DE99701C - - Google Patents

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DE99701C
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DE
Germany
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cleaning
spindle
cylinder
cleaning material
arms
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L25/00Domestic cleaning devices not provided for in other groups of this subclass 
    • A47L25/12Devices or implements for cleaning lamp chimneys

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Vorrichtung dient zum gleichzeitigen Reinigen cylindrischer Hohlkörper, als Cylinder, Milchflaschen, Pfeifenrohre u. s. w. von innen und aufsen.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Vorrichtung in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorrichtung zum Gebrauch für Cylinder einfacher Brenner, Fig. 2 für Gasglühlichtbrenner, Fig. 3 den die Drehbewegung der Putzvorrichtung herbeiführenden Teller. Fig. 4 zeigt eine Abänderung der Vorrichtung bei Verwendung derselben zum Reinigen von Flaschen.
Die Vorrichtung besieht im wesentlichen aus ■ einer Spindel a, welche an ihrem unteren Ende das Putzmaterial trägt. Dieses ist bei Verwendung der Vorrichtung für Cylinder einfacher Beleuchtung ein weicher Knäuel b (Fig. 1), welcher an dem unteren Ende der Spindel a befestigt ist. Bei Verwendung der Vorrichtung für Gasglühlichtbeleuchtung ist statt des genannten Knäuels eine Hülse c angeordnet, welche auf ihrem äufseren Umfang mit dem Putzmaterial d versehen ist. Diese Hülse ist nothwendig, um das Putzen des Cylinders zu ermöglichen, ohne den Strumpf s von dem Brenner abzunehmen.
An dem oberen Ende der Spindel α befindet sich ein drehbar befestigter Griff e, der bei Verwendung der Vorrichtung zum Putzen von Cylindern, die nicht von dem Brenner abgenommen werden sollen, mit der aus dem Winkelhebel/ bestehenden Zugvorrichtung versehen ist. Unter dem Griff e zweigen sich von der Spindel α zwei rechtwinklige, nach unten gebogene Arme g ab, die an ihrem unteren Ende eine Hülse h tragen, welche im Innern mit dem Putzmaterial i belegt ist und genau um den Cylinder k herumgreift, also das Putzen desselben von aufsen besorgt.
Auf der Spindel α ist lose der Teller / angeordnet. Derselbe besitzt in der Mitte zwei in einander überlaufende Durchbohrungen m und wz2, durch welche die Spindel α hindurchgeht. Dieser Teller / hat ungefähr den Durchmesser des Cylinders k bezw. des zu reinigenden cylindrischen Hohlkörpers. Liegt der Teller auf dem zu putzenden Hohlkörper auf und soll die Spindel α aus ihrer höchsten Stellung nach unten bewegt werden, so bewegt dieselbe sich drehend (drillbohrartig) durch den Teller / hindurch und das äufsere sowie innere Putzmaterial drehen sich innen und aufsen an den Wänden des Hohlkörpers herunter, ohne dafs ein gröfserer Kraftaufwand nothwendig ist. Nachdem die Putzvorrichtung sich bis unten in dem Hohlkörper herunter bewegt hat, hebt man sie wieder in die Höhe und der Teller / läuft auf der Spindel α herunter, bis er wieder auf dem Rande des Cylinders bezw. des Hohlkörpers aufliegt.
Bei Benutzung der Vorrichtung -für Cylinder, die von demBrenner abgenommen werden, sowie auch beim Putzen von sonstigen mit der Hand festzuhaltenden cylindrischen Hohlkörpern fällt die aus dem Winkelhebel bestehende Zugvorrichtung fort und wird die ganze Vorrichtung in der Weise benutzt, dafs man einfach, nachdem der Teller am untersten Ende der Spindel α angelangt ist und auf dem Rande des cylindrischen Hohlkörpers aufliegt, an den Griff e anfafst und die Spindel nach unten drückt. Diese
dreht sich dann durch den auf dem Hohlkörper aufliegenden Teller hindurch und bewegt sich bohrerartig nach unten, auf diese Weise den Hohlkörper von innen und aufsen putzend.
Bei Verwendung der Vorrichtung zum Reinigen von Pfeifenrohren fallen die äufsere Hülse sowie auch die zur Befestigung derselben dienenden Arme g fort, während im Uebrigen die Construction und Handhabung die gleiche bleiben.
Bei Verwendung der Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen (Fig. 4) wird an der Spindel a ein federnder Bügel 0, der der Form der Flasche entspricht,· befestigt. Die Arme ρ und ρ1 dieses Bügels 0 werden mit Reinigungsbürsten q versehen. · Um nun den .federnden Bügel 0 bequem in den Flaschenhals r einführen zu können, können die Arme ρ und p1 durch einen Ring t zusammengehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung zum Reinigen cylindrischer Hohlkörper, gekennzeichnet durch eine an ihrem unteren Ende mit Putzmaterial (bj und oben mit drehbarem Griff (e) versehene Spindel (a), von der sich unter dem Griff fej zwei Arme (g) abzweigen, die an ihrem unteren Ende eine mit weichem Putzmaterial (i) ausgelegte Hülse (h) tragen, welch letztere beim Herunterbewegen der Spindel (a), die durch einen mit Schlitz versehenen Teller gezwungen wird, sich drehend (drillbohrartig) herunter zu bewegen, den Cylinder von aufsen putzt, während das am Ende der Spindel (a) befestigte Putzmaterial gleichzeitig den Hohlkörper von, innen putzt.
    Eine Ausführungsform der unter Anspruch 1 gekennzeichneten Vorrichtung zur Benutzung derselben zum Putzen von Cylindern, ohne dieselben vom Brenner abzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dafs an dem Griff (e) eine Zugvorrichtung angeordnet ist, mit Hülfe welcher die Vorrichtung auf den Cylinder aufgesetzt und durch Auf- und Niederbewegen in dem Cylinder bewegt wird.
    Eine Ausführungsform der Vorrichtung für Gasglühlichtcylinder, dadurch gekennzeichnet, dafs statt des Putzmaterials (b) an dem unteren Ende der Spindel (a) eine aufsen mit Putzmaterial bekleidete Hülse (c) angebracht ist, welche beim Herunterbewegen über den Strumpf (s) greift, ohne denselben zu verletzen.
    Eine Ausführungsform der unter Anspruch 1 gekennzeichneten Vorrichtung zur Benutzung derselben zum Reinigen von Flaschen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Spindel (a) mit einem federnden, der Form der Flasche angepafsten Bügel (0) versehen ist, an dessen Armen (p und ρ 1J die Reinigungsbürsten (q) befestigt sind, während die Arme (p und ρ 1J zum Einführen in die Flasche durch einen Ring (t) zusammengehalten werden können.
    Hierzu 1. Blatt Zeichnungen.
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