DE976578C - Variometeranordnung mit verschiedenen Variationsbereichen - Google Patents
Variometeranordnung mit verschiedenen VariationsbereichenInfo
- Publication number
- DE976578C DE976578C DES16147D DES0016147D DE976578C DE 976578 C DE976578 C DE 976578C DE S16147 D DES16147 D DE S16147D DE S0016147 D DES0016147 D DE S0016147D DE 976578 C DE976578 C DE 976578C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- variometer
- coil
- arrangement
- inductance
- different variation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F21/00—Variable inductances or transformers of the signal type
- H01F21/02—Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
- H01F21/06—Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by movement of core or part of core relative to the windings as a whole
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Coils Or Transformers For Communication (AREA)
- Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine Varioineteranordnung mit verschiedenen Variationsbereichen. Eine bekannte Anordnung dieser Art besteht aus einer Variometerspule mit variabler Induktivität und einer zu dieser orthogonal angeordneten und in Reihe schaltbaren Zusatzspule mit konstanter Induktivität. Die Variation der Induktivität der Variometerspule erfolgt durch einen ferromagnetischen Kern, z. B. einen Massekern, der z. B. innerhalb der Spulenwicklung in axialer Richtung verschoben wird.
- Derartige Variometeranordnungen sind insbesondere für Rundfunkempfänger, vor allem für Mehrkreisempfänger geeignet. Dabei besteht bekanntlich in vielen Fällen die Aufgabe, das Variationsverhältnis, das. ist das Verhältnis des Induktivitätsmindestwertes L",;" zum Induktivitätshöchst-,vert L""", zu verändern. Dies ist z. B. dann notwendig, wenn bei Mehrkreisrundfunkempfängern mehrere Variometer in Gleichlauf miteinander verstellt werden müssen. Weiterhin hat die Erfindung auch Bedeutung für überlagerungsempfänger, bei denen für das Oszillatorvariometer ein kleineres Variationsverhältnis erforderlich ist als im Vorkreisvariometer.
- Die erwähnte Forderung, ein vorgeschriebenes Variationsverhältnis erzielen zu können bzw. das Variationsverhältnis beliebig ändern zu können, ist auch dann gegeben, wenn mit ein und demselben Variometer eine Abstimmung innerhalb von zwei oder mehrFrequenzbereichen vorgenommen werden soll.-- Beim Übergang .von -einem- Frequenzbereich auf einen anderen wird in der Regel ein anderes Variationsverhältnis gefordert, da bei Rundfunkapparaten beispielsweise das Variationsverhältnis im Mittelwellenbereich von dem des Langwellenbereiches durch die Zuteilung der Frequenzen für die einzelnen Sendestationen gegeben ist.
- Um eine Änderung des Variationsbereiches bzw. eine Bereichumschaltung im Oszillatorkreis eines Überlagerungsempfängers durchzuführen, ist es bereits bekannt, senkrecht zu einer Variometerspule eine zusätzliche Spule anzuordnen und in Reihe mit ihr zu schalten. Bei der Änderung der Oszillatorspuleninduktivität bleibt die Induktivität der zusätzlichen Spule konstant. Erfindungsgemäß sind. die Variometerspule und die Zusatzspule aus einem einheitlichen Stück gewickelt und die Windungen der Zusatzspule rechtwinklig zu den Windungen der Variometerspule abgebogen.
- Da sich hierbei die Zusatzspule räumlich unmittelbar an die Variometerspule anschließt, ergibt sich der Vorteil, daß störende Leitungen zwischen den beiden Spulen fortfallen.
- Eine derartige Anordnung weist außerdem neben dem außerordentlich einfachen Aufbau und der damit verbundenen einfachen Halterungsmöglichkeit den Vorteil einer leichten Herstellbarkeit auf. Das Abbiegen der erforderlichen Windungen kann z. B. maschinell bereits in Spulendrehautornaten erfolgen. Insbesondere bei Variometeranordnungen für hohe Frequenzen, z. B. für den Kurzwellenbereich, treten die Vorteile definierter Induktivitäten durch den Verzicht auf die seither erforderlichen Verbindungsleitungen zwischen Variometer- und Zusatzspule hinzu.
- Um einen vorgeschriebenen Induktivitätsgangder Variometerspule zu erzielen, kann diese in an sich bekannter Weise eine ungleiche Wicklungsverteilung aufweisen.
