DE973162C - Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekuehlten Muffel - Google Patents

Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekuehlten Muffel

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Publication number
DE973162C
DE973162C DED19401A DED0019401A DE973162C DE 973162 C DE973162 C DE 973162C DE D19401 A DED19401 A DE D19401A DE D0019401 A DED0019401 A DE D0019401A DE 973162 C DE973162 C DE 973162C
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DE
Germany
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muffle
slag
wall
circular cylindrical
refractory
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Expired
Application number
DED19401A
Other languages
English (en)
Inventor
Ervin George Baily
James Fletcher
Howard James Kerr
Lambert Kooistra
George Alfred Watts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C3/00—Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber
    • F23C3/006—Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion
    • F23C3/008—Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion for pulverulent fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekühlten Muffel Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekühlten Muffel mit annähernd waagerechter Achslage und schraubenförmiger Flammenführung, Abzug der Schlacke in flüssigem Zustande und axialem Feuergasaustritt. Sie besteht darin, daß in der Stirnwand, welche die Muffel von dem Nachbrennraum trennt, unterhalb der zentralen Feuergasaustrittsöffnung ein annähernd radialer, lotrechter Schlitz angeordnet ist, welcher an der tiefsten Stelle der Muffel beginnt und deren Inneres mit dem Nachbrennraum verbindet.
  • Um in einer feuerfesten, kreiszylindrischen Muffel die Verbrennung eines körnigen festen Brennstoffes bei allen zulässigen Belastungen so führen zu können, daß die Schlacke in flüssigem Zustand anfällt, ist es notwendig, in der Muffel einen großen Wärmedurchsatz zu bewirken. Dies geschieht durch Zuführung einer entsprechenden Brennstoff- und Luftmenge, wobei jedoch dafür gesorgt werden muß, daß die Verbrennung mögliehst vollständig innerhalb der Muffel stattfindet. Die bei der Verbrennung erzeugte Temperatur muß mit ausreichender Sicherheit oberhalb des Fließpunktes der Schlacke liegen, d. h. bei den üblichen Kohlen höher als i5oo° C. Bei dieser Temperatur sind die feuerfesten Wände der Muffel nicht mehr beständig und müssen mit Kühlvorrichtungen versehen werden. Durch die Kühlung wird ein beträchtlicher Teil der in der Muffel erzeugten Wärme abgeleitet. Es entsteht ein starkes Wärmegefälle in Richtung des Muffelradius. Um trotzdem die Schlacke leichtfließend zu erhalten, muß in der Muffel noch mehr Wärme durchgesetzt werden. Alle diese Forderungen können nur durch eine Feuerführung bewirkt werden, bei welcher der Brennstoff entweder sehr rasch verbrennt, was ein sehr kleines Brennstoffkorn erfordert, oder bei welcher der Brennstoff länger in der Muffel verbleibt als die Feuergase. Dies wird in bekannter Weise durch die schraubenförmige Flammenführung erzielt. Infolge der großen Luft- und Feuergasmengen wird durch die Drallbewegung eine so starke Fliehkraft erzeugt, daß der feste Brennstoff und die flüssige Schlacke an die Muffelwände geschleudert werden.
  • Da somit der größte Teil der Schlacke, von den Feuergasen getrennt, flüssig in der Muffel anfällt, ist es erwünscht, die Schlacke getrennt von den Feuergasen aus der Muffel abzuführen. Dies geschieht bei der mit annähernd waagerechter Achse angeordneten kreiszylindrischen Muffel gemäß der Erfindung durch einen in der Stirnwand, welche die Muffel von dem Nachbrennraum trennt, unterhalb der zentralen Feuergasaustrittsöffnung angeordneten annähernd radialen, lotrechten Schlitz, welcher an der tiefsten Stelle der Muffel beginnt und deren Inneres mit dem Nachbrennraum verbindet.
