DE977145C - Anordnung zur Steuerung magnetischer Verstaerker mittels Rueckstromkreis - Google Patents

Anordnung zur Steuerung magnetischer Verstaerker mittels Rueckstromkreis

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DE977145C
DE977145C DEL21411A DEL0021411A DE977145C DE 977145 C DE977145 C DE 977145C DE L21411 A DEL21411 A DE L21411A DE L0021411 A DEL0021411 A DE L0021411A DE 977145 C DE977145 C DE 977145C
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DE
Germany
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saturation
circuit
valve
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DEL21411A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl-Ing Dr-Ing Luehr
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/06Control by voltage time integral, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, whereby the main coil winding also can be used as a control winding, e.g. Ramey circuits
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/30Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using magnetic devices with controllable degree of saturation, i.e. transductors

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  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Anordnung zur Steuerung magnetischer Verstärker mittels Rückstromkreis Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Steuerung magnetischer Verstärker mittels Rückstromkreis aus Rückstromventil und Steuerglied, der in Reihe zu der Sättigungsdrossel parallel zu Sättigungsventil und Last liegt. Es ist vorgeschlagen worden, eine derartige Steuerung magnetischer Verstärker unter Verwendung von steuerbaren rückarbeitsfähigen Steuerquellen im Rückstromkreis als Gegen-EMK durchzuführen. Dient der magnetische Verstärker beispielsweise zur Speisung einer fremderregten Gleichstrommaschine, so kann er aber nicht ohne weiteres plötzlich gesperrt werden, indem die Gegen-EMK im Rückstromkreis auf den Wert Null gesteuert wird. Fig. i zeigt eine derartige Schaltung. Mit i ist dabei eine Sättigungsdrossel des magnetischen Verstärkers bezeichnet, der das Selbstsättigungsventil z vorgeschaltet ist, durch das der Laststrom fließt. Als Last ist der Anker eines Gleichstrommotors 3 angenommen, der durch das aus der Selbstsättigungsdrossel und dem Selbstsättigungsventil bestehende Halbwellenelemerit eines spannungssteuernden magnetischen Verstärkers gespeist wird. Die Steuerung der Selbstsättigungsdrossel erfolgt dabei über den aus Rückstromventil q. und steuerbarer Gegen-EMK 5 bestehenden Rückstromkreis. Es sei angenommen, daß die eingestellte Gegen-EMK die Größe der Amplitude der an den Klemmen 6 und 7 liegenden speisenden Wechselspannung hat. Dann ist das Rückstromventil4 ständig gesperrt, und es kann kein Rückstrom fließen. Dies hat zur Folge, daß die Sättigungsdrossel i, die nach der Sättigung in der Arbeitshalbwelle am Remanenzpunkt der Magnetisierungskurve angelangt war, während der Steuerhalbwelle dort stehenbleibt, weil einerseits ein Fließen des Magnetisierungsstromes entgegen der Flußrichtung von Sättigungsventil e nicht möglich ist, andererseits das Rückstromv entil 4 durch die Gegen-EMK dauernd gesperrt ist. Die Sättigungsdrossel i bleibt also praktisch dauernd gesättigt, und der magnetische Verstärker ist geöffnet, d. h., an der Last liegt die volle Spannung. Soll der magnetische Verstärker sperren, so muß die Gegen-EMK während der Steuerhalbwelle Null sein. Dann kann während der Steuerhalbwelle der an 6 und 7 liegenden Wechselspannung ein Magnetisierungsstrom durch das Rückstromventil4 und damit durch die Sättigungsdrossel i fließen. Die Sättigungsdrossel durchläuft dabei die Magnetisierungskennlinie. Die dabei auftretende Flußänderung entspricht dem an der Sättigungsdrossel i liegenden Spannungszeitintegral der speisenden Wechselspannung. Kommt nun die Arbeitshalbwelle, bei der die Sättigungsdrossel i sperren soll, so erfolgt dies, falls der Gleichstrommotor 3 infolge der an ihm wirkenden rotierenden Massen seine Drehzahl zunächst beibehält, bereits durch Sperrung des Selbstsättigungsventils 2 durch die EMK des Gleichstrommotors. Da dadurch kein Spannungsabfall und damit eine Flußänderung an der Sättigungsdrossel i auftreten kann, bleibt diese auf dem Punkt der Magnetisierungskurve stehen, den sie nach Beendigung der vorhergehenden Steuerhalbwelle erreicht hatte. Während der nächsten Steuerhalbwelle liegt wieder die volle Wechselspannung an der Sättigungsdrossel i. Dadurch erfolgt eine weitere Flußänderung in der gleichen Richtung wie während der vorhergehenden Steuerhalbwelle, und es wird sehr bald der andere Sättigungsknick auf der Magnetisierungskurve erreicht, zumal wenn die Sättigungsdrossel, wie es die Theorie lehrt, so bemessen ist, daß die maximal mögliche Flußänderung der Spannungszeitfläche einer Halbwelle der Speisewechselspannung entspricht. Ist aber der andere Sättigungsknick erreicht, dann stellt die Sättigungsdrossel i und damit der Rückstromkreis während der weiteren Steuerhalbwellen einen Kurzschluß für die Speise-Wechselspannung dar, d. h., die Verhältnisse am Steuer- und Arbeitskreis kehren sich um. Ursache hierfür ist die noch vorhandene EMK an dem Gleichstrommotor 3.