- In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung schematisch dargestellt. Bei einem Kurzwellenvariometer besteht die eigentliche Variometerspule i und die Zusatzspule 2 aus einem Stück. Die Zusatzspule 2 ist durch Abbiegen des Spulenendes der Variometerspule i gebildet. Die Abbiegung erfolgt rechtwinklig, so daß die Bewegung des Massekernes 3 innerhalb der Variometerspule i einen möglichst geringen Einfluß auf die Induktivität der Zusatzspule 2 ausübt. Das Variometer wird z. B. so, geschaltet, daß die Zusatzspule hochfrequenzmäßig geerdet ist, während der Anschluß 5 am Gitter einer Hochfrequenzröhre liegt. Zur gewünschten Änderung des Variationsverhältnisses derAnordnung wird die Zusatzspule 2 mittels des Schalters ¢ kurzgeschlossen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Variometeranordnung mit verschiedenen Variationsbereichen, bestehend aus einer Variometerspule, bei der die Induktivitätsänderung durch einen ferromagnetischen Kern erfolgt, und einer zu der Variometerspule orthogonal angeordneten und mittels eines Schalters in Reihe schaltbaren Zusatzspule mit konstanter Induktivität, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspule und die Variometerspule aus einem mechanisch einheitlichen Stück gewickelt sind und daß die Windungen der Zusatzspule rechtwinklig zu den Windungen der Variometerspule abgebogen sind.
- 2. Variometeranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Variometerspule eine ungleiche Wicklungsverteilung aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 426 944; französische Patentschrift Nr. 86o 823; »Radio-Mentor«, 3d944 S. 124 und i25.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES16147D DE976578C (de) | 1941-04-11 | 1941-04-11 | Variometeranordnung mit verschiedenen Variationsbereichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES16147D DE976578C (de) | 1941-04-11 | 1941-04-11 | Variometeranordnung mit verschiedenen Variationsbereichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976578C true DE976578C (de) | 1963-12-05 |
Family
ID=7475052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES16147D Expired DE976578C (de) | 1941-04-11 | 1941-04-11 | Variometeranordnung mit verschiedenen Variationsbereichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976578C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE426944C (de) * | 1923-06-06 | 1926-03-23 | Lucien Levy | Einrichtung zur Abstimmung von Antennen mit einem ferromagnetischen Kern |
| FR860823A (fr) * | 1938-10-13 | 1941-01-24 | Philips Nv | Récepteur radiophonique à dispersion de bande |
-
1941
- 1941-04-11 DE DES16147D patent/DE976578C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE426944C (de) * | 1923-06-06 | 1926-03-23 | Lucien Levy | Einrichtung zur Abstimmung von Antennen mit einem ferromagnetischen Kern |
| FR860823A (fr) * | 1938-10-13 | 1941-01-24 | Philips Nv | Récepteur radiophonique à dispersion de bande |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE706234C (de) | Empfaenger mit selbsttaetiger Scharfabstimmung | |
| DE976578C (de) | Variometeranordnung mit verschiedenen Variationsbereichen | |
| DE689863C (de) | Hochfrequenz-Kopplungseinrichtung | |
| AT218139B (de) | Stufentransformator | |
| DE578922C (de) | Hochfrequenz-Doppeldrossel | |
| DE736145C (de) | Zur Abstimmung von Antennenkreisen mit verschiedenen Blindwiderstaenden ueber einen Frequenzbereich einstellbare Wicklungsanordnung | |
| DE763211C (de) | Schaltungsanordnung fuer Empfangskreise an Rundfunkempfangsgeraeten | |
| DE1537987B2 (de) | Schaltungsanordnung zur Unterdrückung des Tonträgers im Zwischenfrequenzteil eines Fernsehempfängers | |
| DE967947C (de) | Spule fuer ultrakurze Wellen | |
| DE720123C (de) | Anordnung zur Ablednkung von Kathodenstrahlen | |
| AT156941B (de) | Überlagerungsempfangschaltung für den Empfang mehrerer Wellenbereiche. | |
| DE2945264C2 (de) | Hochfrequenz-Bandfilteranordnung für den UHF-Bereich | |
| DE595778C (de) | UEberlagerungsempfaenger mit Einknopfbedienung | |
| DE561828C (de) | Antennenanordnung zur Schwundverminderung | |
| DE662395C (de) | Bandfilter | |
| DE944201C (de) | Wellenbereichsumschalter fuer hohe Frequenzen | |
| DE675076C (de) | Verfahren zur Umschaltung des Abstimmbereiches von elektrischen Schwingungskreisen | |
| AT151458B (de) | Kopplungseinrichtung zur Kopplung zweier abgestimmter elektrischer Schwingungskreise. | |
| AT147615B (de) | Hochfrequenzkopplungssystem. | |
| DE667548C (de) | Mehrkreisiges Bandfilter mit Maximal- und Minimalpunkten in der Resonanzkurve | |
| AT133701B (de) | Schaltungseinrichtung für Bandfilter. | |
| CH415827A (de) | Wicklung für elektrische Geräte, insbesondere Transformatoren | |
| DE977637C (de) | Dreikreis-Bandfilter | |
| DE703293C (de) | Verfahren zur Vergleichmaessigung des Frequenzabstandes der minimalen Scheitelpunkte in Resonanzkurv | |
| AT152393B (de) | Anordnung zum Abstimmen von Rundfunkempfängern über mehrere Frequenzbereiche. |