DEC0011903MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEC0011903MA DEC0011903MA DEC0011903MA DE C0011903M A DEC0011903M A DE C0011903MA DE C0011903M A DEC0011903M A DE C0011903MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- group
- chromium
- dyes
- sulfonic acid
- azo
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. April 1954 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 22a GRUPPE 2 C 11903 IVb/22a
Dr. Christian Zickendraht, Binningen (Schweiz)
ist als Erfinder genannt worden
CIBA Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Splanemann, Patentanwalt, Hamburg 36
Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
Die Priorität der Anmeldungen in der Schweiz vom 16. April 1953 und 15. März 1954
ist in Anspruch genommen
Gegenstand der Patentanmeldung C 6108 IVb/22a
ist ein Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Azofarbstoffen, welches dadurch gekennzeichnet ist,
daß man auf Monoazofarbstoffe, die von Sulfonsäuregruppen und Carboxylgruppen frei sind, und der allgemeinen
Formel
HO
OH
R1-N = N-C;
SO2NH2
C-N-R2
C = N
CH,
entsprechen, worin R1 einen in o-Stellung zur Oxygruppe
an die Azogruppe gebundenen Benzolrest und R2 einen Benzolrest bedeutet und mindestens
im Rest R2 oder in 4-Stelrung des Restes R1 ein
Alkylrest oder 1 Halogenatom enthalten ist, kobalt- oder chromabgebende Mittel derart einwirken läßt,
daß metallhaltige Farbstoffe entstehen, die pro Molekül Monoazofarbstoff weniger als 1 Atom Kobalt
oder Chrom in komplexer Bindung enthalten.
Es wurde nun gefunden, daß man ebenfalls zu wertvollen neuen, metallhaltigen Azofarbstoffen gelangt,
wenn man auf Monoazofarbstoffe, die von Sulfonsäuregruppen und Carboxylgruppen frei sind
und der allgemeinen Formel
OH
R1 — N = N — Pz — R2 — X — A (1)
609 528/530
C 11903 IVb/22a
entsprechen, worin R1 einen in o-Stellung zur Oxygruppe
an die Azogruppe gebundenen Benzolrest, der eine — S O2 N H2-Gruppe enthält, Pz einen 5-Pyrazolonrest,
der an die Azogruppe in 4-Stellung gebunden ist, R2 einen in 1- oder 3-Stellung des Pyrazolonrestes
gebundenen Arylrest, der an das Kohlenstoffatom in 3-Stellung auch über eine CONH-Gruppe
gebunden sein kann, X ein Sauerstoffatom oder eine Gruppe der Formel
rn
-SO2-,
O —SO2- oder -N-SO2 —
darstellt, worin η eine ganze Zahl ist, und A einen aromatischen Rest bedeutet, chromabgebende Mittel
derart einwirken läßt, daß metallhaltige Azofarbstoffe ■ entstehen, die pro Molekül Monoazofarbstoff weniger
als ι Atom Chrom in komplexer Bindung enthalten.
Die beim vorliegenden Verfahren als Ausgangsstoffe
dienenden, der obenstehenden Formel entsprechenden Monoazofarbstoffe können erhalten werden, indem
man -von Sulfonsäuregrupperi und Carboxylgruppen freie o-Oxydiazoverbindungen der Benzolreihe, die
eine — S O2 N H2-Gruppe enthalten, mit 5-Pyrazolonen
vereinigt, welche einen aromatischen Rest enthalten, der die Gruppierung X — A aufweist. Der die Gruppierung
X — A aufweisende Arylrest kann in 3-Stel· lung des Pyrazolonkerns durch eine — C O — NH-Gruppe
gebunden sein. Besonders wertvolle Resultate werden aber mit den Pyrazolonen erhalten, die diesen
Rest in 3- oder vorzugsweise in i-Stellung direkt gebunden enthalten.
