DEB0031403MA - - Google Patents

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DEB0031403MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Juni 1954 Bekanntgemacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 68a GRUPPE INTERNAT. KLASSE E 05b
B 31403IH/68a
Ladislao Jose Biro, Buenos Aires
ist als Erfinder genannt worden
Ladislao Jose Biro, Buenos Aires
Sicherheitsschloß
Die Erfindung betrifft ein Drehzylinderschlo'ß mit einer Anzahl von Stiftzuhaltungen und zusätzlich in den Schlüsselkanal hineinragenden verschiebbaren Sperrklinken, die in einer anderen Ebene des Zylinders angeordnet sind als dessen Stiftzuhaltungen und in Verbindung mit Aussparungen des Schlüssels die Verdrehung des Zylinders nur ermöglichen, wenn sie nicht aus ihren 'in den Schlüsselkanal hineinragenden Stellungen verschoben sind.
Die bei den bekannten Ausführungen als zusätzliche Sicherung vorgesehenen Sperrklinken decken den Schlüsselkanal nicht ab. Sie sind unmittelbar hinter der Einmündung des Schlüsselkanals angeordnet. Diese Sperrklinken können entsprechend ihrer Funktion als reine, aber infolge der teilweisen Überdeckung des Querschnittes des Schlüsselkanals nur unvollkommene Schlüssellochabdeckungen bezeichnet werden. Eine Sperrung ist jedoch mit Sicherheit nicht möglich, da an den Sperrklinken beispielsweise ein drahtförmiges Werkzeug vorbeigeschoben werden kann, ohne die Sperrklinken zu verschieben. Es ist daher auch möglich, in dieser Weise die Stiftzuhaltungen so weit in ihre Grenz-
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Stellungen anzuheben, daß sich der Zylinder drehen läßt und daß ohne Zerstörung irgendwelcher Schloßteile eine unbefugte Öffnung des Schlosses möglich ist.
Eine besondere bekannte Ausführung weist neben den Stiftzuhaltungen ein Sicherheitselement auf, das von einem versehieblichen U-förmigen Betätigungsglied gegen eine Federkraft verstellt werden kann. Auch dieses U-fÖTtnige Sperrelement
ίο ragt nur teilweise in die Mündung des Schlüsselloches hinein, so daß auch bei dieser Ausführung eine unbefugte Öffnung mittels eines drahtförmigen Werkzeuges möglich ist. ;
Ferner ist es bekannt, zur . Sicherung eines Zylinderschlosses mit einer Reihe von Stiftzuhaltungen wenigstens eimer Stiftzuhaltungsbohrung ein größeres Beweguhgsspiel als den anderen Bohrungen zu geben. Hierdurch soll, bewirkt werden, daß beim Abziehen des Schlüssels aus dem Schlüsselloch bei unvollständig verriegeltem Zylinder die Zuhaltung mit dem größten Bewegungsspiel in die ihr zugeordnete Öffnung eindringt und den Zylinder zusätzlich verriegelt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beseitigen und ein Drehzylinderschloß zu schaffen, das eine weitaus bessere Sicherheit gegen unbefugte Öffnung auch mit anderen Werkzeugen als Schlüsseln gibt. Dabei soll durch die Anordnung dieser Sicherheitsvorrichtungen nicht die Größe, der Aufbau oder die Herstellung des Schlosses, das nur Klinken enthält, erschwert werden. Ferner soll eine völlig automatische Wirkung der Sicherheitseinrichtung erreicht werden, so daß eine leichte Bedienung des Drehzylinderschlosses mit der Sicherung möglich ist, wenn es mit dem zugehörigen Schlüssel betätigt wird.
Erfindungsgemäß wird eine Sperrklinke zwischen zwei Stiftzuhaltungen angeordnet. Sie ragt in die Lücke zwischen den zum Schlüsselkanal gerichteten Enden der Stiftzuhaltungen hinein und versperrt damit einen Teil des Schlüsselkanals völlig gegenüber den dahinterliegenden Stiftzuhaltungen. Wenigstens eine dieser Stiftzuhaltungen ist mit wesentlich größerem Bewegungsspiel ausgebildet als die übrigen.
