DE977646C - Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeraeten - Google Patents

Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeraeten

Info

Publication number
DE977646C
DE977646C DE1960S0070558 DES0070558A DE977646C DE 977646 C DE977646 C DE 977646C DE 1960S0070558 DE1960S0070558 DE 1960S0070558 DE S0070558 A DES0070558 A DE S0070558A DE 977646 C DE977646 C DE 977646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fixed
antenna
character
elevation
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960S0070558
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Boehler
Heinz Dr Phil Moser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1960S0070558 priority Critical patent/DE977646C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE977646C publication Critical patent/DE977646C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/87Combinations of radar systems, e.g. primary radar and secondary radar
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/02Systems using reflection of radio waves, e.g. primary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/06Systems determining position data of a target
    • G01S13/08Systems for measuring distance only
    • G01S13/10Systems for measuring distance only using transmission of interrupted, pulse modulated waves
    • G01S13/18Systems for measuring distance only using transmission of interrupted, pulse modulated waves wherein range gates are used

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Luftraumüberwachung eines größeren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeräten Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Luftraumüberwachung eines größeren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeräten, die in einer Mehrzahl über das Gebiet verteilt sind und sich mit ihren Erfassungsbereichen im wesentlichen aneinander anschließen. Durch die Radargeräte wird selbsttätig eine Unterscheidung der anfallenden Zielmeßwerte nach einer durch Azimut, Entfernung und Höhe unterschiedlichen Vielzahl von Teilbereichen, in die der Erfassungsbereich eines Radargerätes unterteilt ist, vorgenommen, und ein jedem Teilbereich zugeordnetes Schaltorgan trifft selbsttätig eine Ja-Nein-Entscheidung über die Erfassung von Zielen in dem zugehörigen Teilbereich und wird zur Betätigung eines lagemäßig dem Teilbereich entsprechenden Anzeigeelementes auf einer Sichtanzeigevorrichtung benutzt. In einer Ausführungsform weisen die Radargeräte eine in zwei zueinander senkrechten Ebenen scharf gebündelte Strahlungskeule auf, die eine Rundsuchbewegung unter ständiger Abtastbewegung im Elevationswinkel ausführt. Nach einer Weiterbildung wird die Anzeige von Festzeichen durch eine definierte Begrenzung des Erfassungsraumes verhindert und die definierte Begrenzung nach einem Programm in Abhängigkeit von der Antennenstellung gesteuert.
  • An die Genauigkeit einer derartigen Programmsteuerung werden jedoch hohe Anforderungen gestellt, da einerseits die Festzeichen vollkommen unterdrückt werden müssen und andererseits der Erfassungbereich für bewegte Ziele nicht beeinträchtigt werden darf. Der Erfindung liegt die Auf- gabe zugrunde, eine Programmsteuerung hoher Genauigkeit zu schaffen, die diese Forderungen erfüllt. Die Unterdrückung von Festzeichen ist bei Radargeräten an sich bereits bekannt. Neben der Benutzung des Dopplereffekts, durch den eine Beschränkung der Anzeige auf bewegte Ziele möglich ist, ist für diesen Zweck bei Radargeräten mit PPI-Anzeige bereits eine Festzeichenausblendung mit Hilfe von Schablonen bekanntgeworden, die das umgebende Gelände, z. B. im Azimut, nachbilden und synchron mit der Bewegung der Antenne abgetastet werden. Für den Fall, daß die Antennenkeule bei der Rundsuchbewegung eine ständige Abtastbewegung im Elevationswinkel von Horizont zu Horizont ausführt, ist bisher auch eine Festzeichenkompensation mittels magnetischer Aufzeichnung vorgeschlagen worden. Hierbei ist jedoch im Stillstand des Gerätes keine Festzeichenunterdrückung möglich.
  • Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe bei der Ausführungsform nach dem Hauptpatent dadurch gelöst, daß eine Programmsteuerung zur nach der Entfernung gestaffelten Festzeichenaus blendung über die in Bodennähe liegenden Elevationswinkel der Abtastbewegung der Strahlungskeule, in denen sich Festziele befinden, mittels in Abhängigkeit von der Elevationsbewegung der Strahlungskeule abgetasteter Schablonen durch führt wird, durch die gleichzeitig Laufzeit, Azimut und Elevation berücksichtigt werden.
