DE974657C - Hydraulische Gleichwertregelung fuer Entnahme- und Doppelentnahme-Dampfturbinen - Google Patents

Hydraulische Gleichwertregelung fuer Entnahme- und Doppelentnahme-Dampfturbinen

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DE974657C
DE974657C DEV4149A DEV0004149A DE974657C DE 974657 C DE974657 C DE 974657C DE V4149 A DEV4149 A DE V4149A DE V0004149 A DEV0004149 A DE V0004149A DE 974657 C DE974657 C DE 974657C
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DE
Germany
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extraction
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steam
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DEV4149A
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Karl Speicher
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TURBINEN VEB
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GENERATOREN
TURBINEN VEB
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/345Control or safety-means particular thereto

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Hydraulische Gleichwertregelung für Entnahme- und Doppelentnahme-Dampfturbinen Die Erfindung betrifft eine hydraulische Gleichwertregelung für Entnahme- und Doppelentnahme-Dampfturbinen, bei der der Geschwindigkeitsregler und der bzw. die Druckregler den Druck der die Stellung der Regelventile beeinflussenden Flüssigkeitsstränge einstellen.
  • Unter einer Gleichwertregelung für Entnahme- und Doppelentnahme-Dampfturbinen versteht man eine Regelung, bei der der Entnahmedruck bei Leistungsänderungen und die Drehzahl bei Entnahmeänderungen nahezu auf gleichem Wert gehalten werden. Bei Parallelbetrieb mit einem Netz wird die Leistung gleichgehalten, wenn sich die Entnahme- oder Abdampfmenge ändert. Es ist bereits bekannt, bei Gestängeregelungen mehrere Regler und die Regelventile so miteinander zu verbinden, daß die nicht gewünschte Änderung der am Regelvorgang eigentlich nicht beteiligten Regelgröße unterbleibt und sie ihren gleichen Wert behält. Solche mechanischen Gleichwertregelungen sind mit Gestängereibung behaftet. Sie verlangen kräftige Regelorgane, wenn die Regelung empfindlich sein soll. Die bei ihnen vorhandenen vielen Drehpunkte ergeben einen beträchtlichen toten Gang, der in Verbindung mit Hebeldurchbiegungen zu übergroßen Hüben zwingt, wohingegen die Druckfühler nur verhältnismäßig kleine Hübe ergeben. Diese müssen wieder durch Zwischengestänge vergrößert werden, um das eigentliche Regelgestänge aussteuern zu können. Durch das Zwischengestänge entstehen aber wieder zusätzliche Reibung und zusätzliches Spiel, wodurch die Regelung im vergrößerten Maße unempfindlich und instabil wird. Die Verstellkraft des Fühlers sinkt dabei entsprechend dem umgekehrten Hubvergrößerungsverhältnis. Es ist dies ein weiterer Nachteil, den man mitunter durch Einschaltung eines Verstärkerrelais zu beseitigen sucht.
  • Man ist daher zu hydraulischen Gleichwertregelungen übergegangen. Bei ihnen wird die Gleichwertregelung dadurch erzielt, daß zwischen den Reglern und den Ventilgruppen Druckwandler eingeschaltet sind, die die von den Reglern unmittelbar gesteuerten Öldrücke entsprechend den Bedingungen der Gleichwertregelung umwandeln und Sekundärdrücke erzeugen, die auf die betreffenden Ventilgruppen wirken. Hierbei werden die notwendigen Ventilbewegungen qualitativ durch Anschluß aller Regler an jeden einzelnen Druckwandler erreicht, wobei deren Einflüsse sinngemäß summiert werden. Die notwendige quantitative Ventilbewegung wird durch entsprechende Bemessung der zur Aufnahme der von den Reglern gesteuerten Impulsdrücke an den Druckwandlern angebrachten gestuften Kolben erzielt.
  • Ein solcher Druckwandler macht die Regeleinrichtung wegen des Erfordernisses von Primär- und Sekundärdrücken und der daher erforderlichen großen Zahl von Rohrleitungen im Aufbau umständlich und teuer.
