DE974486C - Transportvorrichtung fuer Galvanisierautomaten u. dgl. - Google Patents

Transportvorrichtung fuer Galvanisierautomaten u. dgl.

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DE974486C
DE974486C DED17479A DED0017479A DE974486C DE 974486 C DE974486 C DE 974486C DE D17479 A DED17479 A DE D17479A DE D0017479 A DED0017479 A DE D0017479A DE 974486 C DE974486 C DE 974486C
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DE
Germany
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rack
transport
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pinion
attached
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DED17479A
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English (en)
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Karl Dipl-Ing Gebauer
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Deinert & Co Spezialbetr E Fue
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Deinert & Co Spezialbetr E Fue
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/02Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid
    • B65G49/04Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction
    • B65G49/0409Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length
    • B65G49/0436Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath
    • B65G49/044Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a continuous circuit
    • B65G49/045Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a continuous circuit the circuit being fixed
    • B65G49/0454Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a continuous circuit the circuit being fixed by means of containers -or workpieces- carriers
    • B65G49/0463Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a continuous circuit the circuit being fixed by means of containers -or workpieces- carriers movement in a vertical direction is caused by lifting means or fixed or adjustable guiding means located at the bath area

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Description

  • Transportvorrichtung für Galvanisierautomaten u. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Transportvorrichtung für Galvanisierautomaten u. dgl., bei denen die zur Durchführung der Behandlung notwendigen Behälter nebeneinander aufgestellt sind und bei denen die Ware an der gleichen Stelle eingehängt und herausgenommen wird, im wesentlichen bestehend aus einzelnen, über den Badbehältern auf Transportschienen laufenden Wagen, mit denen über Tragstangen od. dgl. Aufhängegestelle in lotrechter und horizontaler Richtung zum Übersetzen von einem Badbehälter zum anderen bewegt werden und mit denen zusätzliche Auf- und Abwärtsbewegungen der Aufhängegestelle mittels auf- und abbewegter Zahnstangen ausführbar sind.
  • Bei automatischen Anlagen zum Galvanisieren, Phosphatieren, Beizen u. dgl., sind nebeneinanderstehende Flüssigkeitsbehälter erforderlich, in denen die einzelnen Behandlungen durchgeführt werden.
  • Die Behälter stehen bei diesen Anlagen unmittelbar nebeneinander und haben je nach der Dauer der mit der Behandlung zusammenhängenden Arbeitsvorgänge eine oder mehrere Arbeitsstellen. Bei einem Galvanisierautomaten haben z. B. Entfettungsbäder je zwei Arbeitsstellen, Spül- und Beizbäder je eine Arbeitsstelle und das Galvanisierbad je nach der Galvanisierungsdauer fünf bis fünfzig Arbeitsstellen.
  • Die Werkstücke werden bei den genannten Automaten in der Regel an Aufhängevorrichtungen befestigt und durch besonders konstruierte Transportvorrichtungen über die Trennwände der Behälter hinweggehoben und in jenen Bädern, in denen mehrere Arbeitsstellen vorhanden sind, ohne Anheben zu der nachfolgenden Arbeitsstelle vorwärtsbewegt. Insbesondere beim Galvanisieren sind im allgemeinen vielseitige Bewegungsvorrichtungen notwendig. Es hat sich z. B. als zweckmäßig erwiesen, bei Galvanisierautomaten die Waren bzw. die die Waren tragenden Gestelle in den Spülbädern während der Spülzeit zwei- oder dreimal aus dem Spülwasser herauszuheben, um sie auch im Innern von den aus dem vorhergehenden Band stammenden Flüssigkeitsresten zu befreien. Die sonst bei Spülbädern in automatischen Anlagen allgemein übliche Bewegung des Spülwassers reicht bei Hohlkörpern zum einwandfreien Spülen nicht aus.
