DE973172C - Lochkartengesteuerte elektrische Geschaeftsmaschine - Google Patents
Lochkartengesteuerte elektrische GeschaeftsmaschineInfo
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- DE973172C DE973172C DE1952I0006087 DEI0006087A DE973172C DE 973172 C DE973172 C DE 973172C DE 1952I0006087 DE1952I0006087 DE 1952I0006087 DE I0006087 A DEI0006087 A DE I0006087A DE 973172 C DE973172 C DE 973172C
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Description
AUSGEGEBEN AM 17. DEZEMBER 1959
I 6087 IX fan
Sindelfingen (Württ.)
Es ist bekannt, den Ablauf bestimmter Vorgänge, z. B. den Transport der Karte, die Übertragung der
abgefühlten Werte in Zähler oder Druckwerke usw., in lochkartengesteuerten elektrischen Geschäftsmaschinen, z. B. Tabelliermaschinen, durch Programmgangwähler
zu steuern. Diese Programmgangwähler bestehen aus Relaisschaltungen, deren Elemente
nacheinander ansprechen und dadurch die Durchführung der gewünschten Vorgänge veranlassen. Es
ist weiterhin bekannt, die Programmsteuerung, z. B. des Formularvorschubes, mittels eines Programmbandes
vorzunehmen und dadurch die verhältnismäßig aufwendigen Relaisschaltungen zu vereinfachen.
Um auch bei den zuerst genannten Programmgang-Wählern eine Vereinfachung des Aufbaues zu erreichen,
wird eine lochkartengesteuerte elektrische Geschäftsmaschine mit einem Relaisprogrammgangwähler, der
für jedes einem Programmgang zugeordnete Element ein sich selbst haltendes Hauptrelais und ein über
Steckverbindungen wählbares, sich selbst haltendes Hilfsrelais benutzt, derart ausgebildet, daß die Hilfsrelais
von Buchsen und einem Nockenkontakt über ihre Kontakte mehrere Erregungsstromkreise für das
zugeordnete Hauptrelais vorbereiten, um in aufeinanderfolgenden Umläufen die Hauptrelais in wählbarer
Reihenfolge einzeln oder mehrere gleichzeitig zu erregen.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein jedem Hilfsrelais zugeordnetes Auslöserelais vorgesehen,
das bei nicht erregtem Hauptrelais über eine Klemme und bei erregtem Hauptrelais über einen
Nockenkontakt erregt wird, die Rückstellung des Hilfsrelais bewirkt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Schaltplan der Anordnung; ίο Fig. ι a ist das Nockendiagramm.
Die Erfindung kann bei jeder kartengesteuerten Maschine angewendet werden.
In Fig. ι sind zwei Leitungen mit ι und 2 bezeichnet,
die mit den Anschlüssen des Generators der Maschine verbunden sind. Da die allgemeinen Stromkreise der
obenerwähnten Tabelliermaschine nicht verändert worden sind, mit Ausnahme des Steuerstromkreises
für den Kartentransportmagneten der Maschine, ist nur ein Relais 38 gezeigt; ein Kontakt dieses Relais
liegt in dem Erregerkreis für den Kartentransportmagneten.
Der Programmgangwähler besteht aus mehreren, z. B. sechs Elementen, die je drei Relais umfassen,
welche in dem beschriebenen Beispiel wie folgt beziffert sind: 11 bis 16, 21 bis 26 bzw. 31 bis 36. Das
Nockendiagramm in Fig. ia zeigt, daß die Schließzeiten
der Nocken Ni, N3 und N4 sehr kurz sind,
* während die Nocken N 2 und .ZV5 nahezu während
des ganzen Maschinenspiels geschlossen sind.
i. Einschaltung eines beliebigen Elementes
Wenn ein Element des Programmgangwählers eingeschaltet werden soll, wird die Buchse C mit dem betreffenden
Nockenkontakt verbunden. Dabei ist die betreffende Buchse C z. B. mit einer Abfühlbürste
oder einem Steuerapparat verbunden und wird damit selbst zu einer impulsaussendenden Buchse.
