DE975272C - Verfahren, Anwendung desselben und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung zum Behandeln wie Trocknen, Kuehlen, Befeuchten od. dgl. von schwebefaehigem Gut - Google Patents
Verfahren, Anwendung desselben und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung zum Behandeln wie Trocknen, Kuehlen, Befeuchten od. dgl. von schwebefaehigem GutInfo
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- DE975272C DE975272C DESCH17876A DESC017876A DE975272C DE 975272 C DE975272 C DE 975272C DE SCH17876 A DESCH17876 A DE SCH17876A DE SC017876 A DESC017876 A DE SC017876A DE 975272 C DE975272 C DE 975272C
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- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/10—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers
- F26B17/101—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers the drying enclosure having the shape of one or a plurality of shafts or ducts, e.g. with substantially straight and vertical axis
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- F26B17/12—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
- F26B17/14—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas
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Description
- Verfahren, .Anwendung desselben und Vorrichtung zu seiner Durchführung zum Behandeln wie Trocknen, Kühlen, Befeuchten od. dgl.
- von schwebefähigem Gut Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln wie Trocknen, Kühlen, Befeuchten und zur chemischen Behandlung von pulverförmigem, körnigem, teigförmigem oder in beliebiger Konsistenz und Struktur vorliegendem Behandlungsgut in einem Gas- oder Gasgemischstrom unter Verwendung eines von unten nach oben vom Gas oder Gasgemisch durchströmten Behandlungsrohres mit in Strömungsrichtung mehrfach verändertem Querschnitt, in welchem die groben Gutteile fallen und die feinen vom Trocknungsmittelstrom aufwärts gefördert werden. Nach einem bekannten Verfahren werden in einem Stromtrockner mit parallel geschalteten Teilströmen deren Geschwindigkeiten durch ein periodisch auf beide Rohre wirkendes Drosselorgan gleichzeitig wechselweise gedrosselt bzw. entdrosselt. Dadurch soll vor allem die Trocknungszeit entsprechend der Dichte des zu behandelnden Gutes gesteuert werden können. Nach einem anderen bekannten, in einem Stromtrockner mit lotrechtem Trocknungsrohr durchzuführenden Verfahren wird das Gut so eingeführt, daß bei stationären Strömungsverhältnissen die groben Gutteile im Trocknungsrohr fallen und die feineren vom Trocknungsmittelstrom aufwärts gefördert werden. Demgegenüber wird nun hier gemäß der Erfindung bei einem eingangs beschriebenen Verfahren derart gearbeitet, daß an Stelle der Anwendung des Gleichstromprinzips das Gegenstromprinzip angewandt wird und daß die Strömungsänderung erfolgt zwischen einem Strömungsmaximum des Gases oder Gasgemisches im Sinne eines steuerbaren Aufwärtsströmens, das so an die größte zu behandelnde Teilchengröße angepaßt ist, daß diese Teilchen auch in den weitesten Ouerschnitten gerade schweben -statt aufwärts gefördert zu werden -, und einem Strömungsminimum, bei dem die größten Gutsteilchen auch in den engsten Querschnitten gerade absinken, statt dort in der Schwebe gehalten zu werden.
- Hierdurch wird insoweit eineTrocknung schwebefähiger Güter in günstigerer Weise ermöglicht, als hier die feinen Gutteile den hohen Eintrittstemperaturen des Trockenmittels nicht ausgesetzt werden, sondern schon bei milderen Temperaturen ausreichend getrocknet und durch den Zyklon ausgetragen werden können, während die größeren, schwereren und mehr Feuchtigkeit enthaltenden Gutspartikel im Zuge des Verfahrens fortschreitend immer höheren Temperaturen ausgesetzt werden, um endlich unten ausgetragen zu werden. Eine schonende Behandlung, insbesondere auch der kleineren Gutspartikel bei unter Umständen ebenso schneller Trocknung der größeren Gutspartikel erscheint hierdurch ermögicht. In ein solches pneumatisches Behandlungsrohr wird also das Behandlungsgut je nach Konsistenz und Beschaffenheit, durch Düsen oder eine Schleuder oben eingeführt. Auf dem pneumatischen Förderweg von dieser oberen Einführung bis zum unteren Austrag aus dem Gasstrom erfolgt die Trocknung oder sonstige Behandlung, wobei gleichzeitig feineres Gut gesichtet oben aus dem Trockner abgetrennt wird.
