DE974579C - Elektrizitaetszaehler mit einstellbaren Befestigungsmitteln fuer die Triebkerne - Google Patents

Elektrizitaetszaehler mit einstellbaren Befestigungsmitteln fuer die Triebkerne

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DE974579C
DE974579C DEL13965A DEL0013965A DE974579C DE 974579 C DE974579 C DE 974579C DE L13965 A DEL13965 A DE L13965A DE L0013965 A DEL0013965 A DE L0013965A DE 974579 C DE974579 C DE 974579C
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DE
Germany
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core
drive
screws
electricity meter
cores
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Expired
Application number
DEL13965A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bollmann
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Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Elektrizitätszähler mit einstellbaren Befestigungsmitteln für die Triebkerne Bei Elektrizitätszählern kommt es bekanntlich auf die genaue Einstellung des Systemluftspaltes an, d. h. des Zwischenraumes zwischen den Triebkernen, in dem sich die Systemtriebscheibe dreht.
  • Dieser Triebluftspalt fordert eine bestimmte Einstellung der Triebkerne zur Triebscheibe sowie eine bestimmte Lage der Triebkerne (Strom- und Spannungseisen) zueinander.
  • Aus der ersten Zeit des Elektrizitätszählerbaus sind Konstruktionen bekannt, bei denen die Lage der Triebkerne zueinander schon beim ersten Zusammenbau unveränderlich ist durch die Formung der beiden Triebeisen selbst oder ihres gemeinsamen Tragteiles. Mit solchen Ausführungen konnte jedoch, besonders in der neuzeitlichen Massenfertigung, nicht jene Gleichmäßigkeit in den Fehlerkurven eines bestimmten Systems erreicht werden, wie sie heute als selbstverständliche Forderung gilt.
  • Geringe Abweichungen der Blecbschnitte, des Wickelraumes der Spulen oder der magnetisch bzw. elektrischen Eigenschaften der Ahgleichmittel verlangen eine Einstellmöglichkeit des Triebspaltes unter Umständen noch während der ersten Eichung.
  • Es ist deswegen heute allgemein üblich, die Triebkerne so zu gestalten, daß der Triebspalt bei der Montage nach Lehren eingestellt und bei der Eichung gegebenenfalls nachgestellt werden kann.
  • Dieses Verfahren bringt den Nachteil mit sich, daß bei einem späteren Ausbau eines Triebeisens, wie er im Laufe des Betriebes beispielsweise bei Schadhaftwerden von Spulen notwendig wird, der richtige Wiedereinbau schwierig und besonders die Wiedereichung zeitraubend wird.
  • Die Erfindung bezweckt, in dieser Hinsicht eine Verbesserung zu schaffen. Gemäß der Erfindung wird das durch eine Bauweise erreicht, die darin besteht, daß die Sollage eines aus seinem Einbaugehäuse herausnehmbaren Triebkernes oder Teiles eines Triebkernes auf dem Wege über Einrastmittel insbesondere eine Paßausnehmung in einem Triebwerkskern und eine dazugehörige Ringscheibe od. dgl. oder aber einen in ein Paßloch einer Feder einspringenden Stift - festgelegt ist, die als solche - insbesondere durch Verstellen der mittels eines Schraubbolzens gehaltenen Ringscheibe bzw. Verschieben der mit einem Langloch versehenen, durch Schraubbolzen gehaltenen Feder - dem Einbaugehäuse gegenüber lageveränderbar sind.
  • Der Wert dieser neuen Bauweise beruht erstens darauf, daß die Triebkerne bei jedem nach voraufgegangener Erstmontage erfolgenden Wiedereinsetzen infolge der Verwendung von Einrastmitteln zwangläufig, also unabhängig von der für das Wiedereinsetzen aufzuwendenden Sorgfalt, wieder genau in die vorbestimmte Sollage gelangen, und zweitens, daß diese Sollage nicht, wie es bei dem bekannten Verstiften von Teilen sonst der Fall ist, ein für allemal festgelegt, sondern gegebenenfalls noch veränderbar ist. Demnach können zwar die besagten Einrastmittel im Bedarfsfalle ganz nach Belieben zum Verändern einer anfänglich gewählten Sollage der Teile benutzt werden, jedoch besteht auf der anderen Seite kein zwingender Grund, bei jedem Ein- und Ausbau der Triebkerne dieEinrastmittel zu verstellen.
