DE973447C - Klebestreifen - Google Patents

Klebestreifen

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DE973447C
DE973447C DEP730D DEP0000730D DE973447C DE 973447 C DE973447 C DE 973447C DE P730 D DEP730 D DE P730D DE P0000730 D DEP0000730 D DE P0000730D DE 973447 C DE973447 C DE 973447C
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DE
Germany
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adhesive
free
strip
strips
spacing
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Expired
Application number
DEP730D
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English (en)
Inventor
Kurt Bugner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PRAKMA MASCHINENFABRIK GmbH
Original Assignee
PRAKMA MASCHINENFABRIK GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J7/00Adhesives in the form of films or foils
    • C09J7/20Adhesives in the form of films or foils characterised by their carriers
    • C09J7/21Paper; Textile fabrics
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
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    • C09J2301/20Additional features of adhesives in the form of films or foils characterized by the structural features of the adhesive itself
    • C09J2301/204Additional features of adhesives in the form of films or foils characterized by the structural features of the adhesive itself the adhesive coating being discontinuous
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    • C09J2400/28Presence of paper
    • C09J2400/283Presence of paper in the substrate

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 3. MÄRZ 1960
P 730 VII/ 54 d
Klebestreifen
(Ges. v. 15. 7. 1951)
Die Erfindung richtet sich auf mit Dauerklebstoff versehene, in Rollen aufgewickelte Klebestreifen, die mit für die einzelnen Rollenlagen abstandhaltenden Erhöhungen und mit im Abstand angeordneten Klebstoffbahnen versehen sind.
Klebestreifen hat man für vielerlei Zwecke verwendet, beispielsweise zum Einfassen der Ränder an Papierbogen, um durch diese Randeinfassung einen Kantenschutz zu erzielen. Der Dauerklebstoff ist bei diesen Klebestreifen so beschaffen, daß er in kaltem Zustand ohne Erwärmung klebfähig ist.
Klebestreifen neigen dazu, daß die einzelnen Lagen der Rolle bereits bei dem zum Aufwickeln erforderlichen geringen Druck oder bei einem auf die Rollenlagen wirkenden Druck miteinander verkleben. Diesen übelstand hat man auf verschiedene Weise zu beheben versucht.
Um das Verkleben des zu Rollen aufgewickelten Klebestreifens zu verhindern, hat man den Papierstreifen vor dem Aufbringen des Klebstoffes mit Prägungen, die sich über die ganze Streifenbreite erstrecken, versehen, damit sich die einzelnen Lagen nur punktweise berühren. Zu schwache Prägungen haben keine genügende abstandhaltende Wirkung. Bei stärkeren Prägungen besteht aber die Gefahr, daß zumindest an einigen Stellen die Papierfaser zerstört wird, so daß Klebstoff an diesen Stellen zu der klebstofffreien Seite durchtreten kann und ein Verkleben benachbarter Windungen bewirkt. Ein anderes Mittel, um das Verkleben zu
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verhindern, besteht darin, daß man auf die mit Klebstoff versehene Seite des Klebestreifens Papierblättchen aufbringt, die als Erhöhungen wirken und die Abstände zwischen den einzelnen Lagen halten und ein Verkleben derselben verhindern sollen. Für den gleichen Zweck sind auch bereits auf den Klebestreifen in Längsrichtung verlaufende Lackauftragungen gemacht worden, die entweder in der Mitte oder an den Seiten des Klebestreifens ίο verlaufen, die aber auch keinen vollkommenen Schutz gegen das Verkleben bieten und zudem noch den Nachteil haben, daß sie sich von dem Klebestreifen leicht ablösen.
Des weiteren sind Klebestreifen bekannt, die in der Mitte eine klebstofffreie Längsbahn aufweisen, so daß der Streifen zwei im Abstand angeordnete Klebstoffbahnen aufweist. In der Praxis haben diese Klebstoffstreifen jedoch einen wesentlichen Mangel. Wird ein solcher Streifen, welcher in der Mitte keinen Klebstoff besitzt, z. B. um die Kante einer Zeichnung sattelförmig gefalzt, wie es für den Kantenschutz an Zeichnungen üblich ist, so besteht an der Kante, die gegen das Einreißen geschützt werden soll, keine innige Verbindung zwisehen dem Streifen und der Zeichnungskante. Die Folge ist, daß sich wegen der klebstofffreien Auflage des sattelförmig umgelegten Klebestreifens die Kante der Zeichnung mit der Zeit leicht durchscheuert und somit den Kantenschutz illusorisch macht. Diese Klebestreifen haben sich aus diesem Grunde nicht bewährt.