Die im Zylindergehäuse und im Zylinder für eine Sperrklinke vorgesehenen Bohrungen sind so dimensioniert, daß die Sperrklinke in diesen Bohrungen ein geringeres Bewegungsspiel erhält als die Stiftzuhaltungen haben. Die Sperrklinke ist an ihrem in den Schlüsselkanal hineinragenden Ende mit einer Abdeckfahne versehen, die den nicht von den Stiftzuhaltungen eingenommenen Querschnitt des Schlüsselkanals abdeckt.
In einer besonderen Ausführungsform sind zwei Sperrklinken in dem Drehzylinder angeordnet, die gemeinsam im Bereich der mittleren Stiftzuhaltungen den Schlüsselkanal in einer Querschnittsfläche abdecken, so daß sie wenigstens teilweise den von den Stiftzuhaltungen bei verriegeltem Zylinder eingenommenen Querschnitt des Schlüsselkanals noch überlappen. Vorzugsweise die erste der Schlüssellochöffnung zugewandte Stiftzuhaltung ist mit größerem Bewegungsspiel ausgebildet als die mittleren Stiftzuhaltungen der Stiftzuhaltungsgruppe.
Infolge der vollkommenen Abdeckung des Schlüsselkanals gibt die Erfindung insbesondere auch im Zusammenhange mit der vorgesehenen Abstufung des Bewegungsspieles zwischen den einzelnen Teilen eine weitaus größere Sicherheit gegen unbefugte Öffnung als bekannte Ausführungen. Jede Vorkehrung, um den Weg zu den hinteren Stiftzuhaltungen freizulegen, führt automatisch zu einer Versperrung des Zylinders, und insbesondere das kleinere Be wegungs spiel der quergestellten Sperrklinken gegenüber dem Bewegungsspiel aller Stiftzuhaltungen verhindert ein solches Anheben der Stiftzuhaltungen, daß sie in ihrer angehobenen Lage verbleiben, wenn der Zylinder durch die Verschiebung der Sperrklinken verriegelt wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung •ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung, das zur größeren Klarheit und zum besseren Verständnis durch verschiedene Zeichnungen erläutert ist. Es zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch ein Schloß nach der vorliegenden Erfindung, wobei die Stellung der Teile vor Einführung des Schlüssels gezeigt ist,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie 2-2 der Fig. i, -
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, jedoch mit teilweise eingeführtem Schlüssel,
Fig· 4 eine ähnliche Ansicht wie die Fig. 1 txnd 3, wobei der Schlüssel in weiterem Maße in das Schloß eingeführt ist,
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in
Fig. 4,
Fig. 6 einen Längsschnitt des Schlosses, wobei die Stellung der Teile bei völlig eingeführtem Schlüssel gezeigt wird,
Fig. 7 einen Querschnitt längs der Linie 7-7 in Fig. 6,
Fig. 8 eine Ansicht des Schlüssels zur Öffnung des Schlosses,
Fig. 9 einen Schnitt längs der - Linie 9-9 in Fig. 8,
Fig. 10 einen Schlüssel anderer Ausführung, welcher anstatt einer zwei Ausnehmungen aufweist, die für Schlösser mit zwei Sperrklinken in verschiedenen Ebenen vorgesehen sind,
Fig. 11 einen Querschnitt des ' Schlosses mit zwei Klinken in verschiedenen Ebenen; an demselben ist die Art erkennbar, in welcher mit der Anzahl von zwei Klinken (inneren Teilen) der hintere Zugang zu dem Schlüsselkanal vollständig geschlossen ist;
Fig. 12 bringt eine gleiche Ansicht wie Fig. 11, stellt aber dar, wie die Sperrklinken, wenn der Schlüssel eingeführt wird, verschoben werden und sich in ihren entsprechenden Nuten abstützen;
Fig. 13 bringt einen Längsschnitt durch das Schloß entsprechend dem Beispiel der Fig. 11
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und 12; in diesem Schnitt wird gezeigt, wie der Schlüssel durch das Schloß geführt wird und die Sperrklinken trennt, die, um ihren normalen Platz einzunehmen, sich in die ihnen entsprechenden Ausnehmungen einfügen, wenn der Schlüssel vollständig hineingeschoben.worden ist;
Fig. 14 zeigt einen Querschnitt durch ein Schloß in anderer Ausführung, bei welcher die Sperrklinken auf der gleichen Linie in einander gegenüberstehender Anordnung vorgesehen sind;
Fig. 15 zeigt einen Teil des Schlüssels, der für die Ausführuiiigsform des . Schlosses mit zwei entgegengesetzt angeordneten Sperrklinken, wie in Fig. 14 gezeigt, vorgesehen ist. Dieser Schlüssel ist in Längsrichtung geschnitten, um sein äußerstes Ende zu zeigen, das in V-Form ausgeführt ist, und den Keil, welcher die zweifache Schräge des Einschnittes bildet, der auch V-förmig geformt ist.