Als in Betracht kommende Pyrazolone seien die. folgenden erwähnt: S-Pyrazolon^-carbonsäureanilid-3'-
oder ^'-sulfonsäurephenylamid^S-Pyrazolon^-carbonsäure-N
- (3'- p-toluolsulfonylaminophenyl) -amid,
5 - Pyrazolon - 3 - carbonsäureanilid - 4' - phenylsulfon, ι - Phenyl - 5 - pyrazolon - 3 - carbonsäureamid - 3' - oder
- 4' - sulf onsäureanilid, 1 - (4' - ρ - Toluolsulf onylaminophenyl)
- 5 - pyrazolon - 3 - carbonsäureanilid, 3 - Phenyl-5-pyrazolon-3'- oder ^'-sulfonsäureanilid, 3-Phenyl-5~pyrazolon-3'-
oder ^'-sulfonsäurephenylester, 2'-Methyl-i,
s-diphenyl-S-pyrazolon^^sulfonsaureanilid,
vor allem aber i-Aryl-3-alkyl-5-pyrazolone, wie i-(3'-pder
4'-Benzolsulfonylaminophenyl)-3-methyl·5-pyrazolon,
i-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-2'-, -3'- oder -4'-sulfonsäureanilid, i-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-2'-,
-3'-. oder ^'-sulfonsäurephenylester, i-Phenyl-3
- methyl - 5 - pyrazolon - 3' - sulfonsäure - ρ - tolylamid, I- (2'-Chlorphenyl) -3-methyl-5-pyrazolon-4'- oder
-s'-sulfonsäureanilid, i-(2'-Methylphenyl)-3-methyl-5-pyrazolone'-
oder -5'-sulfonsäureanilid, i-(3'- oder
4' - Benzolsulf onyloxyphenyl) - 3 - methyl - 5 - pyrazolon, i-(3'- oder 4'-Benzoylaminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon,
i-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-3'-carbonsäürephenylamid,
i-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-3'- oder ^'-phenylsulfon, ferner i-(2'-, 3'- oder 4'-Phenoxyphenyl)-3-methyl"5-pyrazolon.
Als o-Oxydiazoverbindungen der Benzolreihe, die eine —S O2 N H2-Gruppe enthalten, kommen für die
Herstellung der beim vorliegenden Verfahren als Ausgangsstoffe dienenden Farbstoffe Diazoverbindungen
von solchen o-Oxyaminen der Benzolreihe inBetracht, deren Benzolkerne noch weitere Substituentefl
enthalten können, wie Halogenatome (z. B. Chlor), Alkylgruppen (z. B. Methyl), Alkoxygruppen
(z. B. Methoxy), Nitrogruppen, —CO-Alkyl-Gruppen
(z. B. — CO — CH3), Acylaminogruppen (z. B. Acetylamino).
Als besonders wertvoll erweisen sich das 6 - Nitro - 2 - amino - ι - oxybenzol- 4 - sulfonsäureamid,
4 - Nitro - 2 - amino -1 - oxybenzol- 6 - sulfonsäureamid, 4-Chlor-2-amino-i-oxybenzol-5- oder -6-sulfonsäureamid
und insbesondere das 2-Amino-i-oxybenzol-4- oder -5-sulfonsäureamid.
Die Kupplung der o-Oxydiazoverbindungen mit den Pyrazolonen kann nach üblichen, an sich bekannten
Methoden, z. B. in schwach saurem bis alkalischem Mittel durchgeführt werden.
Nach beendeter Kupplungsreaktion können die Farbstoffe zur Chromierung aus dem Kupplungsgemisch, gegebenenfalls nach Zusatz von Natrium-
chlorid, leicht durch Abfiltrieren getrennt werden, da sie nur wenig wasserlöslich sind. Sie werden
zweckmäßig als Filterkuchen ohne Zwischentrocknung zur Chromierung verwendet. In manchen Fällen
ist es auch möglich, die Chromierung ohne Zwischenabscheidung direkt im Kupplungsgemisch durchzuführen.
Die gemäß obigen Angaben erhältlichen, beim vorliegenden Verfahren als Ausgangsstoffe dienenden
Monoazofarbstoffe sind neu. Sie sind im allgemeinen auch als Alkaliverbindungen in Wasser nicht besonders
löslich. Immerhin ist ein Teil von ihnen in dieser Form noch genügend löslich, um aus Färbebädern,
die keinen Säurezusatz benötigen, z. B. nach dem Einbadchromierverfahren gefärbt werden zu können.
