DE975032C - Kies- und Sandpumpe - Google Patents

Kies- und Sandpumpe

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DE975032C
DE975032C DESCH5287A DESC005287A DE975032C DE 975032 C DE975032 C DE 975032C DE SCH5287 A DESCH5287 A DE SCH5287A DE SC005287 A DESC005287 A DE SC005287A DE 975032 C DE975032 C DE 975032C
Authority
DE
Germany
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impeller
suction
housing
seal
water
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Expired
Application number
DESCH5287A
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Schreiner
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/16Sealings between pressure and suction sides
    • F04D29/165Sealings between pressure and suction sides especially adapted for liquid pumps
    • F04D29/167Sealings between pressure and suction sides especially adapted for liquid pumps of a centrifugal flow wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kies- und Sandpumpe Kreiselpumpen werden vielfach zum Saugbaggern benutzt. Sand und Kies werden dabei, mit Wasser gemischt, durch ein Saugrohr axial in das umlaufende Laufrad gesaugt und zwischen dessen Schaufeln radial nach außen gedrückt. Der Druck in der Druckzone der Pumpe drückt das geförderte Gut einerseits in die Druckleitung, andererseits aber auch in die Spalte zwischen Laufrad und Gehäuse nach der Saugzone zurück. Infolgedessen verschleißen die Gehäusewandungen und die Seitenscheiben des Laufrades an den Spalten besonders schnell und stark, weil sich der Kies oder Sand bei der Drehung des Laufrades zwischen den Wänden der Spalte reibt.
  • Zur Unterbindung des Spaltflusses hat man das Laufrad schon beidseitig geschlossen und eine Dichtung zwischen jeder Laufradwand und dem Gehäuse eingebaut. Diese Dichtungen haben sich aber nicht bewährt. Das Laufrad spielt nämlich beim Betrieb der Pumpe in axialer Richtung mehr oder weniger, weil die Druckverhältnisse beim Umlenken des geförderten Gutes aus der Axial- in die Radialrichtung unterschiedlich sind, so daß sich dabei auch die Spaltbreiten ändern. Durch Verschleiß tritt ebenfalls eine Verbreiterung und damit eine Änderung der Spaltbreiten ein. Die Dichtung zwischen jeder Laufradwand und dem Gehäuse ist dafür unzureichend.
  • Ferner sind Kreiselpumpen mit einem auf der Antriebs- und Saugseite axial abgedichteten Laufrad ohne Klarwasserspülung sowie Kreiselpumpen mit einer Klarwasserspülung zwischen Kreisel und Gehäuse, aber ohne Abdichtung des Laufrades bekannt.
  • Es ist ferner bekannt, das Laufrad in einem einstückigen Panzergehäuse anzuordnen, das das Laufrad ringförmig umschließt und das auf beiden Seiten des Laufrades anschließende, jedoch getrennte Verschleißscheiben aufweist. Bei dieser Kreiselpumpe wird auch schon auf der Saugseite und auf der Antriebsseite des Laufrades Klarwasser zwecks Spaltspülung unter Druck in die Spalträume zwischen dem Gehäuse und dem beidseitig geschlossenen Laufrad eingeführt. Dabei ist jedoch der nachteilige Spaltwasserfluß nicht vollständig vermieden, weil der saugseitige Spalt von dem Verbindungsschlitz zum Pumpendruckraum bis zu dem Verbindungsschlitz zum Pumpensaugstutzen frei durchläuft.
  • Bei einer anderen zur Förderung von sand- oder kieshaltigem Wasser bestimmten Kreiselpumpe mit Spaltspülung ist deren beidseitig geschlossenes Laufrad einerseits mit seinem auf der Saugseite befindlichen zylindrischen Saughals und andererseits mit seiner auf der Antriebsseite befindlichen Welle fest im Gehäuse gelagert. Das saugseitige und das antriebsseitige Lager dienen dabei als Einlaß für Spülwasser zum Freispülen der beidseitigen Spalträume zwischen Gehäuse und Laufradwand. Der Laufradhals ist dabei mit einer gegen seine Stirnfläche anliegenden Gummibuchse gedichtet. Diese Dichtung versagt aber mit der Zeit wegen der unvermeidlichen Axialschübe des Laufrades, die ein Eindringen von Sand zwischen die Dichtungsflächen und damit ihren baldigen Verschleiß herbeiführen.
  • Die Erfindung geht von einer Kreiselpumpe der zuletzt beschriebenen Art aus, bei der also das mit einem außen zylindrisch ausgebildeten Saughals versehene, beidseitig geschlossene Laufrad sowohl mit der Zylinderfläche des Saughalses als auch mit der Welle unempfindlich gegen axiale Verschiebungen dichtend gegen ringförmige Teile des Gehäuses, die hierbei durch zwei Lagerbüchsen gebildet werden, anliegt und durch Einleiten von Spülwasser auf der Druckseite dieser dichtend wirkenden ringförmigen Teile in die Spalte zwischen den Laufrad- und den Gehäusewänden ein Eindringen von kieshaltigem Wasser in diese Spalte verhindert.