  • Bei vielen Galvanisierbädern ist es auch zweckmäßig, die zu galvanisierende Ware in den Galvanisierbädern zu bewegen, um mit höheren Stromdichten arbeiten zu können oder um eine gleichmäßige Elektrolyt-Verteilung an der Oberfläche der zu galvanisierenden Gegenstände zu erhalten. Die günstigste Geschwindigkeit der Bewegung hängt dabei von den -Werkstücken und dem Galvanisierverfahren ab. Bei manchen Verfahren, z. B. bei manchen Vernicklungsbädern, ist eine langsame Bewegung zweckmäßig, während bei anderen Bädern starke Bewegungen vorteilhafter sind. Bei der Bearbeitung verschiedenartiger Werkstücke ist es mitunter zweckmäßig, den einen oder anderen Arbeitsgang ausfallen zu lassen, z. B. einen Beizvorgang.
  • Ein Nachteil der bisher bekanntgewordenen Transportvorrichtungen besteht darin, daß sie die vorgenannten, vielseitigen Anforderungen, die an Transportvorrichtungen von vollautomatischen genannten Anlagen gestellt werden müssen, nur mangelhaft erfüllen.
  • Bekannt sind bereits Einrichtungen zur elektrolytischen Oberflächenbehandlung, bei denen zum Zwecke eines Übersetzens des zu behandelnden Gutes von einer Behandlungsstelle zur nächsten nacheinander antreibbare, Vertikal- und Horizontalbewegungen ausführende Transporteinrichtungen vorgesehen sind, mit denen der Übersetzungsvorgang von einem Bad zum anderen den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt wird. Vom Übersetzungsvorgang unabhängige Bewegungen in lotrechter Richtung können mit dieser bekannten Einrichtung jedoch nicht vorgenommen werden.
  • Es ist ferner bereits eine Transporteinrichtung für galvanische Zwecke vorgeschlagen worden, bei welcher für die Hub- und Fortbewegung getrennte elektrische Antriebe vorgesehen sind und bei welcher ein auf Transportschienen laufender Wagen vorgesehen ist.
  • Die bekannte Einrichtung soll außerdem mit zwei Spindeln oder zwei Zahnstangen ausgerüstet sein, mit denen das Aufhängegestell für die Ware gehoben und gesenkt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe der Schaffung einer insbesondere für Galvanisierautomaten geeigneten, konstruktiv einfachen Transportvorrichtung zugrunde, die durch ihren Aufbau und durch ihre Ausbildung eine leichte Anpassung an den örtlichen Aufbau und an die verschiedensten, gegebenenfalls wechselnden Betriebsbedingungen derartiger Anlagen ermöglicht.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß jeder auf Transportschienen laufende Wagen eine einzig, in lotrechter Richtung verschiebbare, eine Tragstange und ein Aufhängegestell tragende Zahnstange aufweist, wobei jede Zahnstange mit einem Ausgangsritzel zusammenarbeitet, das an einem motorisch angetriebenen und gesteuerten, an einem an jeder Arbeitsstelle der Anlage vorgesehenen Tragständer fest angeordneten Hubgetriebe befestigt ist.
  • Um eine solche erfindungsgemäße Transportvorrichtung leicht an verschieden umfangreiche Behandlungsanlagen anpassen zu können, sind dabei die horizontal angeordneten Transportschienen zweckmäßig aus Einzelabschnitten zusammengesetzt, die von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle bzw. von Tragständer zu Tragständer reichen. Von diesen Transportschienen wird außerdem jeweils die vordere, als Tragschiene ausgebildete, zweckmäßig über der Mitte der Badbehälter angeordnet und an den Tragständern isoliert befestigt, so daß sie gleichzeitig als Stromschiene dienen kann.
  • Um zu verhindern, daß die während des Üb erhebens in ihrer oberen Grenzstellung befindliche Zahnstange nach dem Verlassen des Ritzels des vorhergehenden Hubgetriebes mitsamt dem Traggestell und der Ware aus dem zugehörigen Wagen nach unten herausfälit, ist vorteilhaft an jedem Wagen noch eine durch Federzug betätigte Klinke angebracht, die die Zahnstange während des Vorschubes von einer Arbeitsstelle zur anderen in ihrer höchsten Stellung festhält.