  • Erfindungsgemäß ist daher eine Anordnung zur Steuerung magnetischer Verstärker mittels Rückstromkreis aus Rückstromventil und Steuerglied, der in Reihe zu der Sättigungsdrossel parallel zu Sättigungsventil und Last liegt, derart ausgebildet, daß bei einer eine EMK aufweisenden Nutzlast parallel zum Rückstromkreis wenigstens ein zusätzlicher Lastkreis mit linearer oder nicht linearer Kennlinie als Belastung an die Sättigungsdrossel geschaltet ist. Dabei wird man für den zusätzlichen Lastkreis ein eigenes Ventil mit dem Rückstromv entil entgegengesetzter Durchlaßrichtung vorsehen. Der zusätzliche Lastkreis muß dabei so bemessen werden, daß in der Arbeitswelle, in der das Sättigungsventil des Nutzlastzweiges durch die EMK der Nutzlast gesperrt ist, der Magnetisierungsstrom der Sättigungsdrossel über den zusätzlichen Lastkreis fließen kann. Als Steuerglied im Rückstromkreis kann dabei wie bei den bereits vorgeschlagenen Anordnungen zur Steuerung magnetischer Verstärker mittels Rückstromkreis eine steuerbare, rückarbeitsfähige Spannungsquelle als Gegen-EMK verwendet werden. Die vorgeschlagene Anordnung ist jedoch nicht auf diese Art der Rückstromkreissteuerung beschränkt. Sie läßt sich auch anwenden, wenn im Rückstromkreis andere Steuerglieder, beispielsweise veränderliche Widerstände od. dgl., liegen.
  • Die Fig. 2 bis 4 zeigen Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Anordnung. In Fig. 2 ist die in Fig. i dargestellte Schaltung um einen zusätzlichen Lastzweig erweitert, der aus einem Sättigungsventil 9 und einer Last io besteht. Die Bemessung des zusätzlichen Lastkreises erfolgt dabei in der oben beschriebenen Weise.
  • Fig. 3 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung bei einer unvollständigen Brückenschaltung angewandt. Bei dieser Schaltung erfolgt die Steuerung der Selbstsättigungsdrosseln ii und i2 über den aus den Rückstromventilen 13 und der Gegen-EMK 14 bestehenden Rückstromkreis. Die Selbstsättigungsventile sind bei dieser Schaltung mit 15 bis 18 und 45 bis 48 bezeichnet. Als Belastung ist wiederum der Anker eines Gleichstrommotors i9 angenommen. Parallel zu dieser Belastung liegt die zusätzliche Last 2o.
  • Fig.4 zeigt eine Drehstromsternschaltung, die aus den Sättigungsdrosseln 25, 26 und 27 besteht. Ihre Steuerung erfolgt über einen dreiphasigen Rückstromkreis, in dem eine steuerbare Spannungsquelle 28 als Gegen-EMK und die Rückstromventile 29, 30, 31 liegen. Als Last ist wiederum der Anker eines Gleichstrommotors 32 angenommen, der durch die Halbwellenelemente aus Sättigungsdrossel 25 bis 27 und zugehörigen Selbstsättigungsventilen 33 bis 35 erfolgt. Parallel zu diesem Lastkreis liegt der zusätzliche Lastkreis, bestehend aus dem Lastwiderstand 36 und den Sättigungsventilen 37, 38, 39. Auch bei dieser Schaltung wirkt der zusätzliche Lastkreis in der oben beschriebenen Weise. Es ist somit auf einfachste Weise eine Steuerung magnetischer Verstärker über Rückstromkreis auch dann möglich, wenn der Lastkreis selbst eine EMK besitzt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Steuerung magnetischer Verstärker mittels Rückstromkreis aus Rückstromventil und Steuerglied, der in Reihe zu der Sättigungsdrossel parallel zu Sättigungsventil und Last liegt, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer eine EMK aufweisenden Nutzlast parallel zum Rückstromkreis wenigstens ein zusätzlicher Lastkreis mit linearer oder nicht linearer Kennlinie als Belastung an die Sättigungsdrossel geschaltet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Lastkreis ein eigenes Ventil mit dem Rückstromventil entgegengesetzter Durchlaßrichtung enthält.
  3. 3. Anordnung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Lastkreis so bemessen ist, daß in der Arbeitswelle, in der das Sättigungsventil des Nutzlastzweiges durch die EMK der Nutzlast gesperrt ist, der Magnetisierungsstrom der Sättigungsdrossel über den zusätzlichen Lastkreis fließt.
  4. 4. Anordnung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerglied im Rückstromkreis eine steuerbare, rückarbeitsfähige Spannungsquelle als Gegen-EMK dient. In Betracht gezogene Drackschriften: Zeitschrift »Transactions AIEE«, Bd. 73 (i954) Teil I, S. 466 bis 475 und S. 728 bis 735, sowie Bd. 70 (1951), S. 2124 bis 2128. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 975 298.
DEL21411A 1955-03-12 1955-03-13 Anordnung zur Steuerung magnetischer Verstaerker mittels Rueckstromkreis Expired DE977145C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975298C (de) * 1954-03-12 1961-11-02 Brown Ruecklaufmagnetverstaerker

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975298C (de) * 1954-03-12 1961-11-02 Brown Ruecklaufmagnetverstaerker

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