  • Diese Maßnahme bietet folgende Vorteile: Die Schlacke kann immer als geschlossener Strahl ausfließen. Die Oberfläche dieses Strahles verändert sich annähernd verhältnisgleich mit der in der Zeiteinheit abfließenden Schlackenmenge, ist also stets annähernd verhältnisgleichen Wärmeverlusten ausgesetzt. Durch den Überdruck, der am Umfang des Muffelraumes herrscht, wird das Abfließen der Schlacke begünstigt. Der für den Abfluß nicht benötigte Teil des Schlitzes dient als Reserve für den Fall, daß zeitweise größere Schlackenmengen abzuführen sind oder daß durch mangelhafte Feuerführung oder sonstige ungünstige Einflüsse die Schlacke dickflüssig wird und sich anstaut. Die durch den freien Teil des Schlitzes austretenden Feuergase beheizen die Schlackenoberfläche auch während des Durchtrittes durch die Öffnung und ermöglichen es, selbst bei Stockungen im Schlackenabfluß die Muffel noch längere Zeit in Betrieb zu halten, welche erfahrungsgemäß meist ausreichend ist, um ohne Betriebsstörung den normalen Betriebszustand wieder herzustellen. Die Flamme ist an dieser Stelle bereits weitgehend ausgebrannt, so daß der etwaige Verlust durch Flugkoks gering sein wird. Er kann weiter dadurch verringert werden, daß die den Auslaufschlitz begrenzenden Wände in der Drallrichtung der Flamme einander überdecken. Diese Maßnahme verringert zugleich auch die Feuergasmenge, welche durch den Schlitz austritt. Eine andere Maßnahme, welche in der gleichen Richtung wirkt und mit der vorher genannten auch gemeinsam angewandt werden kann, besteht darin, daß die Öffnung trapezförmig ausgebildet wird. mit der breiten Basis an der tiefsten Stelle.
  • Durch die Reibung an den strömenden Gasen wird die flüssige Schlacke in der Muffel von der tiefsten Stelle etwas an die ansteigende Wand gestaut. Um dieser Erscheinung Rechnung zu tragen, ist es vorteilhaft, auch die Schlackenabflußöffnung in der gleichen Richtung zu verlegen, so daß ihre Mittellinie vom lotrechten Radius in der Strömungsrichtung der Feuergase verschoben erscheint.
  • Die beschriebenen Maßnahmen ermöglichen es, den Schlackenschlitz von der tiefsten Stelle der Muffel bis zu der ins Muffelinnere vorspringenden kreiszylindrischen oder kegelstumpfförmigen Wand der Feuergas-Austrittsdüse zu erstrecken, wodurch die Betriebssicherheit, ohne Einbuße an Wirtschaftlichkeit, erhöht wird.
  • Kreiszylindrische, wandgekühlte, feuerfeste 1-luffeln mit waagerechter Achslage zur Verbrennung von festen Brennstoffen mit schraubenförmiger Flammenführung sind bekannt. Soweit eine starke Wandkühlung vorhanden ist, hat sie die Aufgabe, die Brennkammertemperatur unterhalb der Schlaekenschmelztemperatur zu halten. Daher werden die Schlackenabläufe am Ende des Dralles trichterförmig an die tiefste Stelle der zylindrischen Wand angeschlossen, damit die Schlackenkörner von dem Feuergasstrom bis in den Trichter getrieben werden. Bei Muffeln für Betrieb mit flüssiger Schlacke tritt diese meist mit den Feuergasen gemeinsam durch eine Öffnung aus. Bei sonstigen Schmelzkammerfeuerungen mit flachem Boden wird im Boden oder in einer Seitenwand nahe dem Boden eine besondere Schlackenabflußöffnung vorgesehen, durch die bei Bedarf Feuergase abgesaugt werden, um die abfließende Schlacke zu heizen.
  • Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Feuerung ist in Abb. i in einem lotrechten Achsschnitt dargestellt; Abb. 2 zeigt einen etwa senkrechten Schnitt durch die Schlaekenauslauföffnung nach der Schnittlinie A-A der Abb. i und Abb.3 einen vergrößerten Schnitt durch die Muffelstirnwand nach der Schnittlinie B-B der Abb. i.