  • Die Entfernungsstaffelung der Festzeichenausblendung wird dabei vorteilhaft durch gestaffelt verzögerte, aus der Impulsfolgefrequenz des Radargerätes abgeleitete Sperrimpulse erzielt, und in jedem Entfernungsbereich wird der Sperrimpuls durch eine zugeordnete, durch das in der betreffenden Entfernung vorhandene Festziel bestimmte Schablone in Form eines Schlitzes, zweier Löcher od dgl. auf den Radarempfänger aufgeschaltet.
  • Zweckmäßig werden fotoelektrisch abgetastete Schablonen verwendet, was bei im Azimutwinkel abgetasteten Schablonen an sich bereits bekannt ist. Gegenüber induktiv oder kapazitiv abgetasteten oder durch magnetische Aufzeichnungen gebildeten Schablonen besitzt die fotoelektrische Abtastung den Vorteil, daß sie von der Drehgeschwindigkeit und der Drehrichtung der Schablone und der Antenne unabhängig arbeitet.
  • Eine zweckmäßige Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß auf einer mit der Antennenabtast- und Rundsuchbewegung gekuppelten Trommel, Scheibe od. dgl. jeweils in einer Reihe so viele Schlitze zur Festzeichenausblendung vorgesehen sind, als Entfernungsbereiche für die Festzeichenausblendung aufgelöst werden sollen, und so viele derartiger Schlitzreihen angeordnet sind, als Azimutwinkel aufgelöst werden sollen. Die Bemessung der Schlitzlängen entsprechend dem Elevationswinkel der auszublendenden Festziele kann durch verstellbare Blenden, z. B. Schieber, erfolgen.
  • Die Erfindung ist in einigen Ausführungsbeispielen an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Die Aufgabe des zur Festzeichenausblendung benutzten erfindungsgemäßen Programmgebers besteht darin, den Empfänger für den jeweiligen Bereich der Meßentfernung, in dem Festzeichen auftreten, über den Elevationswinkelbereich des Festzeichens zu sperren. Hierbei ist gefordert, daß die Abschaltung des Empfängers zwecks Ausblendung der Festzeichen möglichst wenig Verlust an Erfassungsraum für Nutzziele zur Folge hat und daß bei Veränderung der Festzeichensituation die Schaltfolgen leicht korrigiert werden können.
  • In Fig. 1 a bis Id ist als Beispiel die Ausdehnung von Festzeichen in vertikaler Richtung H bei verschiedenen Meßentfernungen E dargestellt. Ein Radargerät mit einem in beiden Ebenen gebündelten Strahlungsdiagramm am Aufstellungsort A zeigt auf einem sogenannten A-Bildschirm ein vom Neigungswinkel orl, a2, 3 der Antenne abhängiges Festzeichenbild mit in verschiedenen Entfernungen auftretenden Festzielen 1;1, F2, F3 bzw. F, F2', F3' gemäß Fig. 1 a. Die Anordnung der Ausblendung ist so getroffen, daß die Sperrung der einzelnen Meßbereiche auf einen einstellbaren Bereich des Neigungswinkels der Antenne beschränkt ist. In Fig. 1 b bis Id ist für das in Fig. 1 a gezeigte Festzeichenbild die Folge der von der Anordnung abzuschaltenden Meßbereiche bei kleiner werdendem Neigungswinkel der Antenne auf einem A-Bild dargestellt. Die nicht gesperrten Bereiche sind durch ein gestricheltes Rauschsignal markiert.
  • Die Erzeugung der Schaltspannung zur Sperrung des Empfängers ist in Fig. 2 gezeigt. Jedem Entfernungsmeßbereich ist eine Sperrimpulsspannung zugeordnet, die im Rhythmus der Impulsfolgefrequenz auf den Empfänger aufgeschaltet wird. Die Phasenlage und die Breite der Sperrimpulse bestimmen die Lage und die Ausdehnung der zu sperrenden Entfernungsbereiche. Da in allen Meßentfernungen Festzeichen vorhanden sein können, wird eine Vielzahl von nach Entfernung gestaffelten Sperrimpulsen 2 unterschiedlicher Phasenlage durch Phasenschieber 3 aus dem Impulsfolgefrequenzgenerator I abgeleitet, die sich in ihrer Gesamtheit über den gesamten Erfassungsbereich erstrecken. Die Sperrimpulse werden über die Schalter 4 dem Empfänger 5 zugeffihrt. Die Aufschaltung wird auf einen einstellbaren Bereich des Elevationswinkels Sol der Antenne begrenzt und erfolgt nach einem einmal festzulegenden Programm, das auf einer Schablone fixiert wird. Die Steuerung der Schalter 4 für die Aufschaltung wird fotoelektrisch durchgeführt.
