DED0013412MA - - Google Patents

Info

Publication number
DED0013412MA
DED0013412MA DED0013412MA DE D0013412M A DED0013412M A DE D0013412MA DE D0013412M A DED0013412M A DE D0013412MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chassis
handcart
longitudinal spars
longitudinal
support frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. Oktober 1952 Bekanntgemacht am 15. Maris 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gewöhnlich werden für die Beförderung von Säcken, Kisten, Kasten usw. einfache Güterkarren verwendet, die von Hand geschoben werden. Solche Karren haben den Nachteil, daß, wenn das Güterstück, beispielsweise der Sack, gehoben und auf ein Lastauto geladen werden soll, das Heben von Hand ohne mechanische Hilfsmittel geschehen muß. Mehrere Vorschläge, welche die Beseitigung dieses Nachteils bezwecken, sind schon bekannt. Nach jenen Vorschlägen ist der Karren mit einem besonderen, für das Tragen der Last bestimmten Teil versehen, der längs den Armen des Karrens gegen den Handgriff mit Hilfe eines mit dem tragenden Teil verbundenen Seiles, das auf eine Rolle gewickelt oder davon abgewickelt wird, verschiebbar angeordnet ist. Auch Zahnräder und Zahnsektoren sind zu diesem Zweck vorgeschlagen worden. Das Heben mittels dieser mechanischen Anordnungen geht sehr langsam, und das Überführen des Sackes vom Karren auf das Auto oder ein anderes Niveau ist eine unbequeme Handlung.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung der genannten Mängel; sie bezieht sich auf einen Handkarren, bei dem mittels zweier an einem
509 697/135
D 13412XI/35d
Ende zum Fortbewegen des Handkarrens als Handgriffe ausgebildete Längsholme eine am anderen Ende der Längsholme einseitig angelenkte Plattform gehoben oder gesenkt werden kann. Dabei ist vorn am Fahrgestell ein Stützrahmen angelenkt, der an seinem entgegengesetzten Ende eine Stützrolle für die Plattform trägt und in Schräglage gegen das Fahrgestell durch ein Streberpaar abstützbar ist; die beiden Längsholme sind hierbei
ίο am Stützrahmen in seinem mittleren Bereich nahe der Mitte nach Art einer Wippe gelagert.
Die Erfindung wird näher in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben, die schematisch und in verkleinertem Maßstab eine Ausführungsform des Güterkarrens nach dieser'Erfindung zeigt.
Fig. ι zeigt den Karren zusammengeklappt, von der Seite gesehen;
Fig. 2 zeigt den Karren in der Stellung, die er hat, wenn ein Sack oder irgendeine andere Last mit dem Karren an einen anderen Platz transportiert werden soll;
Fig. 3 zeigt den Karren in der Stellung, die er hat, wenn die Last auf ein höheres Niveau gehoben ist und auf einen höherliegenden Boden od. dgl.
übergeführt werden soll.
Die Arme des Güterkarrens sind mit 1 bezeichnet. Sie sind je mit einem Handgriff 2 versehen. Die Mittelteile 3 der Arme sind ungefähr in der Mitte des Rahmens 4 schwenkbar befestigt. Ein Ende 5 des Rahmens ist schwenkbar mit einem aus Stäben zusammengesetzten und mit zwei Transporträdern ausgerüsteten Fahrgestell 6 verbunden. Das andere Ende des Rahmens ist mit Rollen 8 versehen. Die für das Tragen der Last vorgesehene Plattform ist mit 9 bezeichnet. Stützende Streben 10 zwischen dem Rahmen 4 und dem Fahrgestell 6 halten' diese Teile fest in einem bestimmten Winkel und in einer bestimmten- relativen Stellung.
Wenn die Arme 1 aus der in der Fig. 2 gezeigten Stellung in die Stellung gemäß Fig. 3 gebracht werden, haben die Enden der Arme 1 das Ende 11 der Plattform 9 auf die Höhe eines höherliegenden Bodens 12 gehoben. Zur gleichen Zeit wird die Plattform 9 so auf den Rollen 8 verschoben, daß sie die in der Fig. 3 gezeigte Stellung einnimmt. Die Arme 1 werden mittels der Sperrklinken 13 in der in Fig. 3 gezeigten' aufgeklappten Stellung verriegelt. Im gezeigten Beispiel ist noch ein Hinterrad 14 vorgesehen.
Wenn die Plattform 9, beispielsweise mit einem Sack beladen, jetzt in die mit Strichlinien angedeutete Stellung und weiter noch etwa 300 in die Richtung des Pfeiles 15 gebracht wird, fällt die
■'- Last gerade auf'den Boden 12.
Mittels des oben beschriebenen Güterkarrens kann man leicht und bequem nicht nur Säcke und andere derartige Güterstücke mit einem Gerät befördern, sondern sie auch auf einen höherliegenden Boden od. dgl. bringen.
Die Erfindung ist oben als eine bestimmte Ausführungsform beschrieben worden; sie kann aber auch in vielerlei Arten abgeändert werden, ohne dadurch von der Idee der Erfindung abzuweichen. So kann beispielsweise das mit Rollen versehene Ende des Rahmens mit einem mit einer Rolle ausgerüsteten Stab ersetzt werden, der den für das Tragen der Last vorgesehenen Teil stützt. Weiter kann der Rahmen 4 oberseitig zwischen den Drehpunkten der Längsholme und dem Fahrgestell 6 mit Zähnen versehen sein, wobei Sperrklinken schwenkbar, an den Längsholmen so angeordnet sind, daß sie unter ihrem Eigengewicht in die verschiedenen Zähne hineingreifen, je nachdem das Ende der Längsholme steigt, wodurch diese in der gewünschten Lage festgestellt bleiben. Diese abgeänderte Erfindung eignet sich beispielsweise sehr gut zum Stapeln von Säcken od. dgl.

