DE974323C - Lacke zum elektrostatischen Spritzlackieren von Gegenstaenden aus elektrisch nicht leitenden Werkstoffen - Google Patents

Lacke zum elektrostatischen Spritzlackieren von Gegenstaenden aus elektrisch nicht leitenden Werkstoffen

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Publication number
DE974323C
DE974323C DEH14809A DEH0014809A DE974323C DE 974323 C DE974323 C DE 974323C DE H14809 A DEH14809 A DE H14809A DE H0014809 A DEH0014809 A DE H0014809A DE 974323 C DE974323 C DE 974323C
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DE
Germany
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paints
conductive materials
electrically non
spray painting
objects made
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Expired
Application number
DEH14809A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Reitzenstein
Karl-Heinz Dipl-Ing Wachter
Lotte Dipl-Chem Wehringer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Axalta Coating Systems Germany GmbH and Co KG
Original Assignee
Dr Kurt Herberts and Co GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/02Processes for applying liquids or other fluent materials performed by spraying
    • B05D1/04Processes for applying liquids or other fluent materials performed by spraying involving the use of an electrostatic field

Landscapes

  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß man elektrisch leitende und nicht leitende Gegenstände im elektrostatischen Feld spritzen, d. h. also mit einem Lacküberzug versehen kann. Bei Gegenständen, die elektrisch leitend, d. h. vorzugsweise aus Metall hergestellt sind, bietet das elektrostatische Spritzen keine Schwierigkeiten. Bei Gegenständen, die aus elektrisch nicht leitenden Werkstoffen, wie z. B. Holz oder Kunststoffen, hergestellt sind, ist es dagegen oft schwierig, den Lack auf dem Wege des elektrostatischen Spritzverfahrens an allen Stellen in gleichmäßiger Schicht aufzubringen. Bei Gegenständen aus derartigen Werkstoffen, wie Stühlen oder Radiokästen, hat man sich dadurch geholfen, daß man die Gegenstände mit Metalleinlagen versieht oder die natürliche im Holz vorhandene Feuchtigkeit zur Verbesserung der Leitfähigkeit benutzt. Auf diese Weise kann man den ersten Lacküberzug auch auf nicht leitende Gegenstände aufbringen. Dagegen ist es schwierig oder unmöglich, anschließend eine zweite Schicht aufzubringen. Außerdem kann die vorerwähnte Metalleinlage nur unter besonderen Voraussetzungen praktisch verwendet werden.
Es wurde nun gefunden, daß man Gegenstände aus nicht leitenden Stoffen wie Holz oder Kunststoffen auf elektrostatischem Wege spritzen kann, wenn man Lacke verwendet, die durch einen Zusatz einer geringen Menge Wasser (bis 5%) gekennzeichnet sind. Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß derart zusammengesetzte Lacke ohne Schwierigkeiten und in
009 645/22
gleichmäßiger Verteilung auf nicht leitende Gegenstände vermittels des elektrostatischen Spritzverfahrens aufgebracht werden können.
Es ist vorteilhaft, den vorliegenden Erfindungsgedanken praktisch derart durchzuführen, daß man für die Herstellung der Lacke Lösungsmittel verwendet, die eine geringe Menge Wasser zu lösen vermögen bzw. wassermischbar sind. Lösungsmittel dieser Art sind beispielsweise die ein- oder mehrwertigen Alkohole. to Es genügt, wenn die Menge des in den Lacken anwesenden Wassers auf bis zu 5% beschränkt wird. Noch größere Mengen Wasser bringen keine wesentliche Verbesserung mehr.
*5 Beispiel
Ein normaler Nitrocellulosespritzlack für Holz wird auf der Grundlage von
13 Gewichtsteilen Nitrocellulose,
ao 10 Gewichtsteilen Kunstharz,
5,5 Gewichtsteilen Weichmacher und
71,5 Gewichtsteilen Lösungsmittel
hergestellt. Der Lack wird mit 15 Gewichtsteilen eines wassermischbaren Lösungsmittels, z. B. Äthylglykol, und 3 Gewichtsteilen Wasser versetzt. Seine Spritzkonsistenz beträgt etwa 30 Sekunden. Mit diesem Lack wird dann das elektrostatische Spritzverfahren durchgeführt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Lacke zum elektrostatischen Spritzlackieren von Gegenständen aus elektrisch nicht leitenden Werkstoffen, gekennzeichnet durch einen Zusatz einer geringen Menge Wasser (bis 5 %).
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Jordan, »Chemische Technologie der Lösungsmittel«, 1932, S. 230, 251, 264, 265, 269, 270;
    Stock, »Rezepttaschenbuch für die Farben- und Lackindustrie«, 1949, S. 78, 177;
    Hadert, »Rezeptbuch für die Farben- und Lackindustrie«, 1943, S. 20, 139, 189, 200, 201.
    © 009 645/22 11.60
DEH14809A 1952-12-21 1952-12-21 Lacke zum elektrostatischen Spritzlackieren von Gegenstaenden aus elektrisch nicht leitenden Werkstoffen Expired DE974323C (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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