  • Die Ermittlung des Schaltprogramms erfolgt in der Weise, daß bei langsam drehender Antenne durch Betrachtung eines A-Bildschirmes der Neigungswinkel der Antenne ermittelt wird, bei dem ein Festzeichen erstmals in Erscheinung tritt. Die Ausdehnung eines Festzeichens erstreckt sich von diesem Neigungswinkel bis zu os = oO. Für den Umfang dieses Drehbereiches wird der Sperrimpuls des betreffenden Unterbereiches auf den Empfänger geschaltet. Die Dauer der Aufschaltung wird als Länge eines Schlitzes auf einer rotierenden Schablone fixiert, die fotoelektrisch abgefragt wird und deren Drehung mit der Drehbewegung der Antenne gekoppelt ist. Bei der Drehung einer Antenne- um I800 treten zwei -Bereiche mit Festzeichen in Erscheinung, und zwar beim Abheben der Strahlungskeule von oO und nach etwa I800 bei einem Wiedereintauchen in den Null-Bereich. Bei Verwendung von zwei um I80° gegeneinander verdrehten Antennen schließen sich die Festzeichenbereiche der zweiten Antenne unmittelbar an. Beiderseits eines jeden Null-Durchganges der Antenne gruppieren sich ein Festzeichenbereich eines eintauchenden Diagramms und eines abhebenden Diagramms. Nimmt man an, daß Festzeichen maximal in Höhenwinkeln von o bis 300 auftreten, so folgen im Ablauf der Antennendrehung: 600 Festzeichenbereich, I200 ohne Festzeichen, 600 Festzeichenbereich usw. Das Festzeichenbild ist für jeden Azimut unterschiedlich. Das Programm für die Aufschaltung der Sperrspannungen wird für jeden Azimut ermittelt und fixiert. Beispielsweise werden bei einer Diagramuihreite der Antenne von 7,50 insgesamt 48 Festzeichenbereiche von je 600 in jeweils einem Schaltprogramm fixiert. Das gesamte Programm erstreckt sich auf eine Umdrehung der Antenenanordnung um die vertikale Achse.
  • Das Ausmaß der Unterteilung der gesamten Meßentfernung in Unterbereiche ist davon abhängig, welche Einbuße an Erfassungsraum das Ausblenden eines Festzeichens zur Folge haben darf.
  • Ein Sperrimpuls schaltet einen Erfassungsraum aus, der durch den Diagrammquerschnitt und die radiale Ausdehnung gegeben ist. Je kleiner die Unterbereiche gewählt werden, um so geringer ist der Verlust an Erfassungsraum. Legt man eine radiale Unterteilung von 200 m zugrunde, so ergeben sich bei einer maximalen Meßentfernung von Ru km 50 Unterbereiche, denen insgesamt 50 Sperrimpulse von je I,3 lls Breite zugeordnet sind.
  • Fig. 3 a zeigt eine Ausführungsform der Trommel in Ansicht auf den Trommelmantel, Fig. 3 b einen vergrößerten Ausschnitt aus der Trommel im Bereich der Schlitze und Fig. 3 c einen Abdeckschieber zur Einstellung der Schlitzlänge auf der Trommel.
  • Der Programmgeber trägt eine Anzahl von Schlitzen 6 auf dem Umfang einer um eine Achse 7 mit der Antenne umlaufenden Trommel 8. Es sind so viele Schlitze für eine gleichzeitige Abfrage vorgesehen, wie der Gesamtzahl der Unterbereiche entspricht. Es sind jeweils so viele Schlitze wie Entfernungsbereiche in einer Gruppe nebeneinander als Reihe zusammengefaßt. Eine Gruppe bzw. Reihe umfaßt also das Schaltprogramm eines Festzeichenbereiches um einen Null-Durchgang der Antenne. Es sind so viele Gruppen bzw. Reihen von Schlitzen in zeitlicher Aufeinanderfolge angeordnet, wie Festzeichenbereiche beim Suchvorgang über den gesamten Erfassungsbereich im Azimut durchlaufen werden. Die Trommel dreht sich an den Fotoelementen g vorbei, die die Schlitze abfragen. Für die Zeitdauer, während deren ein Fotoelement durch einen Schlitz hindurch von der Lichtquelle I0 über eine Optik beaufschlagt wird, gelangt die Sperrspannung des dem Fotoelement zugeordneten Teilbereiches auf den Empfänger.
  • In Fig. 3 b ist die Anordnung der Schlitze in bezug auf die Antennenstellung erläutert. Die Länge der Bereiche a, b eines jeden Schlitzes erstreckt sich auf einen Drehbereich der Antenne von jeweils 450 beiderseits eines Null-Durchganges, wobei sich an den Festzeichenhereich a des eintauchenden Diagramms der ersten Antenne der Festzeichenbereich b des volil Boden abhebenden Diagramms der zweiten Antenne anschließt. Um den folgenden Null-Durchgang gruppieren sich in der Folge des Ablaufs der Festzeichenbereich b' des eintauchenden Diagramms der zweiten Antenne und der Festzeichenbereich a' des abhebenden Diagramms der ersten Antenne usw.
  • Die Fixierung des Schaltprogramms erfolgt in der Weise, daß die Schlitze 6 mittels eines oder zweier Schieber II soweit abgedeckt werden, wie dem Drehbereich der Antenne entspricht, innerhalb welchem ein Festzeichen in Erscheinung tritt. Tn Fig. 3b ist die Abdeckung der Schlitze in der linken Spur so vorgenommen, daß das zugehörige Fotoelement im Bereich c und d mit Licht beaufschlagt wird. Vorteilhaft wird dabei so vorgegangen, daß die Abdeckung der Schlitze in Intervallen erfolgt, die einem Drehbereich der Antenne nin eine Diagrammbreite entsprechen. Das Abdecken der Schlitze erfolgt mit vorbereiteten Schiebern diskreter Längen (Fig. 3c), die in eine Haltevorrichtung eingeschoben werden.