In den verschiedenen Zeichnungen bezeichnen die gleichen Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Teile; die Elemente sind durch Buchstaben bezeichnet worden. Wie aus den Zeichnungen zu ersehen ist, umfaßt das Schloß einen feststehenden Teil a, der eine längliche, zylindrische Aushöhlung ι besitzt. In dieser Aushöhlung ist verdrehbar eine Walze b mit einem Schlüsselkanal 2 enthalten, wobei der Schlüsselkanal 2 zur Einführung des Schlüssels c durch seine Mündung 3 dient.
Der feststehende Teil α ist mit mehreren Führungskammern 4, 5, 6 und 7 versehen, die verschiedene Zuhaltungsstifte 8, 9, 10 und 11 enthalten, welche die Verschlußkombination bilden.
Der Zuhaltungsstift 11, der am weitesten von der Öffnung 3 entfernt ist, ist mit einem geringeren Querschnitt als die anderen Zuhaltungsstifte ausgeführt, so daß der Zuhaltungsstift 11 in seiner Führung 7 ein Bewegungsspiel besitzt, das größer als das der Zuhaltungsstifte 8, 9 und 10 ist. Alle Zuhaltungsstifte werden durch Federn 12 beaufschlagt, so daß sie unter dieser Spannung in die Öffnungen 13, 14, 15 und 16 eintreten. Diese Öffnungen, die am Umfang der Walze aufwärts von dem Schlüsselkanal 2 angeordnet sind, dienen als Führungen für zusammenwirkende Zuhaltungsteile 17, 18, 19 und 20. Der Zuhaltungsstift 11 verfügt auch in der Öffnung 16 über ein größeres Spiel für seitliche Bewegung als die Zuhaltungsstifte 8, 9 und 10 in ihren Öffnungen 13, 14 und 15. Mit diesem Beweg.ungsspiel in der Öffnung 16 und in der Führungskammer 7 erlaubt der Zuhaltungsstift 11,, obwohl er zwischen dem feststehenden Teil und der Walze verläuft, eine teilweise Drehbewegung der Walze b, aber diese Bewegung wird durch die anderen Zuh al tu ngs stifte behindert.
Die zusammenwirkenden Zuhaltungsteile 17, 18, 19 und 20 werden infolge des Druckes der Federn 12 in den Schlüsselkanal 2 vorgeschoben. Unter dem Druck der Federn 12 nehmen die Zaihaltungsstifte und die mit diesen zusammenwirkenden Zuhaltungsteile die in Fig. 1 dargestellte Stellung ein, die die Schließstellung ist, da die Zuhaltungsstifte 8, 9, 10 und 11 quer durch den feststehenden Teil α und die Walze b reichen.
Da sich die Walze b drehen muß, um den Sperrriegel durch den Flügel 21 zu verschieben, muß der Schlüssel c die Zuhaltungsstifte und die mit diesen zusammenwirkenden Zuhaltungsteile so verschieben, daß die Verbindung jedes Zuhaltungsstiftes mit dem entsprechenden, zusammenwirkenden Zuhaltungsteile mit der Linie 22-22 in den Fig. i, 3, 6 und 13 zusammenfällt.
Zu diesem Zweck verfügt der Schlüssel c über mehrere Zacken 23 von einer Höhe, die zu dem Weg im Verhältnis steht, der von den zusammenwirkenden Zuhaltungsteilen und den Zuhaltungsstiften zurückgelegt werden muß, so daß ihre entsprechenden Verbindungspunkte mit der Linie 22-22 übereinstimmen. Wenn der Schlüssel völlig eingeführt ist, wie in Fig. 5 gezeigt, heben die Zacken 23 die zusammenwirkenden Zuhaltungsteile an, damit die Zuhaltungsstifte von der Walze b freikommen können und mit ihren äußeren Enden eine gleiche Höhe mit der Linie.22-22 einhalten. In diesem Zustand besteht bei eingeführtem Schlüssel (Fig. 6) keine Schwierigkeit für den Schlüssel, die Walze, zu verdrehen, so daß mit ihrem Flügel dadurch die Entfernung des Sperriegels von dem Schloß richtig herbeigeführt wird.