Unter diesen Umständen wird das entsprechende Relais — z. B. Relais 12 — wie folgt erregt: Sendebuchse,
Steckerverbindung zu Buchse C 2, Relais 12, Leitung 2. Das Relais 12 zieht seinen Anker an, der
durch die Klinke L 2 gesperrt bleibt. Die Kontakte 12«, 12 δ und 12 c schalten in die obere Stellung und
bleiben in der neuen Stellung, bis die Klinke L 2 von dem Relais 22 angezogen wird, dessen Erregung durch
die Umschaltung des Kontaktes 32 α erfolgt. Das Relais 32 schließt die Kontakte 32c.. .32/" für die
Sendebuchsen/2 des betreffenden Elementes. Von diesen Buchsen aus werden die verschiedenen Maschinenfunktionen
direkt gesteuert.
Der Kontakt des Nockens N3, dessen Schließzeit
in Fig. ι a gezeigt ist, ermöglicht am Ende jedes Umlaufs (Maschinenspiels) die Erregung des Relais 39
in folgendem Stromkreis: Leitung 1, Nockenkontakt N3, Relais 39, Leitung 2. Dieses Relais steuert die
Kontakte 39«...39g·, die je einem Element zugeordnet
sind. Beim Schließen des Kontaktes 39 ο und
auch des Nockenkontaktes N 4 wird infolgedessen ein Stromkreis über die folgenden Kontakte geschlossen:
N4, τι c in Normalstellung, 12 c in Umschaltstellung
und 39δ (geschlossen), um das Relais 32 zu erregen,
das an die Leitung 2 angeschlossen ist. Die Kontakte 32 a bis 32/" schließen sich, und das Relais 32 bleibt
über den folgenden Haltekreis erregt: Kontakt des Nockens N 2, Kontakt 326, Relais 32, Leitung 2.
Über den umgeschalteten Kontakt 32 α wird durch
das Schließen des Nockens N τ das Relais 22 wie folgt erregt: Kontakte Ni, 32a (umgeschaltet),
Relais 22, Leitung 2. Infolgedessen gibt die Klinke L 2, die vom Relais 22 angezogen ist, den Anker des
Relais 12 frei, dessen Kontakte 12«, 126 und 12 c in
die Normalstellung zurückkehren.
Wenn sich der Nockenkontakt N5 schließt, ermöglichen
die Sendebuchsen J 2 die Durchführung der gewählten Operationen, z. B. die Erregung eines
Steuerapparates, Übertragung von einem Zähler in einen anderen, Drucken der in einem Zähler enthaltenen
Ergebnisse, Elimination gewisser Wirkungen usw.
2. Steuerung des Transportmagneten
Der Kartentransport findet in jedem Maschinenspiel statt, wenn das Relais 38 anspricht.
Wenn keines der Elemente des Programmvorgangwählers eingeschaltet ist, wird ein Stromkreis von
Leitung 1 über die Kontakte N4, nc, 12c usw.... 16c
(in Normalstellung), 39g (geschlossen) für die Erregung des Transportmagneten 38 hergestellt. Das Relais 38
schließt seinen Kontakt 38 a und wird wie folgt gehalten: Leitung i, Kontakt N 2, Kontakt 38 a, Relais
38, Leitung 2. Infolgedessen wird in jedem Maschinenspiel der Kartentransport durchgeführt.
Wenn jedoch irgendeines der Elemente eingeschaltet ist, wird der Erregerkreis des Relais 38 automatisch
unterbrochen. In dem oben gewählten Beispiel wird der Erregerstromkreis 38 durch die Umschaltung des
Kontaktes 12 c unterbrochen, so daß das Relais 32 anstatt des Relais 38 anspricht.
Wenn der Kartentransport der Maschine während der Durchführung der verschiedenen Operationen
von den Buchsen/2 aus nicht unterbrochen werden soll, genügt es, die Buchse B 2 mit der Buchse Jg
zu verbinden. In diesem Falle wird beim Schließen des Kontaktes 39g folgender Stromkreis geschlossen:
Leitung i, Kontakte N4, nc, Kontakt 12c (umgeschaltet),
Kontakt 12& (geschlossen), Buchse B2, bewegliche
Verbindung zwischen den Buchsen B 2 und Jg, Kontakt 39g, Relais 38, Leitung 2. Das Relais 38
wird, wie bereits erwähnt, über seinen Kontakt 38 a gehalten. no
Beim Schließen des Nockenkontaktes N τ wird durch Erregung des Relais 22 der Anker des Relais 12
freigegeben, dessen Kontakte 12«, 12 δ und 12 c in
ihre Normalstellung zurückkehren. Infolgedessen spricht das Relais 38 im folgenden Maschinenspiel
über den bereits beschriebenen Stromkreis durch die Ruhekontakte nc bis 16c an.
