DE98311C - - Google Patents
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- DE98311C DE98311C DENDAT98311D DE98311DA DE98311C DE 98311 C DE98311 C DE 98311C DE NDAT98311 D DENDAT98311 D DE NDAT98311D DE 98311D A DE98311D A DE 98311DA DE 98311 C DE98311 C DE 98311C
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- DE
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- blades
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- cream
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J15/00—Manufacturing butter
- A01J15/04—Rotating or oscillating churns
- A01J15/06—Rotating or oscillating churns with beating equipment which is movable in respect of the churn wall
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Butterfafs, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Grundrifs desselben; Fig. 3 und 4 zeigen das Gefä'fs im senkrechten Schnitt
und im Grundrifs.
Das Fafs besteht aus einem in einem Gestell 1 gelagerten Gefä'fs 2, welches mittelst eines
hohlen Zapfens 3 auf dem Ende einer Achse 4 ruht. Die Achse hat in einiger Entfernung
von dem oberen Ende einen Quernagel und das untere Ende des hohlen Zapfens 3 hat
einen Querschlitz, welcher über den Nagel greift, so dafs das Gefä'fs den Bewegungen der
Achse folgen mufs. An einer an der Achse 4 sitzenden Schnurscheibe ist das Ende einer
Triebschnur 6 angebracht, welche, ruckweise gezogen , das Gefäfs abwechselnd nach der
einen und nach der anderen Seite um die Achse dreht. Bei dieser abwechselnden Drehbewegung
dreht sich das Gefä'fs nur ein bis zwei Mal nach der einen Seite, dann zwingt das Anziehen der Schnur das Gefä'fs, plötzlich
still zu ,stehen und sich darauf nach der anderen Seite zu 'drehen. Das Gefäfs 2 macht
man am besten kegelförmig, unten weiter als oben. Das obere offene Ende hat einen
schmalen Rand 7, um' das Ueberlaufen der Flüssigkeit bei zu schneller Umdrehung zu verhüten.
Im Inneren des Gefä'fses sind in radialer Richtung Schaufeln 8 angebracht, "welche sich
nur bis etwa zu zwei Drittel der Höhe des Gefäfses, vom. Boden gerechnet j zu erstrecken
brauchen, auch ist zwischen den Unterkanten der Schaufeln und dem Boden des Gefäfses
eiri freier Raum zu lassen. Die Schaufeln oder Flügel 8 sind unten am breitesten und in der
Querrichtung gebogen sowie mit Löchern versehen. Die Schaufeln lassen sich so anordnen,
dafs z. B. je drei nach derselben Seite hin gebogene Schaufeln hinter einander gestellt sind,
Fig. 2, oder so, dafs sie abwechselnd bald nach' der einen, bald nach der anderen Seite
gebogen sind, Fig. 4. Eine dritte Anordnung zeigt Fig. 5, nach welcher die obere Hälfte
der Schaufel nach der einen, die untere Hälfte nach der anderen Seite gebogen ist.
Bei der Benutzung des Butterfasses giefst man die nöthige Menge Sahne in das Gefäfs 2,
worauf die Butterung in der Weise geschieht, dafs man 5 bis 15 Minuten lang durch Ziehen
an der Schnur das Gefäfs fortwährend zwingt, seine Drehrichtung zu ändern. Bei der Drehung
nach der anderen Seite steigt die Sahne an der Innenwandung des Gefäfses empor und fliefst
zwischen die Schaufeln, bei der darauf folgenden plötzlichen Umkehrung der Drehrichtung
wird die Sahne gegen die Seiten der Schaufeln geworfen und dringt infolge ihrer Trägheit
durch die Löcher der Schaufeln und theilweise auch über die Ränder der Schaufeln, so dafs
die Sahne einer kräftigen Bearbeitung unterworfen wird. Die Biegung der Schaufeln dient
hierbei dazu, die Sahne nach der Innenwand des Gefäfses hin zu pressen und dadurch den
Druck auf die Sahne zu vermehren, wenn sie durch die Löcher hindurchgeht. Zufolge.dieser
Anordnung mufs alle im Gefäfs befindliche Sahne der Bearbeitung unterworfen werden, da
jedes Theilchen wiederholt gegen die Schaufeln geworfen wird und die Löcher derselben durchdringt,
besonders wenn das Ziehen an der Schnur etwas ungleichmäfsig ausgeführt wird.
Nachdem sich die Butter gebildet hat, bringt man sie durch einige schwache Züge an der
Schnur in einem Klumpen in die Mitte des Gefäfses zusammen, nimmt dann die Butter
heraus und giefst die Buttermilch ab; dies kann vollständig geschehen, wenn man das
Gefäfs abhebt und die Flüssigkeit aus der Tülle 9 ausfliefsen läfst.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Butterfafs, bestehend aus einem Gefäfs (i), welches an der inneren Wandung eine Anzahl radial gestellter, in ihrer Querrichtung gebogener gelochter Schaufeln oder Flügel besitzt und abwechselnd in Rechtsund Linksdrehung versetzt wird, damit die bei der Drehung an der Innenwand des Gefäfses emporgetriebene Sahne bei dem plötzlichen Wechsel der Drehrichtung einer kräftigen Bearbeitung durch die Schaufeln des Gefäfses unterworfen wird.
An dem im Patent-Anspruch ι angegebenen Butterfafs die Anordnung der Schaufeln (8) derart, dafs einige nach derselben Seite hin gebogene hinter einander gestellt, oder dafs dieselben abwechselnd bald nach der einen, bald nach der anderen Seite gebogen sind.An dem im Patent-Anspruch ι angegebenen Butterfafs Schaufeln, welche alle oder zum Theil oben entgegengesetzt gekrümmt sind als unten .(Fig. 5).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98311C true DE98311C (de) |
Family
ID=369286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98311D Active DE98311C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98311C (de) |
-
0
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