Die Erfindung löst die Aufgabe, die Gefahr des geg-enseitigen Verklebens benachbarter Windungen trotz größtmöglichem Schutz der Kante einer Zeichnung bei Verwendung eines Klebestreifens für diesen Zweck zu verringern, durch die Kombinationsmerkmale, daß in der Mittelzone des Klebestreifens eine Klebstoffbahn und zu beiden Seiten von dieser in Längsrichtung des Klebestreifens verlaufende klebstofffreie Bahnen, welche die einzelnen Klebstoffbahnen voneinander trennen, angeordnet sind und daß die klebstofffreien Bahnen in deren Längsrichtung verlaufende, zur klebstofffreien Fläche des Streifens durchgedrückte Prägungen aufweisen, deren Kuppen sich nur auf den klebstofffreien Bahnen des zur Rolle aufgewickelten Klebestreifens abstandhaltend abstützen.
Auf diese Weise wird erreicht, daß bei Vorhandensein schadhafter Prägungen keine Klebmasse mehr von einer Klebfläche zur anderen Klebfläche des zur Rolle aufgewickelten Klebestreifens durchtritt, weil die Prägungen in den klebstofffreien Bahnen angeordnet sind. Auch können die Prägungen alsdann weniger sorgfältig und somit höher hergestellt werden als bisher, wodurch der abstandhaltende Effekt verbessert wird. Diese geprägten Erhöhungen haben bessere abstandhaltende Wirkungen als lediglich vorhandene schwache Prägungen, so daß sie die einzelnen Lagen der Rolle, ohne daß ein Verkleben zu befürchten ist, voneinander trennen. Dieser Vorteil ist für breitere Klebebänder ebenfalls von erheblicher Bedeutung.
Bei der Verwendung der Klebestreifen als Randschutzstreifen ist es ferner von Vorteil, daß die Verklebung zu beiden Seiten des in der Mitte gefalzten Klebestreifens durch die seitlich liegenden klebstofffreien Bahnen nicht beeinträchtigt wird.
Die Erfindung ist jedoch nicht nur für Klebestreifen von der Breite von Randschutzstreifen, sondern vorteilhaft auch für breitere Streifen anwendbar, wenn nämlich beiderseits des Mittelstreifens mehrere mit abstandhaltenden Mitteln versehene Längsbahnen zwischen den einzelnen Klebstoffbahnen vorgesehen sind. Für solche breiteren Streifen ist es besonders wichtig, daß die abstandhaltenden Prägungen in den klebstofffreien Längsbahnen so weit durchgedrückt werden können, daß sich das Papier auf der Rückseite des Streifens zu erheblichen Erhöhungen aufstülpt, da keine Rücksicht darauf genommen zu werden braucht, ob die Papierfaser beim Prägen zerstört wird oder nicht, wobei hinzukommt, daß diese durch Prägung hergestellten Erhöhungen so angeordnet sind, daß die darüberliegenden Lagen an den Abstützstellen ebenfalls klebstofffrei sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Prägungen in einem größeren Abstand voneinander angeordnet sind, als der Durchmesser bzw. die Länge der Prägungen beträgt.
Zweckmäßig wird der Abstand zweier Prägungen das Vielfache, mindestens jedoch das Dreifache des Durchmessers bzw. der Prägungslänge bei nicht kreisrundem Querschnitt der Prägungen betragen. Hierdurch wird verhindert, daß, wie es bei dicht hintereinanderliegenden Prägungen vorkommen kann, die unterste Prägung in die Höhlung der darüberliegenden Prägung zu liegen kommt, so daß die Prägungen in diesem Falle nicht abstandhaltend wirken. Durch das Vielfache des Abstandes zweier Prägungen im Verhältnis zum Prägungsdurchmesser bzw. zur Prägungslänge wird dieses ungünstige Ineinandergreifen zweier Prägungen vollständig ausgeschaltet.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Prägungen zweier aufeinanderfolgender klebstofffreier Flächen um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt sind, so daß die Erhöhung auf der einen Streifenseite mittig zwischen den beiden Erhöhungen auf der anderen Streifenseite zu liegen kommt. Mit dieser Maßnahme läßt sich ein gleichmäßiges Tragen der abstandhaltenden Prägungen längs des Klebe-Streifens erreichen.