- Fig. i zeigt beispielsweise eine Ausführung der Behandlungsvorrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 zeigt im Diagramm die Betriebsweise derselben.
- Die Behandlungseinrichtung nach Fig. i besteht aus dem Behandlungsrohr mit einer Aufeinanderfolge von engen Rohrstücken i und weiten Rohrstücken 2, deren Abmessungen dem Behandlungsgut und der Strömungsgeschwindigkeit des in Pfeilrichtung 3 zugeführten oder angesaugten Behandlungsmediums entsprechend ausgebildet sind. Bei Durchsaugebetrieb fördert z. B. allein der Ventilator q. die Behandlungsluft. Das zu behandelnde Gut wird bei 5 zugeführt, auf dem Wege bis zum Abscheider 6 behandelt und bei 7 ausgeschleust. Feinste durch den Luftstrom separierte und von ihm mitgeführte Staubteilchen aus dem Behandlungsgut werden in dem Zyklon 8 zurückgewonnen.
- Durch zusätzliche Verfahren oder Einrichtungen, zum Beispiel durch eine Drosselklappe 9, die durch den Mechanismus io gesteuert wird, oder durch eine Drehzahländerung des Ventilators ¢ wird eine willkürliche oder gesetzmäßig periodische Änderung der Luftfördermenge bewirkt und damit die Strömungsgeschwindigkeit zwischen einem Minimum und einem Maximum verändert. Dabei wird das Maximum der Strömungsgeschwindigkeit der Behandlungsluft derart bemessen, daß das Behandlungsgut die .engen Rohrstücke i infolge zu großer entgegengerichteter Luftgeschwindigkeit nach unten nicht passieren kann und durch die weiten. Rohrstücke :2 infolge der dort herrschenden kleineren Luftgeschwindigkeit nicht nach oben gefördert wird. Das Behandlungsgut verbleibt somit in den weiten Rohrstücken 2 in wirbelnder und schwebender Bewegung, solange diese maximale Luftgeschwindigkeit anhält.
- Von Zeit zu Zeit, beispielsweise periodisch, wird die Behandlungsluft kurzzeitig gedrosselt und.damit die Luftgeschwindigkeit auch in den engen Rohrstücken i so verringert, daß das Behandlungsgut in. das nächst tiefere weite Rohrstück 2 abfällt. Darauf wird erneut mit der maximalen Luftgeschwindigkeit gearbeitet; wodurch das Behandlungsgut nun wieder in diesem weiten Rohrstück 2 verbleibt, bis die Luftmenge wieder verringert wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, so daß das Behandlungsgut sich stufenweise abwärts entgegen dem aufsteigenden Luftstrom bewegt und schließlich damit entsprechend erwärmt oder gekühlt, getrocknet oder kalziniert aus Abscheider 6 bei 7 gesichtet abgezogen werden kann. Durch die Wahl der Zeitspanne zwischen zwei maximalen Luftgeschwindigkeiten kann die Aufenthaltsdauer des Behandlungsgutes beliebig eingestellt werden, wie das in Fig. 2 beispielsweise dargestellt ist.
- In Fig. z wird schematisch die Betriebsweise des Behandlungsrohres dargestellt. Das Schaubild zeigt den Zusammenhang zwischen der je Zeiteinheit geförderten Luftmenge, die auf der Abszisse eingetragen ist, in Abhängigkeit von der auf der Ordinate, eingetragenen Zeit. Während der Zeit a durchströmt das Behandlungsmedium das Rohr mit der maximalen Geschwindigkeit, und die Gutsteilchen verbleiben jeweils in den einzelnen Abschnitten 2 des Rohres, in denen sie sich gerade befinden. Das Maximum ist so ausgelegt, daß das Gut die verengten Querschnitte i weder nach oben noch nach unten passiert. Nur feinere Gutsteilchen werden vom ausströmenden Luftstrom nach oben getragen und im Abscheider 8 ausgeschieden. In der Zeiteinheit b wird die Luftmenge und ihre Geschwindigkeit kurzzeitig abgedrosselt bzw. vermindert. Das Minimum ist dabei so bemessen, daß das Gut entsprechend seiner Korngröße um eine Stufe abgesenkt wird.
