DEB0038031MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. November 1955
Bekanntgemaclit am 18. Oktober 1956
Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschwerstrang, insbesondere zum Gebrauch, für Gardinen,
Vorhänge od. dgl., bei dem nach'Patentanmeldung B 26980 X/34e in einem aus nichtmetallischen
■Werkstoff, wie Kunststoff, Gummi od. dgl., gefertigten profilierten Strang, spezifisch um ein
Mehrfaches schwere Füllstoffe, wie Blei, Schwerspat od. dgl., eingelagert sind. Solche Beschwerstränge
dienen zur Verbesserung des Sitzes einer Gardine, eines Vorhanges od. dgl. und werden beispielsweise
in einem am unteren Gardinenrand vorgesehenen.
Saum eingelassen. Die aus einem nichtmetallischen Werkstoff gefertigten, mit spezifisch
schwereren Einlagestoffen, versehenen Beschwerstränge haben sich in der Praxis gut bewährt, einmal,
weil sie leicht gereinigt werden können, und zum anderen, weil eine dauerhafte Faltenbildung
dann möglich ist, wenn thermoplastische Kunststoffe bei ihrer Herstellung Verwendung finden.
Und endlich sind auch die zur Herstellung der-
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B 38031 X/34 e
artiger^ Beschwerstränge erforderlichen. Werkstoffe verhältnismäßig billig und damit der fertige Strang
preiswert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter
Beibehaltung dieser vorteilhaften Eigenschaften, die genannten Beschwerstränge, hinsichtlich ihrer
Festigkeitseigenschaften und ihrer Verwendungsmöglichkeiten weiter zu verbessern, Dieses Ziel ist
erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht,
ίο daß der Beschwerstrang wenigstens einen in
Stranglängsrichtung angeordneten, durchlaufenden Träger aufweist. Dieser liegt vorzugsweise in der
Symmetrielinie des Beschwerstranges, beispielsweise fällt er bei einem im Querschnitt kreisrunden
Strang mit der, Längsachse des Stranges zusammen, Durch das Einlassen eines solchen. Trägers
in einen aus' nichtmetallischen Werkstoff gefertigten
und mit spezifisch schweren. Einlagerungen versehenen Beschwerstrang wird dessen, Festigkeit,
vor allem seine Zugfestigkeit, erheblich vergrößert. Der Träger selbst kann aus einem gewebten
oder geflochtenen textlien Werkstoff bestehen oder auch aus Kordonett. Es ist jedoch auch
möglich, in der Technik gebräuchliche Kunststoff fasern,
beispielsweise Polyamidfäden, für die Herstellung der Träger zu verwenden, Letztere werden
zweckmäßig dann benutzt, wenn ein Beschwerstrang mit großen Festigkeitseigenschaften, erwünscht
ist,
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der mit einem Träger versehene Beschwerstrang
in einzelne Abschnitte unterteilt werden, die untereinander keine Verbindung haben, sondern
nur durch den Träger zusammengehalten sind. Dabei kann die Größe der einzelnen Abschnitte den
jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden. Die Abschnitte eines Beschwerstranges können auch
abwechselnd einen verschieden weiten Abstand voneinander haben. Jedoch ist aus Gründen der
einfacheren Herstellung, der Ausführungsform mit gleich großen und gleich weit voneinander entfernten
Abschnitten der Vorzug zu geben. Durch die Aufteilung des Stranges in einzelne Abschnitte
wird eine gute Biegsamkeit des Stranges erzielt,
. 45 was für manche Zwecke, beispielsweise für Dekorationszwecke, von Vorteil ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen durchlaufenden Beschwerstrang mit Träger in schaubildlicher Darstellung und
Fig. ι einen durchlaufenden Beschwerstrang mit Träger in schaubildlicher Darstellung und
Fig. 2 einen in einzelne Abschnitte unterteilten Strang mit Träger in Seitenansicht,
Der in der Fig. 1 dargestellte profilierte Beschwerstrang
3 besteht aus einem nichtmetallischen Werkstoff, wie Gummi, Kunststoff od. dgl., in dem
spezifisch um ein Mehrfaches schwerere Füllstoffe, wie Blei, Bleiverbindungen, Schwerspat od. dgl.,