3. Gleichzeitige Einschaltung mehrerer Elemente
Wenn es erwünscht ist, eine Folge von Umläufen, z. B. die den Elementen 2, 4 und 5 zugeordneten Umläufe,
nacheinander und anschließend den Kartentransport vorzunehmen, so muß man die Relais 12, 14
und 15 über die Buchsen C 2, C 4 und C 5 parallel
schalten.
Sobald an einer dieser Buchsen ein Impuls auftritt, sprechen die Relais 12, 14 und 15 über die bereits beschriebenen
Stromkreise an.
Wenn sich der Nockenkontakt N4 schließt, wird
ein Stromkreis über die Kontakte nc (in Normalstellung), 12 c (umgeschaltet) und 396 geschlossen, um
Relais 32 zu erregen. Die Relais 34 und 35 können nicht im gleichen Maschinenspiel ansprechen, weil ihr
Erregerstromkreis durch das Öffnen des Ruhekontaktes 12 c unterbrochen ist. Infolgedessen werden im
ersten Umlauf nur die Buchsen /2 gespeist.
Wenn der Nocken Ni seinen Kontakt schließt und
damit das Relais 22 den Anker des Relais 12 freigibt, kann noch kein Stromkreis über die Kontakte 12 c, 14 c
und 39<£ geschlossen werden, weil der Kontakt des
Nockens N 4 offen ist. Daher kann erst im nächsten Maschinenspiel das Relais 34 ansprechen, und zwar
über den folgenden Stromkreis: Leitung 1, Kontakte N4, nc, Kontakt 12c (in Normalstellung), Kontakt
14c (umgeschaltet), Kontakt 39^ (geschlossen), Relais
34, Leitung 2. Das Relais 34 wird durch den Kontakt 34 δ gehalten. Das Relais 24 spricht beim Schließen
des Kontaktes iVi an. Hierdurch wird der Anker des Relais 14, der vorher durch die Klinke L 4 gesperrt
war, freigegeben. Dann kehren die Kontakte 14a, 14b und 14 c in ihre Normalstellung zurück und bereiten
so die Erregung des Relais 35 im nächsten Maschinenspiel vor. Es werden also während des zweiten Maschinenspiels
nur die dem Element 4 zugeordneten Funktionen gesteuert.
Das Relais 35 spricht im dritten Maschinenspiel über folgenden Stromkreis an: N 4, Kontakte nc, 12c,
13c, 14c (geschlossen), Kontakt 15c (umgeschaltet),
Kontakt 39g, Relais 35, Leitung 2.
Beim Schließen des Kontaktes Ni spricht das Relais 25 an, und die Klinke L 5 gibt den Anker des
Relais 15 frei, dessen Kontakte in ihre Normalstellung zurückkehren und so die Erregung des Kartentransportrelais
38 im folgenden Maschinenspiel vorbereiten.
Soll während des dem Element 4 zugeordneten Maschinenspiels der Kartentransport vorgenommen
werden, so wird die Buchse B 4 mit der Buchse/9 verbunden. Dann ist im ersten Umlauf, wenn also
das Element 2 eingeschaltet ist, der Kartentransport gestoppt. Im zweiten Umlauf wird der Kartentransport
durch die Erregung des Relais 38 durch den folgenden Stromkreis durchgeführt: Leitung 1,
Nockenkontakt N4, Kontakte nc, 12c, 13c (geschlossen),
Kontakt 14 c (umgeschaltet), 14 δ (geschlossen),
Buchse B4, die mit Buchse Jg verbunden
ist, Kontakt 39g, Relais 38, Leitung 2. Im dritten Umlauf wird der Kartentransport wieder gestoppt.