  • Würde man, wie es beispielsweise bekannt ist, die Triebkerne nach Art eines in der Mitte belasteten, an den Enden aufgelagerten Trägers mit Hilfe von drei Körnerschrauben verspannen, deren Spitzen in zugeordnete Senklöcher am Triebkern eingreifen, um sie in einer bestimmten Sollage zu fixieren, so müßte bei jedesmaligem Ein- und Ausbau eines auf diese Weise gehaltenen Triebkernes zumindest eine Körnerschraube um ein gewisses Maß heraus- und wieder hineingeschraubt werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einem Elektrizitätszähler in mehr schematischer Form, wobei vom Zähler nur das dargestellt wird, was zum Verständnis der Erfindung notwendig scheint.
  • Fig. I ist eine Ansicht, Fig. 2 ein Querschnitt am Spannungskern in größerem Maßstab und Fig. 3 eine Ansicht im Bereich des Stromkernes, ebenfalls in größerem Maßstab.
  • Mit I ist das Tragwerk im Innern eines Wechselstromzählers bezeichnet. 2 ist der Spannungskern des Triebsystems mit Seitenschenkeln 3 und einem die Spannungsspule 4 tragenden Mittelschenkel 5. 6 ist der Stromkern des Triebsystems, der Stromspulen 7 trägt und Polplatten 8 aufweist.
  • Der Mittelschenkel 5 ist bei 9 geteilt und endet gegen den Luftspalt 10 des Systems hin in einem Polteil II. Im Luftspalt 10 dreht die nicht gezeigte Triebscheibe. Die Einrichtung ist in der Zeichnung in montiertem Zustand angenommen und sei zunächst auch in diesem beschrieben.
  • An den Seitenschenkeln 3 des Spannungskernes 2 und am Tragwerk I sind Verstiftungen 12 bzw. I3 vorgesehen, von denen diejenige 12 aus einer Stift-Lochverbindung und diejenige I3 aus einer horizontal gerichteten Stift-Schlitzverbindung besteht.
  • Die Stifte sind dabei im Tragwerk I festsitzend und das Loch bzw. der Schlitz im bezüglichen Spannungskernschenkel 3 vorgesehen gedacht, die Anordnung könnte aber auch umgekehrt getroffen sein.
  • Zwischen dem Stromkern 6 und dem Tragwerk I ist eine Verstiftung I4, 15 vorgesehen, wobei 14 der Stift ist, der im Tragwerk I festsitzend angel nommen ist, und 15 den im Stromkern 6 vertikal gerichtet vorgesehenen Schlitz darstellt. Auch hier könnte in der Anordnung der Verstiftungselemente die Umkehrung getroffen sein.
  • Zur Befestigung des Stromkernes 6 am Tragwerk I dienen in üblicher Weise Schrauben I6, deren Schäfte im Durchgangsloch des Stromkernes 6 Spiel zur Einstellung dieses Kernes auf den Luftspalt 10 haben. An den Außenseiten des Stromkernes 6 sind durch Vertiefungen I7 Kanten I8 gebildet. Nahe den Stellen am Tragwerk I, an denen die Vertiefungen I7 beim Zusammenbau des Triebsystems an das Tragwerk anzuliegen kommen, sind in das Tragwerk Schaft 19 und Kopf 20 aufweisende Schrauben eingeschraubt. Auf den Schäften 19 dieser Schrauben sitzen Ringscheiben 2I mit großem Spiel auf dem Schaft und vom Kopf 20 der Schrauben bezüglich ihrer Öffnung übergriffen (ersichtlich in Fig. 3). Bei lockeren Schrauben I9, 20 können die Ringscheiben 21 zufolge ihres Spieles auf den Schraubenschäften an die Kanten 18 des Stromkernes 6 angelegt und durch Anziehen der Schrauben 19,20 am Tragwerk I festgestellt werden.
