DE973030C - Zerlegbares Fussstueck eines Ausbaurahmens - Google Patents

Zerlegbares Fussstueck eines Ausbaurahmens

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DE973030C
DE973030C DET8685A DET0008685A DE973030C DE 973030 C DE973030 C DE 973030C DE T8685 A DET8685 A DE T8685A DE T0008685 A DET0008685 A DE T0008685A DE 973030 C DE973030 C DE 973030C
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DE
Germany
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foot piece
box
shaped
piece according
segment
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Expired
Application number
DET8685A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Brill
Adolf Pollmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thyssen AG
Original Assignee
August Thyssen Huette AG
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/183Supporting means for arch members, not provided for in E21D11/22

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Zerlegbares Fußstück eines Ausbaurahmens Es ist bekannt, bei einem nachgiebigen metallenen Ausbaurahmen das Fußstück mittels zweier die Länge des Fußstückes einnehmender, durch Längsschlitze voneinander getrennter Teile kastenförmig auszubilden. Die beiden Teile sind beispielsweise durch Schrauben lösbar miteinander verbunden. Die beiden Teile nehmen ein die Nachgiebigkeit bewirkendes Mittel, z. B. Holz, auf, auf dem der einschiebende Teil des Ausbaurahmens, Vorzugsweise ein I-Grubenprofil, aufsitzt, um es bei der Einsinklast zusammenzuquetschen. Am Ende der Nachgiebigkeitsstrecke, das heißt dann, wenn der einsch,iebende Teil die Fußplatte erreicht hat, können die beiden das Fußstück bildenden Teile nachLösen derSchrauben geraubt und derWiederverwendung zugeführt werden. Die mlit den bekannten Fußstücken gemachten Erfahrungen waren unbefriedigend, weil sich die Einsinklast schwerlich genau genug vorausbestimmen läßt, weil die Verbindungsmittel der beiden Teile, z. B. Schrauben, unkontrollierbar große Belastungen erhalten und weil sich die Wiederverwendung nur auf die beiden Teile beschränkt und nicht das die Nachgiebigkeit bewirkende Mittel umfaßt. Die Erfindung bezweckt, ein Fußstück der genannten Art zu schaffen, das jene Nachteile nicht besitzt. Gemäß der Erfindung ist das Fußstück durch ein über zwei Verformungswülste U-förmig geführtes Zugband nachgiebig, die am oberen Ende des Fußstückes angeordnet sind; das Zugband be# sitzt eine für das bei Überlast einsinkende Rahmensegment als Auflage dienende Platte; an der Platte sind zwei das Zugband nach unten überragende Stege derart angeschlossen, daß eine Brücke gebildet wird, die am tiefsten Punkt der Einsinkbarkeit das Zugband völlig entlasten kann.
  • Das bei dem erfindungsgemäßen Fußstück zur Anwei,dung kommende Zugband ist an sich bei einer Vorrichtung zur Verringerung von Prellschlägen bekannt. Bei jener bekannten Vorrichtung ist bereits vorgesehen, das Zugband über zwei am oberen Ende eines tragenden kastenförmigen Teils angeordnete Verformungswülste U-förmig zu führen. Durch die Anwendung des an sich bekannten Zugbandes in der an sich bekannten Anordnung lassen sich die bei Ausbaurahmen bestehenden genannten Mängel vermeiden. Durch die am unteren Ende des einsinkenden Rahmensegmentes angebrachte, nicht vorbekannte Brücke wird ferner die Wiederverirendung des die Nachgiebigkeit bewirkenden Mittels erreicht.
  • In der Ausführungsform des Fußstückes kann das kastenförmige Rahmensegment aus zwei Hälften zusammengesetzt sein, die lösbar miteinander verbunden sind. Oder es kann das kastenförmige Rahmensegment aus einem U-förmigen Kastenteil bestehen, der durch einen lösbaren Deckel zur Kastenform geschlossen werden kann. Die Fußplatte kann mit hochstehenden Ansätzen versehen sein, die zwischen den Befestigungsflanschen der beiden sich zur Kastenform ergänzenden Teile liegen, wobei die Befestigungsflansche in Stärke und Höhe der Ansätze abgekröpft sein können.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i ein in Längsrichtung geteiltes Untersegment mit Zughand und Obersegment in Ansicht, Fig. .2 eine Ansicht in Pfeilrichtung II der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. i, Fig. 4 eine Ansicht wie Fig. 2, jedoch mit völlig hineingefahrenem Obersegment, Fig. 5 eine Ansicht wie Fig. i, jedoch nach Entfernen der beiden Hälften des. Untersegmentes und mit völlig hineingefahrenem Obersegment, Fig. 6 ein gebogenes Untersegment mit Zugband und mit gebogenem Obersegment in Ansicht, Fig. 7 eine Ansicht wie Fig. 6, jedoch mit völlig hineingefahrenem Obersegment und mit abgeschraubtem Deckel, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 6, Fig. 9 einen Schnitt -nach Linie IX-IX der Fig. 7. In den Fig. i bis 5 ist ein gerades Untersegment dargestellt, das zum Rauben zerlegt werden kann. Zwei gleiche Hälften i" und Ib des Untersegmentes i sind durch Schrauben 2 miteinander verbunden. Die Befestigungsflansche des Untersegmentes i sind am unteren Ende abgekröpft und klemmen zwei Ansätze 3 zwischen sich ein, die an einer Fußplatte 4 angeschweißt sind. Am oberen Ende sind an jede Hälfte i" und lb des Untersegmentes i zwei Laschen 5 angeschweißt, an denen Verformungswulste 6 und Führungsbolzen 6' angeschweißt sind. Am unteren Ende des Obersegments 7 sitzt eine U-förrnige Brücke 8, die auf dem Zugbänd 9 aufliegt.
  • Ein gebogenes, zerlegbares Untersegment nach den Fig. 6 bis 9 besteht aus dem U-förmigen Kastenteil io" und dem Abschlußdeckel I0b. Es wird durch die Schrauben 2 zusammengehalten. Am unieren Ende sind der U-förtnige Kastenteil ioa und der Abschlußdeckel I0b zur Aufnahme von zwischengeklemmten Ansätzen i i abgekröpft. Die Ansätze i i sind an einer Fußplatte 12 angeschweißt. Am oberen Ende des Untersegmentes sind vier Laschen 5 angeschweißt und an diesen Verformungswülste 6 und zwei Führungsbolzen 6.
  • Das in den Fig.:2 oder 6 eingezeichnete Zug- band 9 ist in dieser Form vorgebogen. Überschreitet die Gebirgslast die Tragfähigkeit des Zughandes, so gleitet dieses unter stets neuer Verformung über die Verformungswulste 6 so lange, bis die Gebirgslast auf die Traglast des Zugbandes abgesunken ist. Die Größe der Traglast ist abhängig vom Reibungswiderstand zwischen dem Zugb-and 9 und den Verformungswulsten 6 und vom Widerstand, den das Zugband dem Biegen entgegensetzt. Werden die freien, außerhalb des Unterseginentes i oder io befindlichen Schenkel des Zugbande-s 9 zu ihrem äußeren Ende hin konisch dicker bemessen, so nimmt die Tragfähigkeit des Zugbandes 4 mit zunehmender Eindringtiefe des Obersegmentes 7 oder 13 in das Untersegment i oder io zu, wie es bei eineni Grubenausbau und auch bei Grubenstempeln erwünscht ist.
  • Zum Rauben des Grubenausbaues werden die Schrauben 2 herausgenommen. Beim Zerlegen des Untersegmentes i oder io findet das Zugband 9 dann kein Widerlager mehr, und der Ausbaurahmen bricht zusammen. Er kann an anderer Stelle -wiederverwendet werden.

