DE977757C - Elektronischer Annaeherungszuender - Google Patents
Elektronischer AnnaeherungszuenderInfo
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- DE977757C DE977757C DET21555A DET0021555A DE977757C DE 977757 C DE977757 C DE 977757C DE T21555 A DET21555 A DE T21555A DE T0021555 A DET0021555 A DE T0021555A DE 977757 C DE977757 C DE 977757C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C13/00—Proximity fuzes; Fuzes for remote detonation
- F42C13/04—Proximity fuzes; Fuzes for remote detonation operated by radio waves
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/36—Structural form of radiating elements, e.g. cone, spiral, umbrella; Particular materials used therewith
- H01Q1/362—Structural form of radiating elements, e.g. cone, spiral, umbrella; Particular materials used therewith for broadside radiating helical antennas
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Details Of Aerials (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 6. NOVEMBER 1969
INTERNAT. KLASSE F 071 -
T 315551c I'72i
Dr. Phys. Karl Baur, 7900 Ulm
ist als Erfinder genannt worden
Elektronischer Annäherungszünder
Die Erfindung betrifft einen nach dem Rückstrahlprinzip
arbeitenden Annäherungszünder. Derartige Zünder sollen bei Annäherung an das beschossene
Objekt ausgelöst werden. Zur Auslösung kann z. B. folgendes Verfahren benutzt werden: In dem Geschoß
ist ein Sender vorgesehen, der dauernd eine Welle abstrahlt. An dem Objekt wird diese Welle
zum Teil reflektiert und von dem im Zünder vorhandenen Empfänger wieder empfangen. Durch die
Bewegung des Geschosses entsteht eine Frequenzversetzung der reflektierten Welle (Doppler-Effekt).
Trifft nun das Geschoß das zu beschießende Objekt nicht, so wird die Dopplerfrequenz beim Vorbeifliegen
an diesem Objekt gleich Null. Dieses Kriterium kann man zur Auslösung des Zünders verwenden.
Es sind auch noch andere Verfahren zur Auslösung denkbar. Da diese Verfahren jedoch nicht
Gegenstand der Erfindung sind, brauchen sie hier nicht einzeln erwähnt zu werden. Bei allen Verfahren
benötigt man jedoch eine zur Abstrahlung und zum Empfang geeignete Antenne, die ein senkrecht
zur Flugrichtung des Geschosses stehendes Diagramm aufweist. Bisher hat man zu diesem Zweck
in der Achse des Geschosses liegende Dipole verwendet, die teilweise durch den Geschoßkörper gebildet
wurden. Die Verwendung dieser Antennenart hat jedoch den Nachteil, daß der Zünder z. B. durch
eine überflogene Wasserfläche oder durch Regentropfen ausgelöst werden kann. Diese Auslösung
kommt durch die Tatsache zustande, daß die Dipolantenne linearpolarisierte Wellen abstrahlt und
natürlich auch in der gleichen Polarisationsebene liegende Echos aufnehmen kann. Die von einer
Wasserfläche oder von Regentropfen zurückgestrahlten Echos haben zwar gegenüber den ausgesandten
Wellen einen Phasensprung von i8o° erfahren; sie
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werden jedoch von der Antenne nach wie vor aufgenommen. Hierdurch kann der Zünder an unerwünschten
Stellen ausgelöst werden.
Es ist aus der Radartechnik bekannt, daß eine Regenstörzeichenunterdrückung durch Zirkularpolarisation der abgestrahlten Welle erreicht werden
kann. Diese Erscheinung soll auch bei der Erfindung ausgenutzt werden.
Zweck der Erfindung ist es nun, aus der Vielzahl ίο von Antennen eine Antenne auszuwählen, die einmal
zirkularpolarisierte Wellen auszustrahlen vermag, die weiterhin eine senkrecht zur Flugrichtung liegende
Strahlungscharakteristik aufweist, die bei einer Betriebsfrequenz des Zünders von etwa ι GHz
einen guten Wirkungsgrad hat und die vor allem auf Grund ihrer Abmessungen in dem Zünder untergebracht
werden kann.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, eine an sich bekannte, nach dem Normalmode arbeitende
ao Helixantenne zu verwenden, und zwar in der Weise, daß diese Antenne in der aus nichtleitendem Material
hergestellten Spitze des Geschosses angeordnet ist, wobei die Antennen- sowie die Geschoßachse
wenigstens näherungsweise ineinander übergehen as und wobei die Form der Helixantenne der Form
der Geschoßspitze angepaßt ist.
Es sei noch erwähnt, daß es aus der schweizerischen Patentschrift 276751 sowief aus dem Buch
H.-J. Fischer, »Radartechnik«, 1956, Fachbuchverlag,
Leipzig, S. 203 und 204, bekannt ist, zur ■ Abstrahlung zirkularpölarisierter Wellen Helixantennen
zu verwenden. Die dort beschriebenen Antennen sind jedoch wegen ihres Strahlungsdiagramms
sowie ihrer Abmessungen nicht. für die Verwendung bei Zündern geeignet.