  • Zur Befestigung des Spannungskernes 2 am Tragwerk I dienen wie beim Stromkern 6 Schrauben 22, die im Durchgangsloch der Keruschenkel 3 Spiel zur Einstellung des Spannungskernes am Tragwerk I und auf den Luftspalt 10 haben.
  • Mit dem Polteil II ist eine Traverse 23 fest verbunden. Die Enden 24 der Traverse 23 greifen über die Schenkel 3 und haben je ein Verstiftungselement in Gestalt eines Stiftes 25. 26 sind Blattfedern, die Verstiftungselemente in Gestalt von Löchern 27 aufweisen. Die Blattfedern 26 sind gekröpft und liegen mit den den Löchern 27 entgegengesetzten Enden an den Schenkeln 3 an. An diesen Stellen ragen mit Spiel Schrauben 28 durch die Federn 26 hindurch, durchsetzen die Schenkel 3 und sind in Laschen 29 eingeschraubt, die auf der Gegenseite der Federn 26 an den Schenkeln 3 liegen. Mit ihrem aufgekröpften Teil greifen die Federn 26 über die Enden 24 der Traverse 23, und die Verstiftungen 25, 27 greifen ineinander. 30 sind Sicherungsschrauben, die mit Spiel die Federn 26 und die Traversenenden 24 durchragen, die Schenkel 3 durchsetzen und in die Laschen 29 eingeschraubt sind.
  • Der beschriebene Zustand entspricht der Werkmontage. Hierzu wurde der Polteil II nach Aufbringen der Spannungsspule 4 auf den oberen Teil des Mittelschenkels 5 bis zum genauen Anschluß an der Paß stelle 9 aufgeschoben und mittels der Schrauben 28 und 30 durch die Verstiftungen 25, 27 zum Kern 2 lagegesichert und dabei der Polteil II durch die Schrauben 30 an den Schenkeln 3 gesichert. Dieser, so mit der Spannungsspule 4 ein Ganzes darstellende Spannungskern 2, 3, 5, 11 wurde bei der Werkmontage zunächst mittels der Verstiftungen I2, I3 auf das Tragwerk I gebracht und zu diesem bezüglich des Systemluftspaltes 10 des Zählers festgelegt, wobei die Stift-Schlitzverbindung I3 eventuelle kleine Maßveränderungen zwischen Tragwerk I und Spannungskern 2 auf die Montage unwirksam macht. Durch Anziehen der Schrauben 22 wurde dann dies Ganze am Tragwerk I befestigt. Weiter wurde in der Werkinontage bei gelösten Schrauben I6 und 20 unter Zuhilfenahme der Verstiftung I4, 15 eine Grobeinstellung (etwa durch leichtes Anziehen der Schrauben I6) des Stromkernes 6 auf die Mittelquerebene des Triebsystems bewirkt, dann mittels der bekannten Luftspaltlehre der Stromkern 6 genau auf den Systemluftspalt eingestellt und durch die Schrauben I6 am Tragwerk I gesichert.
  • Hierauf wurden die Ringscheiben 21 an die Kanten I8 des Stromkerns 6 angelegt und durch Anziehen der Schrauben 20 in dieser Lage gesichert.
  • Bei der Werkmontage wurde also teils nach einer Grobeinstellung der Kernteile des Triebsystems eines Meßgerätes eine Voreinstellung der Kernteile auf den Systemluftspalt bewirkt. Soll nun eine Zwischendemontage im Laufe des Betriebes des Meßgerätes, beispielsweise für einen Spulenwechsel, erfolgen, so kann, wenn es sich um eine Reparatur am Stromkern 6 handelt, dieser nach Lösen und Herausnehmen der Schrauben 16 aus dem Gerät entfernt werden. Beim Wiedereinmontieren des Stromkernes 6 geben die Kanten I8 und Ringscheiben 2I, welch letztere unveränderlich am Tragwerk I fest blieben, dem Stromkern eine genaue Führung gegenüber dem Tragwerk 1, SO daß der Stromkern 6 zwangläufig in die Lage, in der er bei der Werkmontage am Tragwerk 1 voreingestellt wurde, zum Wiederbefestigen an dem Tragwerk mit den Schrauben I6 kommt, der Luftspalt 10 also ohne Einstellmanipulation wieder sein voreingestelltes Maß erhält.