  • Durch die Verwendung von einzelnen Hubeinheiten ist es möglich, die Hubeinheit so auszubilden, daß sie die an jeder Arbeitsstelle zweckmäßigen Bewegungsvorgänge unabhängig von den benachbarten Hubeinrichtungen bzw. Arbeitsstellen durchführen kann.
  • Die Aneinanderreihung derartiger Hubeinheiten hat ferner den Vorteil, daß die Automaten im Bedarfsfalle beliebig, gegebenenfalls auch in einem Winkel zur ursprünglichen Richtung verlängert werden können, ohne daß große bauliche Umänderungen und Erweiterungen erforderlich sind.
  • Mit der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung ist es weiterhin möglich, die Hubhöhen an den Arbeitsstellen ohne besondere Zusatzvorrichtungen verschieden hoch einzustellen, so daß z. B. beim Spülen die Ware so weit aus dem Bad gezogen werden kann, daß die Unterkanten der einzelnen Warenteile eben über dem Badspiegel liegen. Bei den Galvanisierbädern kann die Hubhöhe so eingestellt werden, daß sich die Gegenstände nur wenige Zentimeter auf und ab bewegen, wobei der Rhythmus der Hubbewegungen und deren Geschwindigkeit in den Galvanisierbädern unabhängig von dem Rhythmus der Hubbewegungen in den Spülbädern sein kann. Es ist also z. B. möglich, bei einer Gesamthubhöhe von I m und einem Arbeitstakt von I Minute die Werkstücke in den einzelnen Bädern innerhalb I Minute zwei- oder mehreremal so hoch zu heben, daß die Unterkanten der Werkstücke eben über dem Badspiegel liegen, ferner die Werkstücke in den Galvanisierbädem vier- oder fünfmal mit einer Höhe von beispielsweise 10 cm auf und ab zu bewegen und in anderen Badarten, z. B. Säurebeizen, noch andere Geschwindigkeiten und Hubhöhen einzustellen.
  • Außerdem läßt die erfindungsgemäße Transportvorrichtung zu, daß zum hub erheben von einem Bad zum anderen jeweils die dazu erforderliche Hubhöhe der Zahnstange mit den Gestellen und der Ware erreicht wird, wobei selbstverständlich vorausgesetzt ist, daß die maximal erforderliche Hubhöhe bei dem Entwurf der Transportvorrichtung entsprechend berücksichtigt ist.
  • Ein weiterer Vorteil der vorgeschlagenen Transportvorrichtung besteht darin, daß die einzelnen Hubgetnebe unabhängig voneinander geschaltet werden können, so daß es z. B. auch möglich ist, beliebige Bäder aus dem Behandlungsprozeß ganz auszuschalten, indem die Gestelle mit der Ware in diese Bäder überhaupt nicht eingetaucht werden. Sollen beispielsweise in einer automatischen Anlage zum Verzinken Gegenstände behandelt werden, die teils blank, teils verzundert angeliefert werden, so kann in die Anlage ein anodisches Beizbad aufgenommen werden, das nur mit jenen Gegenständen beschickt wird, die anodisch gebeizt werden müssen, während die blanken, nicht zu beizenden Gegenstände nicht in dieses Beizbad eingetaucht werden.
  • Der Vorteil, daß die Transportvorrichtung vollkommen unabhängig von den Wannen der einzelnen Bäder aufgestellt werden kann, bringt schließlich den weiteren Vorzug mit sich, daß z. B. einzelne Wannen ohne die Notwendigkeit einer Demontage von Teilen der Transportvorrichtung beliebig ausgetauscht werden können.