Nach diesem Vorgang stellen die Federn 12, wenn der Schlüssel c zurückgezogen wird, die Schließstellung wieder her, indem die Zuhaltungsstifte quer zwischen den feststehenden Teil α und die Walze b gelegt werden.
Die Walze b ist mit wenigstens einer Klinke d versehen, welche eine Sperrung für. den Zugang irgendeines Instrumentes in den hinteren Teil des Kanals 2 bildet, und wenn sie herausgezogen ist, macht die Klinke die Walze b unbeweglich. Zu diesem Zweck ist die Klinke d in einer entsprechenden Führung 24 angeordnet, welche vom Umfang der Walze b zu dem Schlüsselkanal 2 führt. In der Stellung, bei welcher keine Betätigung stattfindet, liegt die Führung 24 der Walze b mit dar Nut 25 in einer Linie, die in den feststehenden Teil α eingearbeitet ist. Die Klinke d ist mit größerer Länge als die Führung 24 ausgeführt und hat ein äußeres Ende 26, das mit dem Umfang der Walze b glatt abschließt, während das innere Ende
27 als Hindernis für einen Zugang in den hinteren Teil des Kanals in den Schlüsselkanal 2 vorgeschoben ist. Die Klinke wird durch eine Feder
28 in die Stellung gedrückt, in welcher keine Betätigung erfolgt und das Ende 26 genau mit dem Umfang der Walze b glatt abschließt, daß das Ende 26 bei Einführung eines Instrumentes in den Kanal 2 nach der Verschiebung der Klinke d, wenn das Instrument durchgeht, in die Nut 25 eintritt.
Das Bewegungsspiel des Endes 26 der Klinke in der Nut 25 ist kleiner als das Bewegungsspiel des Zuhaltungsstiftes 11 in der Führung 7 und der Öffnung 16, so daß, wenn die Klinke d in die Arbeitsstellung (Fig. 5) verschoben worden ist, die Einfügung der Klinke d in die Nut 25 die Bewegung der Walze b unterbindet. Es wird darauf hingewiesen, daß der mögliche Bruchteil der
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Bewegung der Walze b, der durch das Bewegungsspiel· dies Zuhaltungsstiftes ii ermöglicht wird, durch die Sperrung, die durch die in die Nut 25 eingetretene Klinke d angelegt wird, aufgehoben ist.
Dann hat es keinen Zweck, zu versuchen, die zusammenarbeitenden Zuhaltungsteile 17, 18, 19 und 20 mit ungesetzlichen Instrumenten anzugeben, da, wenn die Walze b nicht verdreht werden kann, der Endzuhaltungsstift 11 nicht den Rand der öffnung 16 erreichen kann. Auch bei einer Wiederholung des Vorganges zium Anheben der zusammenarbeitenden Zuhaltungsteile fällt der Zuhaltungsstift 11 wieder herab, ohne eine ihn haltende Stelle zu finden, so daß er eine sperrende Stellung für die Walze b beibehält.
Der Umstand, daß der Zuhaltungsstift 11 im Hinblick auf die Zuhaltungsstifte 8, 9 und 10 ein größeres Bewegungsspiel hat, ergibt eine andere hiermit verbundene Sicherheit, da, weil der Zuhaltungsstift 11 am weitesten von der Öffnung 3 entfernt ist, der Eindringling gewaltsam die zusammenarbeitenden Zuhaltungsteile 17, 18 und 19 entfernen muß, um den zusammenarbeitenden Zuhaltungsteil 20 mit dem Instrument zu erreichen.
