DE974890C - Laufbildwerfer mit einem Objektivtraeger - Google Patents

Laufbildwerfer mit einem Objektivtraeger

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DE974890C
DE974890C DEB28845A DEB0028845A DE974890C DE 974890 C DE974890 C DE 974890C DE B28845 A DEB28845 A DE B28845A DE B0028845 A DEB0028845 A DE B0028845A DE 974890 C DE974890 C DE 974890C
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DE
Germany
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motion picture
lens
holder
picture projector
projector according
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Expired
Application number
DEB28845A
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English (en)
Inventor
Karl Veit
Christian Wacker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Bauer GmbH
Original Assignee
Eugen Bauer GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Laufbildwerfer mit einem Objektivträger, der einen Halter für auswechselbare, verschiedenartige und grob verstellbare Objektive enthaltende Objektiveinheiten und in Richtung der optischen Achse wirksame Feineinstellmittel für diese trägt.
Verschiedene Objektiveinheiten müssen verwendet werden wegen der verschiedenen üblichen Vorführverfahren, z. B. Cinemascope und Normalfilm,
ίο die auch während einer Filmvorstellung wechseln können.
Es ist bekannt, jede Objektiveinheit an zwei Bunden jeweils mit Hilfe von paarweise zangenartig zusammengespannten Bügeln aufzunehmen, wobei zwei Paßflächen jedes Bundes die Objektiveinheit zentrieren. Die Bügelpaare sitzen an einem Halter, der auf einer axial verschiebbaren Welle gelagert ist. Zum Festlegen der Drehlage muß ein Anschlag der Objektiveinheit in einen Haken des Trägers einge-
ao schwenkt werden. Axial ist die Einheit mit Hilfe von zwei an ihren Enden befindlichen Bunden festgelegt, die von der Außenseite gegen die Bügel anliegen sollen.
Beim Einlegen der Objektiveinheiten müssen Schrauben betätigt und Bügel umgeklappt werden, as und man muß die Einheiten frei und in möglichst genau richtiger Längslage auf die Paßflächen der unteren Bügel auflegen, da sie beim Auflegen auf einen Flansch herabrutschen und die Paßflächen beschädigen könnten. Der Vorführer muß daher die oft verhältnismäßig schweren Einheiten frei vor sich in der Nähe des Gerätegehäuses halten und vorsichtig absetzen. Die Entfernung vom Bildfenster hängt davon ab, wie genau die Paßflächen der Flansche und die Außenflächen der Bügel bearbeitet sind. Auf jeden Fall verursachen diese Flächen, die zudem wegen ihrer Form und Lage schwer zu bearbeiten sind, unverhältnismäßig hohe Kosten.
Die Handhabung dieser Einrichtung ist umständlich und zeitraubend, insbesondere auch, weil nach
109 582/18
jedem Auswechseln einer Objektiveinheit wieder neu unter Beobachten der Leinwand scharf eingestellt werden muß. Daher ist es nicht möglich, Objektiveinheiten während eines Vorführprogramms, z. B. zwischen Wochenschau und Hauptfilm, so rasch auszuwechseln, daß es die Zuschauer nicht bemerken.
Es ist auch bekannt, die Objektiveinheiten in einer Wanne aufzunehmen und mit einem Spannband festzuhalten. Auch diese Einrichtung erfordert eine gewisse Geschicklichkeit des Vorführers, da das Spannband nach Lösen einer Mutter aufgeklappt und hochgehalten werden und die Objektiveinheit zwischen dieses und die Wanne der Länge nach eingeschoben werden muß. Maßnahmen zum Festlegen der Objektiveinheiten in Längs- und Drehrichtung gegenüber der Wanne sind dabei nicht vorgesehen, so daß nach jedem Auswechseln das Objektiv neu fein eingestellt werden muß. Insbeao sondere bei nicht rotationssymmetrischen Objektiven (Anamorphoten) ist dieses Einstellen zeitraubend, so daß wiederum kein rasches Auswechseln möglich ist. Zwar ist eine in Richtung der optischen Achse wirksame Feineinstellvorrichtung vorgesehen, die mit Hilfe eines Schraubtriebs über Hebel an der Wanne angreift; sie kann das Auswechseln aber nicht wesentlich abkürzen, da eine feste, stets wiederkehrende Beziehung zwischen den Objektiveinheiten und der Wanne fehlt.
