DE977568C - Nachgiebiger Grubenstempel, insbesondere fuer die steile Lagerung - Google Patents

Nachgiebiger Grubenstempel, insbesondere fuer die steile Lagerung

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DE977568C
DE977568C DEB37310A DEB0037310A DE977568C DE 977568 C DE977568 C DE 977568C DE B37310 A DEB37310 A DE B37310A DE B0037310 A DEB0037310 A DE B0037310A DE 977568 C DE977568 C DE 977568C
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DE
Germany
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DEB37310A
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English (en)
Inventor
Georg Klein
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Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
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Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14—Telescopic props
    • E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/285—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

  • Nachgiebiger Grubenstempel, insbesondere für die steile Lagerung Die Erfindung betrifft einen nachgiebigen Grubenstempel, insbesondere für die steile Lagerung, bei welchem sowohl Innen- als auch Außenstempel aus einseitig offenen, im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Profilabschnitten besteben und der längsverschieblich in dem Außenstempel geführte Innenstempel durch ein in dessen Profilquerschnitt eingreifendes, keilförmiges und sich mit seinen Anzugsflächen gegen entsprechend geneigte Innenflächen der von den Schenkeln des Außenprofils umschlossenen Schenkel des Innenstempels anlegendes Spannglied gegen den Außenstempel verspannbar ist. Bei dieser bekannten Bauart bestehen Innen- und Außenprofil aus gleichsinnig ineinanderliegenden geflanschten Rinnenprofilen geometrisch ähnlicher Grundform, die zu den Flanschen hin keilförmig eingezogen sind. Infolge der gleichsinnigen Anordnung des inneren und äußeren Stempelprofils bewirkt das mit seinen Anzugsflächen an den Innenflächen des Innenstempels anliegende und gegenüber einem gegen den Außenstempel abgestützten Widerlager auf Zug beanspruchte Spannglied eine Verspannung der Stempelteile nur im Bereich der Berührungsflächen ihrer Seitenschenkel, wobei sie jedoch gleichzeitig im Bereich ihrer hierzu im wesentlichen senkrechtliegenden Gurtungsflächen des Bodens und der Flansche voneinander abgehoben werden. Dies hat bei ausschließlich axial beanspruchten Grubenstempeln, insbesondere Strebstempeln, den Nachteil, daß die Stempelteile nur im Bereich ihrer Verspannungsflächen aneinander längsgeführt sind, wohingegen auf eine solche Führung in der hierzu im wesentlichen senkrecht gerichteten Ebene verzichtet werden muß. Die Folge hiervon ist, daß sich die Längsachsen der Stempelteile unter der Beanspruchung nicht planparallel, sondern spitzwinklig zueinander einstellen und die Stempel im Hinblick auf den im Gegensatz zu den geschlossenen Teleskopstempeln ohnehin schon exzentrischen Kraftangriff bereits bei verhältnismäßig niedrigen Beanspruchungen ausknicken, weit bevor die axiale Tragfähigkeit ihrer Profile ausgeschöpft ist.
  • Ausgehend von der zuvor beschriebenen Grundbauart unter Verwendung einseitig offener Binnenprofile mit einem von außen in diese eingreifenden keilförmigen Spannglied, bezweckt die Erfindung die Schaffung eines im Aufbau ebenso einfachen und daher leicht zu handhabenden Grubenstempels mit geringem Eigengewicht, dem jedoch der bei der bekannten Bauart auf einer ungenügenden Führung der Stempelteile beruhende Mangel unzureichender Tragfähigkeit nicht anhaftet. Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß unter Verwendung eines das Außenstempelprofil im Bereich eines den Außenstempel umgreifenden Schloßbandes durch eine Ausnebmung hindurch mit einem Halsansatz durchsetzenden Spanngliedes, welches in Richtung der Stempellängsachse feststeht, aber querverschieblich gelagert ist, Innen-und Außenstempel gegensinnig zueinander angeordnet und hierbei außer im Bereich der Seitenflächen zusätzlich mit den Stirnflächen der sich teilweise überlappenden Profilschenkel aneinander längsgeführt sind. Bei dem Stempel gemäß der Erfindung bewirkt das Anziehen des Spanngliedes in Verbindung mit dem die Stempelteile außen umgreifenden Schloßband sowohl eine bessere, den Reibungsschluß erhöhende Verspannung der Stempelteile als auch zugleich deren Aneinanderpressung im Bereich ihrer zu den Verspannungsflächen im wesentlichen quergerichteten Führungsflächen. Auf diese Weise läßt sich zumal unter Verwendung von Stempelteilen aus Leichtmetall ein außerordentlich leichter und dennoch sehr tragfähiger Stempel erzielen, der eine namentlich für die steile Lagerung ausreichend große Tragfähigkeit von etwa zo bis 15 t besitzt und dank seiner losen Zusammensetzung aus z. B. nur fünf Teilen mit verhältnismäßig niedrigem Kostenaufwand in großer Serie herstellbar ist.
