DE98117C - - Google Patents
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- DE98117C DE98117C DENDAT98117D DE98117DA DE98117C DE 98117 C DE98117 C DE 98117C DE NDAT98117 D DENDAT98117 D DE NDAT98117D DE 98117D A DE98117D A DE 98117DA DE 98117 C DE98117 C DE 98117C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
- B24B3/42—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades helically bent, e.g. for lawn mowers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
■ H. C. BEKKING in UTRECHT (Holland).
auf einer Leitspindeldrehbank.
Patehtirt im Deutschen Reiche vom g. März 1897 ab.
Das Schleifen schraubenförmiger Messer, z. B. in den Messerwalzen von Rasenschneidmaschinen,
Schermaschinen und dergl., ist unter Anwendung der bisherigen Mittel schwierig,
unzuverlässig und gefährlich. Solche Messer sind meist derartig angeordnet, dafs ihre
Schneiden in der Oberfläche eines Cylinders liegen und sich um einen gröfseren oder
kleineren Theil des Walzenumfanges herumwinden, damit die Schnittwirkung in doppelt
schräger Richtung ausgeübt werde. Beim Schleifen solcher Messer auf gewöhnlichen
Schleifsteinen tritt nicht nur eine häufige Verstümmelung der Schneiden, sondern auch eine
vorzeitige Abnutzung der Walzen ein; auch ist die durch Form und Gröfse solcher Walzen
erschwerte Handhabung für den Schleifer mit Gefahr verbunden.
Die Erfindung bezieht sich auf die zwangläufige Geradführung schraubenförmiger'Messer
beim Schleifen und beseitigt die genannten Uebelstände dadurch, dafs sie die Schliffe bei
vollkommener Sicherung der cvlindrischen Fläche aller Messerschneiden auf rein mechanischem
Wege bewirkt.
Wie aus dem Grundrifs in Fig. 1 ersichtlich
ist, wird die Messerwalze M frei drehbar »zwischen die Spitzen« einer Leitspindeldrehbank
genommen. Der Supportkopf erhält ein Wellenlager W mit Antriebsscheibe A und
Schleifstein S. Auf der Decke des Supportunterschlittens wird der horizontal und vertical
einstellbare Führungskopf F angeordnet, in dessen der Messerform angepafstem Einschnitte
eines der Messer seine zur ungehinderten Gleitung geeignete Führung findet. Durch diese
zwangläufige Führung wird die stets gleiche Lage des zu schleifenden Messers zum Schleifstein
.S an jedem Punkte seiner ganzen Länge hergestellt.
Ist an einem beliebigen Ende der Messerwalze die Einstellung des Führungsmessers im
Einschnitte des Führungskopfes F, sowie hiernach die Einstellung des Schleifsteines S zu
dem. zu schleifenden Messer mittelst der Kurbel K vorgenommen, so wird der Schleifstein
in Thätigkeit gesetzt und der Support entweder durch das Leitspindelvorgelege oder
auch durch freien Antrieb der Kurbel K1 auf die Leitspindel L oder die Zahnstange Z
(Fig. 2) über die ganze Länge der zu schleifenden Messerschneide fortgezogen.
Hierauf erfolgt die Einstellung und der Schliff des nächsten Messers u. s. w.
Fig. 2 zeigt in der Seitenansicht die Stellung des Führungskopfes F und Schleifsteines S zu
einer sechstheiligen Messerwalze M. Die punktirten Messerquerschnitte bezeichnen die Projection
der im Grundrifs Fig. 1 angenommenen Stellung von F, M und 5 bei einem auf den
vierten Theil der Walzenlänge vollendeten Schliff, welche sich nach Abmessung und
Form des zu schleifenden schraubenförmigen Messers durch entsprechende Einstellung von F
und S verändern läfst.
Die Anwendbarkeit der Erfindung erstreckt sich auf jeden Durchmesser, jede beliebige
Windung und Anzahl der Messer.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Schleifen von Messerwalzen mit schraubenartig liegenden Schneidkanten auf einer Leitspindeldrehbank, dadurch gekennzeichnet, dafs die zwischen den Spitzen der Drehbank eingespannte Messerwalze (M) durch einen auf dem Unterschlitten des Werkzeugträgers einstellbar befestigten, mit einem passenden Einschnitt über die Schneidkante eines der Messer greifenden Führungskopf (F) zwangläufig mit der Schneidkante des zu schleifenden Messers gegen die auf dem Werkzeugträger gelagerte Schleifscheibe (S) geführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98117C true DE98117C (de) |
Family
ID=369112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98117D Active DE98117C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98117C (de) |
-
0
- DE DENDAT98117D patent/DE98117C/de active Active
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