Es ist auch bekannt, ein Objektiv in eine Hülse der Länge nach hineinzuschieben und durch einen von einer Schraube angezogenen Klemmkeil zu befestigen. Dabei kann aber die axiale Lage des Objektivs in unkontrollierbarer Weise verändert werden, und die Klemmkraft kann zu einer exzentrischen Lage oder Verformung des Objektivs führen. Auch ist dabei kein rasches Auswechseln möglich; weiter kann das Objektiv nicht beim Filmeinlegen ohne Verändern seiner Einstellung vom FiImfenster entfernt werden.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß der Halter mit quer zur optischen Achse der Objektive stehenden, die Objektiveinheiten in axialer Richtung festlegenden Gleit-♦5 führungen und mit einer Anschlagfläche versehen ist, welche die Bewegung der auf die Gleitführungen aufgesetzten Objektiveinheiten in radialer Richtung begrenzt, und daß der Halter in dem Objektivträger des Bildwerfergehäuses unabhängig von seiner die Filmtür freigebenden Bewegung durch eine Feineinstellvorrichtung parallel zur optischen Achse verschiebbar ist.
Bei einem Bildwerfer mit diesen Merkmalen kann der Vorführer die einzusetzende Objektiveinheit bequem von der Seite her an das Gerät heranbringen und kann sie, selbst wenn sie schwer ist, leicht auf die querliegenden Führungen aufgleiten lassen. Nach Auftreffen auf die Anschlagfläche ist die Einheit in ihrem Halter eindeutig und in stets wiederholbarer Lage nach allen Richtungen festgelegt. Jeder Einheit entspricht daher eine ein für allemal bestimmte Lage der Feineinstellvorrichtung, bei welcher das Objektiv scharf abbildet; diese kann mit einem einzigen Handgriff hergestellt werden. So lassen sich die verschiedenen Objektiveinheiten rasch und vom Publikum unbemerkt gegeneinander auswechseln.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen Teilschnitt nach III-III der Fig. 2. An das Gehäuse 1 eines Laufbildwerfers ist ein Arm 2 angelenkt. Er trägt an seiner Unterseite einen zum Schwenken des Armes dienenden Handgriff 3. Durch das freie, nach oben gebogene Ende des Armes 2 ist ein Tragbolzen 4 gesteckt; er ist mit Schrauben 5 befestigt. Parallel zu diesem Tragbolzen geht eine Bohrung 6 durch den Arm 2.
Der Tragbolzen 4 hat zwei zylindrische Flächen 7 und 8 und ein Gewinde 9. Auf die Fläche 8 ist eine Buchse 10 geschoben. Ihr innerer Rand 11 ist kegelig und bildet ein zentrierendes Widerlager für eine Feder 12, die um den Tragbolzen 4 herum angeordnet ist und sich mit ihrem anderen Ende gegen einen Absatz 13 dieses Bolzens stützt. An diesem Absatz ist ebenfalls ein zentrierender Kegel angebracht.
Auf die Buchse 10 und die Fläche 7 ist ein Tragkörper 14 aufgesetzt. Er ist durch einen Gewindestift 15 mit der Buchse 10 verbunden. Die Feder 12 sucht die Buchse 10 und damit den Tragkörper 14 zu dem Gewinde 9 hinzuschieben, auf dieses ist jedoch eine Mutter 16 geschraubt, die diese Bewegung begrenzt. Sie trägt an ihrem Umfang eine Skala 17; dieser gegenüber ist eine Marke 18 an dem Tragkörper 14 angebracht.