Schließlich wird am Ende des letzten Umlaufs der Kartentransport wieder in Gang gesetzt durch die
normale Erregung des Relais 38.
4. Verschiedene Einschaltungen mehrerer Elemente
Es ist auch möglich, jedes der Elemente getrennt und einzeln einzuschalten. Es ist also im gegebenen
Beispiel möglich, die Elemente 2, 4 und 5 getrennt über beliebige Stromkreise einzeln, d. h. ohne Zusammenhang,
einzuschalten.
Es kann vorkommen, daß für einen gegebenen Umlauf eine gleichzeitige Einschaltung für die drei
Elemente erforderlich wird und daß für einen anderen Umlauf nur eins dieser Elemente in Gang gesetzt
werden soll.
Wenn z. B. in einem bestimmten Umlauf nur die Elemente 2 und 5 eingeschaltet sein sollen, so stoppt
der Kartentransport im ersten Maschinenspiel, währenddessen die dem zweiten Element zugeordneten
Funktionen vorbereitet werden.
Am Ende des ersten Umlaufes spricht das Relais 35 über den folgenden Stromkreis an: Leitung 1, Kontakt
N4, Kontakte ττο, i2c, 13c, 14c, 15c (umgeschaltet),
390, Relais 35, Leitung 2. Das Relais 34 bleibt in
Ruhestellung.
Im zweiten Umlauf spricht das Relais 38 wie zuvor an. Die Maschine führt also zwei Umläufe anstatt
drei aus. Wenn aber während eines anderen Kartentransportganges z. B. die Relais 12, 13, 14 und 15
erregt sind, führt die Maschine vier statt drei Umläufe aus.
Im allgemeinen ist die Anzahl der ausgeführten Umläufe gleich der Anzahl der während eines bestimmten
Umlaufs gesteuerten Elemente, ohne daß zu diesem Zweck eine besondere Steuervorrichtung, z. B.
ein Steuerapparat, benötigt wird, um einen oder mehrere Umläufe auszuschalten oder wieder durchzuführen.
5. Parallelschaltung von zwei oder mehr Elementen
In gewissen Fällen ist es vorteilhaft, mehrere EIemente
gleichzeitig einzuschalten. Zu diesem Zweck werden die Buchsen B der betreffenden Elemente miteinander
verbunden. Sollen z. B. die Elemente 2 und 4 gleichzeitig eingeschaltet werden, so werden die
Buchsen B 2 und B 4 miteinander verbunden. Wenn der Kontakt 2V4 sich schließt, werden die Relais 32
und 34 parallel über folgenden Stromkreis erregt: N4,
Kontakt nc, Kontakt 12c (umgeschaltet), Kontakt
396 (geschlossen), Relais 32, Leitung 2 und parallel
dazu: Kontakt 12δ (geschlossen), Buchsei?2, Buchse
B4, Kontakt 14ο (geschlossen), Kontakt 39^ (geschlossen),
Relais 34, Leitung 2.
Infolge der gleichzeitigen Erregung der Relais 32 und 34 schließen sich die Kontakte 32c.. .32/" und
34c.. .34/", die die gleichzeitige Benutzung der Buchsen /2 und /4 ermöglichen.
Der Nockenkontakt Ni erregt auf ähnliche Weise
die Relais 22 und 24 parallel zueinander über die Kontakte 32a und 34a (geschlossen). Infolgedessen
wird nach diesem Umlauf das Element 5 eingeschaltet, wenn das Relais 15 vorher erregt worden ist. Es ist *
möglich, die Funktionen, die jeder beliebigen Anzahl von Elementen zugeordnet sind, dadurch gleichzeitig
zu steuern, daß Relais, z. B. 31, parallel über die Buchse/8 erregt werden.
6. Unterdrückung eines beliebigen Umlaufes
Es kann vorteilhaft sein, daß einige verschiedenen Elementen zugeordnete Umläufe unter bestimmten
Bedingungen unterdrückt werden sollen.
