DE977496C - Endstueck von Garnituren fuer Kabel mit Innendruck - Google Patents
Endstueck von Garnituren fuer Kabel mit InnendruckInfo
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- DE977496C DE977496C DEO2094A DEO0002094A DE977496C DE 977496 C DE977496 C DE 977496C DE O2094 A DEO2094 A DE O2094A DE O0002094 A DEO0002094 A DE O0002094A DE 977496 C DE977496 C DE 977496C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/20—Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
- H02G15/32—Cable inlets
Landscapes
- Cable Accessories (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 15. SEPTEMBER 1966
O 2op4 VIIId j 2i c
Bei der Anordnung von Muffen oder Endverschlüssen an einem unter innerem Druck stehenden
Kabel, beispielsweise an einem Gasdruckkabel, ist es notwendig, zwischen Kabelmantel und Kabelgarnitur
eine Verbindung zu schaffen, die dem Innendruck des Kabels und den sonstigen auftretenden
Beanspruchungen mit Sicherheit standhält. Die Drucksicherheit derartiger Garnituren hängt trotz
ihrer meist sehr stabilen Ausführung letztlich davon ab, daß die Lötplomben dem Druck standhalten.
Das ist aber im allgemeinen nur dann gewiß, wenn die Lötstelle einem einseitig von innen
wirkenden Druck nicht ausgesetzt ist, weil der einseitig wirkende Druck die Lötplombe dehnt.
Bei den bekannten Druckkabeln sind Lötplomben
bisher immer außerhalb der Garnitur vorhanden, und diese stehen unter der Einwirkung des in der
.Garnitur herrschenden Innendrucks, gleichgültig, ob die Kabelseele in einen oder in zwei Metallmäntel
eingeschlossen ist. Bei den von zwei Metall- ao mänteln umhüllten Druckkabeln sind auch Lötplomben
am Innenmantel vorhanden. Diese sind dann zwar einem einseitigen Druck nicht ausge*-
setzt. Der Druck wirkt aber auf die Außenlötstelle von innen her ein, welche an der Verbindungsstelle
zwischen dem äußeren Metallmantel und dem die Muffenstelle umgebenden Gehäuse sitzt.
Es gibt ferner Garniturenkonstruktionen, die eine stabile Schutzmuffe um die an den Metallmantel
des Kabels angelötete Muffe aufweisen und die Schutzmuffe ebenfalls unter Innendruck setzen.
Diese Ausführung entlastet zwar die Lötplomben der Innenmuffe von dem einseitig wirkenden Druck,
sie ist aber kompliziert, da die Abdichtung der äußeren Muffe nicht druckentlastet und daher
schwierig ist.
Bei den bekannten Garnituren werden auch schon Löthälse benutzt, die über den Metallmantel des
609 671/1
Kabels herübergeschoben und. mit dem Metallmantelende verlötet werden. -Ein solcher Löthals
dient dann als Widerlager für die den Löthals umfassende Druckschale, an deren Rand das Garniturengehäuse
druckdicht angeschlossen wird. Die Druckschale ist dabei so geformt, daß ihr Rand
,"über:die Lötstelle herübergreift. Damit nun die
Lötstelle für den Lötvorgang bequem zugänglich ist, ist die Druckschale auf dem Löthals verschiebbar
angeordnet und wird mit dem Löthals erst dann druckdicht verbunden, nachdem die Lötstelle
hergestellt ist.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, das Endstück von Garnituren für Kabel mit Innendruck,
das einen innerhalb der Garnitur angeordneten Löthals für eine mit dem Kabelmantel herzustellende
Lötstelle aufweist und das daran druckdicht befestigte Garniturengehäuse trägt, in der
Weise auszubilden, daß die Lötstelle auch dann einwandfrei herzustellen ist, wenn das Endstück
mit dem Löthals fest verbunden ist.
Erfindungsgemäß ist der Rand der Druckschale,
die auf dem Löthals befestigt ist, entgegengesetzt zur Lötstelle gerichtet und auf einer auf dem Löthals
sitzenden Scheibe abgestützt, die als Plansch für die anzusetzende, an sich bekannte längsgeteilte
Schelle dient, mit der der Kabelmantel und/oder seine Armierung eingespannt wird. Ein solches
Endstück ist sowohl für einen Endverschluß oder eine Muffe mit Vorteil zu verwenden.