Claims (2)

  1. PATE-NTANSPRÜCHE.-i. Zerlegbares kastenförmiges Fußstück eines nachgiebigen metallenen Ausbaurahmens, dadurch gekennzeichnet, daß es durch ein an sich bekanntes, über zwei am oberen Ende des Fußstückes angeordnete Verformungswülste (6) U-förmig geführtes Zughand (9) nachgiebig ist, und das Zugband eine für das bei Überlast einsinkende Rahmensegment (7, 13) als Auflage dienende Platte besitzt, an der zwei das Zugband nach unten überragende Stege derart angeschlossen sind, daß eine Bfücke (8) gebildet wird, die am tiefsten Punkt der E insinkharkeit das Zugband völlig entlasten kann.
  2. 2. Fußstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das kastenförmige Rahmensegment (i) aus zwei Hälften (i a, i b) zusammengesetzt ist, die lösbar miteinander verbunden sind. 3. Fußstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das kastenförmige Rahmensegment (io) aus einem U-förmigen Kastenteil (ioa) besteht, der durch einen lösbaren Deckel (iob) zur Kastenform geschlossen werden kann. 4. Fußstück nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (4 bzw. 12) mit hochstehenden Ansätzen (3 bzw. ii) versehen ist, die zwischen den Befestigungsflanschen der Teile (iWib 'bzw. ioa/iob) liegen. 5. Fußstück nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsflansche der::-: Teile (ialib bzw. ioa/iob) in Stärke und Höhe der Ansätze (3 bzw. i i) abgekröpft sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 623 976, 6,33 681; belgische Patentschrift Nr. 5o4 go8; britische Patentschrift Nr. 476 :225.
DET8685A 1953-11-25 1953-11-25 Zerlegbares Fussstueck eines Ausbaurahmens Expired DE973030C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE504908A (de) *
DE623976C (de) * 1934-04-10 1936-01-09 Johann Usspurwies Nachgiebiger, aus Profileisen zusammengesetzter Grubenausbau
DE633681C (de) * 1934-05-15 1936-08-04 Arnold Koepe Muffenverbindung fuer eisernen Grubenausbau
GB476225A (en) * 1936-06-03 1937-12-03 Evelyn Edwin Griffiths Improvements in supporting posts or struts specially applicable to pit props

Patent Citations (4)

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GB476225A (en) * 1936-06-03 1937-12-03 Evelyn Edwin Griffiths Improvements in supporting posts or struts specially applicable to pit props

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