  • Einzelheiten und weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind der nachstehenden Beschreibung zu entnehmen, in der der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung veranschaulicht ist. Es zeigt Fig. I die Transportvorrichtung in Verbindung mit einem geschnitten dargestellten Galvanisierbad in einer Ansicht in Längsrichtung der Transportschienen, Fig. 2 die Transportschienen einer Transportvorrichtung gemeinsam mit einem auf ihnen befindlichen Wagen, dessen Zahnstange gerade in das Antriebsritzel eines Hubgetriebes eingreift, in perspektivischer Ansicht, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Sperrklinkeneinrichtung an der Zahnstange jedes Wagens.
  • Dem Ausführungsbeispiel entsprechende Hubeinheiten bestehen erfindungsgemäß an jeder Arbeitsstelle (vgl. Fig. I) aus einem Tragständer I, der ungefähr über die Badmitte eines in einer Wanne 2 befindlichen Galvanisierbades 3 reicht und an dem mittels einer Konsole 4 ein als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Hubgetriebe 5 mit einem angeflanschten Motor 6 befestigt ist. Das Untersetzungsgetriebe besitzt ein Ausgangsritzel 7 aus nichtleitendem Material, mit dem es an der Arbeitsstelle in eine senkrecht auf- und abwärts verschiebbare Zahnstange 8 des in horizontaler Richtung verschiebbaren Teiles der Hubeinheit eingreift.
  • Der bewegliche, in horizontaler Richtung auf zwei Transportschienen 9, 10 verschiebbare Teil der Hubeinheit besteht aus einem auf Rollen II laufenden Wagen 12 (vgl. Fig. 2). Sowohl die vordere, als eigentliche Tragschiene 9 ausgebildete Transportschiene, auf der die Wagen I2 in horizontaler Richtung gleiten, als auch die hintere Transportschiene 10 sind in Abschnitte von einer Länge I3 eingeteilt, die dem Abstand der Arbeitsstellen im Automaten entsprechen. Durch Aneinanderreihung dieser horizontal liegenden Abschnitte der Tragschiene g entsteht eine geschlossene Tragschiene über den Galvanisierbädem3.
  • Parallel zu diesem miteinander verbundenen Tragschienenabschnitt liegt die zweite als Gleitschiene 10 ausgebildete Transportschiene, in die ein mit Rollen 14 besetzter Ausleger 15 des Wagens 12 eingreift. Dieser Ausleger 15 hat den Zweck, das am Wagen auftretende Kippmoment aufzunehmen.
  • Der bewegliche Te;l der Hubeinheit, d. h. der mit den Rollen II, 14 versehene Wagen 12, hat ferner eine senkrechte Führung I6, in der die Zahnstange 8 unverdrehbar auf und ab bewegt werden kann. Die Länge der Zahnstange 8 ist so bemessen, daß sie die maximale Hubhöhe, die zum Übersetzen der Werkstücke aus einem Bad in das andere notwendig ist, einzustellen erlaubt. Am unteren Ende dieser Zahnstange8 ist eine Tragstange 17 angebracht, an der unten z. B. je ein Aufhängegestell 18 für die im einzelnen nicht dargestellten Werkstücke befestigt ist.
  • Die Zahnstange 8 greift an der Arbeitsstelle mit ihren Zähnen in das aus nichtleitendem Material hergestellte Ritzel 7 des fest montierten Teiles der Hubeinheit, d. h. des Hubgetriebes 5 mit Motor 6. Durch elektrische Steuerung des Motors 6 einschließlich der Umschaltung kann die Zahnstange 8 nun im beliebigen Rhythmus und beliebig hoch im beweglichen Teil der Hubeinheit, d. h. im Wagen I2, gehoben und gesenkt werden.
