DE976545C - Zeichenkopf fuer Zeichenmaschinen mit veraenderlicher Ausgangslage und mit verstellbaren Anschlaegen - Google Patents

Zeichenkopf fuer Zeichenmaschinen mit veraenderlicher Ausgangslage und mit verstellbaren Anschlaegen

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Publication number
DE976545C
DE976545C DEK20087A DEK0020087A DE976545C DE 976545 C DE976545 C DE 976545C DE K20087 A DEK20087 A DE K20087A DE K0020087 A DEK0020087 A DE K0020087A DE 976545 C DE976545 C DE 976545C
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DE
Germany
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base plate
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drawing head
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Expired
Application number
DEK20087A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl-Ing Rosenblatt
Neidhardt Werner
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MASCHB
Franz Kuhlmann Praezisionsmechanik und Maschinenbau GmbH and Co KG
Original Assignee
MASCHB
Franz Kuhlmann Praezisionsmechanik und Maschinenbau GmbH and Co KG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE976545C publication Critical patent/DE976545C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/08Protractor heads

Description

  • Zeichenkopf für Zeichenmaschinen mit veränderlicher Ausgangslage und mit verstellbaren Anschlägen Die Erfindung bezieht sich auf einen Zeichenkopf für Zeichenmaschinen mit veränderlicher Ausgangslage und mit verstellbaren Anschlägen sowie einer Kulissenführung zur einstellbaren Begrenzung der Änderungen der Ausgangslage.
  • Es ist bereits bekannt, das Einstellen von häufig bei Zeichenarbeiten vorkommenden Winkeln an Zeichenköpfen der Zeichenmaschinen dadurch zu erleichtern, daß am schwenkbaren Teil des Zeichenkopfes verstellbare Klemmvorrichtungen angebracht werden. Beim Schwenken des am Handgriff des Zeichenkopfes befestigten Linealhalters mit den an ihm angeordneten Linealen schlagen diese Klemmvorrichtungen an ein von der Zeicheninaschine parallel geführtes und am Schwenken des Zeichenkopfes nicht teilnehmendes Teil, meist an das Verbindungsstück Zeichenmaschinengestänge -Zeichenkopf, an und begrenzen damit die Verdrehung des Linealhalters auf den benötigten Winkelwert. Auch ist es bekannt, für diesen Zweck Zeichenköpfe mit doppelter Einstellmöglichkeit, bei denen sowohl der Linealträger gegenüber einer Skalenscheibe als auch diese Elemente zusammen gegenüber dem obengenannten Verbindungsteil zum Zeichenmaschinengestänge geschwenkt werden können, zu benutzen. Auch bei Zeichenköpfen dieser Art sind die Klemmvorrichtungen bisher an einem schwenkbaren Glied des Zeichenkopfes, kreisförmig in einer Kulisse geführt, angeordnet und begrenzen die Bewegung desselben im gewählten Bereich durch Anschlagen an ein am Zeichenmaschinengestänge mittelbar oder unmittelbar drehsicher befestigtes Teil.
  • Bei einer solchen, eine Veränderung der Ausgangslage zulassenden und verstellbare Anschläge besitzende Zeichenkopfkonstruktion hat man die verstellbaren Winkelanschläge in Form von Bolzen mit Flügelmuttern an einer verdrehbaren Kastenscheibe angeordnet, so daß sie mit von ihnen vorstehenden Köpfen nach Verdrehung der Kastenscheibe an der Grundplatte zum Anliegen kommen und auf diese Weise den Winkelausschlag der Rasterscheibe in dem jeweils gewünschten Maße begrenzen. Die Grundplatte bildet dabei mit ihren Seitenkanten zwei feste Anschläge, während die verstellbaren Anschläge in einer Kulisse an der Skalenscheibe angeordnet sind.
  • Nachteilig bei diesen Ausführungen ist, daß die am schwenkbaren Teil des Zeichenkopfes angeordneten Klemmvorrichtungen nur leicht ausgeführt werden können, da die schwenkbaren Teile des Zeichenkopfes ein gewisses Massenträgheitsmoment nicht überschreiten dürfen, damit der Zeichenkopf für seinen Zweck noch brauchbar bleibt, der ja bekanntlich darin besteht, dem Konstrukteur das Zeichnen zu erleichtern und seine körperliche Arbeit bei der Bedienung möglichst gering zu halten. Um jedoch eine stufenlose Einstellung der Winkelanschläge zu ermöglichen, können sie in der erforderlichen Lage nur durch Reibungskräfte gehalten werden, die durch das Anziehen von Klemmvorrichtungen, wie z. B. der vorerwähnten Flügelmuttern, erzeugt werden. Es kann aber bei der letztgenannten Ausführung infolge der erwähnten Bedingungen weder die Flügelmutter noch der dazu gehörende Bolzen so stabil gestaltet werden, daß