Die Behandlung mit den chromabgebenden Mitteln erfolgt gemäß vorliegendem Verfahren in der Weise,
daß ein chromhaltiger Farbstoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff weniger als 1 Atom Chrom in
komplexer Bindung enthält. Demgemäß führt man die Metallisierung zweckmäßig mit solchen chromabgebenden
Mitteln und nach solchen Methoden durch, welche erfahrungsgemäß komplexe Chromverbindungen
dieser Zusammensetzung liefern. Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf 1 Molekül eines
Farbstoffes weniger als 1, mindestens aber 1Z2 Atom
Chrom zu verwenden und/oder die Metallisierung in schwach saurem bis alkalischem Mittel
auszuführen. Demzufolge sind auch diejenigen chromabgebenden Mittel, die in alkalischem Mittel beständig
sind, für die Durchführung des Verfahrens besonders gut geeignet, z. B. solche Chromverbindungen aliphatischer
Dicarbonsäuren oder Oxycarbonsäuren oder vorzugsweise aromatischer o-Oxycarbonsäuren,
welche das Chrom in komplexer Bindung enthalten. Als Beispiele äliphatischer Dicarbonsäuren bzw. Oxy-
'609 528/530
C 11903 IVb/22a
carbonsäuren können u. a. Oxalsäure, Milchsäure, Glykolsäure, Zitronensäure und insbesondere Weinsäure
genannt werden, während von den aromatischen o-Oxycarbonsäuren z.B. solche der Benzolreihe, wie
4-, 5- oder 6-Methyl-i-oxybenzol-2-carbonsäure und vor allem die nicht weiter substituierte i-Oxybenzol-,
2-carbonsäure, zu erwähnen sind.
Die Umwandlung der Farbstoffe in die komplexen Chromverbindungen geschieht mit Vorteil in der
ίο Wärme, offen oder unter Druck, z. B. bei Siedetemperatur
des Reaktionsgemisches, gegebenenfalls in Anwesenheit geeigneter Zusätze, z. B. in Anwesenheit
von Salzen organischer Säuren, von Basen, organischen Lösungsmitteln oder weiteren die Komplexbildung
fördernden Mitteln.
Eine besondere Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß man die
Monoazofarbstoffe der Formel (1) im Gemisch chromiert,
d. h. daß man von Gemischen zweier verschiedener metallisierbarer Monoazofarbstoffe ausgeht,
welche beide der eingangs erwähnten allgemeinen Definition entsprechen oder von denen der eine der
eingangs erwähnten allgemeinen Definition entspricht und der andere ein von Sulfonsäure- und Carboxylgruppen
freier o, o'-Dioxymonoazofarbstoff der Benzolazo-naphthalinreihe,
vorzugsweise ein solcher ist, der -- eine Sulfonsäureamidgruppe aufweist.
Anstatt von den eingangs definierten 0, o'-Dioxymonoazofarbstoffen
auszugehen, kann man beim vorliegenden Verfahren ebenfalls mit guten Ergebnissen
von den entsprechenden o-Alkoxy-o'-oxymonoazofarbstoffen oder von den entsprechenden o-Acyloxyo'-oxymonoazofarbstoffen
ausgehen, wobei die Chromierung unter solchen Bedingungen zu erfolgen hat, daß eine Abspaltung der Alkylgruppe aus der o-Alkoxyo'-oxyazogruppierung
bzw. der Acylgruppe aus der o-Acyloxy-o'-oxyazogruppierung stattfindet.
Die nach dem vorliegenden Verfahren erhältlichen neuen Produkte sind Chromverbindungen, die zwei
Monoazofarbstoffe in einem solchen Komplex enthalten, in welchem das Verhältnis der Anzahl komplex
gebundener Chromatome zur Anzahl der an das Chrom komplex gebundenen Monoazofarbstoffmoleküle
kleiner als 1:1 ist, vorzugsweise aber etwa 1:2 beträgt,
und in welchem die zwei vorhandenen Monoazofarbstoffe von Sulfonsäure- und Carboxylgruppen freie
o, o'-Dioxymonoazofarbstoffe sind, von denen einer der allgemeinen Formel (1) entspricht, während der
andere ein o, o'-Dioxymonoazofarbstoff der Benzolazonaphthalinreihe ist, oder ebenfalls der Formel (1)
entspricht. Besonders wertvoll sind die Chromkomplexverbindungen dieser Art, welche zwei gleiche
Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel (1) enthalten.
