DE973277C - Elektrische Schalteinrichtung fuer elektrische Stromverbraucher - Google Patents

Elektrische Schalteinrichtung fuer elektrische Stromverbraucher

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DE973277C
DE973277C DEV3998A DEV0003998A DE973277C DE 973277 C DE973277 C DE 973277C DE V3998 A DEV3998 A DE V3998A DE V0003998 A DEV0003998 A DE V0003998A DE 973277 C DE973277 C DE 973277C
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DE
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contact
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electrical
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DEV3998A
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English (en)
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Paul Preis
Johannes Wagner
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Vorwerk and Co Elektrowerke GmbH and Co KG
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Vorwerk and Co Elektrowerke GmbH and Co KG
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    • A47L9/2889Safety or protection devices or systems, e.g. for prevention of motor over-heating or for protection of the user
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Schalteinrichtung für elektrische Stromverbraucher, insbesondere für Motoren von Haushaltsgeräten, wie Staubsauger, bestehend aus einem Einbauschalter und einer zum Anschluß von Zusatzverbrauchern mittels eines Steckers mit Steckerstiften dienenden Steckdose.
Derartige Schalteinrichtungen werden beispielsweise dazu verwendet, Staubsaugermotoren zu
ίο schalten und die Möglichkeit zu haben, noch Heizwiderstände anzuschließen, um die Geräte als Heißluftdusche verwenden zu können. Dabei ist es erforderlich, daß der Heizwiderstand nur dann an Spannung liegt, wenn der Motor eingeschaltet ist, da anderenfalls wegen mangelnder Wärmeabfuhr eine schnelle Zerstörung des Heizwiderstandes auf Grund von Überhitzung eintreten würde.
Bei bekannten Schalteinrichtungen dieser Art ist es vielfach störend, daß die elektrischen Verbindungen zwischen dem Einbauschälter, der Steckdose und dem Hauptverbraucher, wie einem Motor, durch Kabel hergestellt sind. Denn oftmals ist die Verdrahtung schwierig, und zum anderen wird die mechanische Trennbarkeit der einzelnen, das Gerät bildenden Bauteile durch die Verbindungskabel behindert. Außerdem haben bekannte Schalteinrichtungen noch den Nachteil, daß teilweise besondere Schaltgeräte oder mechanische Sperren vorgesehen werden müssen, um sicherzustellen, daß die Stromzuführung zu den Zusatzgeräten in Abhängigkeit von der Schaltlage der Hauptgeräte erfolgt.
Es ist ferner ein elektrisch betriebener Staubsauger bekannt, dem ein wahlweise benutzbarer
90S 685/23
Haartrockner zugeordnet ist. Bei entferntem Haartrockner fließt der einer Stromquelle entnommene Strom über einen ortsfesten Kontakt zu einer Schaltzunge, von dort durch den Antriebsmotor und wieder zurück. Soll nun der Haartrockner benutzt werden, so führt man dessen Steckstifte in die am Staubsauger vorgesehenen Buchsen ein, wobei die erwähnte Schaltzunge von ihrem Gegen-■ kontakt abgehoben wird. Zugleich wird in den ίο Stromkreis des Staubsaugermotors ein Zusatzwiderstand eingeschaltet, durch den die Motorenumdrehungszahl herabgesetzt werden soll. Oder mit anderen Worten: Bei eingeschaltetem Haartrockner ist in dem Staubsaugermotorkreis in Reihe ein Ohmscher Widerstand geschaltet, der den Stromfluß des Hauptstromkreises verändern soll. Dabei übernimmt die Schaltzunge die Funktion eines einfachen Ein- und Ausschalters, der die Verbindung mit dem ortsfesten Kontakt öffnet oder schließt und damit den Zusatzwiderstand ein- oder ausschaltet. Die mit der bekannten Schalteinrichtung bei Benutzung des Haartrockners herbeigeführte Änderung der Umdrehungszahl des Staubsaugermotors ist jedoch in der Regel unerwünscht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, elektrische Schalteinrichtungen der eingangs angegebenen Art mit einfachen und wohlfeilen Mitteln zu verbessern und dabei die geschilderten Mangel bekannter Ausführungsformen zu beseitigen. Ferner soll für die Schaltung eine bessere Übersicht geschaffen, der Aufwand für die Bauteile niedrig gehalten und eine große Betriebssicherheit gewährleistet werden. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Steckdose aus mehreren an sich bekannten Federdruckkontaktpaaren besteht, von denen der eine Kontakt mit dem Einbauschalter und der andere Kontakt mit der Zuleitung zu dem Strom verbraucher verbunden ist, wobei die Kontakte in an sich bekannter Weise bei nicht eingeführten Steckerstiften sich unmittelbar berühren, während sie bei eingeführten Steckerstiften entweder in an sich bekannter Weise ausschließlich über letztere leitend verbunden sind oder aber das unmittelbare Berühren der Kontakte noch zusätzlich aufrechterhalten bleibt. Mit einer solchen Schalteinrichtung wird erreicht, daß insbesondere bei solchen Geräten, die aus mehreren, elektrische Elemente enthaltenden Bauteilen zusammengesetzt sind, sowohl die Herstellung der elektrischen Verbindungen als auch der mechanische Zusammenbau der Teile erheblich vereinfacht werden. Vor allem kann man auf diese Weise leicht eine vollständige Trennung der Bauteile voneinander ermöglichen. In bezug auf bekannte Ausführungsformen von Schalteinrichtungen, bei denen flexible Leitungen ' benutzt werden, ergibt sich der Vorteil, daß die bei diesen oftmals auftretenden Störungen mit Sicherheit ausgeschaltet sind. Durch die erfindungsgemäße Schalteinrichtung bleibt auch wie bei den oben zuerst erwähnten bekannten Schalteinrichtungen bei eingeschaltetem Zusatzverbraucher die Drehzahl des Motors im wesentlichen beibehalten, weil auf die Zuschaltung von Zusatzwiderständen verzichtet wird.
Es empfiehlt sich, die Mittel zur mechanischen Befestigung der Druckkontakte am Einbauschalter gleichzeitig zur elektrischen Verbindung zu benutzen. Auf diese Weise erhält man eine bauliche Vereinigung des Einbauschalters mit Teilen der Steckdose, so daß sowohl Raum eingespart als auch der Aufwand an Teilen niedrig gehalten werden kann.
Während im allgemeinen Federdruckkontaktpaare bei der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung benutzt werden, können die Druckkontakte aber auch beispielsweise durch je eine einer festen Kontaktfläche zugeordnete Kontaktfeder gebildet sein. Bei einer elektrischen Schalteinrichtung, die einen Zusatzverbraucher aufweist, der in Reihe mit dem Hauptverbraucher geschaltet ist und der mit einem Stecker mit einem einzigen Steckerstift versehen ist und welcher zwei gegeneinander isolierte, parallele Leiter besitzt, genügt es, wenn nur ein Druckkontaktpaar vorgesehen ist. Im übrigen können aber die Stecker vielfach Abwandlungen erfahren. So kann die Schalteinrichtung auf einen zu normalen Steckdosen passenden Stecker abgestellt sein oder aber für Sonderformen, welche insbesondere dann angewendet werden können, wenn das über sie anzuschließende Gerät nicht unabhängig von einem Hauptgerät verwendet werden soll, gebaut werden.
In der Zeichnung ist die Schalteinrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Schalteinrichtung, beispielsweise eingebaut in die abnehmbare Haube eines Staubsaugers, bei eingeführtem Anschlußstecker für einen Zusatzverbraucher, z. B. einen Heizwiderstand,
Fig. 2 den gleichen Schnitt bei entferntem Stecker.
Eine Ausnehmung der Staubsaugerhaube 3 ist abgedeckt durch eine Kappe 4, in welcher ein vorzugsweise zweipoliger Druckknopfschalter 5 befestigt ist und die auf ihrer dem Haubeninnern zugewandten Seite eine Rippe 6 aufweist, welche im Zusammenwirken mit einer Rippe 7 der Haube 3 durch Klemmung eine Zugentlastung für das Zulei.tungskabel 8 bildet. An der vorderen Stirnseite ist die Kappe 4 mit einer der Form des Steckers 9 angepaßten und am Boden mit Durchtrittsöffnungen für die Stedcerstifte 10 ausgerüsteten, als Berührungsschutz dienenden Einsenkung 11 versehen. Die Adern des Zuleitungskabels 8 sind durch Schrauben 12 mit der Eingangsseite des Schalters 5 leitend verbunden. Mittels der ausgangseitigen Schrauben 13 des Schalters 5 sind mit diesem fest und leitend Kontaktfedern 14 gekuppelt, deren als Kontaktflächen dienende bogenförmige Enden zum Schutz gegen korrodierende Einflüsse und zur Sicherstellung einer einwandfreien Kontaktgabe ebenso versilbert sind wie die ähnlich geformten Enden der Gegenkontaktfedern 15, die durch Einsprengen in unterschnittene Ausnehmungen 16
