DE97930C - - Google Patents

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DE97930C
DE97930C DENDAT97930D DE97930DA DE97930C DE 97930 C DE97930 C DE 97930C DE NDAT97930 D DENDAT97930 D DE NDAT97930D DE 97930D A DE97930D A DE 97930DA DE 97930 C DE97930 C DE 97930C
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Germany
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safety
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lock
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/10Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with sliding breech-block, e.g. vertically
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/30Multiple safeties, i.e. one safety element acting on at least one element of the firing mechanism and at least one other element of the gun, e.g. the moving barrel
    • F41A17/32Multiple safeties, i.e. one safety element acting on at least one element of the firing mechanism and at least one other element of the gun, e.g. the moving barrel the other element being the breech-block or bolt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Sicherungseinrichtung eines wagerechten Geschützkeilverschlusses. Die Sicherungseinrichtung hat den Zweck, in der Sicherungsstellung bei geschlossenem Verschlufs das Abfeuern des geladenen Geschützes und das Oeffnen des Verschlusses zu verhindern.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des Verschlusses (Verschlufs geschlossen und nicht gesichert),
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt durch die Mitte des Verschlusses (Verschlufs geschlossen und nicht gesichert),
. Fig. 3 dieselbe Seitenansicht des Verschlusses wie Fig. ι (Verschlufs geschlossen und gesichert),
Fig. 4 derselbe wagerechte Schnitt durch die Mitte des Verschlusses wie Fig. 2 (Verschlufs geschlossen und gesichert),
Fig.15. der von hinten gesehene senkrechte Schnitt A-B durch Fig. 1 (Verschlufs geschlossen und nicht gesichert).
Es stellen ferner dar:
Fig. 6 das Spannstück,
Fig. 7 einen Theil der Verschlufsschraube,
Fig. 8 die Schraubenfeder,
Fig. 9 den Sicherungsbolzen und
Fig. 10 den Sicherungsgriff.
Die Sicherungseinrichtung setzt sich aus folgenden Theilen zusammen:
dem Sicherungsgriff C (Fig. 10),
dem Sicherungsbolzen D (Fig. 9) und
der Schraubenfeder E (Fig. 8).
Diese Theile sind sämmtlich in dem in das rechte Kopfende des Verschlufskeils eingeschobenen Einsatzstück F gelagert (Fig. 5).
Der Sicherungsbolzen D (Fig. 5 und 9) besteht aus:
dem mit dem Sicherungsgriff C durch einen Stift fest verbundenen kurzen Vierkant,
dem glatten cylindrischen Schaft, den die Schraubenfeder E umgiebt,
dem cylindrischen Bunde, welcher der Schraubenfeder E als Widerlager dient, und
dem Sicherungszapfen d. Letzterer hat im Querschnitt die Form eines Halbcylinders.
Um die Wirkungsweise der Sicherungseinrichtung verstehen zu können, mufs man sich vergegenwärtigen, dafs das im Verschlufskeil A gelagerte, um den Bolzen b drehbare, einen zweiarmigen Hebel bildende Spannstück B beim Abfeuern des Geschützes mit seinem linken Hebelarm eine Vorwärtsbewegung, mit seinem rechten Hebelarm eine Rückwärtsbewegung vollführt. Die Sicherung gegen das Abfeuern des Geschützes beruht nun auf dem Princip, eine genügend weite Rückwärtsbewegung des rechten Hebelarmes des Spannstückes unmöglich zu machen.
Die Sicherung gegen das Oeffnen des Verschlusses beruht auf dem Princip, das Drehen der Verschlufsschraube unmöglich zu machen.
Um den geschlossenen Verschlufs zu sichern, zieht man den Sicherungsgriff C auf sich zu und dreht ihn um 900 nach links (Fig. 3). Der an dem Sicherungsgriff befindliche runde Zapfen c tritt hierdurch aus der oberen in die untere der beiden am rechten Kopfende des Verschlufskeils vorhandenen Bohrungen (Fig. 3 und 4), wobei er sich über die an der Verschlufsschraube G vorhandene Nase e legt. Jede Drehung der Verschlufsschraube ist jetzt