  • Bei Strebstempeln schwererer Bauart mit einem im Querschnitt runden, geschlossenen Hohlprofil als Außenstempel und einem in diesem teleskopartig geführten gabelförmigen Innenstempel ist es an sich bekannt, das Außenstempelprofil im Bereich eines dieses außen umgreifenden Schloßbandes mit sich diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen zu versehen, durch welche ein keilförmiges, mit seinen Anzugsflächen gegen die Innenflächen des gabelförmigen Innenstempels anliegendes, außenseitig durch einen Querkeil verspannbares Spannglied mit einem Halsansatz hindurchgreift, so daß es zwar in Richtung der Stempellängsachse feststeht, aber im Verspannungssinne querverschieblich gelagert ist. Das gleiche Prinzip ist auch bei einer anderen, jedoch nicht vorbekannten Stempelbauart bereits vorgeschlagen worden, bei welcher in Verbindung mit einem geschlossenen Hohlprofil als Außenstempel ein im Querschnitt als Doppelanker ausgebildeter Innenstempel benutzt ist und bei der demgemäß statt eines einzigen, den Innenstempel quer durchsetzenden Spanngliedes zwei sich diametral gegenüberliegende Spannglieder benötigt werden, die die Ausnehmungen des Außenstempels mit je einem Halsansatz durchsetzen.
  • Die Verwendung eines das Außenstempelprofil im Bereich eines den Außenstempel umgreifenden Schloßbandes durch eine Ausnehmung hindurch mit einem Halsansatz durchsetzenden Spanngliedes, welches in Richtung der Stempellängsachse feststeht, aber querverschieblich gelagert ist, bildet daher im Rahmen der Erfindung nur ein selbständig nicht geschütztes Teilmerkmal.
  • Auch das weitere Kennzeichnungsmerkmal der Erfindung, wonach Innen- und Außenstempel gegensinnig zueinander angeordnet sind, ist bei Grubenstempeln leichterer Bauart mit aus einseitig offenen Binnenprofilen bestehenden Stempelteilen an sich bekannt. Hierbei wird die Verspannung je-. doch durch ein im Bereich eines die Stempelteile außen umschließenden Schloßbandes von außen gegen den Steg des Innen- oder Außenstempels anpreßbares Spannglied bewirkt, so daß der bei dieser Stempelbauweise unter Verwendung einseitig offener Profile ohnehin nicht ganz vermeidbare exzentrische Kraftangriff bei axialer Belastung noch vergrößert wird. Außerdem findet bei dieser Bauart zwar eine Verspannung der Stempelteile an den Stirnflächen der Seitenschenkel statt, nicht dagegen gleichzeitig eine Verspannung und Führung im Bereich der hierzu senkrechtliegenden Seitenflächen, da das von außen gegen den Steg anpreßbare Spannglied in Verbindung mit den zueinander planparallel angeordneten Seitenschenkeln nur eine in deren Ebene liegende Verspannungskomponente hervorruft. Demgegenüber liegt die Besonderheit der erfindungsgemäß in Anspruch genommenen Kombination gerade darin, in Verbindung mit gegensinnig zueinander angeordneten Innen- und Außenstempeln ein von innen her gegen die sich einander seitlich überlappenden Schenkel wirkendes Spannglied zu verwenden, das bei seinem Anzug einerseits ein Gegeneinanderpressen der Stempelteile und andererseits deren Verspannung und Führung sowohl im Bereich der Seitenflächen als auch zusätzlich an den Stirnflächen der sich seitlich überlappenden Profilschenkel bewirkt.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die stirnseitigen Berührungsflächen der ineinandergreifenden Profilschenkel des Innen- und Außenstempels in der quer zur Längsrichtung des Stempels verlaufenden Ebene zur Verspannungsrichtung geneigt auszubilden, um auf diese Weise eine Keilreibung ausnutzen zu können, die die Tragfähigkeit des Stempels weiterhin erheblich verbessert. Auf diese Weise ist es vor allem möglich, auf die Einlagerung besonderer Reibbacken innerhalb des Schlosses zu verzichten, die in der Regel zur Erzielung eines ausreichend hohen Reibungswiderstandes unentbehrlich sind.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, Innen- und Außenstempel im axialen Längenbereich des Spannkeiles durch ein lose auf dem Außenstempel geführtes, ringförmiges Schloßband zusammenzuhalten, welches mittels einer Ausnehmung auf dem die Ausnehmung des Außenstempelprofils durchsetzenden Halsansatz des Spannkeils gelagert ist. Die Bedienung des Spannkeiles erfolgt hierbei zweckmäßig in bekannter Weise mittels eines in einer Öse des Halsansatzes querverschieblich geführten Bedienungskeils.
  • Zweckmäßig bestehen sowohl Innen- als auch Außenstempel aus in Längsrichtung planparallelen Profilabschnitten, jedoch können auch geringe Keilsteigungen, z. B. i bis 2 mm auf i m Länge, verwendet werden, wie dies bei Grubenstempeln an sich allgemein bekannt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. i einen Querschnitt durch den Grubenstempel im Bereich des Schlosses, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Schloß und Fig. 3 eine Längsansicht des Stempels im verkleinerten Maßstab.
