten. Muttern 42, um ein Maß beweglich, das größer ist als das Maß der Bewegung des Türriegels i gegen die Riegelhaken 2 in Richtung der Achse 41. Die Lagerbuchse 4o mit ihrem balligen Druckknopf 43 ist im Riegel i durch Schraubgewinde verstellbar, wodurch Maßänderungen im Betrieb zwischen Riegel i und Riegelhaken 2 ausgleichbar sind. Eine Gewindekappe 44 ist auf den Gewindeteil 47 einer Hülse. 46 aufge,-schraubt, die drehbar auf der Achse 41 gelagert ist. Die! HÜlse46 besitzt einen seitlich vorstehenden Arm 5o, durch den eine Schubstange io, die Hülse 46 drehen kann. Außer dem Gewinde zwischen Hülse 46 und Gewindekappe 44 ist noch eine Spannfeder 45 vorhanden, die an einem Ende an der Hülse 46 und am anderen Ende an der Gewindekappe 44 befestigt ist. Der Riegel i trägt noch einen Bolzen 51, der in einen U-förmigen FührungsnOcken! 52 an der Gewindekappe 44 geführt ist. Wenn die in Fig. i dargestellte Schul), stange io#, bewegt und durch diese die Hülse 46 auf den Achsen 41 gedreht wird, wird zunächst der Riegel über die von der Feder 45 mitgenommene Gewindekappe 44, deren Führungsnocken 52 und den Bolzen 5 1 aus der gestrichelten Stellung in die ausgezogene Stellung nach Fig. i so lange geschwenkt, bis er an die Haken 2 und 22 anschlägt. Danach wird bei weiterem Drehen der Hülse,46 durch die S chubstange i o" die GewindekaPPe 44 über Nocken 5 2 und Bolzen 5 1 arretiert, so daß Gewindeteil 47 die Hülse 46 9,xiaJ verschiebt, wodurch die Feder 45 gespannt, der Riegel i gegen die Haken 2 und 2:2 und damit die Tür a gegen Türrahmen b angedrückt wird.
  • Die Fig. i und 2 zeigen die Betätigung mehrerer Türriegel i über ein zentrales, kolbenbetätigtes, hydraulisches oder pneumatisches Getriebe 32 unter Mithilfe der Schubstangen io" und 'Ob. Das Getriebe 32 bewegt in an sich bekannter Weise die Welle 49, die auch von Hand durch Aufsetzen eines Schlüssels auf ihren Vierkantkopf gedreht werden kann. Die Wolle 49 bewegt bei ihrer Drehung die Schwenkarme 48. Durch die Schwenkarrne 48 werden die Schubstangen, io" und 'Ob verschobep, die ihrerseits die Arme 5o der Hülsen 46 drehen. In der in, Fig. i dargestellten Stellung ist das von den Teilen 48 und io" bzw. I0b gebildete Knie ganz durchgedrückt, wodurch eine Feststellung der Tür in den Haken 2 und -2.2 erreicht ist, die in dieser Stellung keine Bewegung mehr zuläßt und es auch nicht notwendig macht, daß ein Druck auf die Schubstange aufrechterhalten bleibt. Damit entfällt ein dauernder Druck auf eine Kolbenfläche im Getriebe 3:2. Werden. die Schwenkarme 48 entgegengesetzt betätigt, so werden die Hülsen 46 gegen die Gewinde-kappen 44 unter Hilfe der gespannten Federn 45 zurückgeschraubt und zurückgedreht, wodurch sich die Riegel i zunächst axial verschieben und danach in die in Fig. i gestrichelte ,Stellung schwenken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHF-i. Koksofentür mit an dieser angeordneter Druckkolbenanlage und Schubstangen, die mit drehbaren Ringkörpern auf jedem Riegelbolzen verbunden sind, bei der durch Drehung der Ringkörper durch die Wirkung schiefer Ebenen der Anpreßdruck der Türriegel gegen die Riegelhaken zu erzeugen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem fest mit der Koksofentür (a) verbundenen Riegelbolzen (41) eine Hülse (46) derart drehbar ist, daß ihre Drehbewegung über je eine koaxiale Schraubenfeder (45) und eine Gewindekappe (44) auf den Türriegel (i) übertragbar ist, bis dieser an seinen Riegelhaken (:2/22) anschlägt, und daß sich die Hülse erst beim Weiterdrehen unter Anpressung der Koksofentür gegen den Türrahmen (b) von ihrer Gewinde-kappe abschraubt.
  2. 2. Koksofentür nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der über Bolzen (51) und Führungsnocken (52) mit der Gewindekappe verbundene Türriegel (i) mit einer Lagerbuchse (4o) auf einer Achse (41) gelagert und die Lagerbuchse (40) im Riegel (i) verstellbar ist. 3. Koksofentür nach den. Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbuchse (4o) auf ihrem Innenmantel ballig ausgedreht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 679 870, 5io 196, 7r6 831-
DEL12264A 1952-05-06 1952-05-06 Koksofentuer mit druckkolbenbetaetigter Verriegelungsvorrichtung Expired DE973005C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE510196C (de) * 1928-02-01 1930-10-17 Carl Notbohm Anpressvorrichtung fuer Koksofentueren
DE679870C (de) * 1936-12-23 1939-08-17 Otto & Co Gmbh Dr C Koksofentuer
DE716831C (de) * 1938-03-31 1942-01-30 Otto & Co Gmbh Dr C Verriegelung fuer Tueren waagerechter Kammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks

Patent Citations (3)

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DE510196C (de) * 1928-02-01 1930-10-17 Carl Notbohm Anpressvorrichtung fuer Koksofentueren
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DE716831C (de) * 1938-03-31 1942-01-30 Otto & Co Gmbh Dr C Verriegelung fuer Tueren waagerechter Kammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks

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