DE9808C - Maschinen mit rotirenden Kolben, welche als Motoren, Pumpen etc. benutzt werden können - Google Patents
Maschinen mit rotirenden Kolben, welche als Motoren, Pumpen etc. benutzt werden könnenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/30—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F01C1/32—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having both the movement defined in group F01C1/02 and relative reciprocation between the co-operating members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/04—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of internal-axis type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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- F04B9/02—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
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Description
1878.
LUDWIG TAVERDON in PARIS. Maschinen mit rotirenden Kolben, welche als Motoren, Pumpen etc. benutzt werden können.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1878 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf Maschinen mit rotirenden Kolben und bestehen:
1. in der Construction der Coulissensteuerung an den rotirenden Kolben;
2. in einem neuen Regulator zum Reguliren des Zuflusses der Flüssigkeit;
3. in der Anordnung von mehreren rotirenden Kolben und in der rechtwinkligen Anordnung
derselben gegen einander.
Zur Bewegung der Maschine kann Wasserdampf, comprimirte Luft oder Gas angewendet
werden.
In der beiliegenden Zeichnung stellt dar:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die ganze Maschine,
Fig. 2 einen Schnitt nach x-y durch den Regulator.
Fig. 3 bis 5 sind Querschnitte, verschiedene Anordnungen an den Coulissen zeigend.
In Fig. ι bedeutet A A' die Haupttriebwelle,
welche zweimal bei CS und C S' gekröpft ist,
D und D' sind cylindrische Scheiben (die Kolben), welche sich um S und S'. bewegen und
zugleich auf der Innenfläche des sie umgebenden festen Cylinders E gleiten. Die Kurbeln S S'
sind senkrecht gegen einander verstellt. In den Kolben gleiten dicht anschliefsende Coulissen,-welche
alle auf der festen Welle T angeordnet sind und dabei ist es gleichgültig, ob diese
Welle T von einer Scheidewand, Fig. 5 (hier ist T mit d bezeichnet), getragen wird oder auf
sonst eine Art unterstützt wird.
Die Flüssigkeit tritt durch das Rohr F ein,
passirt die Zwischenräume der Spiralfeder G, tritt dann durch eine Oeffnung, gleichzeitig durch
die beiden Ringe H und / und geht dann in den Kanal K. Dieser ist durch oben erwähnte.
Scheidewand der Länge nach in zwei Hälften getheilt und dient daher abwechselnd als Zuführungs-
und als Abzugskanal, . je nach der Stellung der rechtwinklig gegen einander angeordneten
Kolben.
Nachdem die Flüssigkeit ihre Wirkung auf die Kolben D und D' ausgeübt hat, geht sie
in der Richtung der Pfeile durch die Kanäle L und entweicht schliefslich durch die Oeffhungen
M, Die gezeichnete Anordnung hat den Zweck, durch die engen Röhrchen Schmiermittel
an die Lager von T zu bringen, läfst sich jedoch nur anwenden, wenn Dampf, Luft oder
Gase verwendet werden; bei Verwendung von Wasser erfolgt die Ableitung direct und fallen
dann die Kanäle L weg.
Dem Laufe der Flüssigkeit folgend, soll zunächst die Einrichtung und Wirksamkeit des
Regulators G HJ beschrieben werden.
Die Motorwelle A A' ist bei d unterbrochen und sind beide Theile durch einen concentrischen
Zapfen verbunden. Die Verbindung der beiden Theile ist folgendermafsen bewerkstelligt:
Das äufsere Ende der Spiralfeder G ist an der Ringscheibe H befestigt, Fig. 2, und das
andere innere Ende an der Nabe der Scheibe /. Beide Scheiben / und B sind auf A A' fest
und rotiren also mit dieser Welle. Die Scheibe / besteht aus einer Nabe (im Innern vierkantig),
Speichen und ringförmigem Kranz; beim Radi/'
ist die Nabe rund und mit Keil und Nuth auf Welle A angebracht. An Stelle der Speichen
tritt bei H die Spiralfeder G, welche beide Ringe / und H mit einander verbindet.
Beide Ringe H und / sind nun an einer Stelle durchbohrt, Fig. 2, beide Löcher, rechteckig
von Gestalt, liegen für gewöhnlich, d. h. beim ruhigen Gang der Maschine, sich genau
deckend über einander. Nimmt nun die Geschwindigkeit der Maschine sehr zu, also der
übertragene Druck ab, so wächst die Winkelgeschwindigkeit von A' und von der Nabe
von H, die Spirale wird aufgewunden und der Ring H verschiebt sich gegen /ein wenig, also
verschieben sich auch die Oeffhungen in den Ringen H und / gegen einander, die Ausflufsöffnung
wird also kleiner und bei dem verminderten Zuflufs von Flüssigkeit wird der Gang
der Maschine ruhiger und infolge dessen tritt die Oeffnung in H allmälig wieder an ihre alte
Stelle. Natürlich erfolgt das Verschieben der Oeffnungen in H und / gegen einander nicht
ruckweise, sondern ganz allmälig, entsprechend der Geschwindigkeit der Maschine.
In Fig. 5 ist die radiale Scheidewand der Coulisse mit dem äufsersten festen Cylinder fest
verbunden, so dafs der Kolben D (hier mit B bezeichnet) bei seiner Bewegung um den Mittelpunkt
α des umhüllenden Cylinders A die Coulisse um den Coulissenzapfen d als Mittelpunkt
schwingen läfst. Die Ecken des Schlitzes der Scheibe B beschreiben bei der Bewegung derselben
sehr schlanke Achterschleifen 8. Die
Flüssigkeit tritt durch die Oeffnungen O und O'
des Cylinders A abwechselnd ein und aus.
Die Fig. 3 und 4 stellen eine modificirte Coulisse dar. Die Scheidewand der Coulisse tritt
bei diesen Anordnungen nicht in den inneren festen Cylinder A hinein. Die Ein- und Austrittsöffnungen
können auch mehr tangential angeordnet werden.
Auf der' Welle A können anstatt zwei beliebig viele rotirende Kolben D angebracht werden
und unter beliebigen Winkeln gegen einander gestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rotationsmaschine mit mehreren, um Kurbelzapfen rotirenden und gleichzeitig auf der Innenfläche eines, cylindrischen Mantels gleitenden Scheiben (Kolben), welche vermittelst drehbarer Coulissen auch als Steuerungs- und Expansionsvorrichtung dienen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9808C true DE9808C (de) |
Family
ID=287138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9808D Active DE9808C (de) | Maschinen mit rotirenden Kolben, welche als Motoren, Pumpen etc. benutzt werden können |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9808C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2493148A (en) * | 1945-12-28 | 1950-01-03 | Elmer C Kiekhaefer | Fluid lubricated planetary piston water pump |
-
0
- DE DENDAT9808D patent/DE9808C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2493148A (en) * | 1945-12-28 | 1950-01-03 | Elmer C Kiekhaefer | Fluid lubricated planetary piston water pump |
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