  • Um den Druckwandler entfallen zu lassen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die für jede Regelventilgruppe (Hochdruck-, Mitteldruck- und gegebenenfalls Niederdruckventile) gesondert vorgesehenen Flüssigkeitsstränge mit von allen Reglern direkt gesteuerten Ablauföffnungen zu versehen und den Vordruck, die Zulaufblenden und die Größen der rechteckigen Ablauföffnungen so zu wählen, daß zwischen der Hubänderung irgendeines der Regler und der durch ihn jeweils bewirkten Druckänderung in jedem einzelnen Flüssigkeitsstrang ein lineares Verhältnis besteht, und außerdem das Größenverhältnis der Ablauföffnungen und die Wirkungsrichtungen der Regler auf die zur Erfüllung der Gleichwertbedingungen erforderlichen bekannten Druckverhältnisse in den Flüssigkeitssträngen abzustimmen.
  • Erläuternd wird hierzu noch bemerkt, daß das lineare Verhältnis zwischen der Hubänderung irgendeines der Regler und der durch ihn jeweils bewirkten Druckänderung in jedem Flüssigkeitsstrang für die Dauer der Hubänderung eines anderen Reglers unterbrochen wird, um dann auf einer Linie anderen Druckes fortgesetzt zu werden. Das bedeutet, daß die wirksame gesonderte Ablauffläche jedes Flüssigkeitsstranges unabhängig davon, durch. welchen Regler jeweils eine Änderung des gesonderten Ablaufquerschnittes bewirkt wird, in einem linearen Verhältnis zu der hierdurch erzielten Steuerdruckänderung steht.
  • Die Wirkung, die bei einer Gestängeregelung durch die verschiedenen Längenverhältnisse der von dem Regelorgan betätigten Gestängehebel erzielt wird, ist bei der hydraulischen Gleichwertregelung gemäß der Erfindung ersetzt durch eine entsprechende Bemessung (Breite mal Höhe) der rechteckig ausgebildeten, von den Reglern direkt gesteuerten Ablauföffnungen der Flüssigkeitsstränge der Regelventilgruppen.
  • In der Zeichnung sind drei hydraulische Gleichwertregelungen gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar in Abb. x für eine Anzapfturbine, in Abb. 2 für eine Doppelanzapfturbine, in Abb. 3 für eine Anzapf-Gegendruckturbine.
  • Die in Abb. i dargestellte Regelung besteht aus einem auf das Hochdruckdampfventil HD einwirkenden Flüssigkeitsstrang (vorzugsweise Ölstrang) St I und einem auf das Niederdruckventil ND einwirkenden Flüssigkeitsstrang St II. Beide Flüssigkeitsstränge werden über je eine Blende BI mit Öl konstanten Vordruckes gespeist. Der HD-Flüssigkeitsstrang St I hat die beim gezeigten Beispiel in Zylindern Z I und Z II vorgesehenen Abläufe B und D und der ND-Flüssigkeitsstrang die Abläufe A und C. Der vom Drehzahlregler DR betätigte Schieber SR verändert die Größe der Abläufe A und B, während der Schieber SE, der vom Entnahmedruckregler ER betätigt wird, die Größe der Abläufe C und D verändert. Infolge der sich einstellenden Druckdifferenzen in den Flüssigkeitssträngen werden die federbelasteten Kolben KH bzw. KN entsprechend verschoben. Diese bringen über einen HD-Servomotor bzw. ND-Servomotor die Dampfventile HD und ND in die dem Steuerimpuls entsprechende Stellung.
