DE973035C - Verfahren zur Herstellung von Vorlegierungen fuer die Herstellung von Gusseisen mit Kugelgraphit - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vorlegierungen fuer die Herstellung von Gusseisen mit Kugelgraphit

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DE973035C
DE973035C DEM20548A DEM0020548A DE973035C DE 973035 C DE973035 C DE 973035C DE M20548 A DEM20548 A DE M20548A DE M0020548 A DEM0020548 A DE M0020548A DE 973035 C DE973035 C DE 973035C
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DE
Germany
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production
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magnesium
silicon
cast iron
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Expired
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DEM20548A
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English (en)
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Wilhelm Jung-Koenig
Wilhelm Weber
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Metallgesellschaft AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C1/00Refining of pig-iron; Cast iron
    • C21C1/10Making spheroidal graphite cast-iron
    • C21C1/105Nodularising additive agents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Vorlegierungen für die Herstellung von Gußeisen mit Kugelgraphit Im Hauptpatent 972 798 ist eine Vorlegierung für die Herstellung von Gußeisen mit Kugelgraphit beschrieben, die 25 bis 55 % Magnesium, 3 bis 35'°/o Eisen und mehr als 35% Silizium enthält. Die Vorlegierung kann außerdem noch mindestens einen mit dem Magnesium eingebrachten Bestandteil, beispielsweise Aluminium, enthalten. Das vorzugsweise Gebiet liegt bei 38 bis 42% Magnesium und .4 bis 7°/o Eisen sowie mehr als 35'% Silizium.
  • Diese Vorlegierungen enthalten im Vergleich zu den bisher für die Herstellung von Guß-eisen mit Kugelgraphit verwendeten Vorlegierungen hohe Magnesiumgehalte und zeichnen sich dadurch aus, daß #trotzdem sämtliches Magnesium zu Magnesiumsilizid abgebunden ist.
  • Die Herstellung dieser Vorlegierungen erfolgt vorzugsweise so, daß man Magnesium mit einem Ferrosilizium, das etwa go% Silizium enthält, zusammenschmilzt. Man variiert das Verhältnis von Eisen zu Silizium in. der Vorlegierung dann dadurch, daß man diese Vorlegierung in ein Ferrosilizium von mindestens 45% Siliziumgebalt einträgt.
  • Auf diese Weise lassen sich erfindungsgemäß nicht nur die im Hauptpatent beschriebenen Vorlegierungen herstellen, sondern auch weitere Vorlegierungen, die auch niedrigere Magnes.iumgehalte enthalten können. Ein solches Herstellungsverfahren., das über die hochmagnesiumhaltigen Vorlegierungen führt, ist besonders wirtschaftlich, da der Magnesiumabbrand bei der Herstellung der Vorlegierung auf diese Weise weitgehend vermieden werden kann.
  • Wollte man beispielsweise eine Vorlegierung mit 15 % Magnesium durch direktes Einlegieren von Magnesium in Ferrosilizium herstellen, so ist der Abbrand sehr hoch. Wählt man jedoch den Umweg über die im Hauptpatent beschriebenen hochmagnesiumhaltigen Vorlegierungen und verfährt bei der Herstellung der Vorlegierung, wie vorstehend beschrieben., so kann. man auch die i5%ige Vorlegierung fast ohne Magnesiumabbrand herstellen. Da das Magnesium der wertvollste Bestandteil der Vorlegierung ist, ist es besonders vorteilhaft, auf die erfindungsgemäße Weise den Abband bei der Herstellung der Vorlegierung niedrig zu halten.
  • Eventuell erwünschte weitere Legierungskomponenten können., wie auch im Hauptpatent beschrieben, in die Vorlegierung eingebracht werden, beispielsweise dadurch, daß man das Magnesium zunächst mit der weiteren Legierungskomponente, beispielsweise Aluminium, legiert und. dann diese Legierung mit Ferrosoilizium zusammenschmilzt. Es ist daher auch möglich,, von einer leicht zugänglichen und im Vergleich zum reinen Magnesium billigeren hochmagnesiumhaltigen Legierung auszugehen.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten Vorlegierungen dienen für die Herstellung von Gußeisen mit Kugelgraphit und können dementsprechend weitere Komponenten enthalten, die für diesen Zweck erwünscht sind. So ist es möglich, ihnen Erdalkalimetal.le, beispielsweise Calci.um oder auch seltene Erden, beispielsweise Mischmetall, zuzusetzen. Andererseits sind solche weiteren Legierungskomponenten, die die Herstellung von Gußeisen mit Kugelgraphit stören, wie beispielsweiseKupfer, zu vermeiden. Beispiel Zur Herstellung einer Vorlegierung mit 2o % Magnesium, 52% Silizium und 28% Eisen geht man beispielsweise aus von einem Ferrosi.lizium mit 99% Siliziumgehalt und schmilzt 6o Teile dieses Ferrosiliziurns zusammen mit q.o Teilen Magnesium. Auf diese Weise erhält man praktisch ohne Magne@siumabbrand eine Vorlegierung mit 49% Magnesium, 6% Eisen. und 54% Silizium. Diese Vorlegierung wird in flüssigem oder festem Zustand in, eine Ferrosiliziumlegierung mit 5o0/9 Siliziumgehalt eingetragen, und man erhält eine Vorlegierung mit 29% Magnesium, 520%o Silizium und, 28 % Eisen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Vorlegierungen für die Herstellung von Gußeisen mit Kugelgraphit nach Patent 972 798, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst Magnesium oder eine hochmagnesiumhaltige Legierung mit reinem Silizium oder einem hochsidiziumhaltigen Ferrosilizium zusammengeschmolzen und diese Zwischenlegierung dann in festem oder flüssigem Zustand in die Schmelze einer mindestens q.5'0/@ Silizium enthaltenden Ferrosiliziumlegierung eingetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung der Zwischenlegierung eine mindestens 9o0/9 Silizium enthaltende . Ferrosiliziumlegierung benutzt wird:
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Heetstellung der Zwischenlegierung eine hochmagnesiumhaltige Legierung benutzt wird, beispielsweise eine Aluminium-Magnesium-Legierung.
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