unmöglich, der Verschlufs kann sich somit nicht öffnen.
Beim Drehen des Sicherungsgriffes C hat sich auch der mit ihm verbundene Sicherungsbolzen D um 90° gedreht (Fig. 3 und 4). Vor dem Drehen des Sicherungsgriffes C ist die Lage des Sicherungsbolzens D eine solche, dafs die ebene Fläche seines Zapfens d der oberen Fläche der nach oben gerichteten Nase α des Spannstückes B zugekehrt ist (Fig. 5), so dafs das Spannstück sich mit seinem rechten Hebelarm ungehindert unter dem Zapfen d des Sicherungsbolzens fortbewegen kann (Fig. 2). Nach dem Herumdrehen des . Sicherungsgriffes C ist die Lage des Sicherungsbolzens D eine solche, dafs die ebene Fläche seines Zapfens d der hinteren Fläche der Nase a des Spannstückes zugekehrt ist (Fig. 3 und 4). Durch die Drehung um 90° hat sich der Zapfen d aufserdem so weit nach unten· bewegt, dafs er dein rechten Hebelarm des Spannstückes den Weg versperrt, sobald dieser sich beim Abfeuern nach hinten bewegt.
Nachdem der geschlossene Verschlufs gesichert worden ist, bewirkt man, um die Schlagfeder H zu entlasten, durch Abziehen des Verschlusses das Vorgehen des Schlagbolzens J. Da der Verschlufs gesichert ist, kann der Schlagbolzen nicht so weit vorgehen, dafs seine Spitze das im Boden der Patronenhülse befindliche Zündhütchen trifft. Sobald nämlich der sich beim Abziehen nach hinten bewegende rechte Hebelarm des Spannstückes B mit seiner Nase α Anlage an dem Zapfend des Sicherungsbolzens D gefunden hat (Fig. 4), ist auch die Vorwärtsbewegung des linken Hebelarmes des Spannstückes zu Ende. Dieser Hebelarm hält den Schlagbolzen in dem Augenblick am Vorgehen auf, wo seine Spitze noch 2 mm vom Boden der Patronenhülse entfernt ist..
Um den Verschlufs zu entsichern, zieht man den Sicherungsgriff C auf sich zu und dreht ihn um 900 nach rechts (Fig. 1). Der Zapfen c des Sicherungsgriffes tritt dann wieder in die obere der beiden in dem rechten Kopfende des Verschlufskeils befindlichen Bohrungen (Fig. 1) und der Zapfen d des Sicherungsbolzens D kehrt wieder seine ebene Fläche der Nase α des Spannstückes B zu (Fig. 2 und 5).
Beim Entsichern des Verschlusses geht der Schlagbolzen J vollends vor, jedoch ohne irgend welche Kraftäufserung. Um den Schlagbolzen wieder zu spannen, wird die Kurbel K so gedreht, als ob man den Verschlufs öffnen wollte. Das Spannen erfolgt schon, nachdem der mit der ringförmigen .Eindrehung versehene Kurbelarm um etwa 300 gehoben worden ist.
Die den glatten Schaft des Sicherungsbolzens umgebende Schraubenfeder E hält den Sicherungsgriff und damit auch den Sicherungsbolzen in den beiden Stellungen der »Sicherung« und »Entsicherung« fest.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sicherung für wagerechte Geschützkeilverschlüsse, bestehend aus einem am Verschlufskeil dreh- und verschiebbar gelagerten Sicherungsstück (D C), welches in seinen beiden Grenzlagen in Rasten des Verschlufskeils eintritt und von dessen Nasen (de) die eine (d) bei gesichertem Verschlufs sich in der Bahn eines am Spannhebel (B) vorgesehenen Ansatzes (a) befindet, während die andere (c) gegen, einen Ansatz (e) der Verschlufsschraube anliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT97930D 1897-10-21 Active DE97930C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH15282T 1897-10-21

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ID=4212533

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DENDAT97930D Active DE97930C (de) 1897-10-21

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DE (1) DE97930C (de)

Also Published As

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CH15282A (de) 1898-04-30

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