Die neuen chromhaltigen Farbstoffe sind in Wasser löslich, und zwar besser löslich als die zu ihrer Herstellung
verwendeten metallfreien Ausgangsfarbstoffe. Sie eignen sich zum Färben und Bedrucken verschiedenster
Stoffe, vor allem aber zum Färben tierischer Materialien, wie Seide, Leder und insbesondere
Wolle, aber auch zum Färben und Bedrucken.synthetischer Fasern aus Superpolyamiden, Superpolyurethanen
und Polyacrylnitril. Im Gegensatz zu den Chromkomplexverbindungen von sulfonsäuregruppenhaltigen
Farbstoffen, mit welchen man zweckmäßig aus stark saurem, z. B. schwefelsaurem Bade färbt,
sind diese neuen Chromkomplexverbindungen sulfonsäuregrüppenfreier Monoazofarbstoffe vor allem geeignet
zum Färben aus schwach alkalischem, neutralem bis schwach saurem, vorzugsweise essigsaurem
Bade. Die so erhältlichen Färbungen zeichnen sich durch Gleichmäßigkeit, sehr gute Naßechtheitseigenschaften
und sehr gute Lichtechtheit aus.
Gegenüber den aus den Beispielen 3, 4 und 6 der deutschen Patentschrift 445 888 und aus Beispiel 13
der deutschen Patentschrift 842 089 bekanntgewordenen Chromkomplexverbindungen weisen die nächstvergleichbaren,
gemäß vorliegendem Verfahren erhaltenen neuen Chromkomplexverbindungen den
Vorzug auf, Wolle in waschechteren Tönen anzufärben.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile
und die Prozente Gewichtsprozente.
85 Beispiel 1
18,8 Teile 2-Amino-i-oxybenzol-4-sulfonsäureamid
werden in 50 Teilen Wasser und 14 Teilen 30°/Oiger
Salzsäure gelöst und bei ο bis 5° mit einer wäßrigen Lösung von 6,9 Teilen Natriumnitrit diazotiert. Die
mit Natriumcarbonat neutralisierte Diazosuspension wird bei 10 bis 120 in eine Lösung aus 33 Teilen
ι - Phenyl- 3 -methyl - 5 - pyrazolon - 3' - sulf onsäureanilid,
50 Teilen Wasser und 14 Teilen 3o°/0iger Natriumhydroxydlösung
eingegossen. Nach beendeter Kupplung wird abfiltriert. Der feuchte Filterkuchen wird
in 250 Teilen. Wasser verrührt und mit 120 Teilen einer Lösung von chromsalicylsaurem Natrium mit
einem Chromgehalt von 2,6 °/0 sowie 6,7 Teilen
3O°/0iger Natriumhydroxydlösung versetzt. Das
Ganze wird 3 Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach " dieser Zeit ist die Chromierung beendet. Der Farbstoff
wird durch Eindampfen im Vakuum isoliert. Er stellt ein rotbraunes Pulver dar, welches sich in Wasser
leicht löst und Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder essigsaurem Bade in echten orangen
Tönen färbt.
Das i-Phenyl^-methyl-S-pyrazolon^'-sulfonsaureanilid
wird z. B. so erhalten, daß man die Nitrogruppe des durch Kondensation von 3-Nitrobenzolsulfochlorid
mit Anilin erhaltenen 3-Nitrobenzolsulfanihds zur - Aminogruppe reduziert, letztere diazotiert, die
entstandene Diazoverbindung durch Reduktion in das entsprechende Hydrazin überführt und letzteres
mit Acetessigsäureäthylester zum gewünschten Pyrazolon kondensiert.
In der nachstehenden Tabelle sind weitere komplexe Chromverbindungen, welche nach der vorstehend
beschriebenen Methode erhalten werden können, aufgeführt. In Kolonne I sind die verwendeten Diazokomponenten,
in Kolonne II die Azokomponenten und in Kolonne III das Metall aufgeführt. In Kolonne IV
ist der beim Färben von Wolle mit der entsprechenden Chromkomplexverbindung aus neutralem oder
essigsaurem Bade erhältliche Farbton angegeben.
