DE97784C - - Google Patents

Info

Publication number
DE97784C
DE97784C DENDAT97784D DE97784DA DE97784C DE 97784 C DE97784 C DE 97784C DE NDAT97784 D DENDAT97784 D DE NDAT97784D DE 97784D A DE97784D A DE 97784DA DE 97784 C DE97784 C DE 97784C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
incandescent
thread
plastic
present
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT97784D
Other languages
English (en)
Publication of DE97784C publication Critical patent/DE97784C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H1/00Incandescent mantles; Selection of imbibition liquids therefor
    • F21H1/02Incandescent mantles; Selection of imbibition liquids therefor characterised by the material thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Glühstrümpfen und dergl. aus Fäden von plastischem Material, welches sich den bekannten Verfahren dieser Art gegenüber dadurch auszeichnet, dafs die Fäden vor dem Verweben oder Verstricken.mit einer leicht verbrennlichen Faser umsponnen werden.
Diese verbrennliche Faser verhindert beim Veraschen des Glühkörpers ein Zusammenschweifsen der Fäden an den Kreuzungsstellen. Hierdurch wird eine wesentlich längere Lebensdauer des Glühkörpers erzielt, denn gerade dies Zusammenschweißen der Kreuzungsstellen der Fäden übt auf die Haltbarkeit eines Glühkörpers einen sehr nachtheiligen Einflufs aus, da beim Erkalten des Glühstrumpfes in den festen Bindestellen Zerrungen entstehen, die allma'lig zur Zerstörung des Strumpfes führen. Können sich dagegen die einzelnen Fäden derartig frei bewegen, dafs sie beim Zusammenschrumpfen keinen Zug auf die benachbarten ausüben, so liegt es auf der Hand, dafs das Gewebe seinen Zusammenhang länger bewahren kann.
Der aus plastischem, lichtspendendem Material hergestellte Faden wird mit einem dünnen Baumwollengewebe überzogen, oder er wird in der Art umsponnen, wie es bei den elektrischen Drähten gebräuchlich ist.
Sind dann aus dem so gefertigten Faden die Glühkörper hergestellt, so werden letztere in der bekannten Weise verascht. Die den Faden überziehende Faser verbrennt hierbei vollständig, so dafs die Fäden nicht nur durch Sintern, sondern auch durch Verflüchtigung des Ueberzuges dünner werden, wodurch sie so viel an Stärke verlieren, dafs an den Kreuzungen zwischen den einzelnen Fäden ein Zwischenraum verbleibt, der das Freisein der einzelnen Fäden in den Bindungen bewirkt.
Nach der englischen Patentschrift Nr. 17674 v. J. 1890 kommt ebenfalls ein plastisches Material zur Herstellung der Fäden zur Anwendung. Diese plastische Masse ist dann, um die Herstellung der Fäden zu erleichtern, mit einem Bindemittel vermischt.
Die aus dieser Mischung hergestellten Fäden werden aufgehaspelt, und um hierbei ihr Aneinanderheften zu verhindern, werden sie mit Graphit bestreut.
Die aus diesen Fäden hergestellten Glühkörper werden darauf verascht, und hierbei zeigt sich der wesentliche Unterschied in der Wirkung dieses Verfahrens von dem vorliegenden.
Bei den nach der englischen Patentschrift hergestellten Glühkörpern verflüchtigt sich das Bindemittel der plastischen Masse ebenfalls, die einzelnen Fäden sintern zusammen, da sich aber die sinternden Massen berühren und zwischen ihnen keine Trennungsschicht durch eine verbrennliche Faser gebildet worden ist, wie bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung, so backen die sich kreuzenden Fasern zusammen.
Die wesentliche und neue Wirkung des vorliegenden Verfahrens liegt also darin, dafs die Fäden nach dem Veraschen frei liegen. Jeder einzelne Faden <· vermag sich frei auszudehnen und zusammenzuziehen, ohne dafs hierdurch ein Zug auf einen anderen Faden ausgeübt wird, so dafs der erkaltete Glühstrumpf in senkrechter Richtung zusammengedrückt werden kann, und sich öffnet, wenn er in bekannter Weise aufgehängt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Glühstrümpfen und dergl. aus Fäden von plastischem Material, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fäden vor dem Verweben oder Verstricken mit einer leicht verbrennlichen Faser umsponnen werden, zum Zweck, ein Zusammenschweifsen der Fäden an den Kreuzungsstellen beim Veraschen des Glühkörpers zu vermeiden.
DENDAT97784D Active DE97784C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE97784C true DE97784C (de)

Family

ID=368804

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT97784D Active DE97784C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE97784C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10140654A1 (de) * 2001-08-24 2003-03-06 Georg Issakides Bindegarn für Glühkörper
DE10159530A1 (de) * 2001-12-05 2003-06-26 Georg Issakides Bindegarn für Glühkörper und Glühkörper

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10140654A1 (de) * 2001-08-24 2003-03-06 Georg Issakides Bindegarn für Glühkörper
DE10159530A1 (de) * 2001-12-05 2003-06-26 Georg Issakides Bindegarn für Glühkörper und Glühkörper

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3030972C2 (de)
DE2254914A1 (de) Verfahren und rundstrickmaschine zur herstellung von strumpfwaren, insbesondere von strumpfhosen, und hergestelltes produkt
DE97784C (de)
EP1396565B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Ripp-Gestrick-Sektionen
DE721836C (de) Verfahren zur Herstellung eines verzugsfahigen Faserbandes aus endlosen thermoplastischen Kunstfasern
DE633038C (de) Gewebter Treibriemen
DE1510629C3 (de) Verfahren zur Herstellung von voluminösen elastischen Fasergarnen
EP1421228B1 (de) Bindegarn für glühkörper und dessen verwendung
DD153616A1 (de) Seilereierzeugnis und verfahren zur herstellung desselben
CH663804A5 (de) Gewebe.
DE619207C (de) Schlaufengarn sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE856777C (de) Wirk- oder Strickware sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung
DE125309C (de)
DE165221C (de)
DE581064C (de) Gluehkoerper aus geflochtener Kunstseide
DE607087C (de) Textilstoff
DE283760C (de)
DE236806C (de)
DE888916C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gewirken nach Art der Gabelhaekelei
DE360558C (de) Rauchfilter fuer Zigarettenhuelsen
DE1535794C (de) Florgewebe mit durch Rauhen in E inzelfasern aufgelöstem Flor
DE662031C (de) Verfahren zur Herstellung von Geflechten auf der einfaedigen Kloeppelmaschine
DE199615C (de)
AT62471B (de) Verfahren zur Herstellung von geflochtenen Schnürbändern.
DE3936369C2 (de) Kettenwirkware