die Reibungskraft diese Anschläge auch dann in ihrer Einstellage hält, wenn beim Schwenken des Zeichenkopfes mit ihnen hart gegen die Grundplatte gefahren wird. Bekanntlich entstehen bei diesem Stoß zwischen zwei harten Körpern erhebliche Kräfte, die von den erwähnten Reibungskräften bei dieser Ausführung nicht aufgenommen werden können. Die Folge ist dann ein Verstellen dieser Anschläge. Der Konstrukteur kann sich also auf die Einrichtung beim unbewußten Bedienen des Zeichenkopfes nicht verlassen, womit in den meisten Fällen der Wert dieser Einrichtung in Frage gestellt ist. Die Zeichenköpfe müssen in allen Teilen, um eine bequeme Bedienung durch die Hand des Zeichners zu ermöglichen, mit geringem Gewicht ausgeführt sein, da ein großes Massenträgheitsmoment die Einstellung der schwenkbaren Teile desselben genau auf die erforderlichen Winkelwerte erschwert. Ebenfalls soll der gesamte Zeichenkopf einen möglichst geringen Teil der darunterliegenden Zeichnung bedecken, um die Übersicht über dieselbe nicht zu verhindern. Auch aus diesen Gründen können diese Klemmvorrichtungen bei den bekanntgewordenen Bauarten nicht beliebig stabil gestaltet werden. Ein weiterer Nachteil bei bekannten Zeichenköpfen ist, daß diese Anordnung der Klemmstücke bei Zeichenköpfen mit doppelter Einstellmöglichkeit eine Schalteinrichtung bekannter Art für die Nullrastung und für die Einstellung bevorzugter Winkelwerte, z. B. alle 1s°, für die Veränderung der Ausgangslage nicht gestattet.
  • Es wurde auch bereits ein Zeichenkopf vorgeschlagen, bei dem nicht nur der Linealhalter gegenüber der Skalenscheibe, sondern auch die die verstellbaren Anschläge tragende Skalenscheibe selbst gegenüber einer üblichen, am Zeichenmaschinengestänge drehfest angeordneten Grundplatte verdrehbar ist. Bei diesem Zeichenkopf mit veränderlicher Ausgangslage befinden sich die verstellbaren Anschläge also in der verdrehbaren Skalenscheibe. Damit ist der große Nachteil verbunden, daß die beim Verstellen des Zeichenkopfes mit den dabei üblichen Geschwindigkeiten auftretenden Beschleunigungskräfte so groß werden, daß verhältnismäßig kräftige Anschlagteile und entsprechende Klemmschrauben verwendet werden müssen. Dies führt zu einer weiteren Vergrößerung der zu verdrehenden Teile, so daß die Bedienung des' Zeichenkopfes dadurch noch anstrengender wird. Da außerdem die Zeichenköpfe zur besseren Anpassung an vielseitige Verwendungsmöglichkeiten immer umfangreicher ausfallen und entsprechend auch an den verdrehbaren Teilen der Zeichenköpfe mehr und mehr Teile angeordnet werden, sind solche verstellbaren Anschläge in der verdrehbaren Skalenscheibe sehr unerwünscht, da sie eine zusätzliche Vergrößerung erforderlich machen und eine größere Abdeckung der unter dem Zeichenkopf befindlichen Zeichnung verursachen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zeichenkopf zu schaffen, der diese Nachteile überwindet und bei dem die Anschläge, die durch ihre einstellbare Ausbildung und Anordnung in Verbindung mit der zugehörigen Kulissenführung stets einen im Verhältnis zu den bewegten Teilen des Zeichenkopfes ins Gewicht fallenden Anteil an Raum und Gewicht beanspruchen, so angeordnet sind, daß die verdrehbaren Teile des Zeichenkopfes an Umfang und Gewicht nicht nennenswert vergrößert werden.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die mittels j e eines am Mittelbolzen des Zeichenkopfes gelagerten Hebels in einer in der Grundplatte vorgesehenen Kulisse kreisbogenförmig geführten Anschläge den Weg eines an der schwenkbaren Skalenscheibe angebrachten Vorsprungs begrenzen und die Hebel an einem in an sich bekannter Weise mit dem Zeichenmaschinengestänge drehsicher verbundenen Teil des Zeichenkopfes angeordnet sind.
  • Die verstellbaren Anschläge nehmen daher an der Schwenkung des Zeichenkopfes um seine Achse (Bolzen) nicht teil und können somit genügend stabil mitsamt der Grundplatte ausgeführt werden. Die Erfindung vermeidet auf diese Art und Weise grundsätzlich die Mängel der bisher bekannten Zeichenkopfkonstruktionen. Die beiden verstellbaren Winkelanschläge und die mit ihnen verbundenen Teile, z. B. die Hebel, haben keinen Einfluß auf die Größe des Massenträgheitsmomentes des schwenkbaren Zeichenkopfteiles.
  • Um ein Einstellen der Klemmvorrichtungen auf die erforderlichen Winkelwerte zu erleichtern, können an ihnen Indizes und an der Grundplatte eine Winkelteilung vorgesehen werden.