609 528/530
C 11903 IVb/22a
Diazokomponente II
Azokomponente
Azokomponente
III
Metall
Färbung
auf Wolle
auf Wolle
35
OH
NH2
SO9NH,
desgl.
desgl.
OH
NH9.
H9N-O9S-I
HO-C N
H-C
HO-C
HO-C
NH- CO
-C-CH3
H-C-
T
HO-C
HO-C
CH,
SO9N-<
C-CH,
SO9NH-<
H-C C-CH8
HO-C N
SO9NH-
Cr
Orange 7o
Cr
Orange 85
Cr
Orange
Cr
Scharlachrot
609 528/530
C 11903 IVb/22a
Diazokomponente
II
Azokomponente
III
Metall
IV
Färbung
auf Wolle
auf Wolle
OH
Y-NH9
H9N-O9S-I
Cl
OH
SO9NH9,
OH
H2N-O2S-
NH9
OH
NH,
SO9NH9
desgl.
H-C C-CH3
HO-C N
H-C
HO-C
HO-C
SO2NH-/
C-CH3
-NH — SO9- <
H-C- C-CH3
HO-C N
H-C-
NH -SO2
C-CH3
C-CH3
HO-C N
SO2-O-
H-C C-CH3
HO-C N
0-SO9 —<
Cr
Rot
Cr
Orange
) -CH,
Cr
Scharlachrot
-CH,
Cr
Orange
Cr
Orange
528/530
C 11903 IVb/22 a
Diazokomponente
II
Azokomponente
III
Metall
IV
Färbung
auf Wolle
auf Wolle
10
Il
12
OH
H9N-O9S-
NH,
Cl
OH
V- NH,
H9N-O9S-I
desgl.
desgl.
desgl.
H-C C-CH3
HO-C N
SO2NH-desgl.
J__L v^ \~t ' \s JL J-O
ι ■ Ii
HO-C N
O — SO9
H-C-HO-C
-C-CH,
H-C-
HO-C
SO2-O
,C-CH,
-CH,
Cr
Rot
Cr
Cr
Cr
Scharlach- 80 rot
Scharlachrot
Scharlach- 100 rot
Cr
Scharlachrot
609 528/530
C 11903 IVb/22a
Diazokomponente
II
Azokomponente
III
Metall
IV
Färbung auf Wolle
OH
H-C
NH,
SO2NH2
C-CH,
Cr
Orange
16
desgl.
H-C
C-CH,
Cr
Orange
28,2 Teile Natriumsalz des Farbstoffes aus diazo tiertem 2 - Amino-i-oxybenzol - 4 - sulf onsäureamid
und i-Phenyl-3-methyl-5-p3/razolon-3'-sulfonsäure-N-methylanilid
und 21,8 Teile Natriumsalz des Farbstoffes aus 2-Amino-i-oxybenzol-4-sulfonsäuremethylamid
und i-Acetylamino-7-oxynaphthalin, beide Farbstoffe
in Form einer feuchten Paste (Filterkuchen), werden in 800 Teilen Wasser unter Zusatz von
4 Teilen Natriumhydroxyd gelöst. Nach Zugabe von 120 Teilen einer Lösung von chromsalicylsaurem
Natrium mit einem Chromgehalt von 2,6 % wird 4 bis 5 Stunden unter Rückfluß gekocht. Die chromhaltige
Mischkomplexverbindung kann durch Zugabe von Natriumchlorid und Neutralisieren mit Essigsäure
abgeschieden werden. Getrocknet stellt sie ein dunkles, wasserlösliches Pulver dar, welches Wolle aus neutralem
oder essigsaurem Bade in echten braunen Tönen färbt.