  • Der Wagen 12 dient gleichzeitig zum Stromabnehmen für den Galvanisierstrom. Die Tragschiene g ist zu diesem Zweck isoliert an den Tragständern I befestigt und trägt auf ihrer Außenseite eine Kupferschiene I9, über die an dem Wagen befestigte Stromabnehmer 20 gleiten. Die am Auslegen 15 des Wagens befestigten Rollen 14 sind aus nichtleitendem Kunststoff hergestellt, so daß der gesamte Wagen 12 gegenüber den Hubgetrieben 5 und den Tragständern 1 isoliert ist. Die Stromzuführung vom Stromabnehmer 20 zu den Werkstücken bzw. zu den Gestellen Ì8 kann entweder durch die Zahnstange 8 direkt oder in nicht dargestellter Weise durch ein vom Stromabnehmer 20 zu der am unteren Ende der Zahnstange 8 befestigten Aufhängevorrichtung bzw. Tragstange 17 führenden flexiblen Kabel erfolgen.
  • Der Antrieb des beweglichen Teils der Hubeinheit in horizontaler Richtung kann entweder durch eine durchlaufende Kette erfolgen, die mit Mitnehmern die einzelnen Wagen 8 faßt und sie auf den Transportschienen 9, 10 zum Ritzel 7 des nächsten Hubgetriebes 5 bringt, oder durch eine hin und her gehende mit Klinken besetzte Antriebsstange 2I, wie sie bei Galvanisierautomaten bereits bekannt ist.
  • Zum Unterschied von den bekannten Schubvorrichtungen mit Klinken und hin und her gehendem Antrieb wird der Klinkenantrieb jedoch nicht gehoben oder gesenkt, sondern in der durch die maximale Hubhöhe bedingten Höhe fest montiert. Dadurch wird die Einrichtung technisch sehr einfach, weil die Antriebsvorrichtung, die in der Regel aus einem eine pendelartig bewegbare Stange antreibenden Kurbeltrieb besteht, am Kopfende eines Automaten angebracht werden kann, während die durchgehende, mit Klinken besetzte Antriebsstange 21 auf den Tragständern 1 der Hubeinheiten gelagert werden kann. Eine Verlängerung oder Verkürzung dieser Antriebsstange 21 ist sehr leicht möglich. Durch Verwendung von Umlenkrädern und Kettenverbindungsstücken kann die hin und her gehende Antriebsstange 21 auch im Winkel zur Antriebsrichtung arbeiten bzw. verlängert werden.
  • Zum Übersetzen aus einem Behälter in den anderen wird die Zahnstange 8 mit Hilfe des Hubgetriebes 5 in die maximale Hubhöhe gehoben und in dieser durch das Ritzel 7 gehalten. Um zu verhindern, daß beim Vorschieben, wobei die Zähne der Zahnstange 8 aus dem Ritzel 7 herausgeschoben werden, die Zahnstange 8 samt den daran befindlichen Gestellen 18 herabfällt, ist vorgesehen, daß in der obersten Stellung eine Klinke 22 die Zahnstange 8 festhält, solange der Vorschub während des Übersetzens erfolgt. Diese durch eine Feder 23 zu betätigende Klinke 22 wird bei hin und her gehender, mit Klinken besetzter Antriebsstange 21 nach dem Einschieben der Zahnstange 8 in das benachbart liegende Ritzel 7 beim Zurückgehen der Antriebsstange 21 mit Hilfe einer beweglichen Klinke ausgelöst, worauf das Senken der Zahnstange 8 mit Hilfe des Hubgetriebes 5 einsetzen kann.
  • Die einzelnen Bewegungsabläufe werden zweckmäßig elektrisch gesteuert.
  • Um zu erreichen, daß die Ritzel 7 benachbart liegender Arbeitsstellen mit gleichem Rhythmus stets die gleiche Stellung einnehmen, sind sie untereinander mit Gelenkwellen 24 verbunden, wodurch erreicht wird, daß beim Vorschub der Wagen 12 die Zähne der Zahnstange 8 ohne weiteres wieder genau in die Zwischenräume zwischen den Zähnen der benachbarten Ritzel 7 eingeführt werden.
  • Selbstverständlich können andere Maßnahmen getroffen werden, um die Zahnstange 8 während des Überhebens in ihrer obersten Lage zu halten. Die Stellung der Zahnstange 8 bei tiefster Lage der Gestelle 18 kann durch Stellringe, Splinte od. dgl. eingestellt werden.