  • Die Ermittlung des Schaltprogramms, die gewissermaßen statisch vorgenommen wird, macht es nicht erforderlich, für jeden Azimut den Einsatzpunkt von Festzeichen für die Gesamtzahl der Teilbereiche zu ermitteln, da viele Bereiche in der Abschattung von vorgelagerten Festzielen liegen. Die Festlegung der nicht abzudeckenden Schlitzlänge erfolgt mit einem gewissen Zuschlag, der die Schwankungen der Leistungsfähigkeit des Radargerätes und die Lose im Antriebsmechanismus von Antenne und Trommel berücksichtigt. Änderungen des Festzeichenbildes, wie sie beispielsweise durch Errichten eines Turmes oder sonstigen Bauwerkes verursacht werden können, sind am Programmgeber leicht zu lokalisieren und zu korrigieren.
  • In dem Programmgeber kann die Schablone natürlich auch in anderer Weise ausgeführt werden, beispielsweise kann an Stelle der umlaufenden Trommel eine umlaufende Scheibe verwendet werden. Ferner können die gezeigten Schlitze durch jeweils zwei Lochungen in der Schablone ersetzt werden, die sich an den Fotoelementen vorbeidrehen. Der Abstand der Lochungen in tangentialer Richtung der Trommel oder Scheibe entspricht dabei der Schlitzlänge in Fig. 3. Der Vorteil einer scheibenförmigen Schablone gegenüber einer Trommel besteht in den geringeren räumlichen Abmessungen. Der Nachteil der Lochungen liegt darin, daß für das Anschalten und für das Abschalten je ein Fotoelement erforderlich ist gegenüber nur einem Fotoelement für beide Schaltvorgänge bei der Anordnung mit Schlitzen. Die Fotoelemente, beispielsweise Fotodioden, dienen zur Steuerung von Multivibratoren, die die Impulse zur Sperrung des Empfängers liefern.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Luftraumüberwachung eines größeren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeräten nach Patent 977609, bei dem die Radargeräte eine in zwei zueinander senkrechten Ebenen scharf gebündelte Strahlungskeule aufweisen, die eine Rundsuchbewegung unter ständiger Abtastbewegung im Elevationswinkel ausführen, und bei dem die Anzeige von Festzeichen durch eine definierte Begrenzung des Erfassungsraumes verhindert wird und die definierte Begrenzung nach einem Programm in Abhängigkeit von der Antennenstellunggesteuert wird, dadurch gekennzeidinet, daß eine Programmsteuerung zur nach der Entfernung gestaffelten Festzeichenausblendung über die in Bodennähe liegenden Elevationswinkel der Abtastbewegung der Strahlungskeule, in denen sich Festziele befinden, mittels in Abhängigkeit von der Elevationsbewegung der Strahlungskeule abgetasteter Schablonen durchgeführt wird, durch die gleichzeitig Laufzeit, Azimut und Elevation berücksichtigt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungsstaffelung der Festzeichenausblendung durch gestaffelt verzögerte, aus der Impulsfolgefrequenz des Radargerätes abgeleitete Sperrimpulse erzielt wird und daß in jedem Entfernungsbereich der Sperrimpuls durch eine zugeordnete, durch das in der betreffenden Entfernung vorhandene Festziel bestimmte Schablone in Form eines Schlitzes, zweier Löcher od. dgl. auf den Radarempfänger aufgeschaltet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß fotoelektrisch abgetastete Schablonen verwendet werden.
  4. 4. Anordnung zur Durchführung des Verfahres nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer mit der Antennenabtast- und Rundsuchbewegung gekuppelten Trommel, Scheibe od. dgl. jeweils in einer Reihe so viele Schlitze zur Festzeichenausblendung vorgesehen sind, als Entfernungsbereiche für die Festzeichenausblendung aufgelöst werden sollen, und so viele derartiger Schlitzreihen angeordnet sind, als Azimutwinkel aufgelöst werden sollen.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch verstellbare Blenden zum Abgleich der Schlitzlängen auf den Elevationswinkel der auszublendenden Festziele.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 205 859.
DE1960S0070558 1960-03-08 1960-09-28 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeraeten Expired DE977646C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960S0070558 DE977646C (de) 1960-03-08 1960-09-28 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeraeten

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960S0067473 DE977609C (de) 1960-03-08 1960-03-08 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von mehreren Impuls-Rundsuch-Radargeraeten
DE1960S0070558 DE977646C (de) 1960-03-08 1960-09-28 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeraeten
DES70581A DE977610C (de) 1960-03-08 1960-09-28 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von mehreren Impuls-Rundsuch-Radargeraeten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE977646C true DE977646C (de) 1967-11-30

Family

ID=25996005

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960S0067473 Expired DE977609C (de) 1960-03-08 1960-03-08 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von mehreren Impuls-Rundsuch-Radargeraeten
DES70581A Expired DE977610C (de) 1960-03-08 1960-09-28 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von mehreren Impuls-Rundsuch-Radargeraeten
DE1960S0070558 Expired DE977646C (de) 1960-03-08 1960-09-28 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeraeten

Family Applications Before (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960S0067473 Expired DE977609C (de) 1960-03-08 1960-03-08 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von mehreren Impuls-Rundsuch-Radargeraeten
DES70581A Expired DE977610C (de) 1960-03-08 1960-09-28 Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von mehreren Impuls-Rundsuch-Radargeraeten

Country Status (2)

Country Link
DE (3) DE977609C (de)
NL (3) NL6900439A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8044840B2 (en) 2005-09-02 2011-10-25 Rheinmetall Air Defence Ag Method for surveillance of space/air space