  • Erfindungsgemäß wird bei der mit der zylindrischen Fläche des Saughalses des fliegend gelagerten Laufrades zusammenarbeitenden, als Doppehnanschettendichtung ausgebildeten Dichtung Spülwasser auch auf der Saugseite eingeführt, so daß ein Eindringen von kieshaltigem Wasser in den Spalt zwischen Saughals und Gehäuse und von dieser Seite zu der Dichtung ebenfalls verhindert wird.
  • Durch die Erfindung ergibt sich also eine gegenüber dem unvermeidlichen axialen Laufradspiel unempfindliche Spüleinrichtung, die gewährleistet, daß der saugseitige Spalt zwischen Gehäuse- und Laufradwand in seiner gesamten Ausdehnung mit Sicherheit von kies- oder sandhaltigem Wasser freigehalten wird, wobei die Doppelmanschettendichtung die beiden unter verschiedenen Drücken stehenden Spülströme getrennt voneinander hält.
  • Dabei ist aber zu erwähnen, daß es bei Baggerpumpen im Zusammenhang mit die Pumpenwelle umgebenden einseitigen Lippendichtungen bekannt ist, vor der Lippendichtung Spülwasser zuzuführen, das durch seinen Druck den Zutritt von kieshaltigem Wasser zu der Dichtung verhindert und die Lippendichtung fest gegen die Welle drückt. Auch sind fliegend gelagerte Laufräder bei Baggerpumpen bekannt und Doppelmanschettendichtungen bei solchen Pumpen bereits Gegenstand eines älteren Patents. Auf die Verwendung einer Doppelmanschettendichtung an sich, auch im Zusammenwirken mit der zylindrischen Außenfläche des Saughalses eines Pumpenlaufrades, wird daher kein Schutz beansprucht.
  • Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung. Es zeigt Fig. i einen Axialschnitt durch die Pumpe, Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt des in Fig. i mit A bezeichneten Teils.
  • Darin bedeutet .i das Laufrad, 2 die Saugbüchse an der Saugöffnung, 3 die darin sitzende Verschleißbüchse, q. den saugseitigen Gehäusedeckel, 5 den hartverchromten Verschleißring auf dem zylindrischen Laufradhals, 6 die Hutmanschetten um den Verschleißring und die Pumpenwelle, 7 die innerhalb der Hutmanschetten befindlichen Fettschmierringe, 8 den Fettanschluß für .die Hutmanschetten, g die Spülwasseranschlüsse, io die ungeteilten Spülwasserringkanäle, io' die nach dem Saugraurnl führenden Zweigkanäle, io" die nach dem Druckraum führenden Zweigkanäle, ii die Verschleißscheibe zwischen Laufradwand und Gehäusedeckel. - v Das Laufrad ist hiernach sowohl auf der Antriebsals auch auf der Saugseite in bekannter Weise axial durch Hutmanschetten io gegen das Spülwasser abgedichtet. Auf der Saugseite wird das Spülwasser erfindungsgemäß beiderseits der Doppelmanschettendichtung 6 zugeführt. Der eine Teil des Spülwassers strömt in bekannter Weise in den Spalt zwischen Gehäuse- und Laufradwand und der andere erfindungsgemäß in den Spalt zwischen Laufradstirnfläche und der Saugbüchse ein. Zur Erzielung einer zylindrischen Abdichtungsfläche ist der hartverchromte Verschleißring 5 auf den Laufradhals aufgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Kreiselpumpe für die Förderung von sand- oder kieshaltigem Wasser, deren mit einem außen zylindrisch ausgebildeten Saughals versehenes, beidseitig geschlossenes Laufrad sowohl mit der Zylinderfläche des Saughalses als auch mit der Welle unempfindlich gegen axiale Verschiebungen des Laufrades dichtend gegen ringförmige Teile des Gehäuses anliegt und bei der durch Einleiten von Spülwasser auf der Druckseite dieser ringförmigen Teile in die Spalte zwischen den Laufrad-und den Gehäusewänden ein Eindringen von kieshaltigem Wasser in diese Spalte verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ,bei der mit der zylindrischen Fläche (5) des Saughalses des fliegend gelagerten Laufrades (i) zusammenarbeitenden, in bekannter Weise als Doppelmanschettendichtung ausgebildeten Dichtung (6,7) Spülwasser auch auf der Saugseite eingeführt wird, so daß ein Eindringen von kieshaltigem Wasser in den Spalt zwischen Saughals und Gehäuse (q.) und von dieser Seite zu der Dichtung ebenfalls verhindert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 149 043, 321 012, 422 681, 504 798, 550 388, 702 439; schweizerische Patentschrift Nr. 188 393; britische Patentschriften Nr. 422 333, 502 213; USA.-Patentschriften Nr. 2 517 477, 2 264 413; Buch von Peilmann-Blaum, »NaBbagger«, 1923, S. 190, 193, 194, 220; Buch von Dubbel, »Taschenbuch für den Maschinenbau«, Bd. 1I, 1935, S. 339, Abb. 32; Humboldt-Werbeschrift »Zentrifugalpumpen« D. 33, 1933, S. 4: Werbeschriften »Wedag-Schleuderpumpen« 500=/I und c8888; Hertel & Büsch-Werbeschrift »Die Panzerpumpe« Nr. ==2. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 830 =6o.
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