Wenn ζ. B. die den Elementen 3, 4 und 5 zugeordneten Umläufe von ein und demselben Impuls gesteuert
werden, da die Buchsen C miteinander verbunden sind, und wenn auf ein besonderes Kennzeichen hin,
z. B. einer besonderen Lochung in der Karte, der dem vierten Element zugeordnete Umlauf zu unterdrücken
ist, so kann dies nach einem der nachstehend beschriebenen Verfahren erfolgen: Ein durch die Feststellung
der erwähnten Lochung verursachter Impuls wird zur Einschaltung eines der Elemente, z. B. des ersten,
verwendet, und eine Verbindung zwischen den Buchsen Bx und D 4 wird hergestellt.
Wenn sich der Kontakt des Nockens N4 schließt,
spricht Relais 24 wie folgt an: N 4, nc (umgeschaltet),
iiö (geschlossen), Bi, Z)4, 34a, Relais 24, Leitung 2.
Wenn das Relais 24 erregt wird, zieht es seinen Anker an und gibt die Kontakte 14 frei. Durch die Rückkehr
in ihre Ruhestellung verhindern diese Kontakte die Erregung des Relais 35. Hierdurch wird der diesem
Element zugeordnete Umlauf ausgeschaltet.
Wenn kein zusätzlicher Umlauf stattfinden soll, so erfolgt vorzugsweise die Einschaltung eines Elementes,
dessen Rang höher ist, als dem zu unterdrückenden Umlauf entspricht. Man kann z. B. das sechste Element
durch einen aus der besonderen Lochung in der Karte herrührenden Impuls steuern und die Buchsen B 3
und 56 mit den Buchsen A 6 bzw. D 4 verbinden.
Dann spricht das Relais 24 über folgenden Stromkreis an: N 4, nc, 12c, 13c (umgeschaltet), 13& (geschlossen),
B3, Aβ, i6c (umgeschaltet), 16 δ (geschlossen),
B 6, D 4, 34«, Relais 24, Leitung 2. Durch Freigabe des Ankers des Relais 14 kehren die Kontakte
14«, 14 ο, 14 c in ihre Rühelage zurück und
unterbrechen den Erregerkreis des Relais 34. Relais 35 spricht also statt Relais 34 an über die bereits beschriebenen
Stromkreise. Um auch den dem sechsten Element entsprechenden Umlauf zu unterdrücken,
wird die Buchse A 4 mit der Buchse D 6 verbunden, so daß das Relais 26 über folgenden Stromkreis anspricht:
iV4, nc, I2C, 13c (in Normalstellung), A4, D6, 36a,
Relais 26, Leitung 2. Durch Anziehen seines Ankers gibt das Relais 26 den Anker des Relais 16 frei und
unterbricht dadurch den Erregerstromkreis des Relais 36, das normalerweise den diesem Element zugeordneten
Umlauf steuert.
Außer diesen Verbindungen, die direkt den Umlauf steuern, kann man auch Steuerrelais, wie Steuerapparate,
verwenden, die die Auswahl bestimmter Stromkreise gestatten. Es ist also möglich, die Buchse
J8 oder eine der Buchsen A1, A 2, A 3 mit der Buchse
eines Steuerapparates oder eines Steuerrelais zu verbinden,
dessen zweite Buchse mit der Buchse D 4 verbunden ist.
Man sieht, daß unter diesen Umständen das Relais 24 immer dann anspricht, wenn sich der Kontakt
dieses Steuerapparates schließt. Das Relais 24 wird wie folgt erregt: N4, Kontakte nc, 12c, Buchse A3,
Eingangsbuchse z. B. des Steuerapparates, Ausgangsbuchse, Buchse D4, Kontakt 34«, Relais 24, Leitung 2.
Schließlich hätte man den obenerwähnten Steuerapparat an eine der Buchsen /3 anschließen können.
In diesem Falle würde der Erregerstromkreis des Relais 24 wie folgt verlaufen: N5, 33c, /3, Eingangsbuchse des Steuerapparates, Ausgangsbuchse, Buchse
D 4, 34«, Relais 24, Leitung 2.
7. Reihenfolge der jedem Element zugeordneten Umläufe
Die Reihenfolge, in der die Umläufe einander folgen, ist frei wählbar. Es kann z. B. sein, daß die den Elementen
i, 4, 5 und 6 zugeordneten Funktionen in der Reihenfolge 4, 5, 1 und 6 ausgeführt werden sollen.