  • Mit i ist das etwa U-förmig ausgebildete Innenstempelprofil und mit 2 das hierzu gegensinnig angeordnete, ebenfalls etwa U-förmig ausgebildete Außenstempelprofil bezeichnet. Zwei Profile sind außer im Bereich der Seitenflächen 3 der Profilschenkel auch im Bereich der geneigt zur Verspannungsrichtung angeordneten Stirnflächen 4 aneinander längsgeführt. Das keilförmig ausgebildete Spannglied 5 ist mittels eines halsförmigen Ansatzes 6 in einer Ausnehmung 7 des Außenstempelprofils 2 geführt, derart, daß es nur in seiner Längsrichtung, d. h. in der Ebene quer zur Stempellängsachse verstellbar, nicht dagegen in Achsenrichtung des Stempels verschieblich ist. Die keilförmigen Anzugsflächen des Spanngliedes 5 liegen von innen gegen die Innenflächen der Profilschenkel des Innenstempelprofils i an, die zu den Endei hin nach einwärts keilförmig verbreitert sind. Beim Anziehen des Spannkeiles 5 in Richtung des Pfeiles x werden Innen- und Außenstempelprofil nicht nur im Bereich der Seitenflächen, sondern zusätzlich auch im Bereich der Stirnflächen der Schenkel aneinandergepreßt. Im Bereich des Spannkeiles 5 sind Innen- und Außenstempelprofil durch ein ringförmiges Schloßband 8 zusammengehalten, welches lose auf dem Außenstempel angeordnet und mittels einer Ausnehmung 9 auf dem Halsansatz 6 des Spannkeiles 5 gelagert ist. Die Verspannung des Spannkeiles 5 erfolgt mittels eines Bedienungskeiles io, welcher durch eine Ausnehmung i i im Halsansatz 6 des Spannkeiles 5 unter Anlage gegen den Schloßring 8 querverschieblich geführt ist.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind Innen-und Außenstempelprofil in Längsrichtung planparallel ausgebildet, so daß die Tragfähigkeit des Stempels ausschließlich durch die Reibkraft zwischen den gegeneinandergepreßten Flächen der Schenkel der Profilabschnitte bestimmt wird. Das Setzen und Verspannen des Stempels erfolgen durch Antreiben des Bedienungskeiles io, wodurch der Spannkeil in seiner Längsachse verschoben und hierdurch die Profilschenkel gegeneinander und gegen das außen von dem Außenstempel geführte Schloßband gepreßt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nachgiebiger Grubenstempel, insbesondere für die steile Lagerung, bei welchem sowohl Innen- als auch Außenstempel aus einseitig offenen, im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Profilabschnitten bestehen und der längsverschieblich in dem Außenstempel geführte Innenstempel durch ein in dessen Profilquerschnitt eingreifendes, keilförmiges und sich mit seinen Anzugsflächen gegen entsprechend geneigte Innenflächen der von den Schenkeln des Außenprofils umschlossenen Schenkel des Innenstempels anlegendes Spannglied gegen den Außenstempel verspannbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines das Außenstempelprofil im Bereich eines den Außenstempel umgreifenden Schloßbandes durch eine Ausnehmung hindurch mit einem Halsansatz durchsetzenden Spanngliedes, welches in Richtung der Stempellängsachse feststeht, aber querverschieblich gelagert ist, Innen-und Außenstempel gegensinnig zueinander angeordnet und hierbei außer im Bereich der Seitenflächen zusätzlich mit den Stirnflächen der sich teilweise überlappenden Profilschenkel aneinander längsgeführt sind.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Berührungsflächen (4) der ineinandergreifenden Profilschenkel des Innen- und Außenstempels (i, 2) in der quer zur Längsrichtung des Stempels verlaufenden Ebene zur Verspannungsrichtung geneigt ausgebildet sind.
  3. 3. Grubenstempel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Innen- und Außenstempel (i, 2) im axialen Längenbereich des Spannkeiles (5) durch ein lose auf dem Außenstempel geführtes, ringförmiges Schloßband (8) zusammengehalten sind, welches mittels einer Ausnehmung (9) auf dem die Ausnehmung (7) des Außenstempelprofils durchsetzenden Halsansatz (6) des Spannkeiles (5) gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 682 147, 813 539; französische Patentschrift Nr. 868 634. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 029 778.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE682147C (de) * 1934-04-26 1939-10-09 Ver Stahlwerke Akt Ges Eiserner Grubenausbaurahmen in Ring- oder Bogenform
FR868634A (fr) * 1939-10-26 1942-01-09 Karl Gerlach étançon de mine en fer
DE813539C (de) * 1949-03-24 1951-09-13 Josef Brand Nachgiebiger, zweiteiliger Grubenstempel
DE1029778B (de) * 1953-11-12 1958-05-14 Hermann Schwarz K G Zweiteiliger Grubenstempel

Patent Citations (4)

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