  • Soll im Laufe des Betriebes eine Zwischendemontage am Spannungskern 2, 3, 5, II vorgenommen werden, beispielsweise zum Auswechseln der Spannungsspule 4, so wird durch Lösen der Schrauben 22 der Spannungskern 2, 3, 5, II vom Tragwerk I gelöst und aus dem Gerät herausgenommen. Dann werden die Sicherungsschrauben 30 entfernt und durch Ausheben der Löcher 27 der Federn 26 diese Verstiftungen gelöst, worauf der Polteil 1 1 mit seiner Traverse 23 von dem übrigen Teil des Spannungskernes (2, 3, 5) abgezogen werden kann. Nach Aufbringen der neuen Spannungsspule auf den einen oder anderen Teil des Spalmungskernmittelschenkels wird der Polteil 1 1 mit den Traversenenden 24 unter die Federn 26, die zusammen mit den Laschen im Moment eine offene Zwinge bilden, geschoben, bis die Verstiftungen 25, 27 einschnappen und damit der Polteil ii zu dem Teil 2, 3, 5 des Spannungskernes zwangläufig in die bei der Werkmontage voreingestellte Lage kommt. Durch Anziehen der Sicherungsschrauben 30, also Schließen der Zwingen 26, 29, wird dann der Polteil 11 zum anderen Spannungskernteil lagegesichert. Der ganze Spannungskern wird dann mittels der Verstiftungen I2, I3 an das Tragwerk I angelegt und mit den Schrauben 22 wieder daran festgeschraubt.
  • Bei diesem Anlegen stellen die Verstiftungen I2, 13 den Spannungskern zwangläufig auf die früher innegehabte Lage im Gerät ein, so daß ohne weiteres die voreingestellte Lage, d. h. der voreingestellte Systemspalt, erreicht wird.
  • Wie aus dem Beschriebenen hervorgeht, wird durch die neue Einrichtung die Montage und Zwischenmontage von elektrischen Meßgeräten erleichtert, indem besonders bei der Zwischenmontage keine Hilfsmittel wie eine Luftspaltlehre erforderlich sind und dieZwisdnmontage auch von weniger gesdultem Personal schnell und zuverlässig vorgenommen werden kann und nur eine Nacheichung erfordert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrizitätszähler mit einstellbaren Befestigungsmitteln für die Triebkerne, die es gestatten, die zwischen ihnen liegende Luftspaltbreite für die Triebscheibe durch gegenseitiges Aufeinanderzuverschieben der Kernpolflächen auf einen gewollten Wert einzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollage eines aus seinem Einbaugehäuse (I) herausnehmbaren Triebkernes (6) oder Teiles (11) eines Triebkernes auf dem Wege über Einrastmittel - insbesondere eine Paßausnehmung (I7) in einem Triebwerkskern (6) und eine dazugehörige Ringscheibe (2I) od. dgl. oder aber einen in ein Paßloch (27) einer Feder (26) einspringenden Stift (25) - festgelegt ist, die als solche - insbesondere durch Verstellen der mittels eines Schraubbolzens (I9) gehaltenen Ringscheibe (2I) bzw. Verschieben der mit einem Langloch versehenen, durch Schraubbolzen (28) gehaltenen Feder (26) - dem Einbaugehäuse (I) gegenüber lageveränderbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 371 999.
DEL13965A 1951-12-21 1952-11-25 Elektrizitaetszaehler mit einstellbaren Befestigungsmitteln fuer die Triebkerne Expired DE974579C (de)

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CH974579X 1951-12-21

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE371999C (de) * 1922-05-25 1923-03-23 Albert Lotz Verstrebung der Motoreisen bei Mehrphasenmessgeraeten nach dem Ferrarisschem Prinzip

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE371999C (de) * 1922-05-25 1923-03-23 Albert Lotz Verstrebung der Motoreisen bei Mehrphasenmessgeraeten nach dem Ferrarisschem Prinzip

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