Und wenn er dies versucht, wird infolge Entfernung der zusammenarbeitenden Zuhaltungsteile 17, IjS und 19 das geringere Bewegungsspiel ihrer entsprechenden Zuhaltungsstifte 8, 9, 10 eine Verdrehung der Walze b verhindern, um den Zuhaltungsstift 11 zu erreichen und ihn an die Einfassung der Öffnung 16 anzuheben. Aus diesem Grunde ist es, da die Klinke b mit ihrem Ende 27 und der Abdeckfahne 29 den Kanal 2 in dem bezüglich der zusammenwirkenden Zuhaltungsteile gegenüberliegenden Teil völlig abdeckt, unmöglich, mit Instrumenten zu arbeiten, die sich von dem Schlüssel unterscheiden, da bei der Einführung eines ungesetzlichen Instrumentes die Klinke d gewaltsam entfernt werden muß, die dann die Walze unbeweglich macht, indem das Ende 26 in die Nut 25 eintritt. Wenn der Eindringling, um die Klinke nicht zu bewegen, in anderer Art mit einem Instalment auf die zusammenwirkenden Zuhaltungsteile 17, 18, 19 einwirkt als beschrieben worden ist, kann der Zuhaltungsstift 11 nicht angehoben werden, weil die Zuhaltungsstifte 8, 9 und 10 dieses infolge ihres geringeren Bewegungsspieles verhindern.
Die Klinke d ist nahe den zusammenwirkenden Zuhaltungsteilen 18 und 19 derart angeordnet, daß sie einen dichten Abschluß des dem zusammenwirkenden Zuhaltungsteil 19 gegenüberliegenden Abschnittes bildet. In diesem Fall ist der Eindringling genötigt, den zusammenwirkenden Zuhaltungsteil 19 anzuheben, um an den zusammenwirkenden Zuhaltungsteil 20 heranzukommen. In diesem Fall verhindert der Zuhaltungsstift 10 infolge seines geringeren Spielraumes eine Bewegung der Walze und verhütet, daß der Zuhaltungsstift 11 an die Einfassung der öffnung 16 angehoben wird.
Dieses alles bildet keine Hinderung für den Schlüssel c, da dieser mit Mitteln zur einwandfreien Betätigung ohne Veränderung der Lage der Sperrklinke d, wenn er völlig eingeführt ist, versehen ist, wie in Fig. 6 dargestellt ist. Hierfür ist der Schlüssel mit einer Öffnung 30 ausgestattet, welche an der Stelle liegt, auf welche die Klinke d trifft. Es ist zu erkennen, daß der Schlüssel c an seinem Ende 31 mit einer Abschrägung versehen ist, so daß er bei der Einführung mit seinem abgeschrägten Ende 31 als ein Keil wirken kann. Das innere Ende 27 der Klinke d ist spitz ausgeführt, so daß, wenn der Schlüssel c eingeführt wird, mit dem Keil, der durch seine Abschrägung 31 gebildet ist, leicht die Klinke d entfernt wird, wie in Fig. 5 zeichnerisch dargestellt ist. Die Klinke d wird verschoben, und ihr äußeres Ende 26 tritt in. die Nut 25 ein. Wenn der Schlüssel c die in Fig. 6 und 7 gezeigte Stellung erreicht, bei der er völlig eingeführt ist, kehrt die Klinke d unter dem Druck der Feder 28 in ihre normale Stellung, bei der sie nicht wirksam ist, zurück, wobei die Klinke in die Öffnung 30 hervorragt, die in dieser Richtung vorliegt. In dieser Weise hindert die Sperrklinke d, die aus der Nut 25 herausgekommen ist, nicht die Bewegung der Walze b, welche, da sie auch frei von dieir verschließenden Wirkung der Zuhaltungsstifte 8, 9, 10, 11 ist, mittels des Schlüssels verdreht werden kann, um eine Verschiebung des Sperriegels im Sinne einer Öffnung oder Schließung zu bewirken. Auch die Öffnung 30 ist bei 32 mit einer Abschrägung versehen, so daß die schräge Fläche 32, wenn der Schlüssel aus dem Schloß herausgezogen wird, die Klinke d verschiebt, um ein Herausziehen des Teiles des Schlüssels zu gestatten, der hinter derselben liegt.
Wenn zwei Sperrklinken d, wie in Fig. 14 gezeigt, vorgesehen sind, werden beide Klinken spiegelsymmetrisch durch ihre entsprechenden Federn 28 beaufschlagt, die entgegengesetzt wirken und in der Mittellinie des Kanals 2 anliegen. Dies geschieht, da die inneren Enden 27 aneinanderstoßen, während ihre entsprechenden Enden 26 eine glatte Fläche mit dem Umfang der Walze b einhalten. '
In diesem Fall wirken das Ende 27 und die Fahne 29 zusammen als ein Abschluß, der den Teil abdeckt, welcher nicht durch die zusammenwirkenden Zuhaltungsteile 17, 18, 19 und 20 erreicht wird.