Zu diesem Zweck kann man die Elemente 4 und 5 gleichzeitig oder nicht gleichzeitig durch die bereits
beschriebenen Steuerstromkreise einschalten. Dann sprechen die Relais 14 und 15 an, und die Umläufe
finden unmittelbar nach dem Schließen des Nockenkontaktes N4 statt, wodurch das Relais 34 erregt
wird. Im zweiten Umlauf spricht das Relais 35 an, wie bereits beschrieben, d. h., diese beiden Umläufe finden
in der normalen Reihenfolge statt.
Soll nach dem der fünften Einheit zugeordneten Umlauf der dem ersten Element zugeordnete Umlauf
stattfinden, so wird die Buchse/5 mit der Buchse Ci verbunden. Dadurch wird während des zweiten Umlaufes
ein Stromkreis geschlossen von Leitung 1 über Kontakt Nζ, einen der Kontakte 35 c bis 35/", die
entsprechende Buchse /5, Buchse Ci, Relais 11, Leitung
2. Parallel zu Relais 11 kann z. B. Relais 16
erregt werden durch Verbindung von Buchse C1 mit Buchse C 6.
Durch Erregung des Relais η werden die Kontakte na, 11 δ und tzc umgeschaltet, so daß am Ende des
zweiten Umlaufes durch das Schließen des Kontaktes N4 das Relais 31 über folgenden Stromkreis anspricht:
Leitung i, Kontakt N4, Kontakt nc (umgeschaltet),
Kontakt 39a, Relais 31, Leitung 2. Die diesem Umlauf zugeordneten Steuerungen umfassen
bestimmte Funktionen, und am Ende des dritten Umlaufes gestattet der folgende Stromkreis die Steuerung
des sechsten Elementes: Leitung 1, Kontakte N4, izc, I2C, 13c, 14c, 15c (in Normalstellung), 16c
(umgeschaltet), 39/" (geschlossen), Relais 36, Leitung
2. Nach Erregung des Relais 36 erfolgen die diesem Element zugeordneten Umläufe.
Es ist also möglich, daß die Elemente in jeder willkürlichen Reihenfolge gesteuert werden können.
Außerdem ist es mögHch, ein Element von den Buchsen^,
aus einzuschalten. Wenn es z. B. erwünscht ist, das Element 3 nach dem Element 2 einzuschalten, so
genügt es, die Buchse A 2 mit der Buchse C 3 zu verbinden. Wenn sich der Kontakt 2V 4 schließt, wird
infolgedessen ein Stromkreis geschlossen von Leitung ι über den Kontakt des Nockens N4, Kontakt
nc in Normalstellung, Buchse A2, Buchse C3, Relais
13 und Leitung 2. Relais 13 spricht parallel zu dem Relais 32 an, dessen Erregerstromkreis wie folgt
verläuft: Leitung 1, Kontakt N4, Kontakte nc, 12c
(umgeschaltet), 396, Relais 32, Leitung 2.
8. Wiederholung von bestimmten Elementen zugeordneten Umläufen
Ist es erwünscht, die bestimmten Elementen zugeordneten Umläufe mehrere Male zu wiederholen, z. B.
die den Elementen 1 und 6 zugeordneten, so wird
eine der Buchsen J 6 mit einer Buchse verbunden, die
dem Kontakt eines bestimmten Steuerapparates zugeordnet ist, und die zweite Buchse dieses Kontaktes
wird mit der Buchse Cx verbunden. Daher wird in jedem dem sechsten Element zugeordneten Umlauf
das Relais ii erregt, wenn dieser Steuerkontakt geschlossen ist.
Wenn der dem ersten Element zugeordnete Umlauf zu Ende geht, spricht das Relais 36 wieder über folgenden
Stromkreis an: JV4, nc bis 15c (in Normalstellung),
16c (umgeschaltet), Kontakt 39/", Relais 36, Leitung 2. Die vorhergehende Steuerung von Buchse
/6 aus betrifft dann die Erregung des Relais 11, wodurch
eine weitere Erregung des Relais 31 über den folgenden Stromkreis bewirkt wird: N4, Kontakt nc
(umgeschaltet), 39a, Relais 31.
