DE97974C - - Google Patents

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DE97974C
DE97974C DENDAT97974D DE97974DA DE97974C DE 97974 C DE97974 C DE 97974C DE NDAT97974 D DENDAT97974 D DE NDAT97974D DE 97974D A DE97974D A DE 97974DA DE 97974 C DE97974 C DE 97974C
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Germany
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/20Skates with fastening means on special metal parts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
WILHELM PRÜGEL in FRANKFURT a. M. Schlittschuh mit abnehmbarem Lauf.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1897 ab.
Der neue Schlittschuh ist im Gegensatz zu bekannten, mit abnehmbaren Läufen versehenen Schlittschuhen (siehe z. B. D. R. P. Nr. 61065, Klasse ηη) dadurch gekennzeichnet, dafs der Lauf abgenommen werden kann, ohne dafs die Theile, welche dem Laufe den festen Halt an der Fufsbekleidung geben, von dieser entfernt zu werden brauchen. Der neue Schlittschuh wird durch die
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung in einer Unteransicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt den eigentlichen Schlittschuh in Seitenansicht, wobei nur nebensächlichere Theile im Schnitt erscheinen.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht eines einzelnen Laufes.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit, deren Zweck und Wirkung später beschrieben werden wird.
Die Figuren der Zeichnung veranschaulichen nur ein Ausführungsbeispiel, welches in seinen Einzelheiten verschiedenen Aenderungen unterliegen kann. Der Lauf ist in der Zeichnung mit d bezeichnet; er hat im vorderen Theile eine Oese oder einen Horizontalschlitz K und einen oder mehrere verticale Schlitze h h1.
Im hinteren Theile hat der Schlittschuh ebenfalls einen horizontalen Schlitz oder ein Loch e und auch einen oder mehrere senkrecht oder etwas schräg stehende Schlitze//1. Die Fufsbekleidung F ist hinten mit zwei Wangen a1 versehen, welche lösbar oder unlösbar, in jedem Falle aber unbewegbar fest, an ihr sitzen. Der Abstand beider WTangen, welche durch zwei oder mehrere Stifte g gl g2 fest mit einander verbunden sind, ist gerade so grofs, dafs man den hinteren Theil ^ des Laufes dazwischen schieben kann. Am vorderen Theile ^ der Fufsbekleidung sind ebenfalls Wangen / unbewegbar, aber auch dauernd fest oder lösbar angebracht. Ein Stift i, welcher dazu bestimmt ist, in den Schlitz hl des vorderen Theiles ρ des Schlittschuhes einzugreifen, dient zur dauernden und festen gegenseitigen Verbindung der Wangen Z, während ein zweiter Stift q nur mittels einer Feder m durch die Wangen / hindurchgeschoben, aber jederzeit durch einen kleinen Arm, Knopf oder dergleichen ο aufser Eingriff mit / gebracht werden kann. Um den Lauf an der Fufsbekleidung zu befestigen, bringt man zunächst den Stift g mit dem Schlitz e des Laufes in Eingriff, indem man den Lauf in schräger Richtung von unten zwischen die Wangen ax hineinschiebt. Nimmt e, wie schon eingangs erwähnt, die Form eines Loches an, so mufs natürlich g in ähnlicher Weise wie q seitlich aus den Wangen a1 herausgezogen werden können. Sobald g und e in festem Eingriff sind, schwenkt man den Lauf derart aufwärts, dafs sowohl die Stifte gxgl als auch der Stift i mit ihren entsprechenden · Ausschnitten ff1 und h1 in Eingriff kommen. Der Stift q kann, wie Fig. 4 erkennen läfst, so abgeschrägt sein, dafs er durch den Lauf zunächst zurückgedrückt wird und später von selbst in das Loch K einschnappt. Wünscht man den beispielsweise mit geradliniger Lauffläche versehenen Lauf d (Fig. 2) gegen einen solchen mit krummliniger Lauffläche (Fig. 3) auszutauschen, so zieht man den Stift q so weit
zurück, dafs man d nach unten schwenken und auch hinten aufser Eingriff mit den Stiften g2 g1 und g bringen kann. Beim Einsetzen des krummlinigen Laufes verfährt man dann genau, wie vorhin in Bezug auf den geradlinigen beschrieben ist. Es ist ersichtlich, dafs der Lauf leicht an dem Fufs, und zwar auf der Eisbahn befestigt und von demselben wieder gelöst werden kann, ohne dafs man die zum Festhalten des Laufes dienende Vorrichtung a11 von der Fufsbekleidung zu lösen braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schlittschuh, gekennzeichnet durch an der Fufsbekleidung lösbar oder unlösbar, aber unbewegbar sitzende Wangen (al und IJ, zwischen denen der Lauf (d) theils durch feste, in Schlitze des Laufes eingreifende und die Wangen verbindende Zapfen und theils durch einen oder mehrere seitlich durch die Wangen hindurchschiebbare und in entsprechende Löcher oder Horizontalschlitze (K) des Laufes hineingreifende Stifte gehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3533485A1 (de) * 1985-07-23 1987-02-05 Zuercher Ziegeleien Schalenmauerwerk
FR2784038A1 (fr) * 1998-10-01 2000-04-07 Salomon Sa Patin a roues

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3533485A1 (de) * 1985-07-23 1987-02-05 Zuercher Ziegeleien Schalenmauerwerk
FR2784038A1 (fr) * 1998-10-01 2000-04-07 Salomon Sa Patin a roues
WO2000020081A1 (fr) * 1998-10-01 2000-04-13 Salomon S.A. Patin a roues

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