DE975453C - Laufbildaufnahmekamera mit leichtgaengiger Abwickelspule - Google Patents
Laufbildaufnahmekamera mit leichtgaengiger AbwickelspuleInfo
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- DE975453C DE975453C DEZ2843A DEZ0002843A DE975453C DE 975453 C DE975453 C DE 975453C DE Z2843 A DEZ2843 A DE Z2843A DE Z0002843 A DEZ0002843 A DE Z0002843A DE 975453 C DE975453 C DE 975453C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
- G03B21/43—Driving mechanisms
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Description
Zum Zwecke eines leichten Filmdurchzugs erhalten Laufbildaufnahmekameras meist eine auf einer festen
Achse lose drehbare Abwickelspule. Derart leichtgängige Spulen können nun bei Transporterschütterungen
zufolge des Ausfederungsbestrebens des Filmwickels ungewollt in Drehung geraten, so daß sich die
äußeren Filmlagen lockern und über den Spulenumfang heraustreten. Wenn dann, z. B. wie in Fig. 1 der
Zeichnung an Hand einer bekannten Laufbildkamera schematisch veranschaulicht ist, der Film 1 von der
Abwickelspule 2 unter Verwindung um 900 unter der Filmtür 3 hindurch am Bildfenster vorbeigeführt wird,
so zieht bei der Aufnahme der von einem Greifer neben dem Bildfenster transportierte Film die über
den Spulenrand herausgetretenen lockeren Filmlagen 4 in die Ecke zwischen der Filmtür 3 und einem
etwa durch die Filmzähluhr gebildeten Gehäuseinnenvorsprung 5 hinein. Die Filmlagen 4 werden beim
Anlaufen gegen den Vorsprung 5 aufgestaut, unter Umständen sogar irgendwie festgeklemmt, und der
Lauf der Kamera ist zumindest gestört, wenn nicht überhaupt gesperrt.
Um solche und ähnliche Mißstände zu vermeiden, die sich aus lockernden Filmwindungen ergeben
können, hat man schon federnde Andruckrollen vorgesehen, die in radialer Richtung über die gesamte
Spulenbreite hin auf die Filmspule wirken, ein unbeabsichtigtes Aufspringen des Filmwicklers verhindern
und ein straffes und gleichmäßiges Auf- und Abwickeln des Filmstreifens gewährleisten. Diese
Anordnung bringt jedoch einen dauernden, mehr oder weniger starken Druck auf die Filmrolle, je nach
ihrem Durchmesser, mit sich sowie eine Dauerreibung zwischen Film und Andruckrolle, so daß sich eine
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ständige und schwankende Abbremsung der Filmrolle und ein erhöhter Filmzug ergeben. Damit bleibt
die Spule aber nicht mehr leichtgängig, und die Vorteile einer solchen Spule sind ganz oder zumindest teilweise
wieder aufgehoben.
Ein weiterer Nachteil solcher Andruckrollen ist der,
daß bei etwaiger Lockerung des Filmwickels dieser durch den Druck der Rolle in eine exzentrische Lage
zum Spulenkern gebracht wird, so daß die äußeren ίο Filmwindungen über die Spulenflansche an der gegenüberliegenden
Seite der Rolle austreten.
Um bei Laufbildkameras diese Nachteile zu beseitigen und ein wesentliches Abweichen des Filmes
aus seiner betriebsmäßigen Bahn zu verhindern, sieht die Erfindung ein oder mehrere Führungsstücke vor
stauanfälligen Räumen im Bereich der Abwicklungsspule vor, welche unabhängig vom Wickeldurchmesser
zwischen die Spulenflansche um einen festen Betrag radial derart hineinragen, daß gelockerte FiImwindungen
in stauanfällige Räume nicht austreten können.
Um das Einsetzen und Auswechseln der Abwickelspule nicht zu beeinträchtigen, ist es vorteilhaft,
das Führungsstück nachgiebig in den Ringraum zwischen den Spulenflanschen eintreten zu lassen.
Es genügt dazu seine Ausbildung als Flachfeder. Günstiger ist eine in einen Stehbolzen eingelassene
Drahtfeder, wie im gezeichneten Ausführungsbeispiel der Fig. 2 veranschaulicht ist. Fig. 3 zeigt dazu einen
Schnitt nach der Linie A-B.