eingelagert sind1, und ist im Querschnitt etwa kreisrund
gestaltet. In seiner Längsachse ist ein Träger 4 angeordnet, der aus einem gewebten oder geflochtenen
textlien Werkstoff besteht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel stehen dieEnden des Trägers 4
an beiden Seiten etwas über den Beschwerstrang 3 vor. Diese Enden können gewünschtenfalls zur Befestigung des Stranges 3 ausgenutzt werden. Bei
Bedarf können die überstehenden Enden auch fortgelassen werden, so daß ,·■ Beschwerstrang 3 und
Träger 4 gleiche Länge haben.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 der Zeichnung ist der Beschwerstrang 3 in einzelne Abschnitte
unterteilt, die gleich weit voneinander entfernt sind und nur durch den, Träger 4 zusammengehalten
sind. Die Abschnitte 5 können beispielsweise durch an sich bekanntes Abquetschen des Beschwerstranges
3 gebildet werden. Die Abschnitte 5 sind jedoch entlang dem Träger 4 nicht verschiebbar,
sondern in ihrer Lage festgelegt. Bei Bedarf können, die Abschnitte 5 des Beschwerstranges 3
auch unterschiedliche Abmessungen aufweisen und verschieden weit voneinander entfernt auf dem
Träger 4 angeordnet werden.
. Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Beschwerstränge vermischt man zweckmäßig in einem
Behälter, die vorher in einen teigigen oder pastenfömigen
Zustand übergeführte Kunststoffmasse mit
den feinkörnigen Füllstoffen, wie Blei, Schwerspat od. dgl. Nach inniger Durchmischung dieser Masse
wird sie in bekannter Weise mittels einer Düse und
unter Zwischenschaltung des Trägers 4 zu einem profilierten Strang gepreßt. Je nach Verwendungszweck
kann die Düse mannigfache Querschnittsform aufweisen, Soll eine Unterteilung des Beschwerstranges
in einzelne Abschnitte nicht erfolgen, so ist damit der Herstellungsvorgang beendet.
Wenn man dagegen eine Ausführungsform des profilierten Stranges gemäß der Fig. 2 erhalten
will, ist noch ein weiterer Arbeitsgang, nämlich das Abquetschen des Stranges 3 in mehrere Abschnitte
5, erforderlich. Dabei wird das Abquetschen so weit durchgeführt, daß der Träger 4 in den
Zwischenräumen sichtbar ist. Hierdurch erhält man eine gute Geschmeidigkeit des Beschwerstranges.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform
nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt,
vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Gewünsch
tenf alls können an Stelle eines Trägers auch mehrere in. den Strang eingelassen werden. Auch .110
kann der Träger aus mehreren einzelnen Teilen, die miteinander verdrillt sind, bestehen. Und endlich
können zur Herstellung des Beschwerstranges außer textlien Werkstoffen auch Kunststoffe, wie
Polyamidfäden,, Verwendung finden.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Beschwerstrang, insbesondere zum Gebrauch für Gardinen, Vorhänge od. dgl., bei dem nach Patentanmeldung B 26980 X/34e in einem aus nichtmetallischen Werkstoff, wie Kunststoff, Gummi od. dgl., gefertigten, profilierten Strang, spezifisch um ein. Mehrfaches schwerere Füllstoffe, wie Blei, Schwerspat od. dgl., eingelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Beschwerstrang (3) wenigstens658/27B38031X/34eein in oder parallel zur Stranglängsrichtung durchlaufender Träger (4) angeordnet ist.
- 2. Beschwerstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschwerstrang (3) in mehrere in gleichen oder ungleichen Abständen auf dem Träger (4) angeordnete Abschnitte (5) unterteilt ist.
- 3. Beschwerstrang nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung textiler Werkstoffe zur Herstellung des Trägers (4).
- 4. Beschwerstrang nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Kunststoffen, vorzugsweise Polyamiden, zur Herstellung des Trägers (4).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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