Die gekennzeichnete Antenne weist in der angegebenen, durch die Abmessungen (Länge und Durchmesser
kleiner als X) bestimmten Betriebsart die gewünschte, senkrecht zur Flugrichtung liegende
Strahlungscharakteristik auf. Die abgestrahlten Wellen sind zirkulär polarisiert. Zwar sind dann
auch die an einer Wasserfläche oder an Regentropfen reflektierten Wellen zirkulär polarisiert, jedoch
mit entgegengesetztem Drehsinn. Damit nimmt die Antenne die reflektierte Welle nicht auf, und es
kommt zu keiner unerwünschten Auslösung des Zünders durch ebene Flächen oder symmetrische
Körper. Da es möglich ist, einer Helixantenne eine derartige Form zu geben, daß die einzelnen Windüngen
auf einem Kegelmantel liegen, ist diese Antenne besonders gut für die Verwendung bei
Geschoßzündern geeignet, da sich dann die Antennenform der Geschoßspitze gut anpaßt. Schließlich
hat die Antenne auch einen guten Wirkungsgrad und läßt sich bei Frequenzen bis etwa um ι GHz als
Betriebsfrequenz und den durch Geschosse gegebenen Abmessungen verwenden.
In der Zeichnung ist ein Teil 1 eines Geschosses dargestellt. Mit 2 ist die Geschoßspitze bezeichnet,
in der der Zünder untergebracht ist. Im obenliegenden, aus nichtleitendem Metall hergestellten Teil 3
der Spitze ist die Helixantenne 4 untergebracht. Da sie das in der Zeichnung gestrichelt angedeutete,
senkrecht zur Flugrichtung stehende Diagramm 5 aufweisen soll, müssen die Betriebsfrequenz sowie die
Abmessungen der Antenne derart gewählt sein, daß die Antenne nach dem Normalmode arbeitet, d. h.,
die Antennenlänge sowie der Antennendurchmesser müssen kleiner als die Betriebswellenlänge sein. Die
Antenne ist mit dem den Sender und den Empfänger darstellenden Block 6 elektrisch verbunden. Der
zweite Ausgang dieses Blocks soll mit einem Gegengewicht 7 verbunden sein. Eine andere Art der
Antennenspeisung kann dadurch vorgenommen werden, daß man die Helix in ihrer Mitte erregt. Wie
man an der Zeichnung erkennt, ist die Antenne bereits durch ihre mögliche Formgebung für den
gegebenen Verwendungszweck geeignet. Da sie auch die gewünschten betrieblichen Vorteile aufweist, ist
sie für den angegebenen Zweck besonders gut geeignet. Man kann die Antenne z. B. in die Geschoßspitze eingießen oder aber auch außen auf der
Geschoßspitze befestigen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Nach dem Rückstrahlprinzip arbeitender elektronischer Annäherungszünder, gekennzeichnet durch die Verwendung einer an sich bekannten, go nach dem Normalmode arbeitenden Helixantenne in der Weise, daß diese Antenne in der aus nichtleitendem Material hergestellten Spitze des Geschosses angeordnet ist, wobei die Antennen- sowie die Geschoßachse wenigstens näherungsweise ineinander übergehen und wobei die Form der Helixantenne der Form der Geschoßspitze angepaßt ist.In Betracht gezogene Druckschriften:Schweizerische Patentschrift Nr. 276751;Zeitschrift: »Nächrichtentechnische Fachberichte«, Bd. 23, 1961, S. 99 bis 106;Buch: H. E. Penrose und R. S. H. Building, »Grundlagen und Praxis der Radartechnik«, 2. Band, 1958, Berliner Union, Stuttgart, S. 195 ff.;Buch: H.-J. Fischer, »Radartechnik«, 1956, Fachbuchverlag, Leipzig.Hierzu I Blatt Zeichnungen© 909 645/2 10.69
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET21555A DE977757C (de) | 1962-02-09 | 1962-02-09 | Elektronischer Annaeherungszuender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET21555A DE977757C (de) | 1962-02-09 | 1962-02-09 | Elektronischer Annaeherungszuender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE977757C true DE977757C (de) | 1969-11-06 |
Family
ID=7550160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET21555A Expired DE977757C (de) | 1962-02-09 | 1962-02-09 | Elektronischer Annaeherungszuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE977757C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2574923A1 (fr) * | 1984-12-19 | 1986-06-20 | Maury Louis | Fusee perfectionnee a detection de proximite pour projectiles |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH276751A (de) * | 1948-07-06 | 1951-07-31 | Stin | Einrichtung zur Ermittlung der Lage mindestens eines bestimmten Objektes relativ zu einer Messstation. |
-
1962
- 1962-02-09 DE DET21555A patent/DE977757C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH276751A (de) * | 1948-07-06 | 1951-07-31 | Stin | Einrichtung zur Ermittlung der Lage mindestens eines bestimmten Objektes relativ zu einer Messstation. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2574923A1 (fr) * | 1984-12-19 | 1986-06-20 | Maury Louis | Fusee perfectionnee a detection de proximite pour projectiles |
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