  • Durch Verwendung der Hub einheiten ist es auch möglich, die automatischen Einrichtungen in Winkelform zu bauen, weil die Schubvorrichtungen zum Transport der Wagen in horizontaler Richtung durch Umlenkräder u. dgl. auch winkelig angeordnet werden können.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE.
    I. Transportvorrichtung für Galvanisierautomaten u. dgl., bei denen die zur Durchführung der Behandlung notwendigen Behälter nebeneinander aufgestellt sind und bei denen die Ware an der gleichen Stelle eingehängt und herausgenommen wird, im wesentlichen bestehend aus einzelnen, über den Badbehältern auf Transportschienen laufenden Wagen, mit denen über Tragstangen od. dgl. Aufhängegestelle in lotrechter und horizontaler Richtung zum Übersetzen von einem Badbehälter zum anderen bewegt werden und mit denen zusätzliche Auf- und Abwärtsbewegungen der Aufhängegestelle mittels auf- und abbewegter Zahnstangen ausführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder auf Transportschienen (9, IO) laufende Wagen (I2) eine einzige, in lotrechter Richtung verschiebbare, eine Tragstange (17) und ein Aufhängegestell (I8) tragende Zahnstange (8) aufweist, wobei jede Zahnstange mit einem Ausgangsritzel (7) zusammenarbeitet, das an einem motorisch angetriebenen und gesteuerten, an einem an jeder Arbeitsstelle der Anlage vorgesehenen Tragständer (I) fest angeordneten Hubgetriebe befestigt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontal angeordneten Transportschienen (9, IO) aus Einzelabschnitten zusammengesetzt sind, die von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle bzw. von Tragständer (1) zu Tragständer (I) reichen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere, als Tragschiene ausgebildete Transportschiene (g) über der Mitte der Badbehälter (2) angeordnet und an den Tragständern (I) isoliert befestigt ist, so daß sie gleichzeitig als Stromschiene dienen kann.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzel (7) der zweckmäßig als Untersetzungsgetriebe ausgebildeten Hubgetriebe (5) aus Isoliermaterial bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzel (7) der fest angeordneten Hubgetriebe benachbarter Arbeitsstellen gegenseitig durch Gelenkwellen (24) verbunden sind.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an Jtdem Wagen (12) eine durch Federzug betätigte Klinke (22) angebracht ist, die die Zahnstange (8) während des Vorschubes von einer Arbeitsstelle zur anderen in ihrer höchsten Stellung festhält.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Transport der Ware in horizontaler Richtung durch ein an sich bekanntes, am Kopfende des Automaten. angeordnetes Kurbelgetriebe erfolgt, welches durch eine hin und her gehende Antriebsstange (2I) mit schwenkbaren Klinken die Wagen (I2) von einer Arbeitsstelle zur nächsten vorschiebt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Festhalten der Zahnstange (8) in ihrer höchsten Stellung dienende Klinke (22) nach Einrasten der Zahnstange (8) in das Ritzel (7) des Hubgetriebes (5) durch eine bewegbare Klinke der zurückgehenden Antriebsstange (2I) ausgerückt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 744 124, 8in898: deutsche Patentanmeldung D In660 VI/48a (bekanntgemacht am 28. 5. IgDJ).
DED17479A 1954-04-04 1954-04-04 Transportvorrichtung fuer Galvanisierautomaten u. dgl. Expired DE974486C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155715B (de) * 1958-11-05 1963-10-10 Riedel & Co Vorrichtung bei automatisch arbeitenden Galvanisieranlagen zum wahlweisen UEberfahren von Badstationen
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DE811898C (de) * 1949-05-08 1951-08-23 Siemens & Halske A G Einrichtung zur elektrolytischen Oberflaechenbehandlung, insbesondere von Massenguetern, nach dem Taktverfahren

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