Beispielsweise besteht die erfindungsgemäße Muffe gemäß Abb. 1 aus zwei Endstücken mit je
einem nach dem Muffeninnern gerichteten Löthals 2 a, dessen Bohrung dem Kabelmanteldurchmesser
entspricht, und einem Gehäuses in Form eines Muffenrohres. Die Endstücke und das Muffenrohr
werden vor der Montage der Verbindungsstelle über die beiden Kabelenden 1 geschoben. Das
Endstück besteht aus dem Löthals 2 a, der daran befestigten, den Druck des Druckmittels aufnehmenden
Druckschale 2 & und der den Schalenrand und das außenliegende Ende des Löthalses stützenden
Scheibe 2 c, die gleichzeitig als Flansch für die anzusetzende längsgeteilte Schelle 7 dient. In einem
bestimmten, der Länge des Muffenrohres entsprechenden Abstand voneinander werden die Endstücke
auf dem Kabelmantel in üblicher Weise durch eine Lötplombe 4 befestigt. Alsdann wird die
eigentliche Kabelspleißverbindung 5 hergestellt. Mit dem Überschieben des Muffenrohres 3 und dem gasdichten
Verbinden, beispielsweise durch Verschweißen desselben in der Naht 6 mit dem Druckschalenrand
der Endstücke, ist die eigentliche Muffenmontage bereits beendet. Sind die Kabelenden
auch außerhalb der Muffe zugsicher mit dieser verbunden und wird eine in der vorbeschriebenen
Weise hergestellte Muffe dem im Kabel herrschenden Druck ausgesetzt, so steht jede Lötplombe
4 radial zum Kabel gerichtet unter einem 6q Druck, der sie auf den Löthals des Endstückes und
auf den Kabelmantel preßt. In Längsrichtung des Kabelmantels ist die Beanspruchung der Lötstelle
auf den geringen Wert reduziert, den das Druckmittel auf den schmalen Ringspalt zwischen Kabelmantel
und Löthals ausübt. 6g
Das Kabel wird so an den Endstücken befestigt, daß es durch das Druckmittel nicht aus der Muffe
herausgedrückt werden kann. Die Abb. 1 bis 3 zeigen beispielsweise Ausführungsformen der Garnituren
für verschiedene Kabeltypen. Abb. 1 zeigt die Kabelbefestigung bei einem Kabel mit gewelltem
Metallmantel. Der Metallmantel ist hier allein Träger des Innendruckes, das Kabel hat keine Bandoder
Drahtarmierung. Nachdem die Endstücke und das Muffenrohr 3 auf die Kabelenden 1 geschoben
sind, wird die längsgeteilte Schelle 7 an die Endstücke angeschraubt. Die Schellenhälften
haben an der Innenseite wellenförmige Ausdrehungen, in die sich, gegebenenfalls nach einem leichten
Verschieben der Endstücke, die wellenförmigen Erhebungen des Kabelmantels einlegen. Nachdem
das Kabel so mit den Endstücken unverrückbar verbunden ist, wird die eigentliche Kabelspleißverbindung
in der bereits beschriebenen Weise montiert. Die Schellenhälften haben dort, wo sie mit
den Endstücken verschraubt werden, Langlöcher 8 und können daher ausgerichtet werden.
Abb. 2 zeigt die Einführungsstelle eines bandeisenbewehrten Kabels in eine Garnitur gemäß der
Neuerung. Das Endstück, dessen Bohrung dem Kabelmanteldurchmesser entspricht, wird auf das
Kabelende 1 geschoben. Die Bandeisenbewehrung 9 ist so bemessen, daß sie an die rohrartige Verlängerung
10 des Löthalses 2 a stößt. Nun wird eine über
Bandeisen und Löthalsverlängerung reichende Drahtwicklung 11 aufgebracht und mit Bandeisen
und Löthalsverlängerung verlötet. Entsprechend dem Abstand der am Endstück zu verschraubenden
zweiteiligen Schellen 12 voneinander werden auf der Bandeisenbewehrung Drahtbandagen 13 angebracht
und verlötet. Die Schellen haben an der Innenseite Ausnehmungen 14, die den aufgelöteten
Drahtbandagen entsprechen und sich beim Anziehen fest auf die Drahtbunde legen und das Kabel
unverrückbar mit der Muffe verbinden. Langlöcher 15 an der Verbindungsstelle der Schelle 12 mit dem
Endstück gestatten auch hier ein späteres Ausrichten der Schellen. Die Zahl der Schellen richtet
sich nach der aufzunehmenden Beanspruchung.