Dadurch kann, gerade wenn ein ungesetzliches Instrument eingeführt wird, das Schloß nicht geöffnet werden, da der Kanal durch die Gegenwart der Enden 21J und der Fahne 29 versperrt wird. Obgleich dieses Instrument die Klinken d trennen kann, ist die erwünschte Drehung der Walze b infolge des geringeren Spieles für eine Seitenbewegung der Enden 27 in den Nuten 25 im Vergleich zu dem Bewegungsspiel des Zuhaltungs-Stiftes 11 in seiner Führung 7 unmöglich. Und wenn das Instrument durch den Teil gerichtet wird, in dem die zusammenwirkenden Zuhaltungsteile 17, 18, 19 und 20 liegen, wird im Hinblick darauf, daß der Zuhaltungsstift 10 ein geringeres Bewegungsspiiel als der Zuhaltungsstift 11 hat, das
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Anheben des zusammenarbeitenden Zuhaltungs^- teiles 19 mit dem Zuhaltungsstift 10 keine Bewegung der Walze d gestatten, der zufolge der Zuhaltungsstifte 11 die Einfassung der öffnung 16 erreichen würde. Daher ist es unmöglich, den Zuhaltungsstift 11 hoch zu halten, da er im Hinblick auf die Sperrung, die durch den Zuhaltungsstift 10 angelegt wird, nicht den Rand erreichen kann.
Der passende Schüssel zur Betätigung des Schlosses, der in Übereinstimmung mit der in Fig. 14 dargestellten Ausführungsform eine doppelt spitz zulaufende Kante 31 haben muß, d. h. der Schlüssel c, muß mit schrägen Kanten in V-Form, wie in Fig. 15 gezeigt, ausgeführt sein. In dieser Weise bildet der Schlüssel einen Keil zu der Verbindung der beiden Klinken d, so daß er leicht eingeschoben werden kann. Die öffnung 30 muß ebenso zwei schräg zulaufende Flächen besitzen, die einen V-förmigen Keil bilden, wie in Fig. 15 gezeigt ist.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 11, 12 und 13 ist das Schloß auch mit zwei Klinken d ausgestattet. In diesem Fall sind aber die Sperras klinken in verschiedenen Ebenen und Stellungen angeordnet. Beispielsweise ist die untere Klinke unter gleichen Bedingungen wie die Klinken in den Fig. ι bis 7 angeordnet, während die obere Klinke näher an der Mündjungsöffnung. 3 liegt, und zwar an einer Stelle, an welcher ihr Ende 27 mit ihrer Fahne 29 den Rest des Teiles im Hinblick auf die zusammenarbeitenden Zuhaltungsteile 17, 18, 19 und 20 abdecken.
Dadurch ist zwischen den beiden Klinken d (Fig. 11) der Zugang zu dem hinteren Teil des Kanals 2 vollständig geschlossen, und da beide Klinken in ihrer normalen, unwirksamen Stellung mit ihren Enden 26 glatt am Umfang der Walze d
abschließen, verursacht eine Verschiebung der Klinken bei einem unberechtigten Versuch, ein Instrument einzuführen, die Eindringung der Enden 26 in die entsprechende Nut 25, wodurch die Drehbewegung der Walze b verhindert wird. Weil das Bewegungsspiel des Endes 26 in der Nut 25 kleiner als das Bewegungsspiel wenigstens eines der Zuhaltungsstifte ist, die hinter den Klinken liegen, ist es für die äußeren Zuhaltungsstifte unmöglich, an dem Rand ihrer entsprechenden Öffnungen 15 und 16 anzuliegen.