Die Wiederholung der Umläufe 1 und 6 hört erst auf, wenn sich der Steuerkontakt öffnet. Dann wird
der normale Erregerkreis des Relais 38 geschlossen.
Man kann auch bestimmte Umläufe ohne Verwendung von Wählerrelais wiederholen.
Wenn man z. B. die den Elementen 1, 3 und 4 entsprechenden
Umläufe steuern und den dem ersten Element entsprechenden Umlauf jeweils nach den dem
dritten und vierten Element entsprechenden Umlauf wiederholen will, so kann man in einem einzigen Umlauf
die Relais n, 13 und 14 erregen, so daß die ersten
beiden der Erregung der Relais 31 und 33 entsprechenden Umläufe normal stattfinden können.
Durch Verbindung einer der Buchsen/3 mit der
Buchse Ci wird Relais 11 wieder erregt, so daß im
dritten Umlauf das Element 1 wieder in Gang gesetzt wird. Sobald der diesem Element entsprechende Umlauf
endet, findet ein vierter Umlauf statt, während dessen das Element 4 in Gang gesetzt wird.
Durch Verbinden einer der Buchsen /4 mit Buchse C ι wird Relais n zum dritten Mal erregt, wodurch
ein fünfter Umlauf bewirkt wird, d. h. die Reihenfolge dieser Umläufe sieht bezüglich der Elemente folgendermaßen
aus: Elemente 1, 3, 1, 4 und 1.
Man kann auch verschiedene Elemente eine bestimmte Anzahl von Malen dadurch wiederholen, daß
man solche Verbindungen mit den bereits in den obenerwähnten Beispielen kombiniert. Wenn die gleiche
Funktion in jedem Umlauf wiederholt werden muß, so wird die Buchse/8 für diese Dauersteuerung verwendet.
Im obenerwähnten Beispiel ermöglicht also die Buchse/8 die Steuerung jeglicher Funktion nicht
nur während der Umläufe 4 und 5, sondern auch während der aufeinanderfolgenden Wiederholung der
Umläufe 1 und 6.
Während die dem ersten Element zugeordneten Umläufe stattfinden, ist die Buchse/8 mit dem
Nockenkontakt iV4 über folgenden Stromkreis verbunden:
2V4, Kontakte nc (umgeschaltet), Kontakt
η α (umgeschaltet), Buchse/8.
Wenn die dem sechsten Element zugeordneten Umläufe stattfinden, wird die Buchse /8 mit dem Nockenkontakt
N 4 über die Kontakte nc, 12 c ... 15 c (in
Normalstellung), 16c (umgeschaltet), 16a (geschlossen), 15a, 14a ... na (in Normalstellung), Buchse /8
verbunden. Wenn jedoch keines der Elemente eingeschaltet ist, kann der Stromkreis zwischen der Buchse
/8 und dem Nockenkontakt N4 nicht geschlossen
werden, da die Kontakte nc ... 16 c, na ... 16 a in
Normalstellung sind.
Es ist auch zu beachten, daß die Buchsen A i mit
dem Nockenkontakt N 4 immer dann verbunden sind, wenn die Elemente, die dem Element vom Rang i
vorangehen, in Ruhestellung sind. Es steht also ein Impuls nur an Buchse A 5 zur Verfügung, wenn die
Elemente 1, 2, 3 und 4 in Ruhestellung sind. Jedoch ermöglicht die Buchse/9 die Steuerung verschiedener
Funktionen immer dann, wenn der Programmgangwähler in Ruhestellung ist. Dann ist die Buchse Jg
mit der Buchse N 4 über die Ruhekontakte nc bis c verbunden.
Es ist auch möglich, mehrere aufeinanderfolgende Steuerungen während der Umläufe, in denen der
Kartentransport in Gang gesetzt wird, zu wiederholen. Zu diesem Zweck ist ein Relais 37 mit dem
Relais 38 parallel geschaltet. Es hat einen ähnlichen Zweck wie die Relais 31 bis 36. Dieses Relais spricht
immer dann an, wenn das Kartentransportrelais 38 anspricht. Die Kontakte 37 a bis 37/" ermöglichen die
Verbindung der Buchsen Jy mit dem Nockenkontakt N5 und dadurch die Steuerung jeder beliebigen Maschinenfunktionen
während jedes Kartentransportmaschinenspieles.