- Die Betriebsweise des Trockners, Kühlers oder Sichters ist nach der Erfindung dieselbe, wenn die engen Rohrstücke i verkürzt werden. Sie können schließlich ganz entfallen, ebenso wie auch die weiten Rohrstücke. Das pneumatische Behandlungsrohr besteht dann nur noch aus einer Aufeinanderfolge von sich .erweiternden oder verengenden Kegelstümpfen. Diese Ausführung mit entfallenden zylindrischen Zwischenstücken entweder der weiten oder der engen Kanalteile oder beider ist beispielsweise dargestellt durch die gestrichelt eingezeichneten Rohrstücke i i und 12. Auch in dieser Ausführung kann das Behandlungsrohr in ähnlicher Weise, wie beschrieben, betrieben werden, mit entsprechend diesen Abmessungen angepaßten Gutsmengen und Luftgeschwindigkeiten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Behandeln wie Trocknen, Kühlen, Befeuchten od. dgl. von schwebefähigem, körnigem oder pulverförmigem Gut unterschiedlicher Teilchengröße, bei welchem die groben Gutteile im Trocknungsrohr fallen und die feinen vom Trocknungsmittelstrom aufwärts gefördert werden, in einem lotrechten oder gegen die lotrechte geneigten, von einem gas- oder dampfförmigen Behandlungsmittel von unten nach oben durchströmten Behandlungsrohr, mit mehrfach abwechselnd engem und weitem Querschnitt, gekennzeichnet durch Einführung des zu behandelnden Gutes in einen der oberen weiten Rohrquerschnitte und durch regelmäßig sich wiederholendes Wechseln der Strömungsgeschwindigkeit bei gleichbleibender Strömungsrichtung des Behandlungsmittels zwischen einer Mindestgeschwindigkeit, die niedriger als die Schwebegeschwindigkeit der größten Gutteilchen auch in den engen Rohrquerschnitten und mindestens gleich der Schwebegeschwindigkeit der nächstkleineren Gutteilchen in den weiten Rohrquerschnitten ist, und einer etwa der Schwebegeschwindigkeit der größten Gutteilchen in den weiten Rohrquerschnitten entsprechenden Höchstgeschwindigkeit, wobei der zeitliche Verlauf des Geschwindigkeitswechsels der für die jeweilige Gutbeschaffenheit erforderlichen Behandlungszeit angepaßt wird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine mechanische, elektrische oder pneumatische Steuereinrichtung, z. B. eine in bestimmten, durch die Größe des verwendeten Apparates und die Art des zu behandelnden Gutes gegebenen Grenzen beliebig große, in periodischen oder aperiodischen Intervallen zwischen einem Maximum und einem Minimum schwankende Luftmenge einem Behandlungsrohr von unten zugeführt wird, während das Gut von oben aufgegeben wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldungen M 12324 X / 82 a (bekanntgemacht am 28. 1. 1954), B 5673 X/82a (bekanntgemacht am 13. 7. 1953), P 3545 X / 82 a (bekanntgemacht am 16. 4. 1953).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17876A DE975272C (de) | 1955-05-01 | 1955-05-01 | Verfahren, Anwendung desselben und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung zum Behandeln wie Trocknen, Kuehlen, Befeuchten od. dgl. von schwebefaehigem Gut |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH17876A DE975272C (de) | 1955-05-01 | 1955-05-01 | Verfahren, Anwendung desselben und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung zum Behandeln wie Trocknen, Kuehlen, Befeuchten od. dgl. von schwebefaehigem Gut |
Publications (1)
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| DE975272C true DE975272C (de) | 1961-10-26 |
Family
ID=7428061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH17876A Expired DE975272C (de) | 1955-05-01 | 1955-05-01 | Verfahren, Anwendung desselben und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung zum Behandeln wie Trocknen, Kuehlen, Befeuchten od. dgl. von schwebefaehigem Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE975272C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289067B (de) * | 1965-03-05 | 1969-02-13 | Boie | Waermetauscher zur unmittelbaren UEbertragung von Waerme aus einem Gas an ein Mehl |
| WO2005092485A3 (de) * | 2004-03-15 | 2008-12-18 | Dietrich Engineering Consultan | Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen behandeln pulverförmiger stoffe |
| WO2012089301A1 (en) * | 2010-12-30 | 2012-07-05 | Philip Morris Products S.A. | Particle drying system and method |
| WO2014132031A1 (en) * | 2013-02-28 | 2014-09-04 | Dickinson Legg Ltd | Drying apparatus |
-
1955
- 1955-05-01 DE DESCH17876A patent/DE975272C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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| CN105264319A (zh) * | 2013-02-28 | 2016-01-20 | 迪更生莱格公司 | 干燥设备 |
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