  • Die Feuerung besteht aus der feuerfesten Muffel i und dem N achbrennraum 2 mit SchläckenfangrOst 3, durch welchen die Feuergase in die nachgeschalteten Berührungsheizflächen q., 5 des befeuerten Dampferzeugers strömen. Die Wände der Muffel i werden von wasserdurchflossenen Kühlrohren 6 gebildet, welche entsprechend gebogen sind. Sie sind feuerseitig mit angeschweißten Stiften 7 versehen und mit einer aus Chromerz bestehenden feuerfesten Masse 8 verkleidet, wodurch geschlossene Wände entstehen. Der Rohrkörper ist von einem Blechmantel 9 umgeben, der mit einer Isolierschicht io abgedeckt ist.
  • In diese Muffel wird die den körnigen Brennstoff tragende Erstluft durch den Stutzen i i tangential eingeführt und durch die Öffnung 12 tangential mit gleicher Drallrichtung Zweitluft zugeführt. Die Flamme bewegt sich daher schraubenförmig gegen die Stirnwand 13, kehrt dann in dem Ringwulst 17 kreisend um und tritt durch die Öffnung 14. der Düse 15 in den Nachbrennraum über.
  • Da annahmegemäß der größte Teil des Brennstoffes in der Muffel i verbrennen soll, fällt in ihr auch die Schlacke aus, welche sich bei der hohen Wärmebelastung der Muffel in flüssigem Zustande befindet. Um sie abzuführen, wird die Muffelachse nach der feuerseitigen Stirnwand hin leicht geneigt und in dieser Stirnwand 13 ein radialer Schlitz 16 angeordnet, der vom Zylindermantel bis an die Düse 15 reicht.
  • Damit durch den Überdruck der Feuergase nicht auch unverbrannter Brennstoff ausgetragen wird und um den Durchtritt der Feuergase durch den Schlitz 16 zu beschränken, wird die Wand 13 in der Nähe des Schlitzes gemäß Abb.3 so abgebogen, daß eine Überlappung entsteht und die in Pfeilrichtung kreisenden Feuergase infolge der ihnen innewohnenden Strömungsenergie den Schlitz überspringen. Die Mitte des Schlitzes 16 liegt nicht im lotrechten Radius der Wand 13, sondern ist in der Strömungsrichtung der Feuergase etwas versetzt, um annähernd an der Zylindererzeugenden zu liegen, längs der sich die Schlacke ansammeln wird, wenn sie von den Feuergasen infolge der Reibung etwas bergan gestaut wird. Der Schlitz ist seitlich radial begrenzt, wodurch er an der Basis breiter ist, während er sich nach oben verengt, was an sich erwünscht ist, weil der obere Teil nur als Reserveöffnung vorhanden ist für starken Schlackenanfall oder langsamen Schlackenfluß, wobei an der Stirnwand ein Stau eintritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekühlten Muffel mit annähernd waagerechter Achslage und schraubenförmiger Flammenführung, Abzug der Schlacke in flüssigem Zustande und axialem Flammenaustritt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnwand (13), welche die Muffel (i) von dein Nachbrennraum (a) trennt, unterhalb der zentralen Feuergasaustrittsöffnung (T4) ein annähernd radialer, lotrechter Schlitz (16) angeordnet ist, welcher an der tiefsten Stelle der Muffel (i) beginnt und deren Inneres mit dem Nachbrennraum (a) verbindet. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung trapezförmig ist mit der breiten Basis an der tiefsten Stelle. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinie der Öffnung aus dem lotrechten Radius in der Strömungsrichtung der Feuergase verschoben angeordnet ist. :I. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der lotrechte Schlackenauslaufschlitz von der tiefsten Stelle der Muffel bis zu der ins Muffelinnere vorspringenden kreiszylindrischen oder kegelstumpfförmigen Wand reicht. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schlackenauslaufschlitz begrenzenden Wände in der Drallrichtung der Flamme einander überdecken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 566617, 57o664. _.78 120, 1526; . USA.-Patentschriften Nr. 1918 397, 1 591679 357 301; britische Patentschrift Nr. 3687 aus dein Jahre 1873.
DED19401A 1941-03-07 1948-12-29 Vorrichtung zum Verbrennen von grobzerkleinerten, aschehaltigen, festen Brennstoffen in einer kreiszylindrischen, feuerfesten, wandgekuehlten Muffel Expired DE973162C (de)

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE570664A (de) *
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