Claims (6)
1. Lochkartengesteuerte elektrische Geschäftsmaschine mit einem Relaisprogrammgangwähler,
der für jedes einem Programmgang zugeordnete Element ein sich selbst haltendes Hauptrelais und
ein über Steckverbindungen wählbares, sich selbst haltendes Hilfsrelais benutzt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hilfsrelais (11, 12, 13 ...) von
Buchsen (A, B, J8) und einem Nockenkontakt
(2V4) über ihre Kontakte (ττα, ηδ, nc; τια, ΐ2&,
12C; ...) mehrere Erregungsstromkreise für das
zugeordnete Hauptrelais (31, 32, 33 ...) vorbereiten, um in aufeinanderfolgenden Umläufen
die Hauptrelais in wählbarer Reihenfolge einzeln oder mehrere gleichzeitig zu erregen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein jedem Hilfsrelais zugeordnetes Auslöserelais (21, 22, 23 ...), das bei nicht
erregtem Hauptrelais über eine Klemme (D 1) und bei erregtem Hauptrelais über einen Nockenkontakt
(iVi) erregt wird, die Rückstellung des Hilfsrelais bewirkt.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das für alle Elemente
gemeinsam vorhandene, von einem Nockenkontakt (ΛΓ3) gesteuerte Relais (39) den vorbereiteten Erregungsstromkreis
für das Hauptrelais, das sich über einen eigenen Kontakt in Reihe mit dem Nockenkontakt (Nz) hält, schließt.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsrelais beim
Ansprechen den über die Klemme (J 8) verlaufenden Erregerstromkreis für die Hauptrelais der
nachfolgenden Elemente unterbricht.
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5. Anordnung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemme (A) jedes Elements bei nicht erregtem Hilfsrelais mit der
Klemme (A) des nachfolgenden Elements verbunden ist.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein für alle Elemente gemeinsames Relais (37, 38) durch das vom Nocken
(2V3) gesteuerte Relais (39) über eine Klemme (Jg) oder den die Klemmen (A) verbindenden Stromkreis
erregt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 653 498;
USA.-Patentschriften Nr. 2 493 858, 2 531 885.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1654753A GB739011A (en) | 1953-06-16 | 1953-06-16 | Improved control device for record controlled accounting machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE973172C true DE973172C (de) | 1959-12-17 |
Family
ID=10079281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1952I0006087 Expired DE973172C (de) | 1953-06-16 | 1952-07-04 | Lochkartengesteuerte elektrische Geschaeftsmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE973172C (de) |
| FR (1) | FR1098005A (de) |
| GB (1) | GB739011A (de) |
| NL (1) | NL93564C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE653498C (de) * | 1934-01-05 | 1937-11-29 | Ibm | Durch Lochkarten gesteuerte Verrechnungsmaschine |
| US2493858A (en) * | 1942-11-28 | 1950-01-10 | Ibm | Alphabet printing tabulator with program controls |
| US2531885A (en) * | 1945-08-09 | 1950-11-28 | Ibm | Paper feeding device |
-
1951
- 1951-07-13 FR FR1098005D patent/FR1098005A/fr not_active Expired
-
1952
- 1952-07-04 DE DE1952I0006087 patent/DE973172C/de not_active Expired
-
1953
- 1953-06-16 GB GB1654753A patent/GB739011A/en not_active Expired
- 1953-07-28 NL NL180213A patent/NL93564C/xx active
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE653498C (de) * | 1934-01-05 | 1937-11-29 | Ibm | Durch Lochkarten gesteuerte Verrechnungsmaschine |
| US2493858A (en) * | 1942-11-28 | 1950-01-10 | Ibm | Alphabet printing tabulator with program controls |
| US2531885A (en) * | 1945-08-09 | 1950-11-28 | Ibm | Paper feeding device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1098005A (fr) | 1955-07-15 |
| GB739011A (en) | 1955-10-26 |
| NL93564C (de) | 1960-03-15 |
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