  • Zweckmäßig werden bei der erfindungsgemäßen Einrichtung durch entsprechende Öffnungen der Grundplatte nur die zum Betätigen dieser Einstellungen erforderlichen Bedienungsgriffe auf die Oberseite durchgeführt.
  • Der neue Zeichenkopf mit doppelter Einstellmöglichkeit, Kastenschaltung für Nullrastung und verstellbaren Anschlägen kann in beiden Einstellungen bevorzugte Winkelwerte, insbesondere für alle 15°, aufweisen. Die Grundplatte enthält, unterhalb und außerhalb des Skalenscheibendurchmessers angeordnet, gleichzeitig die Schaltelemente zum Einstellen des Zeichenkopfes auf verschiedene Ausgangslagen, die auch eine Vorrichtung zum Nullrasten und zum Einstellen bevorzugter Winkelwerte von z. B. alle 15°, bestehend aus einer Kastenscheibe und in diese eingreifende Sperrelemente, enthält. vorrichtung mittels Griff i i in diese Winkelwerte von der sogenannten Nullage des Zeichenkopfes eingestellt werden kann. Eine ebenfalls nicht näher dargestellte Festklemmvorrichtung bekannter Art dient zur Fixierung der Rastenscheibe 5 gegenüber der Grundplatte i in nicht durch Nuten der Kastenscheibe bestimmten Winkeln. Eine Schaltvorrichtung anderer Art i9 fixiert die Stellung des Linealhalters zur Kastenscheibe. Auch hier ist durch Ausheben der Sperrklinke 19 aus der Kastenscheibe eine Verstellung des Linealhalters möglich und ein Einrasten desselben z. B. in Winkel von 15 zu 15°. Ebenfalls ist auf dieser Seite eine ähnliche Klemmvorrichtung 2o zur Fixierung von Zwischenwerten vorgesehen. Beide Schalteinrichtungen können Vorrichtungen besitzen, die in bekannter Weise das in die Kastenscheibe eingreifende Sperrglied entweder dauernd oder nur, wenn der Zeichner auf den zugehörigen Bedienungsgriff der Schalteinrichtung drückt, aus den Nuten von Teil 5 ausheben.
  • Um die Lagerbuchse 7 sind weiter zwei Hebel 13 und 14 drehbar angeordnet. Am entgegengesetzten Ende derselben sind zwei mit Gewinde versehene Bolzen 15 und 15' befestigt, die in eine Kulisse 16 geringe Baumaße des Zeichenkopfes mit verstellbaren Anschlägen erzielt werden. Wesentlich ist ferner, daß in der Grundplatte ein Fensterei Vorgesehen ist, um ein Ablesen der gewählten Ausgangslage an dem unterhalb der Grundplatte i am Ausleger 8 angeordneten Nonius 22 zu ermöglichen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeichenkopf für Zeichenmaschinen mit veränderlicher Ausgangslage und mit verstellbaren Anschlägen sowie einer Kulissenführung zur einstellbaren Begrenzung der Änderungen der Ausgangslage, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels je eines am Mittelbolzen (9) des Zeichenkopfes gelagerten Hebels (13, 14) in einer in der Grundplatte (i) vorgesehenen Kulisse (16) kreisbogenfbrmig geführten Anschläge (15, 15') den Weg eines an der schwenkbaren Skalenscheibe (3) angebrachten Vorsprungs (18) begrenzen und die Hebel (13, 14) an einem in an sich bekannter Weise mit dem Zeichenmaschinengestänge drehsicher verbundenen Teil (i, 7) des Zeichenkopfes angeordnet sind.
  2. 2. Zeichenkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (15 und 15') sowie der die Kulisse tragende Teil der Grundplatte (i) oberhalb der Skalenscheibe (3) und die Schalt- und Fixiereinrichtung für die Verstellung der Ausgangslage des Zeichenkopfes unterhalb der Grundplatte (i) und der Skalenscheibe (3) angeordnet sind.
  3. 3. Zeichenkopf nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Kulisse eine Winkelteilung und an den Bolzen (15 und 15') oder Hebeln (13 und 14) ein Index oder umgekehrt angeordnet ist.
  4. 4. Zeichenkopf nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (i) über die Skalenscheibe (3) greift.
  5. 5. Zeichenkopf nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundplatte ein Fenster (21) angebracht ist, welches das Ablesen der Winkelstellung der Ausgangslage mit dem unterhalb der Grundplatte (i) angeordneten Nonius (22) gestattet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 817 1a2; deutsche Patentanmeldung p 7718 X/7oeD (bekanntgemacht am io. B. 195o).
DEK20087A 1953-11-06 1953-11-06 Zeichenkopf fuer Zeichenmaschinen mit veraenderlicher Ausgangslage und mit verstellbaren Anschlaegen Expired DE976545C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE817102C (de) * 1948-10-02 1951-10-15 Viktor Dr-Ing E H Graf Zeichenkopf

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE817102C (de) * 1948-10-02 1951-10-15 Viktor Dr-Ing E H Graf Zeichenkopf

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