Auf der dem Gewinde 9 entgegengesetzten Fläche 7 sind Marken 19 in den Tragbolzen 4 geschnitten. Ihnen ist eine Ablesemarke 20 zugeordnet, die in Form einer Ausnehmung in den Tragkörper 14 eingearbeitet ist.
Die genannten Teile 7 bis 20 bilden die Objektiv-Feineinstellung des Lauf bildwerf ers. Die Lage der Einstellung kann an der Skala 17 und den Marken 19 genau abgelesen werden. Das Tragteil 14 ist so ausgebildet, daß es die ganze Feineinstellung umschließt. Es enthält außerdem noch einen Bolzen 21, der mit Hilfe einer Schraube 22 in dem Tragteil 14 festgehalten ist und durch die Bohrung 6 geht. Das Tragteil ist so umdrehbar, aber leicht verschiebbar gehalten.
Auf der dem Vorführer zugewandten Seite endet das Tragteil mit einer Paßfläche 23. Aus dieser Fläche ragen zwei Paßstifte 24 und 25 und ein Schraubenbolzen 26. Dieser Bolzen trägt eine Kiemmutter 27.
Ein nicht im einzelnen dargestellter Linsensatz eines Objektivs ist in einer Fassung 28 untergebracht. Diese Fassung steckt zusammen mit einer Fassung 29 eines zweiten Linsensatzes in einer iao Hülse 30. Beide Fassungen sind darin mit Schrauben 31 und 32 festgeklemmt. In die Hülse sind zu diesem Zweck ein nicht dargestellter Längsschlitz und ein Querschlitz 33 eingearbeitet.
Die Hülse 30 ist ihrerseits in einem Gehäuse 34, das einen Schlitz 35 hat, mit Hilfe von Schrauben
2,6 festgeklemmt. Das Gehäuse 34 hat einen flanschartigen Ansatz 36, der auf die Paßstifte 24 und 25 passende Bohrungen 38 und 39 und eine weitere Bohrung 40 für den Schraubenbolzen 26 hat. Die Innenseite des Ansatzes 37 paßt auf die Paßfläche23. Die beschriebenen Teile 28 bis 40 bilden zusammen eine Objektiveinheit. Das in ihr enthaltene Objektiv ist im dargestellten Beispiel für eineWeitwinkelprojektion bestimmt.
Dem Laufbildwerfer sind noch weitere Objektiveinheiten zugeordnet. Sie enthalten Objektive für andere Projektionsverfahren, z. B. für normale Projektion oder für einen Bildwurf, bei dem das Bild gedreht werden muß. Alle Objektiveinheiten haben die gleichen Gehäuse 34 mit dem Ansatz 37; es können auch gleiche Hülsen 30 verwendet sein.
Um eine Objektiveinheit benutzen zu können, müssen zunächst die Fassungen in den Hülsen 30 zueinander justiert und festgeklemmt werden. Dann wird die Objektiveinheit am Bildwerfer befestigt: Die Klemmschraube 2j wird weggenommen, der Flansch 37 auf die Paßstifte 24 und 25 und über den Schraubenbolzen 26 geschoben, dann der Flansch mit der Klemmschraube an die Paßfläche 23 gedrückt.
Die Objektiveinheit wird dann grob eingestellt, indem die Hülse 30 in dem Gehäuse 34 zurechtgeschoben und festgeklemmt wird, darauf wird die Feineinstellung mit Hilfe der Mutter 16 betätigt, bis das projizierte Bild scharf ist. Die Stellung der Skala 17 und der Marken 19 wird im Gedächnis oder schriftlich festgehalten.
Nunmehr kann die Objektiveinheit wieder abgenommen und derselbe Vorgang mit einer anderen Einheit wiederholt werden. Auch bei ihr werden die Anzeigewerte der Feineinstellung festgehalten.