eines am Staubsaugergehäuse sitzenden Armes 17 befestigt sind und an ihren Enden die zum Hauptverbraucher, dem im Staubsaugergehäuse angeordneten Motor, führenden Zuleitungen 18 leitend befestigt tragen.
Beim Betrieb des Gerätes als Staubsauger führt der Stromkreis durch das Kabel 8, den Schalter 5, die Kontaktfedern 14 und die Kontaktfedern 15 zum Motor. Das Ein- und Ausschalten wird über den Schalter 5 bewirkt. Die die Kontaktstellen bildenden vorderen Enden der Kontaktfedern 14 und 15 liegen in jedem Falle mit der ihnen eigenen Vorspannung gegeneinander. Soll nun ein Zusatzverbraucher, z. B. ein Heizwiderstand, eingeschaltet werden, um den Staubsauger als Heißluftdusche zu verwenden, so wird der an seiner Zuleitung sitzende Stecker 9 in die zum Durchtritt seiner Steckerstifte 10 dienenden Bohrungen der Einsenkung 11 eingeführt. Die Kontaktstifte 10 treten dabei zwisehen die Kontaktfederpaare 14, 15. Die zum Motor führende Zuleitung wird dabei nicht unterbrochen, da der Strom noch vor dem Öffnen des durch die freien Enden der Kontaktfedern 14 und 15 gebildeten Druckkontaktes unmittelbar über die Kontaktstifte 10 zu fließen vermag. Der Heizwiderstand kann also unbedenklich auch bei laufendem Motor eingeschaltet werden. Beim Ausschalten des Motors mittels des Schalters S wird gleichzeitig auch der den Heizwiderstand speisende Strom unterbrochen, so daß der Widerstand nicht überhitzt werden kann.
Soll aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise
zur Entfernung des in dem Gehäuse angesammelten Staubes, die Haube 3 abgenommen werden, so kann dies ohne Rücksicht auf die elektrische Einrichtung geschehen, da die Druckkontaktpaare 14, 15 eine völlige Trennung beider Teile ermöglichen und sich beim anschließenden Zusammenbau selbsttätig wieder zur Kontaktgabe aneinanderlegen.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Schalteinrichtung nach der Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Die Zugentlasteeinrichtung für das Zuleitungskabel könnte natürlich auch in von der Darstellung abweichender Weise ausgebildet sein. Beispielsweise kann hierzu eine Klemmschelle dienen, die an der Kappe 4 oder gegebenenfalls auch an der Haube 3 sitzt. Ebenso lassen sich andere Ausführungen für den Schalter mit gleichem Erfolg verwenden. Schließlich könnten die Kontaktfedern 14 abweichend von der Darstellung beispielsweise an einer Brücke der Kappe 4 sitzen. Wie schon erwähnt, könnten weiterhin auch die Kontaktfedern 15 andersartig festgelegt sein. Die Form der kontaktgebenden Enden der Kontaktfedern ließe sich in Abwandlung der Darstellung so wählen, daß sie trotz des Einführens der Steckerstifte 10 nicht außer Berührung kommen. Im übrigen könnte die Erfindung auch in der Weise verwirklicht werden, daß nur eine Ader der Zuleitung über den Schalter geführt wird, wobei dann entweder noch zwei Druckkontaktpaare oder nur eines vorzusehen wären. Die Verwendung von nur einem Druckkontaktpaar kommt dabei in erster Linie für solche Fälle in Betracht, in denen der Zusatzverbraucher mit dem Hauptverbraucher in Reihe geschaltet werden soll, wo>zu dann gegebenenfalls ein einziger Kontaktstift Verwendung finden könnte, welcher mit zwei gegeneinander isolierten, parallel liegenden Leitern versehen ist, von denen beim Einführen jeder Kontaktfeder 14 und 15 je einer zugeordnet wird. Schließlich könnten die Kontaktfedern 15 auch an einem Teil befestigt sein, der nicht baulich von dem den Schalter 5 tragenden Teil 3 trennbar ist.

