DE98864C - - Google Patents

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DE98864C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H5/00Acetylene gas generators with automatic water feed regulation by the gas-holder

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Apparaten zur Erzeugung, Aufspeicherung und Kühlung von Acetylen, bei denen ein Gasometer zur Anwendung kommt; hierbei soll in einfacher und wirksamer Weise die Erzeugung des Gases im Verhältnifs zum Verbrauch desselben geregelt werden.
Die Glocke des Gasometers ist zu diesem Zwecke mittels Kette oder dergl. mit einem Kugel- oder sonstigen Ventil verbunden, welches ein im Innern des Gasometers angeordnetes, mit dem Carbidbehälter in Verbindung stehendes Rohr abschliefst. Ein zweites mit einem Absperrhahn ausgerüstetes Rohr ist von aufsen in den unteren Theil des Gasometerinnenraums geführt.
In dem Gasometerkörper a ist in bekannter Weise die bewegliche Glocke b angeordnet. Im unteren Theile des Gasometers ist ein Carbidbehälter c oder auch eine Anzahl solcher angeordnet. Von dem Carbidbehälter ist ein Rohr g innerhalb des Gasometers in die Höhe geführt und an dem nach unten zurückgebogenen Ende dieses Rohres ist ein Kugelventil, g1 angeordnet, welches durch einen Hebel, an dessen Ende sich ein Schwimmergi befindet, geschlossen gehalten wird. An diesen Schwimmer g·4 greift das eine Ende einer Kette g·2 an, deren anderes Ende etwa am unteren Rande der Gasometerglocke b befestigt ist. Die Biegung am oberen Ende des durch Streben g-5 abgestützten Rohres g liegt immer oberhalb des Spiegels des im Gasometer enthaltenen Wassers, so dafs durch dieses Rohr aus dem Gasometerbehälter kein Wasser in den Carbidbehälter hinabgelangen kann. Das Wasserzuführungsrohr h, welches an dem innerhalb des Gasometers α liegenden Ende trichterförmig ausgebildet und mit feiner Gaze überspannt ist, geht durch die Wandung des Gasometers -hindurch, ist aufserhalb desselben durch ein Ventil hB absperrbar und steht mit dem Carbidbehälter in Verbindung.
Die Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Zunächst befindet sich die Glocke b des Gasometers in der tiefsten Stellung und drückt mittels der Kette g-2 den Schwimmer g·4 nieder, so dafs das Ventil g1 geöffnet ist. Wird nun der mit Carbid beschickte Behälter c durch Oeffnen des Ventils hs mit dem Wasserraum des Gasometers in Verbindung gesetzt, so tritt in diesen Behälter Wasser ein, welches das Carbid zersetzt. Hierdurch wird Acetylen entwickelt, welches durch Rohr g und das Schwimmerventil g1 in den Gasometer strömt und die Glocke b desselben anhebt. Ist die Glocke b bis zu einer bestimmten Höhe gehoben, so wird die Kette g·2 schlaff, und infolge dessen schliefst der Schwimmer g·4 das Ventil g1. Wenn der Gasaustritt durch das Rohr g abgesperrt ist, so sucht sich das entstehende Gas seinen Weg durch das Rohr h und dringt durch das Wasser hindurch in den Gasometer ein. Hierdurch wird der Wasserzuflufs durch Rohr h zum Behälter c so lange abgesperrt, bis* die Glocke b nach Verbrauch des Gases wieder fällt und dadurch das Ventil g·1 öffnet, so dafs das entwickelte Gas wieder durch das Rohr g in den Gasometer eintreten und durch

Claims (1)

  1. Rohr h Wasser in den Carbidbehälter gelangen kann.
    Pa τ ε ν τ - A ν s PR υ c η :
    An Apparaten zur Erzeugung von Acetylen, bei welchen der Wasserzuflufs zum Calciumcarbid durch Oeffnung oder Schliefsung des Gasauslasses aus den Carbidgefäfsen geregelt wird, die Einrichtung, dafs das Absperrorgan des in die Gasometerglocke führenden Gasableitungsrohres (g) bei genügender Füllung der Gasometerglocke ,durch einen unter dem Wasserspiegel liegenden Schwimmer (g*) geschlossen gehalten wird', während das Oeffhen durch Niederziehen des Schwimmers mittels einer die Gasometerglocke und den Schwimmer verbindenden Kette (g2) von geeigneter La'nge erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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