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977616C (de) * 1960-10-01 1967-09-21 Siemens Ag Verfahren zur Luftraumueberwachung mit Hilfe von Impuls-Radargeraeten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1205859A (fr) * 1958-01-17 1960-02-05 L Outil R B V Et De La Radioin Perfectionnements aux dispositifs d'élaboration et d'utilisation de signaux radar conformément à un programme pré-établi

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142641B (de) *
DE1016778B (de) * 1954-06-03 1957-10-03 Telefunken Gmbh Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung der Schirmbilder von Funkmessgeraeten fuer Rueckstrahlortung
DE960211C (de) * 1954-10-10 1957-03-21 Telefunken Gmbh Mit Funkmessgeraeten nach dem Rueckstrahlprinzip arbeitendes UEberwachungssystem fuer eine Luftstrasse

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1205859A (fr) * 1958-01-17 1960-02-05 L Outil R B V Et De La Radioin Perfectionnements aux dispositifs d'élaboration et d'utilisation de signaux radar conformément à un programme pré-établi

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8044840B2 (en) 2005-09-02 2011-10-25 Rheinmetall Air Defence Ag Method for surveillance of space/air space

Also Published As

Publication number Publication date
DE977609C (de) 1967-08-03
NL114075C (de)
NL262106A (de)
DE977610C (de) 1967-08-03
NL6900439A (de) 1969-03-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE809568C (de) Einrichtung zum Abtasten eines vorbestimmten Raumes mit einem Zeichenstrahl
DE2650832C2 (de) Impulsradargerät
DE3887667T2 (de) Radioelektrischer Sensor zur Erstellung einer radioelektrischen Karte einer Landschaft.
WO2000040999A1 (de) Verfahren zur erfassung von zielobjekten und zur bestimmung deren richtung für ein radargerät in kraftfahrzeugen
DE2224217B2 (de) Vorrichtung zum optischen Abtasten eines Bildfeldes
DE3025490A1 (de) Mikrowellen-landehilfesystem
DE977646C (de) Verfahren zur Luftraumueberwachung eines groesseren Gebietes mit Hilfe von Impuls-Rundsuch-Radargeraeten
EP2361391B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum abbilden eines objekts mit elektromagnetischer hochfrequenzstrahlung
DE19844239C1 (de) Verfahren zur genauen Winkelbestimmung von Zielen mittels eines Mehrfachantennen-Radarsystems
DE1035709B (de) Anordnung zur verbesserten Anzeige, Erfassung bzw. Auswertung der Lagekoordinaten von Zielen bei Impulsradargeraeten
DE1229155B (de) Impulsradarsystem mit Zielkennung
DE2440742C3 (de) Einrichtung zur Ausschaltung von Stör- und Festzeichen
DE2633760C3 (de) Zeilenabtastanlage zur Geländeabtastung bei Flugzeugen
DE2532970A1 (de) Antenne
DE1262376B (de) Doppler-Radarsystem mit einer Einrichtung zum Aussenden von Funkwellen einer Vielzahl verschiedener Frequenzen
DE977616C (de) Verfahren zur Luftraumueberwachung mit Hilfe von Impuls-Radargeraeten
DE102016124881B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Erzeugen eines Bildes von einem Objekt mit elektromagnetischer Strahlung
DE2052086C3 (de) Rückstrahl-Ortungseinrichtung zur Richtungs- und Entfernungsbestimmung mit scharf gebündeltem Strahl
DE2364243C3 (de) Verfahren und Einrichtung zur Lagebestimmung und Lenkung von Flugkörpern
DE1623384C3 (de) Vorrichtung zum Messen der Lagewinkel beweglicher Ziele
DE977263C (de) Impuls-Dopplerfrequenz-Radarverfahren
DE2201536B2 (de) Wullenwever-Peilverfahren
DE676569C (de) Am Empfaenger angeordnete feststehende Grosssichtskala mit beweglichem Lichtzeiger
DE2803075A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abtastung eines mediums mit hilfe von strahlen, insbesondere roentgenstrahlen
DE1591720C3 (de) Verfahren zur Beseitigung der unterschiedlichen Phasenbeeinflussung der Empfangsspannungen in den Empfangskanälen eines Mehrkanalpeilers