  • Die Wirkungsweise dieser Regelungseinrichtung ist wie folgt: Die Maschine gebe eine bestimmte mechanische Leistung ab. Außerdem werde eine bestimmte Dampfmenge entnommen. Sinkt z. B. der Entnahmedampfdruck infolge vergrößerten Verbrauchs, dann zieht der Entnahmeregler ER den Schieber SE nach oben. Dadurch werden der Ablauf C vergrößert und der Ablauf D verkleinert. Dies hat zur Folge, daß der Druck im HD-Flüssigkeitsstrang St I steigt und die HD-Ventile geöffnet werden, so daß mehr Dampf in die Turbine treten kann. Gleichzeitig sinkt der Druck im ND-Flüssigkeitsstrang St II, so daß sich die ND-Ventile etwas schließen. Es strömt also jetzt mehr Dampf durch die Entnahmeleitung. Die mechanische Leistung ist gleichgeblieben, weil dem größeren Dampfdurchsatz des HD-Teiles der verkleinerte des ND-Teiles gegenübersteht. - Steigt dagegen der Entnahmedruck, dann arbeitet die Regelung umgekehrt.-Ändert sich bei gleichbleibendem Entnahmedampfverbrauch die mechanische Leistung, dann wird vom Drehzahlregler DR der Schieber SR verschoben, so daß die Abläufe A und B entweder bei sinkender Last beide vergrößert oder bei steigender Last beide verkleinert werden. Dadurch sinken oder steigen die Flüssigkeitsdrücke beider Flüssigkeitsstränge, weshalb die HD- und ND-Ventile gleichsinnig zu- oder aufmachen. Es werden in jedem Ventil gleiche Dampfmengen ab- oder zugeschaltet, wodurch die Entnahmemenge gleichbleibt.
  • Die in Abb. 2 dargestellte hydraulische Gleichwertregelungseinrichtung für eine Doppelanzapfturbine unterscheidet sich von der Regelungseinrichtung nach Abb. i dadurch, daß ein zusätzlicher, dritter Flüssigkeitsstrang und zwei Entnahmedruckregler vorgesehen sind, die auf die drei Flüssigkeitsstränge einwirken. Der Flüssigkeitsstrang St I wirkt auf das Hochdruckventil HD, der Flüssigkeitsstrang St II auf das Mitteldruckventil MD und der Flüssigkeitsstrang St III auf das Niederdruckventil ND. Die Flüssigkeitsstränge werden über Blenden BI mit Flüssigkeit bzw. Öl konstanten Druckes versorgt.
  • Der Drehzahlregler DR und die EntnahmereglerER I und ER 1I betätigen je einen Kolbenschieber SR bzw. SU oder SE, der die Größe der Ablauföffnungen seines Steuerzylinders mehr oder weniger verändert. Jeder Schieberstellung entspricht ein bestimmter Flüssigkeitsdruck in den Flüssigkeitssträngen. jeder Flüssigkeitsstrang steht mit einem federbelasteten Kolben KH bzw. KM oder KN in Verbindung, der über einen der besseren Übersicht wegen nicht gezeichneten Servomotor das zu dem entsprechenden Flüssigkeitsstrang gehörende Ventil betätigt.
  • Die in Abb. 2 dargestellte hydraulische Gleichwertregelung für Doppelanzapfturbinen arbeitet wie folgt: Die Turbine gebe außer einer bestimmten mechanischen Leistung die Dampfmengen D i und D 2 ab; steigt die Leistung, dann verschiebt der Drehzahlregler DR den Schieber SR, so daß die Abläufe A, B und C kleiner werden. Es entsteht dadurch in allen Flüssigkeitssträngen St I, St II, St III eine bestimmte Druckzunahme, wodurch von jedem der drei Dampfventile, die einen der Volumenzunahme entsprechenden unterschiedlichen Durchmesser aufweisen, eine gleiche Dampfmenge zugeschaltet wird. Sinkt die Leistung, dann werden gleiche Mengen abgeschaltet. Die Entnahmedampfmengen D i und D 2 bleiben dabei konstant. Steigt der Verbrauch D i, dann sinkt der Dampfdruck, wodurch der Entnahmeregler ER I den Schieber SU nach oben zieht und die Abläufe G und H vergrößert, das Fenster J aber verkleinert. Der steigende Flüssigkeitsdruck im HD-Flüssigkeitsstrang St I öffnet deshalb die HD-Dampfventile, während durch den sinkenden Flüssigkeitsdruck in den MD-und ND-Strängen St II und St III die Mitteldruck-und Niederdruck-Dampfventile etwas geschlossen werden. Dadurch bleiben die mechanische Leistung und die Entnahmemenge D 2 konstant, während die Entnahmedampfmenge D i entsprechend der Dampfanforderung vergrößert wird.