Sollen nun Filme nach verschiedenen Verfahren vorgeführt werden, so brauchen nur die zugehörige Objektiveinheit an das Halteteil 14 angefügt und die festgehaltenen Werte der Feineinstellung eingestellt zu werden. Danach erst wird der Projektionsstrahl -freigegeben, er entwirft sofort ein scharfes Bild auf der Leinwand. So kann rasch und von den Zuschauern unbemerkt das A^orführverfahren gewechselt werden.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Laufbildwerfer mit einem Objektivträger, der einen Halter für auswechselbare, verschiedenartige und grob verstellbare Objektive enthaltende Objektiveinheiten und in Richtung der optischen Achse wirksame Feineinstellmittel für diese trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (14) mit quer zur optischen Achse der Objektive stehenden, die Objektiveinheiten (28 bis
    37) in axialer Richtung. festlegenden Gleitführungen (24, 25) und mit einer Anschlagfläche (23) versehen ist, welche die Bewegung der auf die Gleitführungen aufgesetzten Objektiveinheiten in radialer Richtung begrenzt, und daß der Halter (14) in dem Objektivträger (2) des Bildwerfergehäuses (1) unabhängig von seiner die Filmtür freigebenden Bewegung durch eine Feineinstellvorrichtung (9, 16) parallel zur optischen Achse verschiebbar ist.
  2. 2. Laufbildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführungen aus zwei parallelen Paßstiften (24, 25) bestehen, die senkrecht aus der Anschlagfläche (23) hervorragen.
  3. 3. Laufbildwerfer nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (34) der Objektiveinheiten mit einem flanschartigen Fortsatz (37) versehen und daß an dem Halter (14) Mittel zum Andrücken des Fortsatzes (37) der jeweils eingesetzten Objektiveinheit gegen die Anschlagfläche (23) vorgesehen sind.
  4. 4. Laufbildwerfer nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen im Halter (14) befestigten, den Flansch (37) der aufgesetzten Objektiveinheit durchdringenden Bolzen (26) mit Klemmstück, insbesondere mit Kiemmutter (27).
  5. 5. Laufbildwerfer nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feineinstellvorrichtung aus einem Schraubtrieb besteht mit einem Einstellglied (16) und dessen Längs- und Drehbewegungen größenmäßig anzeigenden Skalen (17, 19) und Ablesemarken (18,20).
  6. 6. Laufbildwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubtrieb aus einer Mutter (16) besteht, die an ihrem Umfang eine Teilung (17) trägt, und ferner aus einem mit dem Gehäuse (1) des Laufbildgeräts fest verbundenen Gewindebolzen (4,9), auf den der Halter (14) für die Objektiveinheiten (28 bis 37) verschiebbar gelagert ist, der durch eine Feder (12) gegen die Mutter (16) gedrückt wird und an der von der Mutter abgewendeten Seite eine Ablesemarke (20) für eine auf dem Schraubenbolzen befindliche Längsskala (19) trägt.
  7. 7. Laufbildwerfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (4, 9) zwei Lagerflächen (7, 8) für den verschiebbaren Objektivhalter (14) hat und daß an diesem (14) ein zu dem Gewindebolzen (4, 9) paralleler Bolzen (21) befestigt ist, der in einer Gleitführung (6) des Obiektivträgers (2) geführt ist.
  8. 8. Laufbildwerfer nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der den Objektivhalter (14) und die Feineinstellvorrichtung (9, 16) tragende Objektivträger (2) schwenkbar an dem Gehäuse (1) des Laufbildwerfers befestigt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 579 131, 619963; deutsche Patentanmeldung Z 1487 IXa/57 a 0De"
    kanntgemacht am 7. 2. 1952);
    britische Patentschrift Nr. 614474;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 506 948, 2 380 829,
    2000090; Montage- und Betriebsvorschrift für Ernemann X
    der Zeiss-Ikon AG., September 1952.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 109 582/18 5.61
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