CH,
Claims (5)
- Patentansprüche:■1. Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man no auf Monoazofarbstoffe, die von Sulfonsäure- und Carboxylgruppen frei sind und der allgemeinen FormelOHR1-N = N- Pz- R2-X — Aentsprechen, worin R1 einen in o-Stellung zur Oxy- 120 gruppe an die Azogruppe gebundenen Benzolrest, der eine —SO2NH2-Gruppe enthält, Pz einen 5-Pyrazolonrest, der an die Azogruppe in 4-Stellung gebunden ist, R2 einen in 1- oder 3-Stellung des Pyrazolonrestes gebundenen Arylrest, der an das 125 Kohlenstoffatom in 3-Stellung auch über eine609 528/530C11903IVb/22aCONH-Gruppe gebunden sein kann, X ein Sauerstoffatom oder eine Gruppe der Formel— CO—, —CO-N-Qs - 1 ΐίζη - 1_SO2—, —0-■ S O2 — oder — N ■■SO«Q-idarstellt, worin η eine ganze Zahl ist, und A einen aromatischen Rest bedeutet, oder auf Gemische derartiger Farbstoffe oder auf ein Gemisch aus einem derartigen Farbstoff und einem von Sulfonsäure-und Carboxylgruppen freien o, o'-Dioxymonoazofarbstoff der Benzol-azo-naphthalinreihe chromabgebende Mittel derart einwirken läßt, daß chromhaltige Azofarbstoffe entstehen, die pro Molekül Monoazof arbstoff weniger als 1 Atom Chrom in komplexer Bindung enthalten.
- 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man von Monoazofarbstoffen ausgeht, die von Sulfonsäure- und Carboxylgruppen frei sind und der allgemeinen FormelOHN_N = N — Pz — R —ZSO2NH2
entsprechen, worin Zeine -NH-CO-, -SO2-, -SO2NH- oder eine — 0 —SO2-Gruppe, Pz einen an die Azogruppe in 4-Stellung gebundenen 5-Pyrazolonrest, R und B Benzolreste bedeuten. - 3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man von Monoazofarbstoffen ausgeht, die von Sulfonsäure- und Carboxylgruppen frei sind und der allgemeinen FormelOHN = N-CSO9NH9-C = NCH,Ζ —Βentsprechen, worin B einen Benzolrest und Z eine -NHCO-, -SO2-, -NH-SO2- oder — O — S O2-Gruppe bedeuten.
- 4. Verfahren-gemäß Anspruch 1 bis 3, dadvrch gekennzeichnet, daß weniger als 1, mindestens aber 1Z2 Atom Chrom pro Monoazofarbstoffmolekül verwendet wird.
- 5. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Chromverbindungen, die eine aromatische o-Oxycarbonsäure, vorzugsweise Salicylsäure, in komplexer Bindung enthalten, als chromabgebende Mittel verwendet werden.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 445 888, 842 089.© 609 528/530 5. 56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2520526C2 (de) | Neue Chromkomplexfarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung | |
| DE934905C (de) | Verfahren zur Herstellung neuer metallhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE957506C (de) | Verfahren zur Herstellung kobalthaltiger Azofarbstoffe | |
| DE942104C (de) | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE953106C (de) | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE954902C (de) | Verfahren zur Herstellung kobalthaltiger Azofarbstoffe | |
| DE953827C (de) | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE1011546B (de) | Verfahren zur Herstellung von Chromkomplexverbindungen von Azofarbstoffgemischen | |
| DE959395C (de) | Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE1001438C2 (de) | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Monoazofarbstoffe | |
| DE971896C (de) | Verfahren zur Herstellung kobalthaltiger Azofarbstoffe | |
| DE936106C (de) | Verfahren zur Herstellung kobalthaltiger Azofarbstoffe | |
| DEC0011903MA (de) | ||
| DE937367C (de) | Verfahren zur Herstellung chrom- oder kobalthaltiger Azofarbstoffe | |
| DE920750C (de) | Verfahren zur Herstellung neuer chromhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE958759C (de) | Verfahren zur Herstellung kobalthaltiger Azofarbstoffe | |
| DE959487C (de) | Verfahren zur Herstellung neuer kobalthaltiger Monoazofarbstoffe | |
| DE1444605C3 (de) | Verfahren zur Herstellung chromhaltiger 2:1-Azokomplexfarbstoffe | |
| DE959394C (de) | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE944447C (de) | Verfahren zur Herstellung neuer kobalthaltiger Azofarbstoffe | |
| DE959042C (de) | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE1085987B (de) | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Monoazofarbstoffe | |
| DE932979C (de) | Verfahren zur Herstellung kobalthaltiger Azofarbstoffe | |
| DE1010674B (de) | Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher, chromhaltiger Azofarbstoffe | |
| DE957871C (de) | Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen Monoazofarbstoffen |