  • Wird die Entnahmedampfmenge D 2 vergrößert, dann zieht der Entnahmeregler ER II durch den sinkenden Dampfdruck den Schieber SE nach oben. Die Abläufe E und F werden dadurch verkleinert und der Ablauf D vergrößert. In den HD- und MD-Flüssigkeitssträngen St I und St II steigt dadurch der Flüssigkeitsdruck, während er im ND-Flüssigkeitsstrang St III fällt. Es öffnen sich also die HD- und MD-Dampfventile, während die ND-Dampfventile etwas schließen. Die mechanische Leistung und die Entnahmedampfmenge Z) i bleiben dabei konstant, während die Entnahmedampfmenge D 2 entsprechend der Dampfanforderung vergrößert wird.
  • Werden die Entnahmedampfmengen verkleinert, dann arbeitet die Regelung im umgekehrten Sinne. Die in Abb. 3 dargestellte hydraulische Gleichwertregelungseinrichtung für eine Anzapfgegendruckturbine besteht aus einem die Einstellung des nicht dargestellten Hochdruckventils über den Hochdruckventil-Stellmotor HDS veranlassenden Flüssigkeitsstrang St I und einem getrennt von diesem angeordneten, die Einstellung des nicht dargestellten Niederdruckventils über den Niederdruckventil-Stellmotor NDS veranlassenden Flüssigkeitsstrang St II. Beide Flüssigkeitsstränge werden über je eine BlendeBl mit Öl konstanten Vordruckes gespeist. Der Druck des die Einstellung des Hochdruckventil-Stellmotors HDS veranlassenden Flüssigkeitsstranges St I wird von dem Drehzahlregler DR, dem Entnahmedruckregler ER und dem Gegendruckregler GR beeinflußt, während der Druck des die Einstellung des Niederdruckventil-Stellmotors NDS veranlassenden Flüssigkeitsstranges St II von dem Drehzahlregler DR und dem Gegendruckregler GR gesteuert wird. Zur Umwandlung der Steuerdrücke in Bewegung dienen die federbelasteten Kolben KH und KN, die entsprechend der auf ihnen lastenden Öldrücke die Steuerschieber des Hochdruckventil-StellmotorsHDS bzw. des Niederdruckventil-Stellmotors NDS einstellen.
  • Anzapfgegendruckturbinen geben eine dem Dampfdurchsatz entsprechende Leistung ab. Deshalb steht der Drehzahlregler - ist die Turbine im Betrieb - in Vollaststellung, wodurch die Abläufe A und B verschlossen sind. Steigt z. B. infolge verringerten Verbrauches der Gegendruck, dann verschiebt der Gegendruckregler GR den Steuerschieber SG so, daß die Ablauffenster D und E größer werden, wodurch eine Druckabsenkung in den beiden Steuerkreisen entsteht. Die beiden Kolben KH und KN schließen dadurch über die Stellmotoren HDS und NDS die Hochdruck-und Niederdruckventile so weit, bis die gewünschte Gegendruckmenge erreicht ist. Dabei bleibt die von der Maschine gelieferte Entnahmedampfmenge gleich, weil durch die erfindungsgemäße Schaffung eines linearen Verhältnisses zwischen der Hubänderung irgendeines der Regler und der durch ihn jeweils bewirkten Druckänderung in jedem einzelnen Flüssigkeitsstrang und durch die Abstimmung des Größenverhältnisses der rechteckigen Ablauföffnungen und der Wirkungsrichtungen der Regler die zur Erfüllung der Gleichwertbedingungen erforderlichen Druckverhältnisse in den Flüssigkeitssträngen geschaffen werden.