Außerdem hat es sich als zweckmäßig erwiesen, dem Klebestreifen, welcher sattelförmig umgelegt werden soll, in der Mitte eine in Längsrichtung des Klebestreifens liegende, zur klebstofffreien Rückseite schwach angedrückte Längsrille zu geben, deren Höhe kleiner ist als diejenige der abstandhaltenden Prägungen. Diese Längsrille erleichtert das sattelförmige Umlegen des Klebestreifens um den Rand des Papierbogens und kann außerdem abstandhaltend bei dem zur Rolle auf-
gewickelten Klebestreifen wirken, wenn auf die Lagen der Rolle ein Druck ausgeübt wird. Bei schmalen Klebestreifen, bei denen die im klebstofffreien Teil vorgesehenen abstandhaltenden Mittel verhältnismäßig dicht beieinander liegen, wird die schwächer durchgedrückte Längsrille die folgende Lage nicht berühren.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und ίο zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt durch einen Klebestreifen,
Abb. 2 eine Aufsicht zur Abb. i.
In der Zeichnung bezeichnet ι den für den Kleb- »5 stoffauftrag bestimmten Streifen, der beispielsweise aus einem dichten, zerreißfesten Papier besteht. In der Mitte dieses Streifens befindet sich eine Klebstoffbahn 2. Zu beiden Seiten der mittleren Klebstoffbahn 2 befinden sich getrennt von an dieser andere Klebstoffbahnen, von denen die linke mit 3 und die rechte mit 4 bezeichnet ist. Zwischen den Klebstoffbahnen 2 und 3 befindet sich eine klebstofffreie Bahn 5, und zwischen den Klebstoffbahnen 2 und 4 eine klebstofffreie Bahn 6. Beide klebstofffreien Bahnen 5 und 6 sind mit Prägungen 7 versehen, die etwa mittig hintereinander in Längsrichtung des Streifens zu beiden Seiten der mittleren Klebstoffbahn 2 in den klebstofffreien Bahnen 5 und 6 angeordnet sind. Diese Prägungen sind rechts- und linksseitig zueinander um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt, so daß der Klebestreifen über seiner ganzen Breite gleichmäßig gut getragen wird. Die in der Mitte des Klebestreifens vorhandene Längsrille, die zur klebstofffreien Rückseite des Streifens durchgedrückt ist, ist mit 8 bezeichnet. In dieser Längsrille wird der Klebestreifen beim sattelförmigen Umlegen um die Zeichnungskante im Längsrichtung im Einfaßapparat gefaltet. Die Höhe der Längsrille 8 ist etwas geringer als diejenige der Prägungen 7, so daß eine Berührung der einzelnen Lagen durch die Kuppe der Längsrille 8 nicht eintritt.
An beiden Außenkanten des Klebestreifens können sich, wie es an sich bekannt ist, schmale klebstofffreie Ränder 9 und 10 befinden, die verhindern sollen, daß die Klebstoffaufträge 3 und 4 über den Rand des Klebestreifens hinaustreten und die einzelnen Lagen des zur Rolle aufgewickelten Klebestreifens miteinander verkleben.
Diese klebstoff freien Ränder 9 und 10 können gegebenenfalls jedoch auch fortfallen.
Zur Herstellung der Klebestreifen kann jeder an sich bekannte Dauerklebstoff benutzt werden. Die Zusammensetzung desselben ist völlig unwesentlich.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    r. Mit Dauerklebstoff versehener, in Rollen aufgewickelter Klebestreifen mit für die einzelnen Rollenlagen abstandhaltenden Erhöhungen und im Abstand angeordneten Klebstoffbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittelzone des Klebestreifens eine Klebstoffbahn und zu beiden Seiten von dieser in Längsrichtung des Klebestreifens verlaufende klebstofffreie Bahnen, welche die einzelnen Klebstoffbahnen voneinander trennen, angeordnet sind und die klebstofffreien Bahnen in deren Längsrichtung verlaufende, zur klebstofffreien Fläche des Streifens durchgedrückte Prägungen aufweisen, deren Kuppen sich auf den klebstofffreien Bahnen des zur Rolle aufgewickelten Klebestreifens abstandhaltend abstützen.
  2. 2. Klebestreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägungen in einem größeren Abstand voneinander angeordnet sind, als der Durchmesser bzw. die Länge der Prägungen beträgt.
  3. 3. Klebestreifen nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägungen zweier aufeinanderfolgender klebstofffreier Bahnen um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt sind.
  4. 4. Klebestreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebestreifen in seiner Mittelzone eine zur klebstofffreien Rückseite schwach angedrückte Längsrille aufweist, deren Höhe kleiner ist als diejenige der abstandhaltenden Prägungen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 599159.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    ©909722/23 2.60
DEP730D 1943-11-06 1943-11-06 Klebestreifen Expired DE973447C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE599159C (de) * 1934-06-26 Koenig Werk G M B H Maschf Mit feucht bleibendem Klebstoff versehener Klebstreifen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE599159C (de) * 1934-06-26 Koenig Werk G M B H Maschf Mit feucht bleibendem Klebstoff versehener Klebstreifen

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