DE97810C - - Google Patents

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DE97810C
DE97810C DENDAT97810D DE97810DA DE97810C DE 97810 C DE97810 C DE 97810C DE NDAT97810 D DENDAT97810 D DE NDAT97810D DE 97810D A DE97810D A DE 97810DA DE 97810 C DE97810 C DE 97810C
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Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D5/00Machines or plants for pig or like casting
    • B22D5/04Machines or plants for pig or like casting with endless casting conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Giefsereianlage der durch die britische Patentschrift Nr. 19352 aus dem Jahre 1895 bekannt gewordenen Art, bei welcher endlose Ketten von Giefsformen auf endlosen Trägern befestigt sind und das geschmolzene Metall an einem Ende der Anlage empfangen und am anderen Ende die inzwischen fest gewordenen Giefsstücke abgeben. Besonders geeignet ist das System für Herstellung von Giefsereiroheisenfiossen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum raschen Kühlen der Gufsstücke, ohne ein Zerspringen der aus Metall bestehenden Giefsformen herbeizuführen. Die Kühlung erfolgt durch Aufspritzen von Wasser auf die, Mitte der Gufsstücke, so dafs die Form nicht von dem Wasser getroffen wird.
. Die Vorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen die Gesammtanordnung der Gleisanlage, während
Fig. 3 und 4 die Kühlvorrichtung veranschaulichen. "
A ist ein Geblä'seofen, z. B. Hochofen, der das geschmolzene Metall einer fahrbaren Giefspfanne B zuführt. Aus letzterer wird es in die Rinne C gegossen und von dieser den Giefsformen E zugeleitet, welche zu endlosen Ketten D verbunden sind.
Letztere führen das Metall der. Kühlvorrichtung zu.
Die Vorrichtung besteht aus einem Rade H mit Zähnen H1, welche in die Glieder t des Trägers, auf dem die Giefsformen E sich befinden, eingreifen, so dafs bei der Vorwärtsbewegung der Glieder durch den Träger die eingreifenden Vorsprünge H1 dazu dienen, das Rad H in Drehung zu versetzen (Fig. 3 und 4).
An diesem Rade und quer, an demselben vorspringend, sind umgekehrt V-förmige Ablenkplatten / vorgesehen, die in solcher Stellung zu einander und zu den Formen auf dem Träger stehen, dafs beim Vorwärtsbewegen der Formen und dem Rotiren des Rades H die Platten I die berührenden Kanten der Formen überdecken und der offene Raum zwischen den Platten sich genau über der Mittellinie der Roheisenflosse befindet.
In dem Räume zwischen den auf einander folgenden Ablenkplatten / befindet sich ein perforirtes Wasserrohr K.
Hieraus ist ersichtlich, dafs, während Wasser beständig durch Rohr K zufliefst und auf den Träger fällt, dasselbe so abgelenkt wird, dafs es nur die Mitte der Roheisenflosse und nicht auch ■ die Form selbst berührt. Auf diese Weise wird die Eisenflosse zuerst in der Mitte abgekühlt, so dafs sie sich zusammenzieht und fest wird, ohne dafs eine Gefahr des Zerbrechens der Formen E zu befürchten wäre.
Um das Zusammenziehen und das Festwerden weiter zu führen, ist ein Wasserrohr L mit gebogenen Auslaufrohren L1 vorgesehen; ersteres reicht über die Länge der Träger D und rotirt unter der, Rückwirkung des aus L1 L1 ausfliefsenden Wassers; die Oberfläche der Formen E und der darin befindlichen
Roheisenflossen wird hierdurch mit Wasser bestäubt, welches sie ohne Gefahr eines Brechens der Formen vollends abkühlt.
In dem Momente, wo die Eisenflosse am Ende des Trägers D anlangt und die Form um die dortselbst befindliche Trommel herumgeht, fallen die Eisenflossen aus den Formen auf die endlose Plattform M (Fig. i); letztere geht hinter dem Ende der Träger D D vorbei, dann nach abwärts durch einen Wassertrog Af1 und von da wieder aufwärts zu einer .Fallrinne M'2, woselbst die Plattform M sich plötzlich nach abwärts wendet; die Eisenflosse fällt dann auf die Rinne M2 und von dieser auf den Wagen, der für die Aufnahme des Eisens bereit steht.
Der Zweck des Wassertroges M1 besteht darin, das nöthige Abkühlen der Eisenflosse vor ihrer Ablieferung in den Wagen zu vervollständigen. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kühlvorrichtung für Gleisanlagen mit endloser Kette von Giefspfannen (E), welche das geschmolzene Metall an einem Ende empfängt und am anderen Ende die Gufsstücke abgiebt, dadurch gekennzeichnet, dafs ein oder mehrere Räder (H) sich im Einklänge mit der Kette bewegen und Ablenkplatten (I) besitzen, durch welche das Wasser gegen die Mitte des Gufsstückes geleitet und letzteres dadurch abgekühlt wird, ohne dafs auch die Form (E) mit Wasser in Berührung kommt und abgekühlt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT97810D Active DE97810C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4325532A (en) * 1979-07-14 1982-04-20 Sgb Group Limited Formwork system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4325532A (en) * 1979-07-14 1982-04-20 Sgb Group Limited Formwork system

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