Der Stehbolzen 6 mit der einendig an ihm befestigten Feder 7 ist an der Gehäuseplatte 8 im störanfälligen
Eckraum zwischen der Filmtür 3 und dem Gehäuseinnenvorsprung 5 befestigt. Die Feder 7 verhindert
an dieser Stelle das radiale Heraustreten etwa locker gewordener Filmlagen 4 über die Ränder 2'
der Spulenflansche hinaus. Vor allem ist dadurch auch dem besonders unangenehmen folgenden axialen
Überstreifen von Wickelteilen im genannten Raum über die Ränder 2' hinweg vorgebeugt. Das würde
durch Anhäufung übergetretener Filmlagen selbst dann zu Klemmungen führen, wenn besondere Abrundungen
am Gehäusevorsprung 5 das in Fig. 1 gezeigte Aufstauen von Wickelteilen nicht aufkommen
ließen. Auch andere lediglich neben den Spulen angeordnete Abweiser, wie etwa feste Teilumhüllungen
um die Spule, könnten wegen des aus Toleranzgründen erforderlichen Spielraums einen ungestörten Filmlauf
nicht gewährleisten.
Gelockerte Wickelteile 4 drängen die Feder 7, die im Bedarfsfall auch mehrfach um die Spule 2 verteilt
angeordnet sein kann, in Richtungen ab (Fig. 2 und 3), wo die Filmlagen selbst dann nicht schädlich wirken,
wenn sie sich in der Achsrichtung der Spule über die Ränder 2' hinwegstreifen. Vor den gefährlichen Stellen
werden die übergestreiften Windungsteile durch die Feder 7 stets zwischen die Flansche der sich drehenden
Spule zurückgeleitet.
Das Führungsstück nach der Erfindung tritt nur um ein sehr geringes Maß radial zwischen die Spulenflansche
ein, so daß es nicht bis an den Umfang eines normalen vollen Filmwickels heranreicht. Es kommt
nur auf locker gewordene Filmlagen zur Wirkung, die sich ausgedehnt haben, macht dadurch die Spule
etwas schwergängiger und arbeitet so dem Entstehen weiterer lockerer Filmlagen entgegen. Es läßt sich
an Kameras unschwer auch nachträglich anbringen. Beim Aufstecken und Abnehmen der Spule schiebt
ihr einer Flanschenrand die mit entsprechenden Schrägen versehene Feder 7 vorübergehend zur Seite,
was sich nicht störend bemerkbar macht. Die neue Anordnung könnte aber auch so getroffen sein, daß
ein normalerweise außerhalb des Randbereiches der Spule befindliches Führungsstück erst nach dem Einlegen
der Spule in seine Wirklage in den Raum zwischen den Spulenflanschen gebracht wird. Hierzu könnte
beispielsweise die gezeichnete Feder 7 (in nicht dargestellter Weise) von einem Vorsprung am Kameradeckel
gesteuert sein, so daß sie bei aufgesetztem Deckel von diesem in den Spulenringraum hineingezwungen
wird und bei abgenommenem Deckel daraus unter Eigenfederung zurücktritt; oder man
steuert das Führungsstück durch die Spule selbst. Es kann dazu an der Gehäuseplatte ein Winkelhebel
vorgesehen sein, auf dessen einen Arm die Spule beim Aufstecken so trifft, daß sein anderer Arm als Führungsstück zwischen die Spulenränder eingeschwenkt wird.
Claims (3)
1. Laufbildkamera mit einem ein wesentliches Abweichen des Filmes aus seiner betriebmäßigen
Bahn verhindernden Führungsmittel, gekennzeichnet dutch ein oder mehrere Führungsstücke
vor stauanfälligen Räumen im Bereich der Abwickelspule, welche unabhängig vom Wickeldurchmesser
zwischen die Spulenflansche um einen festen Betrag radial derart hineinragen, daß
gelockerte Filmwindungen in stauanfällige Räume nicht austreten können.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (7) nachgiebig in
den Ringraum zwischen den Spulenflanschen (2') eintritt.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück aus einer Feder,
vorzugsweise aus einer in einen Stehbolzen (6) eingelassenen Drahtfeder (7) besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 679 415 ;
französische Patentschrift Nr. 931 794.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 735/31 11.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ2843A DE975453C (de) | 1952-07-31 | 1952-07-31 | Laufbildaufnahmekamera mit leichtgaengiger Abwickelspule |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ2843A DE975453C (de) | 1952-07-31 | 1952-07-31 | Laufbildaufnahmekamera mit leichtgaengiger Abwickelspule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975453C true DE975453C (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=7618659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ2843A Expired DE975453C (de) | 1952-07-31 | 1952-07-31 | Laufbildaufnahmekamera mit leichtgaengiger Abwickelspule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE975453C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE679415C (de) * | 1933-12-20 | 1939-08-04 | Kodak Akt Ges | Filmfuehrung in Kinoapparaten |
| FR931794A (fr) * | 1946-08-06 | 1948-03-03 | Facine Soc | Chargeur d'appareil photographique ou cinématographique |
-
1952
- 1952-07-31 DE DEZ2843A patent/DE975453C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE679415C (de) * | 1933-12-20 | 1939-08-04 | Kodak Akt Ges | Filmfuehrung in Kinoapparaten |
| FR931794A (fr) * | 1946-08-06 | 1948-03-03 | Facine Soc | Chargeur d'appareil photographique ou cinématographique |
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