Der Schlüssel c besitzt, wie in den Fig. 10 und 13 dargestellt ist, zwei öffnungen 30, und zwar eine entsprechend für jede Klinke d, so daß bei der Einführung des Schlüssels gemäß den Fig. 12 und 13, wenn er vollkommen eingefügt ist, die Öffnungen gestatten, daß beide Klinken die unwirksame Stellung wieder einnehmen (Fig. 11). Der Schlüssel c wirkt mit seinen Zacken 23 gegen die zusammenwirkenden Zuhaltungsteile und richtet die Zuhaltungsstifte in Übereinstimmung mit der Linie 22-22 aus, so daß die Zuhaltungsstifte außerhalb der Walze: nicht die Verdrehung derselben zum Zweck der Öffnungs- oder Schließungsbetätigung des Schlosses verhindern.
Es ist ersichtlich, daß bei der Ausführung dieser Erfindung Abänderungen von Einzelteilen und im Aufbau durchgeführt werden können, ohne daß diese eine Abweichung aus dem', Bereich der Erfindung mit sich bringen.

Claims (9)

,PATENTANSPRÜCHE:
1. Drehzylinderschloß mit einer Anzahl von Stiftzuhaltungen und zusätzlich in den Schlüsselkanal hineinragenden verschieblichen Sperrklinken, die in einer anderen Ebene des Zylinders angeordnet sind als dessen Stiftzuhaltungen und in Verbindung mit Aussparungen des Schlüssels die Verdrehung des Zylinders nur ermöglichen, wenn sie nicht aus ihren in den Schlüsselkanal hineinragenden ' Stellungen verschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (ei) zwischen zwei Stiftzuhaltungen (9, 10) angeordnet ist und in die Lücke zwischen den zum Schlüsselkanal (2) gerichteten Enden (18, 19) der Stiftzuhaltungen hineinragt und damit einen Teil des Schlüsselkanals (2) völlig gegenüber den dahinter liegenden Stiftzuhaltungen (10, 11) versperrt, von denen mindestens eine (11) mit wesentlich größerem Be wegungs spiel ausgebildet ist als die übrigen Stiftzuhaltungen (8 bis 10).
2. Drehzylindeirschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Zylindergehäuse (a) und im Zylinder (b) für die Sperrklinke vorgesehenen Bohrungen (24, 25) so dimensioniert sind, daß die Sperrklinke (d) in . diesen Bohrungen (24, 25) ein geringeres Bewegungsspiel erhält, als es die Stiftzuhaltungen aufweisen.
3. Drehzylinderschloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (d) an ihrem in den Schlüsselkanal (2) hineinragenden Ende mit einer Abdeckfahne (29) versehen ist, die den nicht von den Stiftzuhaltungen (8 bis 11) eingenommenen Querschnitt des Schlüsselkanals (2) abdeckt.
4. Drehzylinderschloß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzylinder (b) mit zwei Sperrklinken (d) versehen ist, die gemeinsam im Bereich der mittleren Stiftzuhaltungen (8 bis 11) den Schlüsselkanal
(2) in einer Querschnittsfläche abdecken, so daß sie zum mindesten teilweise den von den Stiftzuhaltungen (8 bis 11) bei verriegeltem Zylindar (b) eingenommenen Querschnitt des Schlüsselkanals (2) noch überlappen.
5. Drehzylinderschloß nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sperrklinken (d) in verschiedenen Lücken (17/18, 18/19) zwischen den mittleren Stiftzuhaltungen (17 bis 19) angeordnet" sind (Fig. 13)·
6. Drehzylinderschloß nach den Ansprüchen 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Sperrklinken (d) parallel zueinander an den
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gegenüberliegenden Seiten des Schlüsselkanals (2) angeordnet sind (Fig. 12).
7. Drehzylinderschloß nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sperrklinken (d) koaxial und senkrecht zur Ebene der Stiftzuhaltungen beidseitig des Schlüsselkanals (2) angeordnet sind.
8. Drehzylinderschloß nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste der Schlüssellochöffnung (3) zugewandte Stiftzuhaltung (8) mit größerem Bewegungsspiel ausgebildet ist als die mittleren Stiftzuhaltungen (9, 10) der Stiftzuhaltungsgruppe.
9. Drehzylinderschloß nach den Ansprüchen ι ;bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Sperrklinken (d) zusammenarbeitenden Aussparungen (30) des Schlüssels (c) an ihrer vorderen Begrenziungswand (32) und auch die Schlüsselspitze zur leichteren Verschiebung der Sperrklinken (d) beim Einschieben und Abziehen des Schlüssels (c) gegensinnig keilförmig abgeschrägt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 164054, 167 216, 817262.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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