Claims (3)

  1. Patentanspruch ει. Elektrische Schalteinrichtung für elektrische Stromverbraucher, insbesondere für Motoren von Haushaltsgeräten, wie Staubsauger, bestehend aus einem Einbauschalter und einer zum Anschluß von Zusatzverbrauchern mittels eines Steckers mit Steckerstiften dienenden Steckdose, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdose aus mehreren an sich bekannten Federdruckkontaktpaaren (14, 15) besteht, von denen der eine Kontakt (14) mit dem Einbauschalter (5) und der andere Kontakt (15) mit der Zuleitung (18) zum Stromverbraucher verbunden ist, wobei die Kontakte (14, 15) in an sich bekannter Weise bei nicht eingeführten Steckerstiften (10) sich unmittelbar berühren, während sie bei eingeführten Steckerstiften entweder in an sich bekannter Weise ausschließlich über letztere leitend verbunden sind oder aber das unmittelbare Berühren der Kontakte (14, 15) noch zusätzlich aufrechterhalten bleibt.
  2. 2. Elektrische Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (13) zur mechanischen Befestigung der Druckkontakte (14) am Einbauschalter (5) gleichzeitig zur elektrischen Verbindung dienen.
  3. 3. Elektrische Schalteinrichtung nach Anspruch ι und 2 bei Verwendung eines Zusatzverbrauchers, der in Reihe mit dem Hauptverbraucher geschaltet ist, mit einem Stecker mit einem einzigen Steckerstift, der mit zwei gegeneinander isolierten parallelen Leitern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Druckkontaktpaar (14, 15) vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 652 033;
    belgische Patentschrift Nr. 499 092.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 909 685/23 12.59
DEV3998A 1951-11-16 1951-11-17 Elektrische Schalteinrichtung fuer elektrische Stromverbraucher Expired DE973277C (de)

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DEV3998A DE973277C (de) 1951-11-16 1951-11-17 Elektrische Schalteinrichtung fuer elektrische Stromverbraucher

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DE306475X 1951-11-16
DEV3998A DE973277C (de) 1951-11-16 1951-11-17 Elektrische Schalteinrichtung fuer elektrische Stromverbraucher

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1764022A3 (de) * 2005-09-19 2008-02-27 Vermop Salmon Gmbh Saugvorrichtung für Reinigungszwecke mit einem wideraufladbaren Akkumulator

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE499092A (de) *
DE652033C (de) * 1935-11-08 1937-10-23 Paul Linke & Co Fabrik Elektr Staubsauger mit in den Blasstutzen einsteckbarer Heizpatrone

Patent Citations (2)

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