  • Steigt infolge verringerten Verbrauches der Entnahmedruck, dann verschiebt der Entnahmeregler ER den Steuerschieber SE nach unten, wodurch das Ablauffenster C vergrößert wird und der Steuerdruck im Hochdruckkreis sinkt. Dadurch schließt der Kolben KH über den Hochdruckstellmotor HDS die Ventile so weit, bis die gewünschte Entnahmemenge erreicht ist. Sinkt bei stärkerem Verbrauch der Entnahme-oder der Gegendruck, dann wiederholen sich die Vorgänge im umgekehrten Sinne. Steigt aus irgendeinem Grunde die Drehzahl der Maschine - z. B. durch plötzliche Entlastung -, dann gibt der Steuerschieber SR, durch den Drehzahlregler DR nach oben bewegt, die Ablauffenster A und B frei, wodurch in beiden Kreisläufen die Leerlaufdrücke entstehen und die Ventile schließen.
  • Im Normalfalle steht der Drehzahlregler in der Vollast-Endlage, da die Anzapf-Gegendruckturbine, wie oben schon erwähnt, nur die dem Dampfdurchsatz entsprechende Leistung abgeben soll.
  • Es ist deshalb grundsätzlich möglich, auf den Drehzahlregler DR ganz zu verzichten, da er doch nur als Sicherheitsregler arbeitet. Der Steuerschieber SR wäre dann von Hand zu betätigen (synchronisieren). Gleichzeitig müßte ein zweiter Sicherheitsregler eingebaut werden, der ebenfalls auf den Steuerschieber SR wirkt und bei steigender Drehzahl (4 bis 504) den Steueröldruck absenkt. Mit einer derart vereinfachten Anordnung ist aber nur der reine Anzapf-Gegendruckbetrieb möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Hydraulische Gleichwertregelung für Entnahme- und Doppelentnahme-Dampfturbinen, bei der der Geschwindigkeitsregler und der bzw, die Druckregler den Druck der die Stellung der Regelventile beeinflussenden Flüssigkeitsstränge einstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die für jede Regelventilgruppe [Hochdruck- (HD), Mitteldruck-(MD) und gegebenenfalls Niederdruckventile (ND)] gesondert vorgesehenen Flüssigkeitsstränge (St I, St TI und St III) von allen Reglern (ER I, ER TI und DR) direkt gesteuerte Ablauföffnungen (A bis J) haben und der Vordruck, die Zulaufblenden und die Größen der rechteckigen Ablauföffnungen so gewählt sind, daß zwischen der Hubänderung irgendeines der Regler und der dusch ihn jeweils bewirkten Druckänderung in jedem einzelnen Flüssigkeitsstrang ein lineares Verhältnis besteht, und daß das Größenverhältnis der Ablauföffnungen und die Wirkungsrichtungen der Regler auf die zur Erfüllung der Gleichwertbedingungen erforderlichen bekannten Druckverhältnisse in den Flüssigkeitssträngen abgestimmt sind.
  2. 2. Hydraulische Regelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Entnahme-Gegendruckdampfturbine der Entnahmeregler nur den die Hochdruckventile steuernden Flüssigkeitsstrang beeinflußt. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 222 o26; Brown Boveri Mitteilungen, 1946, S. 234 bis 239; 1941, S. 362 bis 365; Danninger, »Die Dampfturbinenregelung«, München-Berlin, 1934 S. 53; S t o d o 1 a, »Dampf- und Gasturbinen«, Berlin, 1922, S.717.
DEV4149A 1951-12-23 1951-12-23 Hydraulische Gleichwertregelung fuer Entnahme- und Doppelentnahme-Dampfturbinen Expired DE974657C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH222026A (de) * 1941-03-04 1942-06-30 Bbc Brown Boveri & Cie Steuerungseinrichtung für Ein- und Mehrfach-Entnahmedampfturbinen, Entnahme-Mehrdruck- und Mehrdruckdampfturbinen, die durch Druckflüssigkeit betrieben wird.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH222026A (de) * 1941-03-04 1942-06-30 Bbc Brown Boveri & Cie Steuerungseinrichtung für Ein- und Mehrfach-Entnahmedampfturbinen, Entnahme-Mehrdruck- und Mehrdruckdampfturbinen, die durch Druckflüssigkeit betrieben wird.

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