Claims (3)

  1. Patentansprüche·.
    i. Handkarren, bei welchem mittels zweier Längsholme, die an einem Ende als Handgriffe zum Fortbewegen des Handkarrens ausgebildet sind, die am anderen Ende der Längsholme einseitig angelenkte Plattform gehoben bzw. gesenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrgestell (6) vorn ein Stützrahmen (4) angelenkt ist, der an seinem entgegengesetzten Ende eine Stützrolle (8) für die Plattform (9) trägt und in Schräglage gegen das Fahrgestell durch ein Strebenpaar (10) abstützbar ist, und daß an dem Stützrahmen in seinem mittleren Bereich die beiden Längsholme (1) in der Nähe ihrer Mitte nach Art einer Wippe gelagert sind.
  2. 2.. Handkarren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Fahrgestell heruntergeklappten Längsholme durch zwangläufig einrastende Sperrklinken arretierbar sind.
  3. 3. Handkarren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der vorderen Hälfte der Längsholme (1) ein Sperrklinkenpaar angelenkt ist, welches ■ durch ihr Eigengewicht in Zähne des Stützrahmens (4) beim Hochschwenken des vorderen Teiles der Längsholme einrastet.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 248014.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 697/135 3.56

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3423528C2 (de) Transportwagen
DE102010006388B4 (de) Plattformwagen mit von zwei Seiten hochschwenkbarer Plattform
DE19721121C2 (de) Vorrichtung und Fahrzeug für Containertransport
DE2947904C2 (de) Vorrichtung zum wahlweisen Absetzen von transportablen Behältern, Maschinen oder Geräten auf der kippbaren Ladepritsche eines Lastfahrzeuges oder auf dem Boden
DE2102034C3 (de) Vorrichtung zum Auf- und Abladen eines Behälters auf ein Transportfahrzeug
DE1505846A1 (de) Zusammenklappbare Handkarre
AT500567B1 (de) Vorrichtung zum treppensteigen für einen rollstuhl
DED0013412MA (de)
DE102007015096B4 (de) Zweirädriger Transportkarren für stapelbare Körper
DE948638C (de) Anordnung an Gueterkarren
DE468006C (de) Fahrbarer Hoehenfoerderer
DE102022107154B9 (de) Transportvorrichtung zum Überwinden eines stufenartigen Hindernisses
DE7729766U1 (de) Hubhandwagen mit steigvorrichtung
DE248024C (de)
DE102018112651A1 (de) Transportwagen
DE1480053B2 (de) Transportwagen
DE640036C (de) Aus herablassbaren Gleitkufen bestehende Vorrichtung an Kinderwagen zu deren Befoerderung ueber Treppen
DE107073C (de)
DE1252588B (de)
DE1756510C (de) Lasthebe- und Transportvorrichtung
CH86663A (de) Einrichtung zum Transport von Langholz mittels Strassenfahrzeugen.
AT368089B (de) Zusammenfaltbarer transportroller, insbesondere gepaeckroller
DE95258C (de)
DE210192C (de)
DE1148701B (de) Krankentrage fuer Gleit- und Fahrbetrieb