DE974901C - Bohrhammerstuetze - Google Patents

Bohrhammerstuetze

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Publication number
DE974901C
DE974901C DEB12524A DEB0012524A DE974901C DE 974901 C DE974901 C DE 974901C DE B12524 A DEB12524 A DE B12524A DE B0012524 A DEB0012524 A DE B0012524A DE 974901 C DE974901 C DE 974901C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
piston
outer cylinder
inner cylinder
support
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Expired
Application number
DEB12524A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Ing Glueckstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Boehler and Co AG
Original Assignee
Gebrueder Boehler and Co AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Boehler and Co AG filed Critical Gebrueder Boehler and Co AG
Application granted granted Critical
Publication of DE974901C publication Critical patent/DE974901C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
    • E21B19/086—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with a fluid-actuated cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 31. MAI 1961
B 12524 VII5 b BIBiIOTHEK
DES DEUTSCHEN
PATEIITASITES
Bohrhammerstütze
Beim Bohren von Sprenglöchern im Fels muß der Bohrhammer in der Bohrachse geradlinig und entsprechend dem Bohrfortschritt in der Bohrrichtung bewegt werden. Um diese Arbeit zu erleichtern, werden Bohrhammerstützen verwendet, deren Länge mit Hilfe eines Preßluftkolbens verändert werden kann. Das Gewicht und die Rückstoßkräfte des Bohrhammers werden hierbei von dem preßluftbelasteten Kolben der Bohrhammerstütze aufgenommen. Wenn sich dabei der Bohrhammer jedoch nicht genau in der Bohrlochachse vorwärts bewegt, entstehen wellenförmige Bohrlöcher, wodurch Bohrerbrüche hervorgerufen werden und das Ausziehen der Bohrer aus den Bohrlöchern erschwert oder sogar unmöglich gemacht wird.
Es sind Bohrhammerstützen bekannt, bei welchen der Hammer an einem Zylinder einer Preßluftspannsäule angeordnet ist (USA.-Patentschriften 2296817, 2296819). Hierbei sind die zum Ausfahren der Spannsäule wirkenden Drücke mit den Preßluftdrücken zur Verschiebung des Stützzylinders des Bohrhammers in einer gegenseitigen Abhängigkeit, so daß das Gerät kompliziert ist.
DieUSA.-Patentschrift 2296817 beschreibt noch überdies eine Stütze, deren ineinandergeschobene Zylinder mittels Preßluftdruck zwischen Sohle und
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Decke geklemmt sind, wobei die Preßluft zu den Zylindern durch einen Ringraum zwischen den beiden Zylindermänteln zu- bzw. abgeleitet wird.
Es sind auch Spannsäulen bekannt, die an sich funktionsmäßig den Bohrhammerstützen nahestehen und bei welchen die unterteilten Räume des Zylinders durch eine axiale Bohrung der alle Räume durchsetzenden Bohrstange in Verbindung stehen.
ίο Bei allen bekannten Bohrhammerstützen ist es trotz Verwendung möglichst empfindlicher Regelventile sehr schwer, den Stützdruck so genau einzustellen, daß die Bohrhammerstütze jeweils die gewünschte Stützhöhe genau einhält und dadurch das Bohren von wellenförmigen Bohrlöchern vermeidet.
Die Bohrhammerstütze, in deren Zylinder ein als Kolben ausgebildeter Zylinder und in diesem ein mit dem Außenzylinder durch eine Kolbenstange verbundener Kolben angeordnet ist, wobei zwischen dem Innenzylinder und dem Außenzylinder ein enger, die durch den Kolben verdrängte Luft drosselnder Spalt besteht, hat gemäß der Erfindung folgende Merkmale:
2^ a) daß die am Kopfende den Bohrhammer tragende Stütze nur eine Luftzuführung c besitzt;
b) der Spalt t zwischen Außenzylinder g und Innenzylinder h ist am unteren Ende des Außenzylinders ständig mit der Außenluft
verbunden;
c) der Kolben m des Innenzylinders h ist über die Kolbenstange r mit dem Kopf e des Außenzylinders g verbunden;
d) der Innenzylinder raum y und der Außenzylinderraum 3 sind durch eine durch den Kolben m und die Kolbenstange r hindurchgeführte Bohrung p sowie durch einen Verbindungskanal q miteinander verbunden;
e) im Innenzylinder h sind vor seinem oberen Ende den Drosselspalt t mit dem Innenraum / des Innenzylinders h verbindende Lufteintrittsbzw. Luftaustrittsöffnungen k vorgesehen.
Die genaue Einhaltung der Stützhöhe wird durch die dämpfende Wirkung der als Drossel wirkenden engen Ein- bzw. Ausströmöffnungen erreicht, durch die die ständig in die Stützzylinder einströmende Preßluft aus- oder einströmen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bohrhammerstütze dargestellt. Sie besteht aus zwei ineinandergeschobenen Zylindern g und h, von denen der innere Zylinder h an seinem Fußende einen Spieß α trägt, mit dem die Stütze im Boden verankert werden kann. Am äußeren Zylinder g ist ein Zapfen b angeordnet, auf dem der Bohrhammer aufgesetzt werden kann. Der äußere Zylinder g ist an seinem Fußende i offen. Vom Kopfende e dieses Zylinders reicht in den Zylinderraum ζ eine Kolbenstange r, die an ihrem