Abb. 3 stellt eine Ausführungsform für drahtbewehrte Kabel dar. Die Armierungsdrähte werden
in bekannter Weise über einen Konus 16 gelegt und durch Drahtbunde 18 gesichert. Die Stützscheibe
der Endstücke ist gleichzeitig als Gegenlager für den Mantel und die Armierungsdrähte ausgebildet
und verhindert so jede Ausweitung des Kabelmantels an dieser Stelle. Das Zusammenschrauben
mit dem Endstück erfolgt durch einen Flansch 17 mit einem entsprechenden Innenkonus.
Das Endstück ist sinngemäß auch für Endver-Schlüsse anzuwenden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Endstück von Garnituren für Kabel mit Innendruck, das einen innerhalb der Garnitur angeordneten Löthals für eine mit dem Kabel-mantel herzustellende Lötstelle aufweist und das daran druckdicht befestigte Garniturengehäuse trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück aus einem den Kabelmantel (i) umfassenden Löthals {μα) und einer darauf befestigten Druckschale (2 b) besteht, deren Rand der Lötstelle entgegengesetzt gerichtet und auf einer auf dem Löthals sitzenden Scheibe (2 c) abgestützt ist, die als Flansch für die anzusetzende, an sich bekannte längsgeteilte Schelle (7) ' dient, mit der der Kabelmantel (1) und/oder seine Armierung (9) eingespannt wird.
- 2. Endstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die längsgeteilte Schelle (7) Ausnehmungen aufweist, die der Wellenform des Kabelmantels (1) oder der Form der Armierung oder der Form der auf der Armierung angebrachten Befestigungsmittel (13) angepaßt sind.
- 3. Endstück nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Garnitur druckdicht auf der Druckschale (2 b) des Endstückes befestigt ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 623 834, 626 005; schweizerische Patentschrift Nr. 147 259;
britische Patentschriften Nr. 432 167, 626 835.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 706/302 10.56 (609 671/1 9.66)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO2094A DE977496C (de) | 1952-01-13 | 1952-01-13 | Endstueck von Garnituren fuer Kabel mit Innendruck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO2094A DE977496C (de) | 1952-01-13 | 1952-01-13 | Endstueck von Garnituren fuer Kabel mit Innendruck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE977496C true DE977496C (de) | 1966-09-15 |
Family
ID=7349822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO2094A Expired DE977496C (de) | 1952-01-13 | 1952-01-13 | Endstueck von Garnituren fuer Kabel mit Innendruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE977496C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2231138A1 (de) * | 1973-05-23 | 1974-12-20 | Pirelli |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE623834C (de) * | ||||
| CH147259A (de) * | 1929-05-28 | 1931-05-31 | Siemens Ag | Druckfester Kabelendverschluss. |
| GB432167A (en) * | 1934-01-20 | 1935-07-22 | Okonite Callender Cable Co Inc | Improvements relating to joints for electric cables |
| DE626005C (de) * | 1930-11-26 | 1936-02-19 | Druca Sa | Rohrverbindungsmuffe fuer Rohrleitungen, insbesondere solche, in denen elektrische Kabel verlegt sind |
| GB626835A (en) * | 1947-09-05 | 1949-07-21 | Edward Leslie Davey | An improved fluid-tight joint for use between the parts of an electric cable system |
-
1952
- 1952-01-13 DE DEO2094A patent/DE977496C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
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| DE623834C (de) * | ||||
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| FR2231138A1 (de) * | 1973-05-23 | 1974-12-20 | Pirelli |
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