So Ende den Kolben m trägt. Die Kolbenstange und der Kolben besitzen eine axiale Bohrung p. Der innere Zylinder h besitzt nicht nur am Fußende eine Stirnfläche, sondern auch am Kopfende eine
Stirnfläche s, mit der der Zylinder einerseits dicht die Kolbenstange r umschließt und andererseits ebenfalls dicht an der Innenwand des äußeren Zylinders g anliegt und während des Aus- und Einziehens der Stütze gleitet. Die Stirnfläche s des Innenzylinders gleitet daher gleich einem Kolben im Außenzylinder.
Zwischen der Innenwand des Außenzylinders g und dem Mantel des Innenzylinders h besteht ein enger Spalt t, in dem die Bohrungen k im Mantel des Innenzylinders h münden. Die Preßluft aus der Leitung c wird dem Hammer über das Regulierventil d zugeführt und fließt durch die Bohrung p bis unter die Fläche / des Kolbens m in den Raum y. Ein Teil dieser Preßluft aus dem Kanal p fließt durch die Bohrung q in den Raum 3, über die Fläche η zwischen dem Kolben s und dem Kopf e des äußeren Zylinders g. Die in die Räume y und ζ einfließende Preßluft drückt die Stütze auseinander. Hierbei fließt die aus dem Innenraum / des inneren Zylinders verdrängte Luft durch die Bohrungen k und den Spalt zwischen Innen- und Außenzylinder bei i ins Freie.
Beim Einziehen der Stütze werden die Zylinderräume y und ζ über das Regulierventil entlüftet, während die Außenluft durch die Bohrungen k und den engen Spalt t zwischen Außen- und Innenzylinder in den Raum / gesaugt wird. Der Spalt zwischen Innen- und Außenzylinder ist so eng, daß er eine Drosselwirkung hervorruft und damit die Bewegungen der Stütze während des Aus- und Einfahrens dämpft. Dadurch ist es auch möglich, die Stützhöhe des Bohrhammers so fein zu regulieren, daß tatsächlich gerade Bohrlöcher erzielt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Bohrhammerstütze, in deren Zylinder ein als Kolben ausgebildeter Zylinder und in diesem ein mit dem Außenzylinder durch eine Kolbenstange verbundener Kolben angeordnet ist, wobei zwischen dem Innenzylinder und dem Außenzylinder ein enger, die durch den Kolben verdrängte Luft drosselnder Spalt besteht, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
    a) daß die am Kopfende den Bohrhammer tragende Stütze nur eine Luftzuführung (c) besitzt;
    b) der Spalt (i) zwischen Außenzylinder (g) und Innenzylinder QC) ist am unteren Ende n. des Außenzylinders ständig mit der Außenluft verbunden;
    c) der Kolben (m) des Innenzylinders Qi) ist über die Kolbenstange (r) mit dem Kopf
    (e) des Außenzylinders (g) verbunden;
    d) der Innenzylinderraum (3/) und der Außenzylinderraum (2) sind durch eine durch den Kolben (m) und die Kolbenstange (r) hindurchgeführte Bohrung (/>) sowie durch einen Verbindungskanal (q) miteinander verbunden;
    e) im Iniienzyliiider (h) sind vor seinem oberen Ende den Drosselspalt (i) mit dem Innenraum (/) des Innenzylinders Qi) verbindende Lufteintritts- bzw. Luftauslaßöffnungen (k) vorgesehen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 37 008, 403 852, 566;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 296 819, 2296817. 10
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 109 5S5/8 5.
DEB12524A 1948-05-24 1950-11-16 Bohrhammerstuetze Expired DE974901C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT974901X 1948-05-24

Publications (1)

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DE974901C true DE974901C (de) 1961-05-31

Family

ID=3683744

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB12524A Expired DE974901C (de) 1948-05-24 1950-11-16 Bohrhammerstuetze

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DE (1) DE974901C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193898B (de) * 1962-02-23 1965-06-03 Hermann Vetter Fa Bohrhammerstuetze

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE37008C (de) * b. GERDAU in Hamburg Hydraulische Bohrspritze
DE403852C (de) * 1923-04-14 1924-10-06 Hans Schoettler Stossende Aufbruchbohrmaschine
DE619566C (de) * 1934-06-10 1935-10-03 Flottmann Akt Ges Pressluftspannsaeulen fuer Bergwerksmaschinen
US2296817A (en) * 1939-11-16 1942-09-22 Sullivan Machinery Co Rock drill
US2296819A (en) * 1939-11-16 1942-09-22 Sullivan Machinery Co Rock drill

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